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Der Mut in deinem Herzen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya Takao Kazunari
03.10.2014
19.05.2016
23
23.368
6
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Dieses Kapitel
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10.04.2016 973
 
Kuroko sah mit einem starren ängstlichen Blick in das Gesicht seines Stiefvaters. Unbewusst wich er einen kleinen Schritt zurück.
»Lauf weg Tetsuya! «, sagte Akashi und stellte sich vor ihn.
»Niemand wird hier weglaufen. «, meinte der Stiefvater ernst. Er blieb direkt vor Akashi und Kuroko stehen, seine Begleiter folgten ihm.
»Haltet sie fest, wir nehmen sie mit. «, befahl er den Fremden.
»Vergiss es! «, erwiderte der Rothaarige wütend und schob Kuroko dichter hinter sich. Die fremden Männer packten Akashi am Arm und rissen ihn gewaltvoll von Kuroko weg, der ebenfalls von zwei Männern angepackt wurde.
»Kommt. «, sagte der Stiefvater knapp und ging nach draußen.
Akashi wehrte sich und versuchte sich loszureißen, doch es half alles nichts. Die Gegner waren in der Überzahl und um einiges Größer. So wurden er und Kuroko aus der Wohnung geschleift, ohne dass sie auch nur das geringe dagegen tun konnten.
»Schrei um Hilfe und du bist tot kleiner. «, flüsterte einer der Männer leise in Akashis Ohr und hielt ihm unauffällig ein Messer gegen den Rücken.
Mit einem Blick zu Kuroko musste er feststellen das die Typen die den Kleinen festhielten auch ein Messer besaßen.
»So ein Mist. «, nuschelte er leise.
Die beiden wurden von ihren Angreifern einige Zeit die Straße entlang gebracht, bis sie bei einem Auto ankamen dass am Straßenrand geparkt war.
»Einsteigen «, befahl einer der Männer streng und öffnete die hintere rechte Autotür. Akashi zögerte kurz, worauf einer der Fremden Kuroko grob packte und ihm das Messer an den Hals hielt.
»Ich sagte einsteigen! «, schrie er Akashi drohend an.
»Ist ja gut! Ich machs ja! «
Schnell stieg der Rothaarige in das, schon etwas ältere Auto ein. Daraufhin wurde der Blauhaarige auch ins Auto gesetzt und rückte sofort dicht an seinen Freund heran. Akashi nahm ihn in den Arm und streichelte beruhigend seinen Rücken auf und ab.
»Keine Angst Kleiner, ich beschütze dich. Dir wird nichts passieren. «, sagte der Größere in einem beruhigenden Tonfall. Kuroko klammerte sich zitternd an Akashi fest und schloss ängstich die Augen. Der Rothaarige konnte im Moment nichts anderes tun als ihn fest im Arm zu halten und ihm zu sagen dass alles gut wird.
Die beiden zuckten zusammen als sie das zuknallen der Autotüren hörten und nach wenigen Sekunden setzten sie sich auch schon in Bewegung.
Der Stiefvater saß am Steuer und fuhr wie ein Wahnsinniger. Wollte er etwa ihr aller Leben aufs Spiel setzen? So schnell wie er fuhr konnte man das beinahe denken. Er bog immer wieder in voller Geschwindigkeit um die Kurven, sodass es die Insassen des Autos hin und her schleuderte.
»Fahr langsamer! Willst du uns umbringen?! «, rief Akashi entsetzt von diesem Fahrstil.
»Klappe da hinten. «, sagte der Stiefvater nur und beachtete ihn dann nicht weiter. Nach einiger Zeit der Raserei fuhren sie geradewegs aus der Stadt hinaus, auf eine unbefestigte Straße.
»Wo bringst du uns hin Papa? «, fragte Kuroko ängstlich.
»Ich sags dir schon seit du ein kleiner Hosenscheißer bist. Ich bin nicht dein scheiß Papa! So ein elender Jammerlappen kann nicht mit mir verwandt sein!  «, fuhr der Stiefvater den Kleinen gereizt an.
Akashi warf ihm darauf einen beinahe tödlichen Blick zu und drückte Kuroko sanft an sich, was ihm ein gehässiges Grinsen seits des Fahrers einbrachte.
»Ich bringe euch an einen wunderschönen Ort. Du warst dort oft als Kind Tetsuya, vielleicht erinnerst du dich ja noch. «
Akashi sah Kuroko fragend an, doch dieser sagte nichts. Also beschloss der Rothaarige nicht weiter nachzufragen.
Sie fuhren diese unbefestigte Landstraße eine Stunde lang entlang, bis sie am Rande eines Waldes ankamen. Die Straße die in den Wald führte war sehr wacklig.
Akashi hatte sowohl die fremden Männer als auch den Stiefvater genau im Blick und überlegte immer wieder wie er sich und Kuroko aus dieser misslichen Lage befreien konnte.


Nach einer scheinbar endlosen Fahrt durch das Waldstück, blieb das Auto schließlich vor einer kleinen Hütte stehen. Sie war anscheinend schon sehr alt und komplett aus Holz erbaut.
Der Stiefvater stieg aus dem Auto aus und die fremden Männer taten es ihm nach. Als sie wenige Sekunden alleine im Auto zurückblieben, flüsterte Akashi seinem Freund leise etwas zu.
»Wenn ich es dir sage, dann lauf so schnell weg wie du nur kannst. «
Kuroko sah ihn unsicher an, nickte aber. Dann wurden sie aus dem Fahrzeug geholt.
»Sieh mal Tetsuya, erinnerst du dich noch an diesen Ort? «, fragte der Stiefvater grinsend. Kuroko nickte stumm.
Akashi sah zwischen den beiden verwirrt hin und her, da er nicht wusste wovon hier die Rede war. Das war ihm in diesem Moment aber egal, jetzt zählte nur noch die Flucht. Er musste seinen Freund in Sicherheit bringen.
Der Rothaarige trat gegen das Schienbein eines der fremden Männer und nahm ihm blitzschnell das Messer weg.
»Lauf weg! «, rief er Kuroko schnell zu, der sich sofort umdrehte und loslief. Ein paar Männer folgten ihm, während ein weiterer Akashi angriff. Dieser stach das Messer in die Schulter des Angreifers und wollte anschließend Kuroko hinterher laufen, aber so weit kam es nicht. Akashi spürte einen heftigen Schlag auf seinen Hinterkopf und fiel zu Boden.
Die Geräusche seiner Umgebung hörten sich so gedämmt an und seine Sicht war sehr verschwommen. Jemand trat zu ihm und drehte ihn auf den Rücken. Die Sicht des Rothaarigen war so schlecht das er nur die Umrisse dieser Person erkannte.
Er griff sich auf seinen Kopf und spürte wie nass seine Haare waren. Als er sich die Hand schließlich ansah war sie blutrot.
»Lauf Tetsuya... «, nuschelte Akashi noch benommen, dann wurde ihm schwarz vor Augen und seine Hand fiel schlapp zu Boden.

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Hi dieses Mal war ich ziemlich schnell mit dem Kapitel :D
Das Wochenende über hatte ich auch nichts anderes zu tun als im Bett zu liegen und zu schreiben.
Wie hat es euch gefallen? Jetzt kommt mal ne extra Portion Spannung :D
Über ein kleines Review würde ich mich sehr freuen
LG  Melli <3
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