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Der Mut in deinem Herzen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya Takao Kazunari
03.10.2014
19.05.2016
23
23.368
6
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Dieses Kapitel
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13.09.2015 1.238
 
Von da an vergingen ein Paar Tage ohne irgentwelche Zwischenfälle. Seit dem Anschlag auf Kuroko war Akashi sehr vorsichtig. Er wich seinem kleinen Freund nicht mehr von der Seite. Kuroko war in den folgenden drei Tagen nicht in die Schule gegangen, Akashi hatte drauf bestanden dass er sich ausruhen soll. Dem Größeren war es auch egal dass er selbst schwierigkeiten bekommen würde und schwänzte die Schule um bei dem Blauhaarigen zu bleiben. Noch einmal würde er seinen Freund nicht aus den Augen lassen, er würde ihn wie ein Wachhund beschützen.


»Bedrückt dich etwas? «, fragte Akashi, als sie am Abend vor der Schule zusammen beim Esstisch saßen und ihr Abendessen zu sich nahmen. Kuroko wirkte abwesender als sonst, er schien mit den Gedanken ganz wo anders zu sein.
»Tetsuya? Hörst du mich? «, fragte der Rothaarige als sein Freund keine Reaktion zeigte. Er tippt ihm vorsichtig auf die Schulter um auf sich aufmerksam zu machen. Der Kleine hob schnell seinen Kopf und sah Akashi erschrocken an, der Größere hatte ihn wohl aus den Gedanken gerissen.
»T-Tut mir leid.. was hast du gesagt? «, fragte Kuroko kleinlaut.
Akashi seufzte leise, dann verschränkte er seine Arme und sah sein Gegenüber sowohl mitfühlend als auch streng an.
»Geht es dir gut? Dich scheint etwas zu bedrücken. «, meinte er, doch der Kleine schüttelte den Kopf.
»Nein, es ist alles in Ordnung. «, sagte er, doch er war ein schlechter Lügner und wurde sofort durchschaut.
»Das glaube ich nicht. Du kannst mir alles sagen, ich hoffe das weißt du. «, sagte Akashi mit einem schwachen Lächeln. Der Kleine ließ ein leichtes Nicken sehen. Natürlich wusste er das, in den letzten Tagen hatte Kuroko bemerkt wie sehr er seinem Freund vertrauen konnte. So geborgen wie er sich bei Akashi fühlte, hatte er sich schon lange nicht mehr gefühlt. Schon seit Jahren nicht mehr.
Er überlegte kurz was er sagen sollte, dann begann er leise zu sprechen.
»Ich weiß nur nicht wie es weiter gehen soll. Ich danke dir für alles was du für mich getan hast, aber ich kann dir doch nicht ewig zur Last fallen. Irgentwann muss ich wieder nach Hause zurück.. «, erklärte Kuroko bedrückt, dann ließ er den Kopf hängen und starrte Richtung Boden.
Akashi beugte sich über den kleinen Tisch zu ihm hinüber, dann nahm er sein Gesicht sanft in beide Hände, sodass der Kleinere ihn ansehen musste.
»Jetzt hör mir mal zu Tetsuya, du bist keine Last für mich. Und ich lasse nicht zu das du zu diesem gewalttätigen Verrückten zurückgehst, davor wandere ich mit dir in einen anderen Bundesstaat aus. Das wäre mir lieber als zu wissen das du verletzt wirst. «, sagte der Rothaarige, dabei streichelte er Kuroko sanft an der Wange. Sein Gesichtsausdruck bestätigte nur dass er es ernst meinte, genauso wie der liebevolle und dennoch ernste Ausdruck in seinen Augen.
»Akashi-kun.. «, nuschelte Kuroko leise. Er wusste nicht recht was er darauf sagen sollte und sah gedankenverloren zu dem Größeren auf, dessen Mundwinkel sich langsam zu einem Lächeln verzogen. Dann ließ Akashi den Blauhaarigen los und setzte sich wieder richtig in seinen Stuhl zurück. Er ließ ein leises Lachen hören, was Kuroko nun etwas verwirrte.
»Was ist denn so lustig? «, fragte er neugierig, worauf Akashi ihm durch die Haar wuschelte.
»Nicht so wichtig Kleiner. «, sagte er nur, dabei musste er sich ein weiteres Kichern verkneifen. Dann stand er auf und nahm sowohl seinen als auch Kurokos leeren Teller, die er beide sofort begann abzuwaschen.
Der Blauhaarige ließ aber nicht locker und stellte sich neben Akashi und drängte weiter.
»Sag schon, bitte. «, gab er schmollend von sich. Da gab sich der Rothaarige geschlagen.
»Dein Gesichtsausdruck gerade war so niedlich. Du kannst verdammt süß sein, bei dir kann man nicht anders als zu lächeln. «, sagte er mit dem besagten Lächeln im Gesicht. Kuroko spürte wie seine Wange heiß wurden, er musste wohl knallrot im Gesicht sein. Um das zu vertuschen sah er seitlich neben sich auf den Boden.
»G-Gar nicht wahr.. «, nuschelte er beinahe unverständlich.
Darauf erwiderte der Rothaarige nichts, sondern trat näher an ihn heran und legt beide Arme um sein Gegenüber. Er schlang sie so dicht um den Körper vor sich dass es keinen Abstand zwischen ihnen gab.
Ohne richtig zu wissen was er da tat legte Kuroko seinen Kopf auf Akashi Brust. Er vergrub beinahe sein gesamtes Gesicht darin. Bedacht atmete er mit der Nase ein und mit dem Mund wieder aus, dann begann auch er schüchtern zu lächeln. Der Geruch der von Akashi ausging war so beruhigend, in Kombination mit der Wärme die der Größere ihm durch die Umarmung gab konnte sich Kuroko nichts schöneres vorstellen und hoffte das dieser Moment ewig andauern würde.
»Tetsuya? «, flüsterte Akashi. Sie waren nun schon einige Minuten in diese Umarmung verwickelt.
»Ja? «, fragte Kuroko nach wenigen Sekunden. Dann hob er seinen Blick und sah den Rothaarigen direkt an.
»Ich wollte dir sagen das... das ich di-... «, bevor er zu ende sprach, brach er ab und lächelte ihn wieder liebevoll an.
»Was wolltest du sagen? «, fragte der Blauhaarige, doch bekam er keine Antwort, da das Thema sofort gewechselt wurde.
»Ich weiß es ist schon recht spät, aber lass uns noch einen kurzen Spatziergang machen. Du bist seit Tagen nicht mehr aus dem Haus gekommen. «
Kuroko sah zu Boden und zögerte. Sollte er zusagen? Vielleicht war Akashi ja enttäuscht wenn er nein sagte. Aber er hatte so große Angst nach draußen zu gehen. Was wäre wenn die bösen Männer wiederkommen würden und ihm etwas tun wollten? Oder was wäre wenn sie seinem Stiefvater höchst persönlich begegnen würden? Große Zweifel machten sich in ihm breit und ein leichtes Zittern der Angst überfuhr seinen ganzen Körper.
Akashi bemerkte dies sehr schnell und drückte ihn wieder fest an sich.
»Ich zwinge dich natürlich nicht dazu, es würde dir nur gut tun ein paar Schritte zu gehen. Nachts ist es draußen so schön ruhig. Du musst auch keine Angst haben, ich werde auf dich aufpassen. Niemand wird dir etwas tun. «, versprach er dem Kleineren mit sanfter Stimme. Dieser nickte dann unsicher, er wusste er konnte dem Größeren vertrauen.
»Wir sollten uns warm anziehen. «, sagte Akashi, dann lösten sie langsam ihre Umarmung. Sie sahen sich noch kurz an, dann gingen sie in den Flur und zogen sich ihre Schuhe und Jacken an.
Kuroko wollte gerade die Eingangstür öffnen, als er hinter sich eine Stimme hörte und sich deshalb schnell wieder umdrehte.
»Es ist kalt draußen, der Winter hat schon angefangen. Nimm den hier, der hält dich warm. «
Mit diesen Worten wurde dem Kleinen ein Schal aus weicher Wolle umgelegt. Er fühlte sich so flauschig an und wie bei einem Heizkörper gab er sofort Wärme ab. Ein angenehmer Schauder durchfuhr Kuroko, da er bemerkte wie kalt ihm eigentlich war.
»Danke «, gab er verlegen von sich, dann nahm Akashi lächelnd seine Hand und die beiden gingen hinaus in die kalte winterliche Nacht.






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Hi :D
Entschuldigung dass so lange kein Kapitel kam, ich schreibe 3 Geschichten gleichzeitig und hab auch sehr viel Stress in letzter Zeit. Mir liegt viel an dieser Geschichte und ich will sie mit viel liebe Schreiben und nicht nur mal so nebenbei :3
Ich hoffe es wird euch nicht langsm zu viel mit dem Fluff hier in den Kapiteln, aber ich mag das so gerne :D
Sonst bleibt mir nur noch zu sagen, danke das ihr meine Geschichte lest und lasst mir ein kleines Review da wenns euch gefallen hat ;)
Bis zum nächsten Kapitelchen
LG  Melli <3
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