For Me?

von - Leela -
KurzgeschichteAngst, Freundschaft / P12
Ansabone Eddie Futura GB Jake Tracy
24.09.2014
24.09.2014
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For Me?

Als Tracy an diesem Morgen aufwachte, stahl sich ein Lächeln auf seine Lippen, noch bevor er richtig die Augen geöffnet hatte. Freudig stand er auf und mußte eine gorillamäßige Euphorie unterdrücken. Er schlich förmlich durch die Flure des Ghostkommandos und schaute vorsichtig ins Büro. In stiller Vorfreude huschte er hinein. Doch im Büro war niemand.
      Ein wenig enttäuscht sah er sich um. Alles sah so aus wie immer; auf dem Schreibtisch stapelten sich Berichte, die Büroeinrichtung schlummerte noch vor sich hin, es war nicht einmal aufgeräumt.
      Der Erfinder blieb unschlüssig stehen, dann fiel sein Blick in einer gewissen Vorahnung auf die Küchentür und ließ ihn tiefgründig schmunzeln. Auf leisen Sohlen schlich er sich an und legte erst einmal ein Ohr an die Tür. Alles war still. Ein süffisantes Grinsen umspielte seine Lippen. Seine Freunde waren gut darin, eine Überraschungsparty zu planen, aber nicht gut genug!
      Euphorisch stieß er die Tür auf und sprang in den Raum. Doch nichts rührte sich. Der Gorilla sah aus der Bahn geworfen um sich, dann durchsuchte er den Raum. Sogar unter dem Mülleiner, hinter der Tür für die Spüle und in den Schränken sah er nach. Doch die Küche lag verwaist da.
      Nun schon etwas geknickt ging er langsam zurück zum Büro, als er plötzlich innehielt. Natürlich! Die Garage! Dort war genug Platz für eine Party, und außerdem konnte GB dabei sein! Warum war er nicht gleich darauf gekommen?
      Euphorisch machte er kehrt und lief die Treppe hinunter. Er stürmte förmlich in die Garage und breitete die Arme aus. „Tadaa…“
      Als er schließlich in dem großen Raum und bei GB ankam, wurde er statt mit einer Party allerdings mit einem mürrischen Kommentar begrüßt. „Was hat der Krawall zu bedeuten? Müssen wir etwa zu einem Einsatz?“
      Das Lächeln gefror auf Tracys Gesicht. Doch noch ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Argwöhnisch schaute er sich vorsichtshalber noch einmal in der Garage um.
      „Suchst du etwas Bestimmtes? Vielleicht kann ich dir ja helfen! Ich hätte nämlich gern noch ein Stündchen geschlafen!“ ließ sich GB genervt vernehmen.
      Tracy kam gerade deprimiert selber zu dem Schluß, daß niemand sich hier im Hinterhalt versteckt hatte, und offensichtlich hatte selbst GB nicht an seinen Geburtstag gedacht. „Nicht der Rede wert.“ grummelte er lediglich und verließ die Garage wieder.
      Deprimiert ging der kreative Gorilla ins Haus zurück um zu schauen, ob Jake und Eddy in der Zwischenzeit aufgestanden waren. Doch das Büro lag noch immer verlassen da. Nun begann er, jeden Raum im Ghostkommando systematisch zu durchsuchen. Doch egal, ob er ins Bad, das Gästezimmer oder seine Werkstatt sah, ins Observatorium oder den Keller, nirgends war eine Menschenseele zu finden.
      Zum Schluß klopfte er leise an die Türen von Jakes und Eddys Zimmern. Ob die Jungs wohl noch schliefen? Aber mittlerweile war es selbst für Eddy, der gerne mal ein Stündchen länger im Bett verweilte, eigentlich zu spät. Als er keine Reaktion bekam, haderte er kurz mit sich, konnte sich dann aber nicht zurückhalten und sah verstohlen in die Räume von Jake und Eddy, doch auch dort schien niemand anwesend zu sein.
      Demoralisiert machte er sich auf den Weg zurück ins Büro und wußte nichts mit sich anzufangen. Während dessen gingen seine Gedanken im Leerlauf. Wo waren die beiden Jungs nur? Ob sie wohl gerade noch Besorgungen machten und gleich zurück waren? Oder hatten ihn alle heute vergessen?
      Plötzlich klingelte das Ansabone und ließ den Gorilla zusammenzucken. Ein leichtes Lächeln legte sich auf Tracys Züge. Zumindest irgend jemand hatte an seinen Geburtstag gedacht.
      Bevor er reagieren konnte, sprang Ansabone bereits auf das Telefonat an. „Sie haben das Büro der Ghostbuster erreicht. Leider völlig umsonst. Es ist niemand hier. Die Zentrale ist praktisch wie ausgestorben…“
      Eine Gorillahand legte sich auf den Hörer des lachenden Skelefons. „Laß den Blödsinn!“ Dann nahm er ab. „Tracy hier!“
      Statt der erwarteten Glückwünsche donnerte eine Stimme durch die Leitung, die Tracy auf unangenehme Weise nur allzu bekannt war. „Tracy! Wie außerordentlich erfreulich, dich zu hören! Wie geht es dir, alter Kamerad?“
      „Prime Evil!“ Tracys Stimme war ein einziges Grollen.
      „Sehr richtig!“ Die Stimme änderte sich von dem provozierend zynischen Tonfall in eine eindeutige Warnung. „Wie du sicher gemerkt haben wirst, bist du gerade sehr allein im Ghostkommando!“
      Tracy stockte unwillkürlich das Blut in den Adern.
      Eine atemlose Sekunde später fuhr Prime Evil fort: „Ich habe deine Partner in meiner Gewalt. Wenn du Jake und Eddy jemals lebend wiedersehen willst, dann tu genau, was ich dir sage! Wage es nicht, mir bei meinem neuen Plan in die Quere zu kommen! Oder deinen Kameraden geht es an den Kragen!“ Ein diabolisches Lachen ertönte, dann wurde die Verbindung unterbrochen.
      Tracy stand wie paralysiert am Skelefon, das nun selber erschrocken den Atem angehalten hatte. Einen Augenblick war der Gorilla unfähig, sich zu rühren. Wie ein Puzzle setzten sich die sonderbaren Gegebenheiten in seinem Gehirn zusammen. Jetzt erklärte sich, warum die Jungs nicht da waren, während GB seelenruhig in der Garage stand! Der Erfinder spürte die neuen Informationen wie eine eiskalte Klauenhand nach seinem Herzen greifen und ihn bis in seine Grundfesten erschüttern. Das durfte einfach nicht wahr sein! Und als wäre die Situation nicht so schon katastrophal genug – warum nur mußte so etwas auch noch ausgerechnet heute, an seinem Geburtstag passieren?
      Der Hörer flog auf die Gabel. Entschlossenheit ballte sich in dem Gorilla zusammen! Er sollte also Prime Evils Pläne nicht vereiteln, wenn er verhindern wollte, daß der Dämonenfürst seinen beiden Jungs etwas antat. Nun gut, das kam ihm gelegen; denn er würde erst Jake und Eddy retten, und dann Prime Evils Pläne vereiteln, und zwar mit den Jungs zusammen!
      Er griff sich sein Ghostpack, überlegte nicht lang und sprang nur wenig später ins Ghostbuggy.
      „He, was soll der Aufruhr? Kann man hier denn keine ruhige Minute finden?“ beschwerte sich GB.
      „Auf geht’s, nach Hauntquarters!“ wies Tracy ihn an, ohne auf den Kommentar einzugehen. „Prime Evil hat die Jungs!“
      „Prime Evil hat die Jungs?“ entfuhr es GB geschockt. „Warum hast du das nicht gleich gesagt? Auf geht’s!“ GB schaltete in Flugmodus um und startete durch, so daß selbst der Affe kaum hinterherkam, und es mit letzter Mühe schaffte, rechtzeitig das Garagentor zu öffnen.
      Das Ghostbuggy schoß in den Himmel. „W-was will der Fiesling von den Jungs?“ fragte das rote Cabriolet, ohne daß es Tracy entging, wie seine Stimme zitterte.
      „Kann ich nicht genau sagen.“ erwiderte Tracy. „Aber sie sind seine Sicherheit, damit ich nicht gegen ihn und seine Pläne agieren kann.“
      „Oh, das hört sich böse an!“ entfuhr es GB in seinem Schaudern.
      „Ganz genau!“ Selten hatte der Führer des Ghostbuggies so ernst geklungen. Kaum daß sie an Höhe gewannen, gab Tracy die Koordinaten für Hauntquarters ein. Der Gorilla war geladen wie selten. Und dabei war es nicht einmal erheblich, daß sein Geburtstag nun einen gehörigen Dämpfer bekommen hatte; – viel entscheidender war ein Gesetz in seinem Seelenkodex: Wenn jemand Hand an die Jungs legte, dann wurde der Gorilla auch im übertragenen Sinne zum Tier!
      Der leichte Strudel in der Luft, der einen Dimensionssprung ankündigte, war bereits zu sehen. Innerlich aufgebracht und mit einer äußerlich gefährlichen, verbissenen Ruhe steuerte Tracy hindurch.
      Das Ghostbuggy und sein Insasse wurden für einen kurzen Augenblick auf gewohnt unsanfte Weise durch die Passage geworfen, bis der Gorilla mit dem Ghostbuggy auf der anderen Seite des Strudels wieder herauskam. Dort jedoch war der Ghostbuster mit dem braunen Pelz für einen Augenblick förmlich orientierungslos. Zu seiner Verwirrung fand er sich nicht in der Geistersphäre wieder, und erst, als er nicht weit entfernt die Mondstation entdeckte, stellte er fest, daß sie in Futuras Zeit, statt bei Hauntquarters gelandet sein mußten. „Was soll das denn…?“ entfuhr es dem Affen konsterniert, bevor er sich einigermaßen fing und schon seine Eingaben kontrollieren wollte.
      „Du glaubst doch wohl nicht, daß wir da ohne Verstärkung hinfliegen!“ platzte es aus GB heraus. „Wir wissen ja gar nicht, was Prime Evil mit den Jungs angestellt hat! Und auch wenn du der weltstärkste Gorilla bist, ich lasse dich da nicht alleine rein!“
      Nun war Tracy doch sehr verblüfft. Mit dieser deutlichen Aussage von GB hatte er sichtlich nicht gerechnet. Allerdings hatte er GBs Argumentation nichts entgegenzusetzen. „Guter Gedanke!“ räumte der schwergewichtige Ghostbuster ein.
      „Einfaches, logisches Nachdenken!“ konterte GB. „Aber ich kann verstehen, daß du dafür gerade den Kopf nicht freihast. Dafür hast du ja mich!“
      Sie flogen zügig auf die Mondstation zu, deren obere Panoramafenster ihnen freundlich und einladend entgegenleuchteten. Tracy funkte eine Landegenehmigung und bekam auch schnell Antwort. Futura erschien auf dem Bildschirm und begrüßte ihre Freunde überrascht. „Tracy, GB!“ Sorge legte sich auf ihre Züge. „Ist alles in Ordnung? Sind Jake und Eddy gar nicht bei euch?“
      „Die Jungs sind in Schwierigkeiten! Wir brauchen deine Hilfe!“ rief GB.
      Ein erschrockener Gesichtsausdruck legte sich auf die Miene der hochgewachsenen Frau. „Kommt erst mal rein, alles weitere besprechen wir dann! Aber seid vorsichtig! Wir haben einen Relaisausfall im unteren Teil der Station, das Licht in der Hangarsektion geht nicht.“
      „Oki Doki!“ bestätigt Tracy.
      So steuerten sie nun die Landebahn der Mondstation an, und konnten schon bald sehen, was Futura meinte: Der komplette untere Teil der Station lag im Dunkeln. Eine Luke öffnete sich in den Schatten der Station, und GB beeilte sich, in das Innere der Station zu kommen.
      Im Hangar war eine Notbeleuchtung installiert worden, die knapp ausreichte, um dem Besucher die Landebahn zu markieren. Vorsichtig flogen GB und Tracy ein und hielten, sobald es der Schwung, den sie mitbrachten, zuließ. In dem Augenblick ging auch schon die Tür zum Hangar auf, und die beiden Gefährten konnten die Silhouette Futuras ausmachen – eben für den Bruchteil einer Sekunde, bis die Tür sich wieder schloß. Sie konnten gerade noch sehen, wie ihre Freundin auf sie zuging, als alles bereits wieder im Zwielicht verschwand.
      Tracy sah um sich und versuchte, sich auf irgend etwas zu fokussieren. Wo war Futura nun geblieben? Er versuchte, seine Freundin in den Halbschatten auszumachen, doch so sehr er sich bemühte, er konnte sie nicht entdecken. Sie schien wie vom Erdboden verschluckt zu sein.
      Noch während er versuchte, etwas auszumachen, erklangen aus dem Hintergrund plötzlich die Töne von »The Sound of Silence« und ließen den Affen entgeistert innehalten. Was hatte das zu bedeuten? Er mochte Simon & Garfunkel sehr, und er liebte dieses Lied, doch in diesem Moment war es genau das letzte, was er gebrauchen konnte! Gerade jetzt, wo Eddy und Jake in ernster Gefahr waren, machte es ihn aggressiv, und dazu noch um so mehr in der Umgebung der halb desolaten Raumstation, in der man nichts sehen konnte!
      In dem Augenblick ging die Beleuchtung im Hangar an, und ein aus mehreren Stimmen bestehendes „Überraschung“ begrüßte GB und Tracy.
      GB grinste hintergründig, während der Gorilla noch gar nicht ganz realisiert hatte, was geschehen war. Um ihn herum standen alle seine Freunde: Jake und Eddy waren dabei, Futura, Morrow, Jessica und ihr Team, Corky und seine Freunde, Sylvien, Madame Why und die Batz, die Väter der Jungs… Laser und seine Band waren da, und Futuras Neffe betätigte sich gerade als DJ.
      Der ganze Hangar war festlich geschmückt und mit ausgiebiger Bananendeko versehen worden, ein großes Banner mit der Aufschrift »Happy Birthday, Tracy!« war quer durch den Raum gespannt, seitlich des Hangars war ein großes Bananenbuffet aufgebaut, gleich neben einem mächtigen Tisch, auf dem sich Geschenke stapelten, und knapp vor ihnen stand eine große, fünfstöckige Bananentorte, die GB nur mit viel Intuition und Feingefühl verfehlt haben konnte.
      Tracy war sichtlich überfordert. „Für mich?“ war das einzige, was der haarige Ghostbuster gerade herausbrachte.
      „Ja, natürlich für dich!“ lachte Futura.
      „Aber…“ stammelte Tracy. „Was ist mit Prime Evil?“
      Jake ging als erster auf ihn zu und lächelte. „Keine Sorge, Prime Evil ist meilenweit entfernt und läßt sich heute hoffentlich nicht blicken. Aber wir mußten uns ja etwas einfallen lassen, wenn wir dich überraschen wollten!“
      „Aber, der Anruf…“ beharrte Tracy konsterniert.
      „Erinnerst du dich nicht mehr an Beauregards Talent?“ grinste Eddy.
      Das Flederschwein flog wie auf Kommando auf. „Durchkreuze meine Pläne nicht! Ich meine es ernst!“ intonierte er in Prime Evils Stimme. „Und das stimmt, Mister Tracy!“ setzte er in seiner gewohnten Stimme nach. „Es wäre den Herren Ghostbuster wirklich schlecht ergangen, wenn Sie unsere Pläne durchkreuzt hätten und nicht hier hergekommen wären!“
      Tracys Blick wanderte verblüfft von Beauregard zu GB. „Das war alles geplant?“
      „Bis ins kleinste Detail!“ bestätigte Belfry. „Ansabone war eingeweiht, damit auch alles realistisch wirkt, und GB sowieso!“
      „Wir mußten GB ja vorher schon auf die Koordinaten der Mondstation programmieren, damit ihr auch wirklich hier landet!“ erklärte Eddy. „Und er hatte Order, keiner anderen Eingabe zu folgen als dieser!“
      Die Freunde genossen es sichtlich, den sonst so gestandenen Gorilla einmal völlig entgeistert zu erleben.
      „Wir wissen, daß es nicht fair war!“ gab Jessica zu. „Aber zu Hause hättest du doch mit einer Überraschungsparty gerechnet! Deswegen mußten wir etwas kreativer werden!“
      „Richtig! Und laß dir eins gesagt sein, Großer: So etwas machen wir nur einmal!“ warnte Jake ernst. „Wenn du an deinem nächsten Geburtstag so einen Anruf bekommst, ist der echt!“
      Der Gorilla schlug sich völlig von den Socken die Hände vor’s Gesicht, konnte sich nun aber ein Grinsen auch nicht mehr verkneifen, das zum Teil aber auch aus der Erleichterung heraus geboren war.
      „Na, komm schon, Tracy!“ forderte Futura ihn auf. „Deine Party wartet auf dich!“ Sie reichte dem Gorilla die Hand und half ihm beim Aussteigen.
      Als der noch etwas desolate Gorilla aus dem Cabrio zu der versammelten Menge auf den Boden des kurzfristig zum Partyraum umfunktionierten Hangars kletterte, war es wie ein Startschuß für die Gäste, den Ehrengast zu umringen und mit Glückwünschen zu überhäufen, und so dauerte es nicht lange, bis Tracy mitten im Geschehen war. Langsam erholte er sich von dem Schrecken des Tages und feierte mit seinen Freunden bei bananenhaltigem Essen, Simon & Garfunkel und anderer Lieblingsmusik des Gorillas, und vor allem nur mit den Geistern, die auch tatsächlich eingeladen waren.
      Ein wenig später am Abend, als Tracy sich bereits köstlich amüsierte und seine Überraschungsparty in vollen Zügen genoß, ging plötzlich das Autotelefon. Jake lehnte sich über GBs Tür und nahm den Hörer ab. „Ja? Ja, natürlich, er ist hier! Einen Moment, bitte.“ Er drehte sich zu der Gesellschaft um. „Tracy? Für dich!“
      Der Gorilla sah auf und nahm neugierig den Hörer entgegen, den sein Partner ihm entgegenhielt. „Ja?“
      Die Gäste beobachteten aufmerksam, wie der Gorilla ein wenig konfus dem Gespräch am anderen Ende der Leitung lauschte, während Jake sich mit einem wissenden Grinsen zu den anderen gesellte.
      „Öhm, Danke!“ ließ sich der Gorilla gerade vernehmen und grinste verlegen.
      „Wer war das, Tracy?“ fragte Futura ihren Kameraden neugierig und auch ein wenig forschend, als dieser mit noch immer verstörter Miene gerade aufgelegt hatte.
      „Ansabone!“ erklärte der Gorilla. „Ist sehr merkwürdig, wenn die Büroeinrichtung »Happy Birthday« singt…“
      Die Freunde konnten sich ein Lachen nicht verkneifen, nicht einmal Tracy, der nun schon ein zweites denkwürdiges Ereignis an diesem Tag zu verkraften hatte. Doch in einem war er sich mit sich selbst einig: Ein singendes Quartett bestehend aus einem Telefon, einer Uhr, einem Fernseher und einem Sessel war noch lange nicht so schlimm, wie die Nachricht zu bekommen, daß seine beiden Jungs, seine Schützlinge, von einem gefährlichen Dämonenfürsten festgehalten, und ihr Wohlergehen als Druckmittel verhandelt wurde.

♥ Happy Birthday, Tracy! ♥
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