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Das Kind einer Versuchsperson

GeschichteAbenteuer, Angst / P12
Olivia Dunham
28.09.2014
28.09.2014
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439
 
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Mein Name ist Kate. Ich bin 16 Jahre alt. Lebe in Boston. Will später einmal Tierärztin werden und meine Mutter wurde mit Cortexiphan behandelt.

Seit Wochen hatte ich schon das Gefühl verfolgt zu werden. Egal wohin ich ging stand irgendwo ein dunkles Auto mit getönten Scheiben. Normalerweise würde ich es als Zufall betrachten aber es waren immer die selben Kennzeichen und ich war noch nie normal gewesen.

Ich bin mir nicht sicher ob es für die Kinder der anderen Versuchspersonen möglich ist auf diese angeborenen Fähigkeiten zugreifen können doch ich bin in der Lage durch Wände zu gehen als bestünden sie aus Wasser.

Es passierte an einem Freitag im Sommer diesen Jahres. Wie so viele male davor verbrachte ich den Nachmittag bei einer Freundin um zu zocken. Ich hatte meinen Bus verpasst, meine Freundin hatte mit ihren Eltern einen Termin in die entgegengesetzte Richtung. Wieder einer der Momente in dem ich mir wünschte mich teleportieren zu können. Da ich an der Situation nichts verändern konnte entschied ich mich zur Hauptstraße zu laufen und mir von dort ein Taxi zu rufen.

Ein Motor wurde gestartet, ein dunkles Auto mit einem Kennzeichen dass ich in letzter Zeit öfters gesehen hab. Das Fahrzeug kam auf mich zu. Ohne auch nur im entferntesten daran zu denken nicht auffällig zu wirken lief ich davon. In eine Nebenstraße der Nebenstraße. Ein zweiter Motor startete. Die Geräusche kamen direkt auf mich zu.

Kurz bevor die Fahrzeuge mich erreicht hatten sprang ich durch die Wand in einen Hausflur. Mehrere Menschen sprangen aus den beiden Fahrzeugen, das konnte ich spüren. Noch mehr Menschen mit noch mehr Menschen tauchten auf.

´´Jetzt ist es vorbei.`` murmelte ich. Jeden Moment würden die Personen von der anderen Seite der Wand hereinkommen. Kein Fluchtweg. Das Gebäude war umstellt. Um von einem Haus ins andere durch die Luft zu springen fehlte mir die Übung, am Ende würde man mich noch vom Boden abkratzen oder aus einer Mauer holen müssen. Einfach raus zugehen war auch keine Lösung, die hatten Waffen und ich keine Ahnung ob ich Kugeln unbeschadet durch meinen Körper bekomme.

Draußen regte sich etwas. Eine Frau rief etwas das ich nicht verstehen konnte. Schüsse fielen. Körper trafen auf den Boden auf. Was war da los? Ich dränge mich in eine Ecke als die Eingangstür geöffnet wurde.

Zuerst konnte ich nichts erkennen. Der Flur war dunkel und draußen schien die Sonne. Langsam konnte ich eine Frau mit langen blonden Haaren erkennen. Mein Herz raste, was würde jetzt mit mir geschehen? Ich war starr vor Angst. Sie ging vor mir in die Hocke ´´Du musst keine Angst haben. Ich bin Olivia und du?``
 
 
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