Fantasy Stories

von Thynia
GeschichteRomanze, Fantasy / P12
28.09.2014
15.02.2017
5
6430
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
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Ich hoffe euch gefällt meine ALLERERSTE
Geschichte. Mir ist aufgefallen, dass ich
mich nicht zwischen Vergangenheit und
Gegenwart entscheiden konnte, also ist
beides enthalten (:
Ich versuche jede Woche ein neues Kapitel
erscheinen zu lassen, ich weiß allerdings
nicht, ob es ganz so funktioniert, weil ich im
Moment viel Stress in meiner Arbeit habe.
Aber trotzdem:
Viel Spaß beim Lesen!
          
                             1
Ich laufe nun schon seit zwei Stunden durch die Nacht, aber ich kann es einfach nicht finden... Wo kann es nur sein?
Es kann doch nicht so schwer sein ein riesiges Schloss zu finden.
Die kalte Luft treibt mir schon Tränen in meine Augen. Was soll ich nur tun?
Es bleibt nicht mehr viel Zeit! mein Vater braucht dringend Hilfe und ich suche hier verzweifelt nach einem Schloss, dass eigentlich so leicht zu finden sein müsste. Es ist sowieso ein Wunder, dass die Nachtwachen mich nicht für verrückt erklärt haben, nachdem ich wie eine Irre durch die Nacht renne und sie nach dem Weg zum Schloss frage. Aber Moment, da, zwischen den Häusern! Ich glaube das ist es! Ich muss mich beeilen das Königreich Lumière ist in Gefahr... Ich nähere mich dem Schloss. Mist! da sind Wachen. Naja eigentlich ist es ja logisch, dass der König und sein Gefolge durch Wachen geschützt sind und dass sie genau vor dem Eingang zum Schlosshof stehen ist ja wohl auch klar. Ich muss über die Schlossmauer. Ohne nachzudenken greife ich in eine Einkerbung, laufe ein Stück die Mauer hoch, bis ich die obere Kante erreiche - wie ein Schatten-.
                    
                         2

Wie ein Schatten! Ich kam gerade aus dem Schloss in die verregnete Nacht, und da sah ich sie plötzlich: Eine kleine, zierliche Gestalt, die mit sehr geschmeidigen Bewegungen die Schlossmauer hochklettert. Ich kenne sie irgedwo her, aber ich kann nicht mehr sagen woher... Braunes, langes Haar. Hmm diese eisig-blauen Augen... sie kommen mir bekannt vor. Ich gehe auf sie zu und versuche in meinem Gedächtnis nach einem Namen zu suchen, einen einzelnen Anhaltspunkt wer sie war. Sie hat mich gesehen. Sie hat ihre Augen auf mich gerichtet, aber sie sind so leer, so kühl, genau wie ihre Farbe. Da! Ich hab den roten Faden gefunden! Fergus Lumière, sie musste irgendetwas mit diesem Mann zu tun haben. Fergus... Fergus... Ja, natürlich! Das kleine Mädchen, dass sich vor etwa 13 Jahren in der Ecke des Thronsaals versteckt hatte. Es war SIE. Ich wusste von Anfang an, dass sie irgendeine Rolle in diesem verdammten Spiel namens Leben spielte.
Nun werde ich es herausfinden, wer bist du? Ich stand nun vor ihr. Und ihre Augen warren starr und kalt wie Eis auf meinen Blick gerichtet.
"Na, möchtest du mir jetzt sagen, wer du wirklich bist, kleine Juliette?"
Sie starrte mich weiterhin mit ihrem leeren Blick an, doch dann sagte sie etwas. Ihre Stimme war sehr schön, klar und ruhig. Sie wirkt, wenn ich ehrlich bin, sehr beruhigend auf mich. Aber ich kann nicht verstehen, was sie genau gesagt hat.

                         3

"Leonis. Cor Leonis." Ich merke, dass ich laut gedacht habe, er scheint es aber nicht wirklich gehört zu haben. "Nun ja. Es ist wohl an der Zeit mit offenen Karten zu spielen." Na großartig. ein toller Kommentar. Ich kann auf keinen Fall preisgeben, warum ich wirklich hier bin... Nein das ist unmöglich.
Ich muss ihm irgendetwas sagen. Etwas, dass glaubwürdig ist, aber nicht zu übertrieben scheint. Cor Leonis. Ich kenne ihn. Er müsste ungefähr 42 sein. Er ist ein stattlicher Mann, groß, schlank und hat leichte Narben im Gesicht, die die Geschichte bestätigen, dass er schon an einigen großen Schlachten teilgenommen hat. Seine Augen sind blau. Sie sind schön, haben allerdings einen alles-durchdringenden-Blick.Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er in meinen Augen rein gar nichts sehen kann. Erfahrung hin oder her. Sein Haar ist sehr kurz und geht in ein dunkles Braun. Er hat schmale Lippen und einen Bart, der von seinem Kinn zu seinen Lippen hochwandert und kurz darunter endet.
Ich merke aus dem Augenwinkel Bewegungen. Sie sind hektisch. Eindeutig die Hofwachen, die immer dann unbeholfen werden, sobald sie sich fragen, wie man, ohne, dass SIE, die ach so tollen Ritter unserer Zeit, es bemerkt haben, an der Schlossmauer vorbei kommt. Ich merke, dass ich im Moment zum Sarkasmus neige. Das könnte ein Anzeichen von Verzweiflung sein. Immerhin weiß ich nicht wie ich da wieder rauskommen soll. Immerhin war es ja mein toller Kommentar, der mich jetzt so dumm dastehen lässt.
"Dann schieß mal los. Mich würde ja brennend interessieren, warum ein kleines Mädchen, mitten in einer solchen Nacht noch draussen rumläuft und ungesehen an den Schlosswachen vorbei kommt. Oder vorbei kommen möchte, je nachdem, wie man es ausdrücken will." Seine Stimme klang hart. Er geht auf keine Kompromisse ein, ich merke das. "Ja, das kann ich mir denken. König Fergus schickt mich. Er möchte, dass ich König Regis eine Nachricht überbringe. Ich würde gerne unter vier Augen mit Ihnen besprechen, warum ich mich hier hereinschleiche. Es hat auf jeden Fall einen Grund, dass nicht jeder davon erfahren sollte." "Nun gut, dann folge mir doch mal ins Schloss."
Hoffentlich glaubt er mir. Das ist der erste Gedanke, der durch meinen Kopf geht, sobald wir die Schwelle zum Schloss übertreten haben.
Ich könnte mich jetzt nicht mehr verstecken. Als er mich gesehen hat, war mein Schutz der Nacht weg und ich kann mich nun auch nicht mehr ungesehen oder unbemerkt im Schloss bewegen. Jetzt weiß er ja immerhin, dass ich da bin. Selbst wenn ich jetzt weglaufen würde und mich dann verstecken könnte, wäre er in Alarmbereitschaft, er weiß ja, wie ich schon gesagt habe, dass ich da bin. Wir gehen also einen Flur entlang, voll mit Prunk, sehr pompös. Alles ist sehr groß und da, zu meiner Rechten, entdecke ich ein Famlienporträt. Auf der rechten Seite ist eine wunderschöne Frau zu sehen. Sie hat langes, Kupferfarbenes Haar, dass nach unten hin mit Locken versehen ist. Ihre Augen sind Smaragd-Grün und schmal, ihre Wimpern sind dicht und lang. Ihre Oberlippe ist etwas dünner, allerdings ist ihre Unterlippe voller und hat eine schöne Form. Außerdem ist sie sehr schlank und hat ein wunderschönes blaues langes Kleid an, das nach unten hin sehr viele Falten wirft und oben unter dem Dekolleté hat es silbrige Verzierungen. Die Kette, die sie trägt is dagegen sehr schlicht. Sie ist aus Silber und hat einen Blauen Stein, in Form eines Kristalles, in der Mitte hängen. Das muss die Königin sein, denn zu ihrer Linken steht ein Mann, Schwarzes Haar, leicht nach hinten gestylt und einem Bart unterhalb des Gesichts und über der Lippe mit einem schwarzen Hemd und einer schwarzen Anzughose, den ich als König Regis Lucis Caelum identifizieren kann. Und da, den kleinen Jungen, den diese Frau in der Hand hält, das muss... "Hey, können wir weiter?"
Die harte Stimme von Cor reißt mich aus meinen Gedanken. Ich war offensichtlich so in Gedanken gesunken, dass ich nicht bemerkt habe, wie ich stehen geblieben bin. "Tut mir leid, ich war nur so fasziniert von all diesen prunkvollen Räumen, ich argiere normalerweise nich so häufig in Schlössern."
Das war natürlich gelogen. Ich bin Juliette Victoria Lumière, die Tochter von Fergus Lumière. Also um es kurz zu fassen: ich bin eine Prinzessen und argiere jeden Tag im Schloss, es sei denn ich bin gerade auswärts unterwegs.Wir gehen in ein Zimmer und Cor setzt zum Gespräch an. "Gut wir sind da. Nun lass mal hören wass du zu sagen hast."
"König Fergus ist in größter Not." Ich machte eine kurze Pause um zu sehen wie er reagiert. Ich kann schrecken in seinen Augen sehen. Er mag meinen Vater also anscheinend. "Sein Königreich wird angegriffen. Die Feinde wollen den Schutzkristall haben, der in den Tiefen seines Schlosses verborgen liegt."
"Wie konnte es dazu kommen? Fergus ist ein mächtiger Mann! Nein du lügst!" Warum ist er so wütend? ich merke nur eine kurze Bewegung und schon hat seine Hand nach einer Vase gegriffen und sie gegen die Wand geworfen. Ich habe ihn noch nie so... von Gefühlen überwältigt gesehen. Angst und Panik breiten sich in mir aus. Plötzlich höre ich einen Knall und schaue auf seine Hand hinab, die zur Faust geballt ist. Jetzt regestriere ich auch, dass ich zusammengekauert auf dem Boden sitze und zittere.
                         
                         4

Juliette hat Tränen in den Augen. "Was habe ich getan...?" Ihre Augen sind schreckgeweitet, die erste Regung in ihr, die ich ausmachen kann. Aber selbst ein Blinder würde das merken, diese Reaktion ist nämlich sehr offensichtlich. Ich schaue auf meine zur Faust geballten Hand hinunter und sehe, dass ich den Tisch neben mir zertrümmert habe, und eine Vase ist wohl auch zu bruch gegangen... "Es... es tut mir leid..." stammelte ich vor mich hin. Oh nein ich darf nicht schwächlich rüberkommen. Jeder sieht mich als starken Mann an, der immer mit beiden Beinen fest auf den Boden steht. Jeder hat respekt vor mir. Ich sammle mich wieder und versuche sie zu beruhigen. "Fergus Lemière ist mein Menthor gewesen. Ich habe sehr viel Respekt vor ihm und ich konnte es einfach im Moment nicht glauben, dass er in die Enge getrieben worden sein soll, wie ein Tier, dass gejagt wird. Normalerweise ist er der Jäger und nicht der gejagte."
Sie hat immernoch angst. Ich sollte etwas tun. "Du solltest mit dem Prinzen darüber reden. Er ist in der Sache neutral - und ich verspreche so etwas wird nie mehr vorkommen." Ich hielt ihr meine Hand hin. Sie zörgerte, aber sie nahm sie an und ich half ihr Aufzustehen.

                         5

Die Nacht ist so dunkel und unruhig heute. Wie lange stehe ich nun schon hier und starre aus dem Fenster? Manchmal wünsche ich mir ich würde meine Augen einfach nur schließen und Stella wäre wieder bei mir. Aber sie hat sich so verändert. Sie liebt nun mal diesen anderen Typen. Wie hieß er noch... Troi? Ist mir eigentlich egal wie dieser Idiot heißt. Ok Noctis, konzentriere dich wider auf das Geschehen draußen. Ich schloss die Augen bis ich ein Licht in der Dunkelheit erkennen konnte. Es war nur ganz leicht zu sehen. Es glomm da, genau vor mir. "Es ist so warm... und wunderschön."
Ich hatte das Gefühl, es will, dass ich meine Augen öffne also tue ich es - und da stand sie - in meiner Tür. Ich hatte das Klopfen wohl nicht gehört. "Stella...?" Sie starrte mich an. Nein, es war nicht Stella. Hoffentlich hat sie nicht gehört, was ich gesagt habe... Eine Bewegung hinter dem Mädchen machte mich aufmerksam. Es war Cor - ein treuer Freund von mir. Jetzt hoffe ich eher, dass ER es nicht gehört hat. Mein Blick wanderte wieder auf das Mädchen vor ihm. Sie war schön, ohne Zweifel. Sie hat volle Lippen uns strahlt eine gewisse Wärme aus. Ihre Augen wirken so... ängstlich? Was ist passiert, sie zittert. Ich tue so als würde ich es nicht bemerken. "Cor, wen schleppst du denn da an?" Großartig. An ihrem Ausdruck erkenne ich, dass das jetzt sehr flach von mir war. Sehr überheblich und idiotisch. Ich wünschte ich könnte das jetzt rückgängig machen. "Noctis, es ist wichtig es geht um Fergus..." ich sehe schockiert in Cors Richtung."Wurde er etwa angegriffen?!"
Das Mädchen vor ihm geht einen Schritt zurück. Hat sie etwa vor mir angst?
Nein! Das will ich nicht, ich will nicht, dass sie mich verlässt.
Was war das denn jetzt für ein Gedanke? Merkwürdig. Ich mache automatisch einen Schritt auf sie zu und lege meine linke Hand auf ihre Schulter, sie zuckt zusammen, und sehe sie scharf an. Ihre Augen verstecken sich unter ihren dichten langen Wimpern. Am liebsten würde ich ihr Kinn nehmen und sie zwingen mir in die Augen zu sehen. Aber ich will nicht, dass sie denkt ich sei irre also lasse ich es lieber dabei. "Sag mir, weißt du mehr davon? Kannst du mir bitte sagen, was dort vor sich geht? König Fergus ist ein guter Mann und ich denke ich weiß wer dafür verantwortlich ist, dass er angegriffen wird!" Stella. Hatte sie ihre Drohung wahr gemacht?
"Ich heiße Juliette." Nun sah sie mich an. Ihre Augen sind wunderschön.
Aber sie sind kein Spiegel ihrer Seele. Sie hat eine Mauer und eine Tür aus Stahl vor ihrer Seele errichtet und beides doppelt verriegelt. Man sah absolut nichts. "König Fergus wurde von unbekannten angegriffen. Sie wollen den Schutzkristall. Sie sind deshalb unbekannt, weil sie keinen Banner haben und sich keine bekannten Persönlichkeiten darunter befinden, die ihre Herkunft Verraten könnte. Er erbittet um Hilfe von dem Königreich Lucis... soweit ich weiß, liegt auch ein Vertrag zwischen den beiden Königreichen, aber ich bin nur eine Angestellte.""Haha, da hat sich wohl jemand sehr viel Mühe gemacht unerkannt zu bleiben." meinte Cor mit einem Hauch Sarkasmus in seiner Stimme.
Nun sah ich wieder Juliette an, konnte aber nicht erkennen, ob sie die Wahrheit sagte, oder ob sie log...



Ich möchte nochmal ganz am Ende darauf hinweisen, dass sowohl Fergus, als auch sein Königreich frei erfunden sind. Auch die Handlung ist aus der Luft gegriffen, ich wollte allerdings noch ein realistisches Element mit einbauen, dass sich als der Kristall wiederspiegelt. Was Final Fantasy VII/ Crisis Core mit all dem zu tun hat, findet ihr noch raus (:
Ich hoffe es gefällt euch trotzdem.
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