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Der Mut in deinem Herzen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya Takao Kazunari
03.10.2014
19.05.2016
23
23.368
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08.05.2015 905
 
Am nächsten Morgen wachte Kuroko schon früh auf. Es war noch dunkel draußen und die Sonne war noch nicht aufgegangen. Da es Anfang Winter war, war es nicht unüblich dass um diese Zeit die Sonne noch nicht schien.
Kuroko setzte sich auf und strich sich mit der Hand durch sein Haar. Es dauerte wenige Sekunden bis er klar denken konnte, denn zur Hälfte war er noch in seinen Träumen versunken. Nach kurzer Zeit bemerkte er dass Akashi nicht mehr neben ihm lag.
»Akashi-kun? «, fragte Kuroko leise und rieb sich verschlafen seine Augen. Aber es kam keine Antwort. Langsam stand der Blauhaarige auf und ließ seinen Blick durchs Zimmer schweifen, da bemerkte er dass durch die angelehnte Tür ein wenig Licht ins Zimmer drang. Mit kleinen Schritten ging er auf die Tür zu und tastete sich langsam vorwärts, da man im Halbdunklen nicht alles im Raum erkennen konnte.
Gerade als Kuroko die Hand hob um die Tür zu öffnen, stand diese auch schon plötzlich offen.
»Tetsuya, du bist ja schon wach. Ich wollte dich gerade wecken. «, sagte Akashi, der im Türrahmen stand. Kuroko wollte etwas sagen, doch dazu kam er nicht mehr. Akashi nahm seine Hand und zog ihn schnell mit sich.
»Komm mit, ich hab dir Frühstück gemacht. «, sagte er dabei freundlich und kaum man sich versah standen sie schon in der Küche.
Dort befand sich in mitten des Raums ein Esstisch, der mit allen möglichen Dingen vollgestellt war.
»Setz dich «, sagte Akashi knapp und drückte den Blauhaarigen auf einen der Stühle nieder.
Kuroko sah auf den Tisch vor sich und betrachtete die große Auswahl an Essen die sich darauf befand. Akashi ließ sich auf einen Stuhl gegenüber von Kuroko nieder.
»Worauf wartest du? Greif zu Tetsuya. «, sagte der Rothaarige und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen als er das staunende Gesicht des Kleinen sah.
»Hast du das alles selbst gemacht Akashi-kun? «, fragte Kuroko mit großen Augen.
»Ja, ich will doch dass mein Gast sich wohl fühlt. «
Kuroko traute sich anfangs nicht etwas von dem Essen zu nehmen und sah weiter auf dem Tisch umher.
»Na komm schon, du musst dich nicht zurückhalten. Iss etwas. «, forderte ihn der Größere auf. Etwas unsicher nahm sich der Blauhaarige etwas von dem kleinen Frühstücks Menü und legte es auf den vor ihm stehenden Teller. Akashi beobachtete ihn zufrieden dabei.
»Wenn du sonst noch etwas brauchst, dann musst du nicht zögern zu fragen. «, sagte er, dann begann Kuroko endlich langsam zu essen.
Akashi beobachtete ihn noch wenige Sekunden, dann tat er es ihm nach.
Der Rothaarige hatte sich nach dem gestrigen Gespräch vorgenommen Kuroko wieder aufzubauen. Er wollte ihm zeigen das es auch Leute auf der Welt gab, die ihm gutes wollen und dass nicht jeder die Absicht hatte ihn zu verletzen. Er hoffte auch das Selbstvertrauen seines Freundes zu stärken. Akashi wollte erreichen das Kuroko den Mut fand für sich selbst einzustehen. Im Moment machte der Kleinere nicht den Eindruck als wäre er dazu in der Lage.
Nach einiger Zeit waren die Beiden satt und Akashi lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. Kuroko blieb regungslos sitzen und sah nach unten. Die Gedanken des Blauhaarigen drehten sich noch immer um den gestrigen Abend. Akashi hatte ihn gerettet. Er hatte ihn umarmt und ihn getröstet. Und als Kuroko alleine Angst bekam, schliefen die beiden sogar zusammen gekuschelt in einem Bett. Seine Wangen nahmen einen hellen Rot schimmer an als er daran dachte.
»Alles okay? «, fragte der Rothaarige mit den Blick auf Kuroko gerichtet.
»Ja «, antwortete der Kleine nur.
»Hat es dir geschmeckt? «, fragte Akashi, worauf sein Gegenüber nur ein Nicken von sich gab. Kuroko war so still und zurückaltend wie immer, das musste bald geändert werden. Die Stimmung die in der Luft lag war mehr als gedrückt. Also versuchte Akashi sofort ein Gespräch anzufangen.
»Sag mal, kommst du heute eigentlich wieder in die Schule? «, fragte er.
Kuroko nickte wieder.
»Ja, ich habe mich lange genug ausgeruht. «, antwortete der Blauhaarige.
»Aber wenn du dich nicht gut fühlst sagst du es. «, sagte Akashi bestimmend, worauf Kuroko erneut nickte.

Als sie alles zusammen gerichtet hatten, machten sie sich auch schon auf den Weg in die Schule. Bald sollte der normale Alltag eintreten. Doch dieser Alltag hatte sich doch um einiges geändert.
Würde jetzt alles gut werden? Kuroko wollte das glauben, doch sein Gefühl sagte ihm etwas ganz anderes. Er hatte das Gefühl das es noch verheerende Folgen hatte, dass er einfach so von zu Hause weggelaufen war. Und welche Folgen das genau mit sich zog würde er sehr bald erfahren.
Das Einzige was ihm noch Mut gab war Akashi. Kuroko fühlte sich in seiner Nähe so sicher, wie noch bei keinem anderen. Wenn der Kleine Angst hatte oder Probleme bekommen würde, Akashi wäre jeder Zeit für ihn da.




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Hi Leute :D
Ich weiß, das kapitel war kurz, klein und nicht wirklich was besonderes. Aber es war nur als kleiner übergang gedacht :D
Und noch was. Es tut mir so so so soooooooo leid das es so lange gedauert hat :(
Ich hoffe ihr habt durch diese ziemlich lange Pause nicht das Interesse an meiner FF verloren :(  *schäm mich*
Und ein großes Dankeschön an GaaMatsuu. Sie hat mir ein Review geschrieben dem ihr verdanken könnt das ihr dieses Kapitel jetzt lesen konntet. Ich weiß nicht wie lange es ohne dich noch gedauert hätte. Also DANKEEEEE! XD
Bis zum nächsten Kapitel Leute, und immer schön ein Feedback da lassen :D
LG  Melli <3
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