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Der Mut in deinem Herzen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya Takao Kazunari
03.10.2014
19.05.2016
23
23.368
7
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12.07.2015 1.758
 
Die Schulglocke verkündete den Schülern das es Zeit für die Mittagspause war. Kuroko wartete gar nicht erst lange, sondern packte seine Sachen und ging eilig als erstes aus der Klasse hinaus. Er wollte sich sofort vor Takao verstecken, der mit Sicherheit mehr als wütend war. Er blieb noch ganz kurz im Korridor stehen und sah zurück, dabei erblickte er Akashi, der gerade das Klassenzimmer verließ. Er sah sich um und schien Ausschau nach etwas zu halten. Wahrscheinlich suchte er Kuroko. Der Kleine wollte gerade auf sich aufmerksam machen, aber in diesen Moment trat Takao neben den Rothaarigen und Kurokos Stimme versagt. Er hatte zu viel Angst vor den Schwarzhaarigen. Aus dieser Distanz konnte Kuroko genau hören was die Beiden redeten.
»Dir ist hoffentlich klar wie wütend du mich gemacht hast. «, sagte Takao und hatte Akashi stinksauer im Blick.
»Tut mir leid, aber ich rede nicht mit widerlichen Menschen wie dir, das ist unter meiner Würde. Wenn du mich jetzt entschuldigst. «, erwiderte Akashi kalt und ging ohne nur noch ein Wort sagen zu wollen los. Takao allerdings packte ihn am Arm damit er nicht weiter gehen konnte. Der Rothaarige hielt still, drehte sich aber nicht mehr zu ihm um.
»Nimm deine Hand da weg. «, sagte Akashi ruhig ohne ihn anzusehen.
»Und was ist wenn nicht? «, fragte Takao grinsend.
»Ich sagte lass los, das ist meine letzte Warnung. «, meinte der Rothaarige drohend.
Takao lachte leise und nahm ihn gar nicht ernst.
»Oh, deine letzte Warnung? Jetzt hab ich aber Angst. «, sagte er sarkastisch und hatte den Blick noch immer belustigt auf sein Gegenüber gerichtet.
Schneller als Takao es registrieren konnte hatte sich Akashi schon losgerissen und ihn am Hals gepackt. Der Rothaarige drückte den Schwarzhaarigen an die Wand und übte einen leichten Druck auf dessen Hals aus. Dadurch bekam Takao ein bisschen schwerer Luft und war kurzzeitig starr vor Schreck.
»Ich habe dich gewarnt Takao. Gib ruhe, sonst werde ich dich langsam umbringen. «, sagte Akashi unbeeindruckt. Noch kurz sah er seinem Gegenüber in die Augen, bis er diesen losließ und sich auf den Weg zu Kuroko machte. Der Kleine sah gerade noch wie Akashis Gesichtszüge von kalt auf freundlich umsprangen als sich der Rothaarige ihm zuwandt.
»Lass uns etwas essen Tetsuya, du hast bestimmt Hunger. «, meinte Akashi und lächelte freundlich. Schon seltsam wie schnell der Rothaarige umschalten konnte.
Kuroko nickte als Antwort, dann machten sich die beiden auf den Weg.
Zusammen holten sie sich an der Schulkantine etwas zu essen und setzten sich anschließend zu einen der dortigen Tische. Während sie aßen redeten sie nur sehr wenig.
An diesem Tag war die Kantine beinahe voll, es war ein Wunder das sie einen freien Platz bekommen hatten.
Kuroko stocherte lustlos in seinem Essen herum, aus irgend einem Grund war ihm der Appetit vergangen. Ihm beschäftigte die Sache mit Takao zu sehr. Der Kleine kannte den Schwarzhaarigen schon gut genug um zu wissen, dass er es nicht auf sich sitzen ließ. Es war aber nicht unbedingt Takao der dem Blauhaarigen kopfzerbrechen beschehrte. Nein, es waren dessen Freunde. Takao hatte einen großen Freundeskreis und viele davon waren schlimmer als der Schwarzhaarige selbst.
»Ist alles okay? «, fragte Akashi, der bemerkt hatte das Kuroko mit den Gedanken abwesend war.
»Ja «, antwortete Kuroko knapp und aß widerwillig seine Mahlzeit weiter.
Der Größere beobachtete ihn noch kurz dabei, bis er sich wieder selbst seinem Essen widmete.
»Akashi-kun? «, begann Kuroko nach einiger Zeit unsicher.
»Ja? «, entgegnete dieser, während er sein Besteck bei Seite legte, da er mit dem essen fertig war.
»Es ist wegen Takao-kun.. «, setzte Kuroko zögerlich an, wurde allerdings von Akashi unterbrochen.
»Machst du dir etwa immer noch Sorgen wegen diesem Idioten? Du hast doch gesehen wie leicht er sich einschüchtern lässt. Er ist nicht halb so mutig wie er immer tut. «, erklärte der Rothaarige.
»Und was wenn er irgentwann doch etwas tut? «, fragte Kuroko und sein Blick senkte sich langsam. Akashi hob sanft sein Kinn an damit er ihn ansehen musste.
»Wenn er trotzdem etwas versuchen sollte, dann ist es auch egal. Ich werde dich beschützen, versprochen. Dir wird nichts passieren. «, erwiderte Akashi beruhigend. Kuroko sah ihm genau in die Augen, doch nach kurzer Zeit verspürte er den Drang verlegen zur Seite zu schauen. Dies wurde allerdings von Akashis Hand verhindert die noch immer an seinem Kinn platziert war. Der Rothaarige ließ seine Hand nach einiger Zeit schließlich sinken, doch trotzdem sah Kuroko ihm weiterhin in die Augen. Akashi erwiderte diesen Blick mit einem liebevollen Lächeln, worauf Kurokos Wangen einen leichten Rotschimmer annahmen und er diesem Blick nicht mehr standhalten konnte. Langsam drehte er den Kopf zur seite und wusste nicht recht was er sagen sollte.
Akashi wuschete ihm kurz durchs Haar und stand schließlich auf.
»Komm mit Tetsuya, die Mittagspause ist bald zu ende. «, stellte er fest und zog seinen kleinen Freund auf die Füße.
Der rest des Schultages ging schneller um als erwartet und es gab auch keinerlei Zwischenfälle. Im Klassenzimmer allerdings wunderten sich die Beiden ein wenig, da Takao nicht anwesend war. Die Klasse munkelte schon, Takao hätte Angst vor Akashi bekommen. Da hatte der Rothaarige dem Ruf des Schwarzhaarigen wohl ordentlich geschadet. Würde Takao dies so einfach auf sich sitzen lassen? Das war schwer vorstellbar.


Nachdem der Unterricht zu ende war packten Akashi und Kuroko ihre Sachen zusammen. Da der Kleine momentan bei Akashi wohnte war es auch selbstverständlich dass sie den Weg nach Hause gemeinsam gingen.
Dabei redeten sie allerdings nicht sehr viel. Nicht weil sie es nicht wollten, sondern da beide schlicht und einfach müde von dem Schultag waren. Es war immerhin schon abends als sie endlich nach Hause durften. Reichlich Hausaufgaben hatten sie leider trotz allem bekommen.
Der Kleine tappte langsam hinter Akashi her und sah dabei zu Boden. Er zitterte leicht, da es schon langsam dunkel wurde und somit auch die nächtliche Kälte einsetze.
Kuroko ging einige Zeit vorwärts die Straße entlang, immer hinter Akashi her. Bis er plötzlich eine grobe Hand spürte die ihn seitlich in eine dunkle Gasse zog. Er wollte vor Schreck sofort schreien damit Akashi ihn hörte, doch er konnte nicht. Bevor er auch nur einen Ton von sich geben konnte, wurde ihm ein weißes Tuch vor den Mund und die Nase gedrückt. Es roch so seltsam und intensiv das dem Kleinen nach weniger als fünf Sekunden schwindlig wurde.
Egal wer ihn angriff, es war mehr als einer. Kuroko wehrte sich so gut er konnte, doch gegen die starken Arme die ihn umklammerten hatte er keine Chance. Der Blauhaarige schwebte schon an der Schwelle der Bewusstlosigkeit, da ihm dieses Tuch noch an den Mund gepresst wurde. Er bemerkte wie er seitlich weiter in die dunkle Gasse gezogen wurde und plötzlich das grelle Licht von zwei Autoscheinwerfern anging.
Verzweifelt trat Kuroko einem seiner Angreifer so fest es ging gegen das Knie. Der Griff um seinen Mund wurde leichter und das Tuch entfernte sich kurzzeitig wenige Millimeter von seinem Mund. Schnell holte der Kleine tief Luft und schrie mit letzter Kraft so laut er konnte.
»HILFEEEE!! «


Akashi ging weiter vorwärts und war ganz im Gedanken versunken. Er bemerkte nicht was um ihn herum passierte. Seine Gedanken kreisten um die verschiedensten Dingen.
Irgentwann blieb er jedoch stehen und sah hinter sich
»Tetsuya ich... «, begann er, brach aber sofort ab. Kuroko war weg. Er war doch gerade noch hinter ihm!
»Tetsuya?! Wo bist du? «, fragte Akashi lautstark und sah sich hektisch um. Doch es kam keine Antwort. Kuroko würde doch nicht einfach so abhauen ohne etwas zu sagen.
»Tetsuya wo..? «, fragte er, doch er bekam seine Antwort schon bevor er überhaupt zu ende sprechen konnte.
»HILFEEEE!! «, kam ein verzweifelter Schrei einige Meter hinter Akashi. Sofort lief der Rothaarige los. Das war eindeutig Kurokos Stimme, auch wenn er den Blauhaarigen noch nie so laut schreien gehört hatte.
Sein Weg führte den Rothaarigen in eine Seitengasse, aus dem die Scheinwerfer eines Autos heraus blitzten.
»Was geht hier vor?! «
Akashi brauchte keine Antwort um zu wissen was los war.
Kuroko hing schlaff in den Armen eines großen Mannes, der beide Arme fest um ihn schlang. Ein zweiter hielt seine Beine fest und so trugen die beiden den Kleinen in die Richtung des Autos, das mit laufenden Motor neben ihnen stand.
»Was habt ihr vor?! Lasst ihn sofort gehen! «, schrie Akashi zu ihnen hinüber. Die beiden schreckten auf, da sie den Rothaarigen jetzt erst bemerkten.
»Scheiße! Ich dachte wir haben genug Zeit! «, fluchte einer der Männer.
»Schnell ins Auto mit ihm! «, schrie der Zweite hektisch und sie trugen Kuroko zerrend weiter. Der Kleine wehrte sich nur noch sehr schwach, er schien vollkommen entkräftet zu sein.
»Stopp! «, rief Akashi wütend und lief auf die Männer zu.
Durch das Gestreite und Geschrei waren einige Leute vor der Gasse stehen geblieben und bemerkten diesen Tumult, das schien die Angreifer zu verunsichern.
Da Akashi Kurokos Hand gepackt hatte und diese nicht mehr los ließ, hinderte er die Männer daran ihn einfach so mitzunehmen. Da die Anzahl der Menschen immer mehr stieg wussten die beiden Männer sich nicht mehr zu helfen und sahen keine andere Möglichkeit als zu fliehen, damit nicht vorher jemand die Polizei rief. Es war schließlich offensichtlich was sie gerade versuchten.
Sie ließen den Kleinen los, der schlapp auf den Boden sank. Dann stiegen sie in ihr Auto und fuhren so schnell es ging los, dabei mussten die Leute vor der Gasse regelrecht zur Seite springen um nicht überfahren zu werden.
Akashi, der neben Kuroko kniete, interessierte sich wenig dafür das diese Typen entkamen. Seine Aufmerksamkeit galt nur dem Blauhaarigen, der vollkommen erschöpft und schwer atmend vor ihm lag. Die Augen des kleinen waren geschlossen. Akashi nahm ihn vorsichtig in den Arm und streichelte ihn an der Wange.
»Hörst du mich Kleiner? «, fragte er vorsichtig, doch er bekam keine Antwort. Dem Größeren fiehl ein starker und intensiver Geruch auf, der von Kurokos Gesicht kam. Langsam kam er dem Kleinen mit dem Kopf näher bis sich ihre Gesichter beinahe berührten.
»Diese Mistkerle. «, nuschelte Akashi wütend als er den deutlichen Geruch von Chloroform wahr nahm. Vorsichtig hob er Kuroko hoch und trug ihn auf den Armen vorwärts, auf direkten Weg nach Hause. Seine Umgebung hatte er dabei wachsam im Auge, damit er sicher war das nichts mehr passierte.
Wer waren diese Kerle von gerade eben und warum hatten sie versucht Kuroko zu entführen?








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Und? Hab ich euer Interesse geweckt? XD
Schreibt mir bitte wie ihr diesen plötzlichen überfall fandet :D
Armer Kuroko, von einer Gefahr in die andere XD
Aber das war gerade sehr wichtig für die Story...sorry Kuroko vergib mir XD
Ich beeil mich mit weiter schreiben
LG  Melli <3
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