Corpse Party-Two people in darkness

GeschichteRomanze, Horror / P18
Ayumi Shinozaki Yoshiki Kishinuma
10.10.2014
23.06.2015
9
9.116
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10.10.2014 1.029
 
Corpse Party
Kapitel 1

Es war dunkel , als das Mädchen die Augen aufschlug. Wo war sie? Was war passiert? „Mochida? Naomie? Sensei?“, fragte sie in die Dunkelheit. Keine Antwort. Sie tastete um sich, anscheinend lag sie in einem mit modrigen Dielen ausgelegten Raum. Es stank nach undefinierbaren Dingen, kurz flog ihr ein Bild durch den Kopf: Blut?! , aber das konnte doch eigentlich nicht sein… Bis vor dem seltsamen Erdbeben befand sie sich doch noch mit ihren Freunden im Klassenzimmer, oder? Das Mädchen ließ ihren Blick schweifen, in der Dunkelheit meinte sie eine Tafel und mehrere Tische zu erkennen.Ihr fiel ein Stein vom Herz, und sie dachte schon sie wäre nicht mehr in ihrem Klassenzimmer. Die Schwarzhaarige stand auf und klopfte sich den Staub von ihrem blauen Rock. Plötzlich fiel ihr eine Person, die in der anderen Ecke des Raums zusammengesunken saß, auf. „Hoffentlich nicht Mochida!“, schoss ihr durch den Kopf und sie hastete schnell zu der Person. Der Boden knarzte komisch als sie darüber lief, sie müsste später einmal den Hausmeister darüber informieren. „Hey Mochida, bist du das?“, sie näherte sich der Person. Der Angesprochene zeigte keine Reaktion. „Hallo! Aufwachen!“, das Mädchen rüttelte an dem Körper. Ruckartig fiel dieser plötzlich nach vorn, es gab ein lautes, knackendes Geräusch und etwas Rundes fiel auf den Boden. Das grässlich, leere Gesicht der Leiche, dessen Kopf jetzt vor dem Mädchen lag, glotzte sie an. Die Augen waren schon ganz vertrocknet, die Haare, die Haut alles an ihr war der Verwesung nah. Die Schülerin legte alle Kraft in ihre Beine, rappelte sich auf und rannte aus dem Zimmer. Kaum hatte sie die Tür hinter sich zugeschlagen, sank sie in sich zusammen.Heiße Tränen rannen ihr über die Wangen, ihre Fingernägel gruben sich tief in ihr Gesicht und hinterließen tiefe, blutige Furchen. Immer wieder schrie sie die Worte, “ Nein! Nein!“. Wo war sie nur gelandet? Sie war allein. Allein in dieser Schule, die bestimmt bis obenhin mit Leichen gefüllt war! Und obwohl sie alles, was mit dunkler Magie zu tun hatte, liebte und stets eine kleine Tasche mit Okkultem-Allerlei mit sich führte, hatte sie Angst. Vielleicht, so hoffte sie, waren die anderen auch da. Das Mädchen ertappte sich dabei, wie sie lächeln musste, als sie an Mochidas ängstliches Gesicht dachte. Der Angsthase fürchtete sich ja schon bei der kleinsten Gruselgeschichte von ihr!Als sie sich umschaute nahm sie eine Bewegung im Dunkeln wahr, konnte sie aber nicht richtig zuordnen. Es war einfach zu dunkel an diesem verfluchten Ort. Da fiel ihr ein,das sie von dem Sachiko-Every-After-Charm noch Kerzen übrig hatte. Kurz kramte sie in ihrer Bauchtasche, die ihren festen Platz unter ihrem Shirt hatte und fand nach nicht einmal einer Minute das gewünschte Objekt. Das Licht der Kerze flammte auf. Immerhin konnte sie so etwas besser sehen. Gleich darauf bereute das Mädchen es aber auch schon. Im flackernden Licht konnte sie tote, zerfledderte, ja zum Teil grausam verstümmelte Körper erkennen. Ihnen fehlten Körperteile und erst jetzt bemerkte sie den schweren Geruch von Eingeweiden in der Luft. Ihr Magen rebellierte und sie presste schnell ihre linke Hand vor den Mund. Sie musste an die frische Luft oder sie würde sich hier gleich auf der Stelle übergeben. Schnell taumelte sie an ein Fenster und zog daran. Anscheinend reichte dies jedoch nicht, denn das Fenster bewegte sich keinen Zentimeter. Das Mädchen stellte schnell ihre Kerze ab und probierte es noch einmal mit beiden Händen. Das Fenster blieb an derselben Stelle. “Schnell! Schnell!“, ihre Gedanken rasten. Da entdeckte sie neben dem Fenster ein Eimer. Ihr war jetzt alles egal. Sie kniete sich hin und beugte sich über ihn. Zum Glück konnte sie nicht erkennen, das in dem Eimer schon etwas war......Nachdem der Brechreiz abgeklungen war, richtete sich die Schwarzhaarige langsam wieder auf. Sie hatte einen Entschluss gefasst, sie würde ihre Freunde und Yui-Sensei finden und mit ihnen diesen Ort verlassen. Die Flamme flackerte kurz, als das Mädchen die Kerze aufhob, dann lief sie in die Richtung aus der sie vorher die Bewegung wahrgenommen hatte. Der Boden war teilweise eingestürtzt, sodass sie Mühe hatte nicht in eines dieser Löcher zu fallen. Plötzlich konnte sie in der schummrigen Dunkelheit die Kontur eines Menschen sehen. Das Mädchen hielt die Kerze mit zittrigen Händen etwas höher, um das Gesicht der Person zu sehen. Es war ein Junge mit blonden, verwuschelten Haaren und blauen Augen. Er blickte verwundert auf und ein erfreutes Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht, „Shinozaki!“. Die Angesprochene lief eilig auf den Jungen zu, „Kishinuma-kun! Ich bin so froh noch jemanden lebendig zu sehen!“ Sie freute sich wirklich ihn zu sehen, obwohl sie sich über Mochida wahrscheinlich noch mehr gefreut hätte. Aber bei Kishinuma brauchte sie sich wenigstens nicht mehr ganz so sehr zu fürchten, immerhin galt er schon immer als ein ziemlicher Raufbold, doch eigentlich war er ein ganz netter Kerl. „Sag mal, Shinozaki…“, riss sie der Junge aus ihren Gedanken,“ Hast du irgendeine Ahnung wo wir hier sind?" Das Mädchen schüttelte den Kopf, “Nein…Aber auf jeden Fall nicht mehr in unserer Schule..." Kishinuma grinste, „So viel hab ich auch schon gemerkt!“ Shinozaki fragte sich,  wie er noch so ruhig bleiben konnte, immerhin waren sie hier fast schon in einer Leichenhalle. „Hast du vielleicht Mochida oder die anderen gesehen?“, fragte sie schließlich. Die Schwarzhaarige meinte kurz einen verbitterten Ausdruck über sein Gesicht huschen zu sehen.“ Nein, ich habe weder deinen Mochida, Seiko-san, Naomie-chan oder sonst wen gesehen!“ Shinozaki wollte gerade ein empörtes Kommentar zu deinem Mochida ablassen, als Kishinuma weiter redete, „ Aber aus diesem Raum habe ich ein Geräusch gehört…“ Sie richtete ihren Blick auf die Tür vor der er die ganze Zeit gestanden hatte. Vorsichtig öffnete der Junge die Tür und sie sahen in den anliegenden Raum. In der Mitte des Zimmers stand eine junge Frau mit hellbraunen, kurzen Haaren die sie erstaunt anstarrte. „Sensei!“, kam es wie aus einem Mund von den beiden Schülern.


Hey,
danke das ihr dieses 1. Fanfiction Kapi alle überstanden habt!
Dies ist mein erstes Fanfiction, es würde mich also freuen wenn ihr mir eure Meinungen zum Kapitel da lasst.
Bis zum nächstem Kapitel (YAY:3),
Knuffl-Chan
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