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Awesome Heroes, genau wie du und ich

OneshotHumor / P12 / Gen
Amerika Bayern England Österreich Preussen Spanien
14.10.2014
01.04.2020
55
25.563
6
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Dieses Kapitel
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08.02.2016 490
 
Spanien summte eine Gitarrenmelodie, während er seine Paella abschmeckte. Er hatte seine Verwandtschaft zu einem Sonntagsessen eingeladen und war glücklich darüber, dass sie der Einladung alle gefolgt waren, selbst Katalonien und Baskenland. Nachdem er ein wenig mehr Pfeffer zu dem Gericht hinzugefügt hatte, rief er laut: „Essen ist fertig!“

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Spanien beendete das Geschirrspülen, wobei er leise vor sich hinlächelte. Das Essen war sehr gut verlaufen und seine Verwandten hatten sich jetzt im Wohnzimmer versammelt, wo sie miteinander redeten. Spanien wandte sich um, um sein Handy vom Küchentisch zu nehmen. Nachdem er es eines Tages fast in den Tomatensalat fallen gelassen hatte, hatte er entschieden, es nicht mit sich herumzutragen, während er kochte.

Der Tisch war leer. Kein Handy in Sicht. Er runzelte die Stirn.

„Hab ich das jetzt woanders hingelegt...“, brummte er vor sich hin und ließ seine Augen in der Küche umherschweifen. Immer noch kein Handy.

Vielleicht hab ich es im Esszimmer liegen gelassen, überlegte er. Hoffentlich muss ich die anderen nicht danach fragen… Es gab kaum ein Mitglied seiner Familie, das ihn noch nie irgendwann dafür geschimpft hatte, dass er sich zu leicht ablenken ließ.

Als er in den angrenzenden Gang ging, entdeckte er sofort einen kleinen Gegenstand, der auf einer Kommode lag. Mit einem erleichterten Aufseufzen hob er ihn auf und sah nach, ob er Anrufe oder Nachrichten erhalten hatte. Tatsächlich—eine neue Nachricht wartete auf ihn.

Hey ye wee laddies, ich hoffe, ihr habt das Familienessen bei eurem Bruder überlebt! Zumindest kocht euer idiotischer Bruder besser als meiner... Wie auch immer, schaut euch mal meine Änderungen am Entwurf unseres Fahrplans zur Unabhängigkeit an!

Spanien blinzelte verwirrt. Die Nachricht war in einer Gruppe namens „Unabhängigkeit! Jetzt!“ gepostet. Das konnte nicht sein Handy sein.

„Ach, da bist du ja, Bruder! Ich glaube, ich hab versehentlich das falsche Handy mitgenommen“, hörte Spanien eine Stimme hinter seinem Rücken. Er wandte sich um und sah Katalonien im Durchgang zu seinem Wohnzimmer stehen, ein identisches Handymodell in der Hand.

Spanien blickte ihn beinahe finster an. „Wie kommst du nur darauf“, grummelte er.

„Na ja, ich bin nicht in einer Nachrichtengruppe, die ständig ihren Namen von „Bier! Jetzt!“ zu „Wein! Jetzt!“ und wieder zurück ändert“, hielt Katalonien ihm entgegen und reichte ihm sein Handy, während er sein eigenes aus Spaniens Händen schnappte.

„Oh“, seufzte Spanien, „dann streiten sich Francis und Gilbert schon wieder über die Alkoholfrage?“ Er erhielt keine Antwort; Katalonien war damit beschäftigt, seine Nachricht zu lesen. Warum nur scheint mein Bruder mit seinen Kumpeln viel ernstere Themen zu diskutieren als ich?, fragte er sich, während er die Gruppe diplomatisch in „Saufen! Jetzt!“ umbenannte.

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Anmerkungen:

Ja, Kahori, das Kapitel ist für dich! :) Wie gewünscht: eine Fortsetzung zu „Vertraute Klänge“.

Die Nachricht ist natürlich von Schottland, und er schreibt „laddies“ im Plural, weil Baskenland anscheinend auch in der Gruppe „Unabhängigkeit! Jetzt!“ ist. Alles andere sollte so weit klar sein.
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