ALS Ice Buckett Challange Eli Loker

KurzgeschichteHumor / P12
Eli Loker
25.09.2014
25.09.2014
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25.09.2014 607
 
So erstmal danke an kwieen64 für die Nominierung.  
Ich bin mir nicht sicher ob ich seinen Charakter richtig getroffen habe, aber als ich erstmal angefangen hatte konnte ich nicht aufhören :D
Also lasst es mich wissen ob es zu ihm passt oder nicht :)

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Es war später Abend als Eli Loker Arm in Arm mit einer hochgewachsenen, wunderschönen, gertenschlanken blonden Frau aus einem Restaurant geschlendert.

„Eli, du bist ja so lustig“, lachte sie schallend, als wäre Eli wirklich lustig, dabei meinte er nur, dass der Kellner echt an seiner Haltung arbeiten müsste.

Anscheinend hielt sie seine radikale Ehrlichkeit für einen Witz, was wahrscheinlich auch erklärte, dass sie es so lange mit ihm ausgehalten hatte.

„Wollen wir noch irgendwo hingehen, wollen wir tanzen gehen? Oh ja Eli lass uns tanzen gehen!“; forderte die Frau ihn auf.

„In eine von diesen unmöglich lauten Clubs, in denen der Bass nur so hämmert, man sich überhaupt nicht mehr versteht und nur von Betrunkenen umgeben ist? Das wird bestimmt total lustig“, antwortete er leicht patzig.

Eli hatte keine Lust sich auch nur noch eine Sekunde mit ihr zu beschäftigen. Sie hatte die Weisheit nicht mit den Löffeln gefressen.

„Haha“, lachte sie, „ich kenn da einen schönen Club hier in der Nähe. Komm lass uns hin gehen!“, bettelte sie weiter und klimperte dabei aufreizend mit ihren Wimpern.

Eli seufzte. Das Klingeln seines Telefons rettete ihn glücklicherweise vor einer Antwort. Es war eine Nachricht von Torres:

„Du bist für die Ice Buckett Challange nominiert! Also los schütte dir ein Eimer kaltes Wasser über den Kopf und zeig mir ein Foto oder ein Video.
Also los!“


Seine Augen auf einen unbestimmten Punkt in der Ferne gerichtet überlegte er wie er diese Herausforderung auf die beste Art lösen konnte.

„Hallo Eli! Ich rede mit dir! Hallo? Hörst du mir überhaupt zu!“, unterbrach die Frau seinen Gedankengang.

„Wie bitte? Was hast du gesagt?“, erkundigte er sich, noch nicht wieder bei sich.

„Ich hatte dich gefragt, ob wir nun ins Beats gehen“, wiederholte sie das eben gesagte etwas entnervt.

„Das Beats?“, fragte er erneut nach, sein Blick glitt über den Platz.

Er war grau gepflastert mit einem großen, runden, nicht sehr tiefen Brunnen in der Mitte und genau an diesem Brunnen blieb sein Blick hängen und seine Aufmerksamkeit entfernte sich wieder von jenem Ort und glitt in seine Gedankenwelt.

Seine Begleitung redete unterdess weiter, wie ein nicht endeten wollender Strom von unnütz aneinander gereihten Worte.

Mit aufgesetztem Lächeln reichte er ihr sein Handy. „Hey, mach mal ein Video von mir!“, forderte Eli sie plötzlich auf und ohne auf eine Antwort zu warten drückte er es ihr in die Hand und wartet bis sie, immer noch völlig verdattert, auf Aufnahme klickte.

„Also dank Torres muss ich das auch machen. Mir einen Wassereimer über den Kopf stülpen. Eigentlich finde ich das total hirnverbrannt das so zu machen, statt einfach so zu spenden. Klar so verbreitet sich es schneller und es war auch eine gute Idee, aber was aus dem geworden ist. Naja also zum spannenden Teil“, sprach er in die Kamera seines Handys.

Kurz darauf nahm er Anlauf und sprang in den Brunnen. Prustend und bibbernd tauchte er komplett durchnässt auf. Genau in diesem Augenblick sprudelte eine Wasserfontäne aus der Mitte des Beckens und natürlich traf sie ihn mitten ins Gesicht.

Immer noch prustend stieg es aus eben jenem Brunnen, trat auf die Frau zu und nahm sein Handy aus ihrer.

„Dankeschön, das war es dann. Tschüss auf nimmer wieder sehen und bei Gelegenheit suchen sie sich mal ein bisschen Gehirn und versuchen sie mal etwas Sinnvolles mit ihrem Leben anzufangen“, riet er ihr und ließ sie empört stehen.
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