Wilkommen in Berlin Hannah Broda

von Amela76
GeschichteAllgemein / P12
Anna Polauke Enrique Vegaz Jonas Broda Natascha Broda Paloma Greco Tom Lanford
26.09.2014
26.09.2014
1
823
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
26.09.2014 823
 
"Endlich in Berlin angekommen" sagte meine beste Freundin Julia. "Ach komm schon, so anstrengend war der Flug von LA doch gar nicht" lächelte ich sie an. "Wir sind da" wurden wir von dem Taxifahrer unterbrochen. "Das macht dann 10 Euro" sagte er. Ich drückte ihm das Geld in die Hand. Zum Glück hatte ich meine Kreditkarten dabei. "Und da ganz oben ist also euer Apartment? Ich hoffe es gibt einen Fahrstuhl" sagte Julia skeptisch. Ich lachte. "Na klar, was denkst du denn. Nicht immer alles so negativ sehen." Wir nahmen unser Gepäck und betraten das Gebäude. Anschließend ging es mit dem Fahrstuhl nach oben in das Apartment meiner Eltern, in welchem Julia und ich leben werden. "Wann warst du eigentlich das letzte mal hier?" fragte Julia, nachdem wir unser ganzes Gepäck verstaut hatten. "Als ich 14 Jahre alt war" antwortete ich. "Und jetzt los, lass uns gleich zu meiner Oma in die Agentur gehen" schlug ich vor. Und so machten wir uns auf den Weg in die Agentur Broda und Broda, welche ich eines Tages einmal übernehmen werde. Bei Broda & Broda gingen fuhren wir mit dem Fahrstuhl nach oben. Neben uns standen zwei Männer, ungefähr in dem gleichen Alter meiner Mutter. "Entschuldigen sie aber, kennen wir uns?" sprach mich plötzlich einer der beiden an. Er hatte schwarze Haare und war recht gut gebaut. "Nein, nicht das ich wüsste. Ich bin erst seit heute in Berlin. Hannah Broda" stellte ich mich vor. Beide Männer schauten mich plötzlich mit offenem Mund an. "Broda? Hast du gerade, Broda gesagt?" Ich nickte. "Ja." "Du bist doch nicht etwa die Tochter von Anna und Jonas?" Ich lächelte. "Doch, genau die bin ich" antwortete ich. "Ja, wow. Schön dich hier zu sehen. Wir sind Alexander und Enrique" stellte der schwarzhaarige der beiden vor. "Hey" sagten ich und Julia gleichzeitig. Nun öffneten sich die Türen des Fahrstuhls. "Also dann, wir sehen uns bestimmt noch öfter." "Paloma? Paloma Grecco?" fragte ich plötzlich eine junge Spanische Frau. "Si. Kennen wir uns?" antwortete sie überrascht. "Nein...Hannah! Du? Hier in Berlin?" fragte sie plötzlich voller Freude und nahm mich in die Arme. "Ach, ihr kennt euch?" fragte plötzlich Enrique, welcher Paloma einen Kuss gab und sich mit Alexander zu uns gesellte. "Ja, wir haben uns vor einigen Jahren das letzte mal gesehen. Erzählt, was treibt euch hier her?" Ich grinste. "Ich habe Natascha wahnsinnig vermisst und möchte unbedingt die Stadt kennenlernen, in denen meine Eltern aufgewachsen sind" antwortete ich. "Deine Oma ist in ihrem Büro" sagte Paloma und lächelte mich an. "Ich muss jetzt leider wieder arbeiten, aber wenn was ist, ruf mich an. Meine Nummer hast du ja" lächelte mir die beste Freundin meiner Mutter mir zu. "Klar, mache ich. Und danke" bedankte ich mich. Gerade als Julia und ich nach hinten durch in das Büro meiner Oma wollten, wurden wir von einer Braunhaarigen etwas älteren Frau aufgehalten. "Halt, halt, halt! Wo wollen Sie hin?" sagte sie und stellte sich vor uns. "Zu meiner Oma. Natascha Broda" antwortete ich ihr höflich. "Oma? Du bist die Tochter von Anna und Jonas?" fragte sie mich überrascht. Ich nickte grinsend. Diese Frage wird mir heute sicherlich noch öfter gestellt. "Ja, die bin ich. Ist meine Oma denn da?" "Ja, sie ist in ihrem Büro. Und entschuldige das ich euch so überrumpelt habe" entschuldigte sich die Frau. "Kein Problem" entgegnete Julia höflich und lächelte. Sie wollte so schnell wie möglich Berlin und meine Familie kennenlernen.

"I will call you later, bye" hörte ich eine mir bekannte Stimme. Das musste meine Oma sein. Gespannt begann ich zu grinsen und tatsächlich: Natascha kam die Tür hinein! "Hannah!" begrüßte sie mich voller Freude und grinste mich an. "Guten Tag, Frau Broda" entgegnete ich keck und stand auf, um auf sie zu zulaufen. Wir umarmten uns beide innig und lange. Ich hatte sie wahnsinnig vermisst. "Was machst du hier? Und du bist..?" fragte Natascha mich und schaute anschließend auf Julia. "Wir sind vorhin erst angekommen. Ich wollte Berlin kennenlernen, es ist Ewigkeiten her, dass ich das letzte Mal hier war. Und damit ich das Abenteuer nicht alleine erleben muss, habe ich meine beste Freundin Julia dabei" antwortete ich. "Wie schön meine Enkeltochter nach so langer Zeit mal bei mir zu haben. Wie lange habt ihr vor zu bleiben? Wissen Anna und Jonas überhaupt bescheid?" Typisch Oma. "Wissen wir noch nicht genau, auf jeden Fall lange. Und ja, Mum und Dad wissen schon bescheid, keine Sorge" antwortete ich.
Review schreiben