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Der Mut in deinem Herzen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya Takao Kazunari
03.10.2014
19.05.2016
23
23.368
6
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Dieses Kapitel
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03.08.2015 680
 
Als Kuroko aufwachte war es draußen stockdunkel. Langsam setzte er sich auf und ließ seinen Blick um sich schweifen. Es dauerte einige Sekunden, dann bemerkte der Blauhaarige dass er in Akashis Zimmer war. Kurz überlegte er, was war eigentlich passiert? Da waren doch diese bösen Männer, aber alle Bilder in seinen Erinnerungen waren so verschwommen. Und sein Kopf tat furchtbar weh, er fühlte sich so benommen als hätte ihn jemand unter Drogen gesetzt. Er schloss langsam seine Augen und griff sich auf die Stirn.
»Tetsuya? «, hörte Kuroko eine leise Stimme neben sich. Der Kleine drehte den Kopf in diese Richtung und sah wie Akashi von einer liegenden Position zu ihm aufsah. Der Rothaarige sah noch etwas verschlafen aus, anscheinend war er gerade aufgewacht.
»Tut mir leid wenn ich dich geweckt habe Akashi-kun. «, sagte Kuroko entschuldigend.
»Das macht doch nichts «, entgegnete Akashi freundlich, dann setzte er sich auf und rieb sich noch etwas müde die Augen.
»Wie fühlst du dich Tetsuya? «, fragte der Rothaarige dann und musterte seinen Freund besorgt.
»Benommen.. und mir ist ein bisschen schwindlig. «, antwortete Kuroko leise und drehte den Kopf zur Seite. Akashi legte ihm eine Hand auf die Schulter.
»Kanntest du die Männer die dich angegriffen haben? «, fragte er, während sein Blick noch prüfend auf dem Kleinen ruhte.
»Ich bin mir nicht sicher, ich habe nicht einmal richtig erkennen können wie sie aussahen. Es ging mir alles viel zu schnell, dann wurde mir schwarz vor Augen. «, erklärte der Blauhaarige bedrückt. Ihm wurde wieder etwas schwindlig, anscheinend setzte ihm das Chloroform noch zu.
»Du solltest dich noch ausruhen Tetsuya, dann geht es dir bald besser. «, sagte der Größere und legte ihn wieder sanft ins Bett zurück. Der Kleine ließ sich ohne Widerstand zurückdrücken und sah dann mit einem müden Ausdruck zu Akashi auf.
»Schlaf jetzt Kleiner, es ist spät. «, sagte Akashi, doch Kuroko schüttelte schwach den Kopf.
»Ich kann nicht..«, nuschelte er traurig.
»Und warum nicht? «, fragte der Rothaarige sanft und streichelte seinen Kopf, worauf sich ein roter Schimmer auf Kurokos Wangen ausbreitete.
»Ich hab Angst..«, sagte Kuroko leise im Flüsterton. Akashi legte sich dicht neben ihn, sodass es beinahe keinen Abstand zwischen ihren Gesichtern gab. Dann legte er eine Hand auf Kurokos Wange.
»Wovor hast du denn Angst? «, fragte er, worauf Kuroko leicht anfing zu zittern.
»Ich träume sehr oft schlimme Dinge. Meistens sind es Erinnerungen d-die ich...n-nicht vergessen kann...«, antwortete der Blauhaarige zitternd, worauf er sogleich von seinem Gegenüber fest in die Arme geschlossen wurde.
»Du musst keine Angst haben, ich werde alle bösen Träume von dir fernhalten. «, sagte der Größere, während er anfing den Blauhaarigen am Rücken auf und ab zu streicheln.
Kuroko schmiegte sich eng an den Körper vor sich und legte den Kopf auf dessen Brust. Die Arme, die sowohl eng als auch schützend um den Kleinen geschlungen waren, hatten etwas beruhigendes. Kuroko hatte das Gefühl als wäre Magie im Spiel und diese Arme wären wie ein undurchdringbarer Schutzschild. Schon alleine Akashis Geruch hatte in diesem Moment eine beruhigende Wirkung auf ihn. Was waren das für Gefühle, die der Kleine wahr nahm? Es war schwer zu beschreiben. Sicherheit, Geborgenheit und Wärme?
Akashi legte die warme Decke über sich und Kuroko, dann drückte er ihn wieder fest und zugleich sanft an sich. Der Rothaarige konnte spüren wie sich Kuroko von Sekunde zu Sekunde mehr entspannte. Jeder Muskel des zierlichen Körpers lockerte sich und ein entspanntes Ausatmen war zu hören. Der Größere konnte sich dabei ein Lächeln nicht verkneifen, er hatte nicht gewusst welch eine beruhigende Wirkung er auf den Kleinen hatte.
»Träum süß mein Kleiner. «, sagte Akashi und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Doch Kuroko bekam dies gar nicht mehr mit, denn er war schon im Land der Träume versunken und schlief friedlich, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.






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Ein kleines aber feines Kapitelchen in dem sich Kuroko und Akashi wieder einen Schritt näher gekommen sind *-*
Ich hoffe es hat euch gefallen, es zu schreiben war jedenfalls mega süß <333
Freue mich jeder Zeit über Reviews :D
Bis zum nächsten Kapitel
LG  Melli <3
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