[Zetsuen no Tempest] oɴly yoυ cαɴ мαĸe мe wнole

GeschichteSchmerz/Trost, Tragödie / P12 Slash
24.09.2014
25.09.2014
2
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24.09.2014 1.602
 
Huhu ~
Nach dem ich den Anime geschaut hatte stand es fest! Ich wollte auf jeden Fall eine ff über Sinn und Logik schreiben *-* Doch in der Liebe gibt es weder das eine noch das andere! Oder?
Yoshino und Mahiro sind jedenfalls echt tolle Charaktere ;D Die Beiden hatten es mir von vornherein schon angetan >/////< Der eine super süüß, der andere super cool *_* *sabber*
Wer würde den Beiden schon wieder stehen können xD?
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Er hatte bis jetzt immer geglaubt, dass alles einen Sinn ergab. Doch seit geraumer Zeit fragte er sich, wo wohl der Sinn geblieben sei, an den er sich in den ganzen Monaten über so fest geklammert hatte. Seit Aika-chan gestorben war, drehte und wendete sich die Logik abermals. Alles hatte nach und nach einen Sinn ergeben. Doch jetzt schien die Logik sich gegen ihn zu wenden. Der braun Haarige verstand seine eigenen Gefühle überhaupt nicht mehr. Er erkannte sich kaum wieder. Warum? Warum hatte er diese merkwürdigen Gefühle? Warum raste sein Herz  so schnell, wenn er an ihn dachte? Warum wurde er nervös, wenn er in seiner Nähe war?

Der Oberschüler kannte diese Gefühle. Er wusste, was diese Gefühle bedeuteten. Und doch verstand er es nicht. Immerhin gehörte sein Herz doch Aika-chan. Auch nach ihrem Tod, dachte er immer nur an sie. Es gab für ihn nur eine Frau. Fuwa Aika. Und doch klopfte sein Herz für Jemand anderen. Ein Seufzten kam über seine Lippen. Takigawa Yoshino musste es sich wohl oder übel eingestehen. Er hatte sich erneut verliebt. In seinen besten Freund und Bruder seiner Liebsten, Fuwa Mahiro. Er musste es anscheinend akzeptieren. Sein Herz gehörte nicht länger seiner verstorbenen Liebsten. Was hatte das ganze überhaupt für einen Sinn? Wo war da noch die Logik?

Ein Lächeln legte sich auf seinen Lippen. Richtig! Es gab in der Liebe weder Logik, noch Sinn. Er hatte gegen seine Gefühle gekämpft und verloren. Immerhin war Mahiro ein Mann, genau wie er. Sie hatten weder eine gemeinsame Zukunft, noch eine gemeinsame Gegenwart. Für einen Mann der einen Mann liebte, gab es keine Hoffnung. Also warum diese Gefühle? Mahiro war immerhin sein bester Freund...sein einziger Freund. Also warum gerade er? Warum gerade Fuwa Mahiro? Auch dies ergab keinen Sinn.

Sein Verstand kämpfte immer noch gegen den Sinn der Liebe. Er wollte nicht Kampflos aufgeben. Er konnte nicht Kampflos aufgeben. Doch schien es aussichtslos. In seinem Kopf drehte sich alles. Wenn die Liebe keinen Sinn ergab, warum liebte man dann? Wenn er sich hier und jetzt eingestehen würde, Gefühle für Mahiro zu haben, wäre das dann kein Verrat? Der braun Haarige biss sich auf die Unterlippe. Was sollte er bloß tun? Er hatte nie vorgehabt, Aika-chan zu verraten. Tränen liefen ihm über die Wangen. Warum schlug dann sein Herz plötzlich für den Blonden? Er verstand es nicht.

Ein Schluchzen drang durch seine Lippen. Plötzlich hörte er Jemanden näher an seiner Tür treten. Er erschrak leicht. "Yoshino? Kann ich rein kommen?", es war Mahiro der anscheinend selbst nicht schlafen konnte. Schnell wischte er sich seine Tränen aus dem Gesicht. Er wollte nicht, dass er ihn so sah. "K-komm rein!", sagte er dann und setzte sich auf. Der Größere trat in die Tür, schloss diese und setzte sich auf die Bettkante. "Oh man, ich krieg kein Auge zu!", gab er dann zu und ging sich mit der rechten Hand seinen Nacken entlang. Der braun Haarige seufzte, "Ich auch nicht....!".

"Sag mal, hast du geweint?", fragte er dann so trocken wie immer. Er ging sich durch das blonde Haar, während er ihn beobachtete. Der Angesprochene sah ihn überrascht an. Hatte er es gehört? Oder sah man es ihm an? Waren seine Augen gerötet? "Sieht man mir das an?", fragte er dann mit einem Lächeln zurück und kratzte sich verlegen an die Wange. "Baka! Du kannst es mir sagen...", kam es dann von seinem besten Freund. Nein! Das könnte er nie. Er könnte vor seinen Augen nie zugeben, dass er geweint hatte. Er könnte auch nie vor seinen Augen weinen.

Er kam ihm etwas näher. "I-ich hab nicht geweint...", log er dann so leise das es kaum hörbar war. Der Blonde blinzelte. Sagte sein Freund da tatsächlich die Wahrheit? Hatte er sich geirrt? Nein! Er irrte sich nie. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, "Hör auf zu lügen, du Lügner! Sag mir wenn dann schon die Wahrheit, oder vertraust du mir nicht?". Er sah ihn mit einem ernsten Blick an. Tse. Das hatte doch nicht mit Vertrauen zu tun. Die grünen Augen musterten ihn. Mahiro war eigentlich nicht der Typ, der auf so etwas rum hackte. Was wollte er bloß von ihm hören? Das er geweint hatte? Das er an ihn dachte, anstatt an Aika-chan? Das sein Herz dabei war, ihm zu gehören? Nein...Das könnte er ihm einfach nicht sagen. Selbst wenn er wollte.

"Es ist alles in Ordnung!", versuchte Yoshino ihn dann zu beruhigen. Es ging ihm soweit gut. Bis auf die Tatsache eben, dass er sich verliebt hatte und es hoffnungslos zu sein schien. Die roten Augen sahen ihn unglaubwürdig an. Machte er sich wirklich so große Sorgen um ihn? Der Blonde gab ein Seufzten von sich und kratzte sich am Hinterkopf. Dann strich er ihm über die linke Wange und zog sein Gesicht näher an sein Eigenes. "Bist du dir da sicher?". Huh? W-was? Sein Herz klopfte so laut es konnte und er bekam angst, dass sein Gegenüber das wohl möglich hören würde. Der braun Haarige war wie erstarrt. Warum wurde ihm plötzlich so warm? Seine Wangen färbten sich leicht rot und er versuchte seinen Blick vergeblich aus zu weichen.

Er griff nach seinem Handgelenk. "W-wirklich!", versicherte er ihn ein erneutes Mal. Warum glaubte er ihm einfach nicht? Das tat er doch sonst auch. Dann fiel es ihm wieder ein. Mahiro war einer dieser Menschen, die wussten wann man log. Also warum versuchte er ihn dann trotzdem anzulügen? Er wollte nicht darüber reden. Er wollte nicht, dass er was von seinen Gefühlen mit bekam. Sein Freund starrte ihn eine Weile an, was ihm ziemlich unangenehm war. Sein Herz klopfte ihm mittlerweile bis zum Hals. Er konnte kaum klar denken und vergas sogar das atmen. Und das alles nur, weil Fuwa Mahiro ihm so nahe war.

Komm schon, Yoshino. Reiß dich zusammen. Immerhin war es nicht das erste Mal, dass er so nahe war. Normalerweise hatte er keine Berührungsängste. Doch nach dem ihm jetzt klar geworden war, was er für ihn empfand reagierte sein Körper merkwürdigerweise nicht wie sonst. Er empfand es plötzlich nicht mehr als normal, wenn er ihm zu nahe kam oder ihn sogar berührte. Sein Herz begann immer schneller zu schlagen und er bekam kaum Luft. Er erstarrte und konnte sich keinen Millimeter bewegen. Und das alles nur wegen dieser einen Person.

Nachdem der Blonde ihn eine ganze Weile angestarrt hatte, ließ er endlich von ihm ab. "Na gut! Aber du weißt, dass du mit mir über alles reden kannst!", gab er dann ohne jeglichen Gefühlsregungen von sich. Der Angesprochene nickte, während er immer noch damit beschäftigt war, sein Herz wieder gleichmäßig schlagen zu lassen. Er musste sich beruhigen, doch auch das klappte nicht so ganz wie er wollte. Plötzlich legte der Größere sich in das kuschlig warme Bett und zog die Decke gierig zu sich. "W-wa-Was machst du da?", wollte der braun Haarige wissen und sah entsetzt zu seinem besten Freund. Dieser machte sich kaum  die Mühe, ihm eine richtige Antwort zu geben. Er drehte sich auf die Seite zu ihm um und nuschelte nur was von >Bin müde<, ehe er sich dann in die Bettdecke kuschelte und die Augen schloss.

Na toll! Und was war mit ihm? Er glaubte doch nicht ernsthaft daran, dass er sich jetzt neben ihn legen würde? Oder doch? Ein rot Schimmer bildete sich auf seinem Gesicht. Es war nicht so, als würde er das erste Mal mit ihm in einen Raum schlafen. Nein, dass hatten sie öfters getan. Aber mit ihm in einen Bett? Nein! Er schüttelte hektisch den Kopf. Sowas hatte es noch nicht gegeben. Er schluckte.

"Legst du dich nicht hin?", fragte der Blonde plötzlich. Die grünen Augen sahen ruckartig zu ihm hinüber. "Du bist noch wach?!", stellte er fest und setzte ein Lächeln auf. Der Angesprochene öffnete langsam die Augen und zog eine Augenbraue hinunter. "Ja...So schnell schlafe ich auch wieder nicht ein!", gab er dann trotzig von sich. "Und jetzt leg dich hin und schlafe!". Kaum hatte er es gesagt, lag Yoshino auch schon neben ihm. Er hatte keine Lust darauf, dass Mahiro ihn später noch fragen würde warum er sich denn nicht hin legen tut.

Er kuschelte sich ebenfalls in die Bettdecke und senkte den Kopf. Der braun Haarige wollte ihn nicht ansehen. Es wäre ihn wohl zu peinlich. Immerhin lagen sie das erste Mal in einem Bett, so nah aneinander. Sein Nebenmann hatte wieder die Augen geschlossen und rutschte etwas näher zu ihm. Seine Augenbraue zuckte. So würde er doch nie einschlafen können. Er lauschte dem Atem Mahiros, ehe er dann ganz plötzlich diese Müdigkeit verspürte und seine Augen immer schwerer wurden.

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Soo ;D das war das erste Kapitel!
Es wird noch ein weiteres folgen x3
Hoffe es hat euch bis jetzt gefallen und ihr liest auch das nächste, wenn es draußen ist ;3
Würde mich über Reviews echt freuen *-*

Eure NanaoYumasaki ~