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about the past, present and the future

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Amerika England
22.09.2014
26.06.2015
47
106.487
7
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44 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
22.09.2014 1.095
 
Das ist meine erste richtige FF also nich allzu streng sein okay? x3 Ansonsten viel spaß beim Prolog der doch leider was kürzer geraten ist! °^°

Oh und nicht allzu sehr auf Rechtschreibung achten
^---^’
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Es war ein windiger Tag damals. Ein sehr windiger Tag. Das Rauschen der aufgewühlten See hallt noch immer unnatürlich laut an mein Ohr und das Grölen der Mannschaft hinter mir ist das einzige was das laut rauschende Geräusch störte. Heiße Sonnenstrahlen fielen auf mich hinab und verbrannten meine blasse Haut. In Kombination mit dem kühlenden Wind eine verheerende Mischung da man so einen nahenden Sonnenbrand nie kommen sah. Doch ich segelte schon lange genug über die weiten Meere um solche Kleinigkeiten zu wissen und schon viel zu oft hatte mich ein, auf solche Art und Weise entstandener Sonnenbrand, Nachts nicht schlafen lassen!
Ich lächelte während ich das kühle Holz des Steuerrades in meiner Hand ein wenig nach links zog und somit das gesamte Schiff dem Wind entgegenstellte. Die schwarze Flagge  mit dem schneeweißen Totenkopf flatterte laut im Wind und in der Ferne erkannte man die Umrisse eines weiteren Schiffes. Die eines spanischen Handelsschiffes!
„Das verspricht gute Beute zu geben Käpt’n!“, rief einer aus meiner Crew der mit einem Fernrohr das näher kommende Schiff begutachtete. „Sie haben die königliche Flagge gehisst! Das ist ein Handelschiff der Königsfamilie!“ Ein breites Lächeln stahl sich auf mein Gesicht und meine glimmenden grünen Augen schimmerten erwartungsvoll aus dem Schatten heraus den mein großer Hut mit den gigantischen Federn darauf verursachte.
„Na das klingt doch super!“, rief ich laut und überließ meinem Steuermann das Ruder. „Männer! Ihr wisst was das heißt! Alle auf eure Position!“ Und sofort begann an Deck, meines doch schon stattlichen Schiffes, ein reges Hin und Her laufen während ich an der Spitze des Schiffes stand, meine beiden Säbel zog und mit einem breiten Grinsen zu dem spanischen Schiff hinübersah, während der kühle Wind durch meinen roten Mantel fegte und das verheißungsvolle Glimmen einer bevorstehenden Schlacht in der Luft lag.
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„Arthur! Heeey Arthur!“
Müde öffnete ich die Augen und sah mit leicht verwirrtem Blick auf. Es dauerte einige Sekunden bis ich das breit grinsende Gesicht des Amerikaners scharf stellen konnte der vor mir stand und ich musste demonstrativ seufzen. Warum? Warum musste mich der Kerl nur überallhin verfolgen? „Mann, was willst du?“, fragte ich genervt und sah ihn noch mit leicht müdem Blick an. Und kaum hatte Alfred den Mund aufgemacht wurde das Geschnatter der anderen Schüler und der Lärm von draußen viel interrasanter für den immer noch müden Briten. Das was der mir gegenüberstehende sagte war aber auch langweilig....Immer sprach er nur vom essen und davon was für ein großer Held er doch war! Ich fand das einfach nur lächerlich und unglaublich kindisch und das wusste Alfred auch. Und trotzdem hinderte ihn das nicht daran mich jeden Tag aufs neue damit zu nerven, ganz offenbar mit dem Ziel, mich so lange damit zur Weißglut zu treiben bis ich mich auf magische Weise plötzlich dafür interessieren würde...Ich hatte irgendwann einfach beschlossen diese Sture art zu ignorieren und auch dieses mal  wurde mein Blick sofort abwesend als Alfred das erste mal das Wort ,hero’ sagte.

Alfred F. Jones hatte wie er gerade sein Geschichtsstudium begonnen. Ursprünglich kam er aus Amerika und kam her als seine Eltern her zogen und ging nun auf die gleiche Schule wie ich. Und das obwohl er 2 Jahre jünger war als ich! Dieser Gedanke störte mich am meisten. Entweder war er unheimlich intelligent und konnte das gut verstecken oder das Schulsystem in den Staaten war so verkorkst das er es irgendwie geschafft hatte eine Klasse zu überspringen. Insgeheim hoffte ich das es letzteres war, da das erste einfach unmöglich war. So ein guter Schauspieler konnte niemand sein!
Auf jeden Fall traf ich Alfred direkt an meinem ersten Tag. Mein gesamtes Leben lang war ich daran gewöhnt gewesen von den anderen in meiner Klasse gehasst zu werden. Das war schon in der Grundschule so und das änderte sich bis dato auch nie. Doch dieser aufdringliche Amerikaner musste diesem Schicksal offenbar ein ende setzten! Ob es war weil er sonst niemanden zum anfreunden war oder weil der selbsternannte Held niemanden leiden sehen wollte war mir eigentlich herzlich egal! Ich wusste nur das ich am ersten Tag wie immer alleine in einem der Hörsäle unserer Schule saß, weit abseits von den anderen die gerade ihre Pause genossen als dieser Typ sich neben mich setze und sich mir einfach so vorstellte. Und seitdem bin ich ihn nicht mehr losgeworden...Also hatte ich es mir zur Angewohnheit gemacht in den Pausen zwischen den Lesungen ein wenig zu schlafen. Zum einen blieb ich dadurch fit und zum anderen musste ich dann nicht die ganze zeit Alfreds Gelaber ertragen! Und wenn ich mich recht erinnere, hatte ich, seit ich Alfred kannte, diese seltsamen Träume. Meist kamen sie in meinem kleinen Mittagsschläfchen aber sie verfolgten mich mittlerweile bis in die Nacht. Träume von Piratenschlachten, Kriegen und...Ja und was? Da war immer dieses blau. Dieses blau das ich nicht definieren oder zuordnen konnte! Ich wusste nur das es mich immer und immer wieder verschlang und ich fast darin ertrank. Also musste es eine art von Wasser sein...Dies und die Tatsache das mir diese Träume so unglaublich realistisch vorkamen, als seien sie Erinnerungen aus einem früheren Leben, machten diese Träume ungewöhnlicher als alles was ich je verspürt hatte.

„Arthur?“ Ich zuckte erschrocken zusammen als Alfreds frage mich aus meiner Trance riss. „Ja? Was ist los?“, fragte ich verwirrt und sah zu dem Amerikaner hinüber der mich nun zweifelnd ansah mit diesen lächerlich blauen Augen die hinter den quadratischen Brillengläsern nur noch mehr zu strahlen schienen. „Ich habe dich was gefragt!“, sagte er schließlich und seufzte als er mein verwirrtes Gesicht sah und zog dann eine Schnute. „Nie hörst du mir zu! Das ist so gemein Arthie!“ „Arthur! Mein Name ist Arthur!“, sagte ich gereizt da ich diesen Spitznamen den er mir gegeben hatte nicht leiden konnte.
„Jaja Arthie!“
„Arthur!“
„hmmmm.....natürlich Arthie~“
„ES HEIßT ARTHUR! A-R-T-H-U-R!“, schrie ich schließlich als mir das alles zu blöd wurde. Als Antwort bekam ich nur ein verschmitztes grinsen seitens Alfreds der es liebte mich auf die Palme zu bringen. „reg dich nicht so auf!“, sagte er und pattete mir auf die Schulter was mich nur noch wütender machte. „Lass uns lieber zum nächsten Unterricht gehen~“ Und mit diesen Worten schlenderte er aus dem Hörsaal in dem immer noch eine Menge Stundenten waren und fröhlich plauderten während ich ihm fassungslos hinterher starrte.
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