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Der Mut in deinem Herzen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya Takao Kazunari
03.10.2014
19.05.2016
23
23.368
6
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16.02.2015 498
 
Mit einem schnellen Ruck wurde die Eingangstür aufgerissen.
»Was? «, fragte Kurokos Stiefvater, der gereizt aus dem Haus sah.
»Ach du bist es nur. «, kam es dann gelanweilt. Ein wenig widerwillig trat er zurück und ließ Kuroko ins Haus. Der Kleine ging unsicher hinein.
Kuroko steuerte sofort auf sein Zimmer zu, den einzigen Raum in diesem Haus in dem er sich einigermaßen sicher fühlte.
»Warte! «, rief ihm sein Stiefvater hinterher, worauf er sofort starr stehen blieb.
»Du hast wohl hoffentlich nicht vor in deinem Zimmer zu verschwinden bevor du mir mein Bier gebracht hast? «, fragte er prüfend. Sein Tonfall war drohend und laut.
»Natürlich nicht. «, sagte der Blauhaarige sofort. Die Einschüchterung blickte in seiner Stimme deutlich durch. Schnell ging er in die Küche und öffnete den Kühlschrank, woraus er zwei Dosen Bier herausholte. Dann ging er wieder zu seinem Stiefvater zurück, der sich mit einer Zigarre auf dem Sofa niedergelassen hatte. Als er Kuroko kommen sah breitete sich ein Grinsen auf seinem Mund aus.
»Hätte auch schneller gehen können. «, meinte er und riss ihm die Dosen aus der Hand. Ohne dass er etwas darauf erwiderte, verließ Kuroko den Raum und rannte so schnell er konnte in sein Zimmer. Als er dort ankam schloss er die Tür hinter sich ab. Mit einem Seufzen ging er zum Bett und ließ sich seitlich darauf fallen. Er zuckte kurz zusammen, da er die Wunde der Operation vollkommen vergessen hatte. Doch der Schmerz verging nach wenigen Sekunden wieder.
Ohne hinzusehen griff er zu seinem Nachttisch und ertastete sein Handy, welches er kurze Zeit stumm ansah. Sollte er Akashi anrufen? Aber sie hatten sich gerade erst gesehen, irgentwie würde es seltsam wirken wenn er ihn sofort anrufen würde. Also legte er sein Handy schnell wieder zurück auf den Nachttisch.
Langsam schloss er seine Augen und versuchte sich ein wenig zu entspannen. Er war fürchterlich angespannt und fühlte sich ganz und gar nicht gut. Er war zu Hause, das wusste er, aber wohl fühlte er sich dennoch nicht. Auch wenn er zu der Zeit krank war, hatte er sich bei Akashi zu Hause viel wohler Gefühlt, weil dort wenigstens jemand war der sich um ihn sorgte. Das konnte er von hier nicht behaupten.
Langsam entspannte Kuroko sich. Ihm wurde richtig warm als er an die letzten Tage dachte und wie Akashi sich ihm gegenüber benahm. Nun würde er es sicher schaffen einzuschlafen.
Doch soweit kam er nicht. Nach nicht ganz 20 Minuten hörte er ein Geräusch, welches ihn aufschrecken ließ. Schnell richtete er seinen Blick zur Tür, dessen Klinke langsam nach untern ging. Doch da abgesperrt war konnte sie nicht geöffnet werden.
Ein leises Fluchen war zu hören, gefolgt von einem ständigen klopfen, welches immer fester und lauter wurde.  






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Ich weiß, wieder mal ein kurzes Kapitel. Tut mit leid :(
Hier habt ihr mal einen kleinen Einblick in Kurokos Leben zu Hause. ich warne euch allerdings jetzt schon vor. Das nächste Kapitel wird ein wenig...naja...autsch   0_0
Bis zum nächsten Mal              
LG  Melli <3
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