What would have happened, if...

GeschichteRomanze / P16
Izaya Orihara OC (Own Character) Shizuo Heiwajima
11.10.2014
02.11.2018
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11.10.2014 1.692
 

Izayas Ansicht

Schon wieder war Montag und ich musste zur Schule.
Jeden Morgen war es das selbe. Aufstehen, Fertig machen und dann 10 Minuten unnötiges Laufen. Schule hätte ich eigentlich gar nicht nötig, ich ging nur noch hin um wenigstens ihn dort sehen zu können.
Er ist die Person die mich am Leben erhält. Ich stand vor dem Haupteingang der Schule. Jedes mal war es eine ungeheure Überwindung das Gebäude zu betreten.
Auch wenn ich Schule ungeheuer nervig fand, lief ich jedes mal fast hüpfend und mit einem großen Grinsen durch die Gänge.
Die ersten beiden Stunden verliefen wie gewöhnlich. Der Lehrer laberte irgendeinen unnützen Müll den ich eh schon kannte.
Ab und zu schaute ich zu Shizuo rüber. Er war zwar ungeheuer schlecht in der Schule, wurde aber von jedem angehimmelt.
Verstehe einer die Menschheit. Na ja, ich konnte verstehen warum er so viele Verehrerinnen hatte. Schließlich bwar ich auch eine von denen, allerdings in der männlichen Form.
Ich musste bei dem Gedanken grinsen.
Die erste Pause hatte begonnen und ich flüchtete schnell auf die Toilette um ihnen nicht zu begegnen. Jeden Tag verlief es genau gleich. Ich wurde abgefangen und dann von Shizuo und seinen „Gruppenmitglieder“, wenn man die so nennen konnte, da sie nur bei Shizuo waren um auch von den Frauen angehimmelt zu werden, verprügelt.
Die Grund dafür war, dass ich schwul war. Zumindest meinten sie das. Ich glaube kaum, dass das ihr eigentlicher Grund war.
Auch heute verlief es gleich. Ich versuchte immer zu fliehen, wurde aber wirklich jedes mal, egal was ich tat, von Shizuo gefunden. Als wenn er mich riechen könnte.
Shizuo schubste mich auf den Boden und trat auch sogleich auf mich ein.
Ich verstand es nicht. Machte es ihm einen solchen Spaß mich zu quälen?
Als ich zu Shizuo hoch sah ,sah ich wie er grinste. Anscheinend hatte er wirklich gefallen daran gefunden.
„Ach, Shizuo~ Heute trittst du ja garnicht fest zu. Nicht richtig gegessen?“
Jedes mal provozierte ich ihn und bekam dadurch nur noch festere Tritte in den Bauch, was mich Blut spucken lies. Seine „Kameraden“ sahen jedes mal zu und lachten wie erbärmlich ich doch aussehe.
Der Blonde beugte sich zu mir runter und packte mich am Kragen. Da ich ihm ins Gesicht grinste wurde er nur noch wütender.
Er warf mich zurück in die Wand, an der ich hinab rutschte. Immer noch zeigte ich keinerlei Schmerzen. Weder Körperlichen noch seelischen. Es tat furchtbar weh von Shizuo verprügelt zu werden.
Den Rest der Pause blieb ich an der Wand liegen. Zwar kamen ab und zu einige Schüler vorbei, die von den Prügeleien wussten, aber sich fürchten selbst Opfer zu werden. Lehrer kamen hier selten vorbei. Und wenn mal einer vorbei kam, schaute er in irgendwelche Unterlagen und tat so als würde er mich nicht bemerken.
Ich stand auf und ging aufs Klo, mir das Blut aus meinem Gesicht waschen.

Nach Ende der Pause ging ich wieder ins Klassenzimmer. Stumm betrat ich den Raum und ignorierte den Lehrer der mich fragte wo ich gewesen sei.
Shizuo blickte mich nur Grinsend an. Das machte er immer wenn ich wegen ihm zu spät kam.
Der Schultag verlief, nachdem mich Shizuo verdroschen hat, ziemlich ruhig und ich konnte heim gehen.
Musste allerdings zuerst ins Rektorat um mein Fehlen der 4ten Stunde zu erklären.
Ich meinte, dass ich einfach irgendwo eingeschlafen sei und dann erst durch den Gong geweckt wurde.
Wenn ich gesagt hätte, dass ich von Shizuo verprügelt wurde, würde dieser sofort suspendiert werden, aber das konnte ich ihm nicht antun.
Ich liebte ihn, trotz dass er mich jeden Tag schlug.
Nachdem ich die Schule verlassen hatte, ging ich ohne umschweife nach Hause.
Es regnete wieder wie ihn strömen doch ich lief hüpfend, grinsend, summend durch die Straßen. Vor niemandem würde ich meine Schwächen zeigen.
Ich sah wie jemand von unserer Schule an der Wand gelehnt unter dem Regen stand und in den Himmel blickte. Ich erkannte, dass es sich bei dieser Person um Shizuo Heiwajima handelte.
„Scheiße. Ausgerechnet jetzt? Ich hatte mich schon so sehr auf mein warmes zu Hause gefreut. Nun muss ich nen Umweg laufen...“
Ich seufzte kurz doch lächelte wieder um nicht niedergeschlagen zu wirken.
Wie ein normaler Mensch lief ich aufrecht und langsam an Shizuo vorbei um seine Aufmerksamkeit nicht auf mich zu ziehen. Doch kaum bin ich einen Schritt gegangen sah jener auch zu mir rüber. Ich sah wie er begann zu grinsen und auf mich zu lief.
Als er vor mir stehen blieb verschwand mein selbstsicheres Grinsen kurz und ich bekam Angst.
Sofort bekam ich das wieder in den Griff und lächelte ihn an.
„Was tust du hier, Shizuo? Du bist sonst nie auf dieser Route...“, fragte ich lächelnd.
„Ich hab meinen Schlüssel verloren und gehen jetzt zu dir da ich sonst nirgendswo hin kann!“
Er sagte diese Worte mit solch einem Vergnügen. Wahrscheinlich würde er mich, sobald wir zu Hause waren, sofort aus meiner eigenen Wohnung schmeißen und sich dort einnisten.
Doch ich konnte ihn nicht im Regen stehen lassen. Außerdem hatte ich eh keine andere Wahl.
„Ähh. O-Okay...“, kam es zögernd von mir.
Ich lief vor und hörte wie der Größere mir folgte.
Vor meiner Haustür stehend, holte ich meinen Schlüssel aus meiner Tasche und sperrte auf.
Shizuo drängelte sich an mir vorbei und ging ohne zu fragen ins Bad, dass er recht schnell fand, da meine Wohnung nicht die Größte war.
„Bring mir frische Klamotten!“, befahl er.
„Was bildet der sich ein. Erstmal sich mir auf zu zwingen und dann auch noch ohne meine Erlaubnis einfach in meiner Wohnung rum zu spazieren.“
Die Wut sammelte sich in mir, doch wie immer verschloss ich das alles und suchte einige Sachen aus meinem Schrank die Shizuo passen könnten.
Nur mit Mühe fand ich etwas, dass den Älteren zufrieden stellen könne.
Ich ging zum Bad und klopfte. Warum zur Hölle klopfte ich an meiner eigenen Tür?
„Ich lege dir die Sachen auf die Waschmaschiene“, sagte ich als ich eintrat.

Zu gern hätte ich einen Blick riskiert. Aber wenn er das bemerken würde, wäre ich schneller tot als mir lieb wäre.
Ich schloss die Tür hinter mir wieder als ich den Raum verließ.
Das rauschen des Wassers, dass ich hörte beruhigte mich etwas.
Doch als ich mir vorstellte wie Shizuo darunter stand, war Ende mir der Ruhe und ich hatte ein weiteres Problem, das sich weiter unten befand.
Ich ging ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher an um mich ab zu lenken.
Meine Große Liebe war hier und ich konnte nichts tun außer ihm aus zu weichen.
Ich hörte wie die Badezimmertür sich öffnete und der Blonde aus der Tür trat.
„Hey Floh! Die Sachen sind etwas zu klein! Hast du keine Größeren?“, sagte er genervt.
Das wurde mir echt zu bunt!
Ich sprang auf und drehte mich zu ihm.

„Wenns dir nicht passt lauf doch im Handtuch rum! Was fällt dir eigentlich ein auch noch einfach in meiner Wohnung herum zu spazieren und mir dann auch noch Befehle zu geben?“, fuhr ich ihn an.
Shizuo hatte es geschafft mich aus der Haut fahren zu lassen...toll. Das konnte er jetzt auch noch gegen mich einsetzten. Ich hatte meine Kontrolle vor ihm verloren.
„Oh. Seit wann so mutig?“, entgegnete er lachend.
Ich sah wie er auf mich zu kam und erst jetzt bemerkte ich, dass er wirklich nur im Handtuch da stand.
Mein Blick wanderte unweigerlich auf seine Bauchmuskeln, und seine Beine.
Ich spürte wie mir das Blut in den Kopf schoss und ich zu zittern begann.
Mein Körper würde jetzt alles mögliche tun, wenn ich mich nicht zusammen reiste.
Ich atmete innerlich kurz durch und setzte mein Grinsen auf.
„Shizuo~ Bist du sicher, dass du dich in meinen eigenen vier Wänden gegen mich stellen willst?“
Ich erschauderte selbst vor meinen eigenen Worten. Hatte ich dem Älteren gerade gedroht?
Ich behielt meine Fassade auf und wirkte weiterhin kühl und unberührt.

Natürlich kannte Shizuo längst mein wahres Ich. Spätestens als ich ihm vor einem halben Jahr meine Liebe gestanden hatte. Seit diesem Zeitpunkt fing auch das Mobbing an.
Shizuo hatte es schamlos ausgenutzt, dass ich ihn liebte. Auch jetzt tut er das.
Er stad vor mir, nahm meine Hand und legte sie sich auf die Brust.
„Das ist es doch was du willst. Oder? Ich bin das Objekt deiner Begierde! Du kannst dich nicht gegen mich stellen!“, sagte er höhnisch.
Er hatte recht. Ich konnte mich nicht gegen Shizuo stellen. Dafür war meine Liebe viel zu groß.
Ich zog meine Hand weg.
„Als ob! Nachdem was du mir jeden Tag antust, glaubst du echt ich habe noch irgendwelche Gefühle für dich?“, meinte ich selbstsicher.

„Wollen wir es heraus finden?“, fragte der Blonde lächeln.
Mit einem Ruck fand ich mich auf dem Boden wieder und sah zu Shizuo hoch, der sich über mich legte.
Mein Herz schlug furchtbar schnell und ich konnte meinen Blick nicht von ihm abwenden.
Ich spürte wie seine Lippen mit meinen verschmolzen und ich sofort erwiederte.
Wie konnte ich mich ihm hingeben? Das war es doch was er wollte! Aber mein Körper handelte einfach ohne meinen Verstand danach zu fragen.
Somit zog ich ihn näher an mich und küsste ihn immer wieder bis er sich schließlich erhob.
Ich sah zu ihm hoch und sah wie er sein Handy aus seiner Hose holte die auf dem Sofa lag.
Augenblicklich tippte er was darin.
„H-Hey. Was machst du da?“
Er antwortete nicht sondern kam wieder auf mich zu und küsste mich.
Das Handy hielt er so, dass man unsere beiden Gesichter auf dem Display sah.

In dem Moment in dem ich erwiederte drückte er auf die Fototaste und beendete den Kuss wieder.
Mein Körper hatte wieder ohne meine Einwilligung gehandelt. Dabei kann ich mir schon denken was er da tat.
Er hielt mir das Handy vor die Nase und sah wie das Bild, das er gerade gemacht hatte auf Twitter war mit der fetten Überschrift: „Der Penner von der Schule ist ganz schön aufdringlich!!!“
Geschockt sprang ich auf und lief in mein Zimmer in dem ich mich verschloss.
Ich hörte Shizuo im Wohnzimmer lachen und ich begann zu weinen.
Warum tat er mir das an?


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