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Der Mut in deinem Herzen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 Slash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya Takao Kazunari
03.10.2014
19.05.2016
23
23.368
6
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Dieses Kapitel
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29.12.2015 901
 
Es war schon beinahe Abend als die Schulglocke die Schüler endlich vom Unterricht befreite. Alle stürmten so schnell sie konnten aus dem Schulgebäude, denn keiner wollte länger als nötig hier bleiben.
Hand in Hand folgten Akashi und Kuroko ihren tobenden Mitschülern nach draußen. Beide waren froh diesen Tag endlich hinter sich gebracht zu haben. Kuroko war allerdings etwas beunruhigt, er dachte noch immer daran was in der Mittagspause passiert war. Takao hatte immerhin gesagt dass er noch nicht fertig mit ihnen war.
»Alles in Ordnung? «, fragte Akashi lächelnd und drückte leicht die Hand seines Freundes. Dieser nickte fast unmerkbar.
»Ja. Ich denke nur über Takao-kun nach. «, erwiderte der Kleinere bedrückt. Der Rothaarige ließ ein leises seufzen hören.
»Hatten wir das nicht schon? In meinen Augen ist Takao nicht gerade mutig, er schien sogar Angst vor mir zu haben. «, meinte Akashi seelenruhig. Kuroko wusste das der Größere recht hatte, aber es war nicht direkt Takao der ihm Angst machte.
»Aber du hast doch gesehen wie viele Freunde Takao-kun hat. Was ist wenn... «, setzte Kuroko an, doch Akashi unterbrach ihn sofort, da er wusste worauf sein Freund hinaus wollte.
»Mach dir nicht immer so viele Sorgen. «, sagte der Rothaarige und hauchte ihm einen kurzen sanften Kuss auf die Lippen. Lächelnd sah er Kuroko in die Augen, der ihn mit halb geöffneten Mund ansah und nicht wusste was er sagen sollte.
Akashi kicherte leise und murmelte ein leises "süß", dann nahm er wieder die Hand des Kleineren und zog ihn weiter.
Langsam verließen die beiden das Schulgelände und gingen die leere Straße entlang.
Die Sonne war schon beim untergehen und sendete ihre letzten Strahlen auf die Stadt herab. Trotz der Sonne war es so kalt dass der Atem der beiden als kleine Rauchwolke sichtbar wurde. Kuroko zitterte leicht, denn die Kälte heftete sich spürbar an seinen Körper. Akashi ging es nicht anders und so beeilten sich beide um schnell nach Hause zu kommen.
Als sie gerade mal 10 Minuten gingen, blieb Kuroko plötzlich stehen. Der Rothaarige sah ihn fragend an.
»Was ist los Tetsuya? «
Der Kleinere antwortete kurz nicht und sah starr hinter sich.
»Ich dachte nur da wäre...«, begann er schließlich, brach aber ab. Er überlegte kurz und sprach dann zu Ende.
»Ach nicht so wichtig. «
Akashi sah Kuroko noch kurz unsicher an, dann gingen die beiden schnell weiter. Innerhalb weniger Minuten kamen sie zu Hause an und traten schnell ins Warme.


Als die beiden beim Esstisch saßen, redeten sie nur wenig und meist waren es belanglose Dinge. Kuroko hatte eigentlich keinen Hunger, aber da Akashi extra etwas gekocht hatte, dachte er es wäre unhöflich nichts zu essen. Auch wenn er keinen Appetit hatte, musste er zugeben dass es fantastisch schmeckte.
Akashi lächelte und beobachtete seinen Freund zufrieden dabei wie er die Mahlzeit verspeiste.
»Schmeckt es dir? «, fragte er freundlich.
»Ja, es ist sehr lecker «, erwiderte Kuroko, der etwas verschmiert um den Mund war und ein einzelnes Reiskorn klebte an seinem Mundwinkel.
Akashi kicherte leise und nahm ein Taschentuch, womit er den Kleineren sauber machte. Kuroko errötete und sah schnell wieder nach unten auf seinen, beinahe leeren Teller.
»D-Danke.. «, nuschelte er schüchtern.
Akashi konnte nichts anderes tun als zu lächeln. Kuroko würde sich wohl nie ändern, er würde immer süß und schüchtern bleiben.
Akashi war schon fertig mit dem essen und sah mit einem verträumten Blick aus dem Fenster. Jetzt musste doch alles gut werden. Sie liebten sich, sie waren zusammen, sie waren glücklich. Er hoffte das es für immer so bleiben würde.
Draußen war es stock dunkel, man konnte nur ungenaue Umrisse erkennen.
»Was zum..? «, flüsterte Akashi leise. Für einen kurzen Moment hätte er schwören können jemand würde im Dunkeln stehen. Man konnte aber nichts genaues sehen, vielleicht täuschte er sich auch.
»Akashi-kun? «, fragte Kuroko unsicher. Er stand direkt neben dem Rothaarigen. Dieser hatte in seiner Abwesenheit gar nicht bemerkt dass der Blauhaarige sich neben ihn gestellt hatte.
»Ja? «, erwiderte Akashi verspätet. Ohne etwas zu sagen setzte sich der Kleinere auf den Schoß seines Freundes. Der Rothaarige schlag seine Arme um ihn und drückte ihn an sich.
»Was ist denn los? «, fragte er und streichelte den Rücken des kleineren sanft auf und ab.
»Mir ist kalt und... und ich will kuscheln. «, nuschelte Kuroko in Akashis Brust hinein. Der Größere drückte ihn enger an sich und schloss die Augen, genoss die Nähe. Er hoffte dass dieser Moment ewig andauern würde. Und dass er für immer mit Kuroko zusammen bleiben konnte.

»Wie niedlich. «, erklang eine düstere Stimme aus der Dunkelheit. Ein relativ großer Mann stand ein paar Meter abseits des Fensters, in dem man Kuroko und Akashi sah. Er beobachtete sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Schnell zog er sein Handy heraus und wählte eine Nummer, dann hielt er sich den kleinen Gegenstand ans Ohr.
»Ich habe deinen Sohn gefunden. Ich weiß jetzt wo sich Tetsuya die ganze Zeit versteckt. «


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Hi :D

Oha, jetzt kommt bald mal ein bisschen Spannung rein. Es dürfte wohl nicht so schwer zu erraten sein wer hier bald Probleme machen wird :)
Das wird Kuroko und Akashi sicher nicht gefallen, schauen wir mal wie sie damit klar kommen werden.
Tut mir übrigens leid dass das Kapitel so kurz war, ich mache das nächste länger.
Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen. Über ein paar Reviews würde ich mich freuen, ich brauche Motivation wegen meiner Schreibblockade
Bis zum nächten Mal
LG  Melli <3
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