Ungeahnte Liebe

von Titziana
GeschichteHumor, Romanze / P16
Balu Don Kanaille Kit Wolkenflitzer Molly Cunningham Rebecca Cunningham Wildkatz
03.10.2014
09.07.2016
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Hey Leute!
Nun ist es endlich so weit! :D
Das erste Kapitel meiner neuen Geschichte ist da! Es ist zwar noch etwas kurz. Aber die Nächsten werden länger werden. ;) Ich hoffe, sie gefällt euch!
Ich wünsche euch viel Spass beim lesen!
Alles liebe Titziana :*



***



Rebecca stöhnte. „ Bitte fang nicht wieder davon an!“ Doch ihre Freundin liess nicht locker. Kein Wunder Christine kannte ihre Rebecca ziemlich gut und wusste schon seit langem, dass es wieder an der Zeit war ihre Freundin neu zu verkuppeln.
„ Rebecca Schätzchen. Du musst den Tatsachen ins Auge sehen. Du wirst schliesslich auch nicht jünger.“ Christine ging um ihren Schreibtisch herum. Ihren Beruf als Therapeutin machte sie alle Ehre. Als hübsche Pudeldame hatte sie allerlei Erfahrung gesammelt in ihrer Branche und lud auch regelmässig Rebecca zu einem Gespräch ein. So wie auch heute. Doch ihre liebe Freundin war alles andere als begeistert von ihren Ratschlägen. Ständig schlug sie ihr ihre Meinung entgegen. Als ob sie es besser wissen würde! Doch Christine gab so schnell nicht auf. Nein, Rebecca war wie eine wilde Bärin. Man musste sie zuerst zähmen! Und genau das hatte sie vor.

Christine blieb vor Rebecca stehen, die auf ihrem Patienten Stuhl sass und sagte: „ sei doch ehrlich, liebes. Wann hattest du das letzte mal etwas Festeres seit deiner Beziehung mit Oliver?“  Rebecca seufze. Ihre Freundin würde wohl nie aufgeben! Sie sah zu ihr auf und meinte: „ ich hatte einmal was mit einem Franzosen.“ Der Name fiel ihr leider nicht ein. War es Jaqué? Sie wusste es nicht. Das Einzigste was sie noch wusste war, dass Balu und Molly nicht gerade begeistert von ihm waren. Und wie sich dann auch noch herausstellte, hatte er ihr alles nur vorgespielt, um an diese alberne Puppe zu gelangen….
Rebecca schüttelte leicht den Kopf. Nein, sie wusste weshalb sie Männern nicht mehr vertraute! Sie waren alle gleich! Oliver, Jaqué….. Wieso sollte sie einem anderen Mann überhaupt noch eine Chance geben?

Christine räusperte sich und holte Rebecca aus ihren Gedanken. „ Ist das der Einzige, der dir einfällt? Du erinnerst dich sicher noch nicht einmal an seinen Namen.“ Rebecca murmelte etwas vor sich hin. Ihre Freundin wusste immer alles! Wie machte sie das? Sie war sich tatsächlich nicht ganz sicher ob er wirklich Jaqué hiess…..
„ Rebecca.“ Christine setzte sich auf die Armlehne bei Rebeccas Stuhl und sah auf sie herab. „ Vermisst du nicht auch das tolle Gefühl geliebt zu werden? Das Gefühl wenn dich ein Mann ansieht und du weißt, dass du geborgen bist?“ Rebecca wollte schon widersprechen, als Christine ihr dazwischen sprach: „ und dann dieses tolle Gefühl wenn du mit ihm intim bist.“ Rebecca errötete.
Ihre Freundin konnte echt kein Blatt vor den Mund nehmen. Christine sah auf und starrte die weisse Wand an. „ Du kannst mir nicht sagen, dass du es kein bisschen vermisst.“ Sie wandte sich von der Wand ab und erhob sich. Dann lächelte sie ihre Freundin an. „ Hab ich recht?“
Rebecca verschränkte die Arme. „ Du weißt ganz genau, was ich von Männern halte. Und auf Sex kann ich auch verzichten!“ Sie erhob sich ebenfalls und ergriff ihre Tasche. Es wurde Zeit das Weite zu suchen! Doch Christine hielt sie zurück. „ So spricht nur eine Frau, die schon lange keinen mehr hatte.“
Rebecca zögerte und schüttelte schliesslich den Kopf. „ Der Preis den ich letztes mal gezahlt habe, hat mir gereicht.“ Sie sprach von Molly. Obwohl sie die Kleine liebte, hätte sie nie gedacht, einmal alleine ein Kind, ohne einen Ehemann, grosszuziehen. Was bei all ihren Pflichten mehr als genug war! Eine weitere Affäre konnte sie sich nicht leisten!
Christine wehrte ab. „ Aber du magst Molly. Und ausserdem sind nicht alle Männer so wie Oliver.“

„ Dann Beweis es mir!“ Platze es aus Rebecca heraus. Sie hatte echt genug davon. Ständig war ihre Freundin so darauf bemüht sie wieder zu verkuppeln. Nun war das Mass voll. Wenn sie jetzt nachgeben würde, und ihrer Freundin beweisen würde, wie schlecht Männer wirklich waren, dann würde sie vielleicht endlich damit aufhören ihr damit auf die Nerven zu gehen!

Christine grinste plötzlich spitzbübisch.

Sie schien die ganze Zeit auf genau diese Aufforderung gewartet zu haben. Rebecca ahnte Böses, doch sie wartete ab, was jetzt kommen würde. Ihre Freundin ergriff sie an den Unterarmen und sah ihr fest in die Augen. „ Ich werde es dir beweisen, aber du musst mir versprechen genau das zu tun, was ich dir raten werde.“ Sie zögerte.
Sollte sie wirklich?
Sie entschied das Spiel mit zu spielen und nickte. „ Also gut. Aber wenn es mir zu bunt wird, bin ich raus.“ Christine strahlte. „ Sehr schön!“ Sie liess sie los und klatschte fröhlich in die Hände. „ Ich hab auch schon den perfekten Mann für deine Übungen.“ Rebecca hob ihre Augenbrauen an vor Überraschung und fragte: „ an wen hast du den gedacht?“

„ Ist doch ganz einfach! An Balu!“
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