Ich gehe meinen Weg

GeschichteAllgemein / P12
Eiri Yuki Shuichi Shindo
03.10.2014
03.10.2014
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Wieso?
Das frage ich mich immer wieder.
Du bist so nah und doch so fern.
Ich kann dich sehen, aber siehst du mich?
Ich kann dich hören, aber hörst du mich?
Ich will bei dir sein, aber willst du es auch?
Was soll ich tun, damit du mich so siehst, wie ich bin?

Ich bin Sänger, singe Liebeslieder die, den Mädchen oft zum weinen bringen.
Aber dich berührt es nicht.
Du Lebst für dich, nimmst keinen wahr.
Nicht einmal mich.

Es wäre besser gewesen, wir hätten uns nie getroffen.

Würde es dich Glücklich machen?
Wieso verschließt du dein Herz?
Sollte ich genauso Kalt und Gefühllos sein, wie du?

Nein, das kann ich nicht.
Ich bin Ich.
Und du bist Du.
Ich will mich nicht, für irgendjemand ändern.
Nimm mich so wie ich bin.
Ist es den zuviel verlangt?
Anscheinend schon, zumindest für dich.

Ich sage dir so oft, wie sehr ich dich Liebe.
Aber von dir kommt gar nichts.
Die Worte die, ich einmal in meinem Leben, von dir hören möchte.
Wird nur ein Traum bleiben.

Ich weiß, du liebst Kitazawa.
Aber er ist tot, kommt nie wieder.
Du musst es Akzeptieren, lass es hinter dir.
Du kannst, an deiner Vergangenheit nichts mehr ändern.
Es ist die Gegenwart und die Zukunft die zählt.
Siehst du es genauso?
Nein tust du nicht. Du klammerst dich an einen der nie wieder zurückkehrt.

Ich verstehe dich, ich kenne deinen Schmerz.
Ich sehe ihn immer, in deinen Augen.
Augen die Schmerz, Hass, Kälte und Schuld wieder Spiegeln.

Kann ich dir wirklich nicht helfen?
Nicht ein kleines Stück?

Was muss ich tun, damit du Glücklich bist?
Wenn du willst, dass ich gehe dann tue ich es.
Du hast es so oft gesagt, bin dennoch geblieben.
Weil ich dich Liebe.

Aber jetzt?

Ich weiß es nicht. Es ist so viel passiert.
Ich kann nicht mehr.
Du merkst gar nicht, wie sehr du mich Verletzt.
Mit deinem Handeln, deiner Kälte.

Du hast mich innerlich gebrochen.
Auch wenn man es mir nicht ansieht.
Ich bin dennoch Fröhlich.
Eine Maske, die ich nur noch trage.
Innerlich sieht es ganz anders aus.
Ich habe auf gehört zu weinen. Tränen gibt es schon lange keine mehr.

Nicht mehr für dich. Ich kann nicht mehr.
Und ich will auch nicht mehr.
Ich werde gehen, gehen für immer.
Damit du endlich wieder der bist, der du mal warst.
Falls es dieses ‚Ich‘ überhaupt tief in dir noch existiert.

Ich werde neu Anfangen.
Möchte der Junge sein, der ich mal war.
Bevor ich dich kannte und du mich zerstört hast.
Die Wunden werden heilen, irgendwann.
Auch die Liebe wird irgendwann vergehen, zumindest hoffe ich das.

Lebe dein Leben und ich Lebe meins.
Die Beziehung zu dir, falls es überhaupt eine war. Hat mich Stärker gemacht. Ich weiß, dass ich kämpfen muss. Um das, was ich in meinem Leben möchte.

Aber bei dir, ist jeder Kampf sinnlos.
Ich habe es auf gegeben.
Aus dir einen neuen Menschen zu machen.
Der Glück, Liebe und Fröhlichkeit spüren kann.

Ich bin nicht der Mensch, der dich Glücklich machen kann. Und du willst, das auch nicht. Also gebe ich auf. Du hast gewonnen. Das wolltest du doch immer.
Jetzt tue ich dies.

Das Leben ist hart, sehr hart.
Für einen Menschen wie mich.
Es gibt Dinge, die einen Stärker machen.
Und das tat es auch.
Ich bin nicht mehr, der Mensch der ich war.
Aber ich will es wieder, so sein wie früher.

Es hat keiner gesagt, das, das Leben einfach ist. Aber wir Leben es dennoch.
Es gibt auch schöne Tage. Und schlimme.
Und die hatte ich mehr als genug. Aber damit ist Schluss.

Diese Zeilen schreibe ich nieder, damit du irgendwann, verstehst wie ich mich all die Jahre gefühlt habe.

Werde glücklich.
Mit mir konntest du es nicht.
Und ich nicht mit dir.

In Liebe Shuichi
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