Ab sofort Dämonenkönigin

von Lifestar
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Cecilie von Spitzweg Conrad Weller Gunther von Kleist Gwendal von Voltaire Wolfram von Bielefeld
17.09.2014
18.09.2016
20
54589
11
Alle Kapitel
31 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hallo ihr da draußen!

Ich bin jemand, der gerne ein Anime verdreht und weiterspinnt.

Ich überlege mir dann: Was wäre wenn?

Wie auch hier. Was wäre wenn Yuri nicht als Junge sondern als Mädchen namens Yori auf die Welt gekommen wäre. Wenn in diesem Fall ‚sie‘ anders groß geworden wäre und andere Hobbies hätte.

Wenn es euch interessiert dann lest weiter. Am Anfang werde ich mich an der Story halten, danach langsam davon entfernen. Mal sehn wo mich und somit auch euch dieser Weg hinführen wird.

Habt viel Spaß und wenn es euch gefällt oder ihr Ideen habt, dann lasst mir doch ein liebes Review da ^^

GLG

Eure Lifestar







Yori:







Die Klingen prallten aneinander und sie setzten weiter nach. Das Papier, dem traditionellen nicht biegsamen Degen des Fechters im grauen Anzug zitterte verräterisch, als er versuchte den Schlag des in schwarz gekleideten zu parieren. Dieser war aber so präzise und elegant gesetzt, dass er keinerlei Chance hatte diesen abzuwehren. Klappernd fiel das Papier des Grauen einige Meter weiter zu Boden. Der Degen des Schwarzen zielte auf den Hals des Grauen.

Lautes Geklatschte und Gekreische hielt in der Sporthalle an um den Sieger der sich unter dem Schutz der Maske verborgen lag zu bejubeln.

Wütend riss sich der im grauen Anzug den Kopfschutz herunter und starrte sein Gegenüber an.

„Das war unfair, ich wurde abgelenkt“, keifend sah er zu dem in Schwarz hinüber, von dem er nicht einmal wusste wer es war.

Vor einer Woche war Kaito hier auf diese Schule gewechselt und sich nun entschlossen sich auch hier wieder dem Duellier-Club bei zu treten. Großspurig wie er war, war er in voller Montur hier herein marschiert und wollte sich sogleich ins Gefecht stürzen. Ungestüm riss er dabei zwei auf einmal zu Boden. Der Fechter in Schwarz hatte ihn daraufhin aufgefordert die Halle zu verlassen. Stattdessen forderte er aber auch diesen zum Duell heraus. Wie sich herausstellte, war dieser in schwarz gekleidete jedoch in einer anderen Liga wie die Tölpel die er zuvor besiegt hatte. In der Zwischenzeit hatte er auch herausgefunden, dass er es mit einem der Clubleiter zu tun hatte.

„Wer keine Niederlage ertragen kann der sollte nicht zu einem Duell antreten“, spottend hatte der Schwarze sich umgewandt. Etwas störte Kaito noch immer an dessen Stimme.

„Ich fordere Revanche!“, mit schnellen Schritten war er bei seinem Degen um ihn aufzuheben.

„Keine Zeit, ich muss weiter zum Training für rhythmische Sportgymnastik“, kam die knappe Antwort.

„Wieso zum Henker musst du zu so einem Mädchenkram?“, verwirrt starrte er den in Schwarz an. Ein leises Gekicher hob an, worauf er sich verwundert umblickte. Einige schüttelten belustigt die Köpfe.

Auch der in Schwarz begann zu lachen und hob nun die Hände um seinen Kopfschutz herunter zu ziehen. Lange schwarze Haare lösten sich daraus, die sein Gegenüber ausschüttelte um sie zu lösen.

„Könnte daran liegen dass ich ein Mädchen bin“, grinsend sah sie Kaito an, während sie ihren Helm unter den Arm nahm.

„Du bist Yori Shibuya“, kam es etwas stotternd von Kaito. Als er den Namen gehört hatte war er automatisch davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen Jungen handelte.

Vor ihm stand jedoch ein Mädchen mit langem schwarzem Haar und schwarzen Augen, wie man sie selten sah. Gerade half ihr ein anderer aus dem Brustpanzer und sie hatte nur noch den eng anliegenden Anzug an, der nun keinerlei Zweifel daran gaben dass sie ein Mädchen war, so wie sich der Anzug schmeichelnd um ihre Kurven legten, die mit ihren gerade mal 15 Jahren trotzdem schon gut ausgebildet waren.

„Kisho, ich muss los, mach du hier weiter“, sie sah einen Jungen an ihrer Seite an, der sofort eifrig nickte, „Also Leute, bis Freitag wieder um dieselbe Zeit.“

Yori winkte in die Runde und rannte dann aus der Halle und in die Umkleidekabine. Zeit um sich groß umzuziehen hatte sie nicht, weswegen sie nur schnell alles in ihre Tasche warf und sie schulterte. Ihr Fechtanzug war Gott sei Dank nicht so wie die normalen, sondern unauffälliger, auch wenn er komplett schwarz war und ihre Stiefel dank dem geschmeidigen Leder sehr bequem zum schnell laufen. Das Oberteil sah aus wie eine Jacke mit goldenen Knöpfen, die Hose war eng anliegend um größtmögliche Beinfreiheit zu gewährleisten. Sie mochte ihre Fechtsachen da sie bequem und auch immer stilvoll waren.

Mit Sach und Pack beladen rannte sie aus dem Gebäude und über das Schulgelände. Schnell schlug sie den Weg zum Fluss ein über den sie schneller sein würde, da die Halle in der das andere Training stattfinden würde 4 Kilometer entfernt war. Es war doch jedes Mal am Dienstag das Selbe, da sich das Training ihrer beiden selbst gewählten Freizeitaktivitäten um 15 Minuten überschnitten. So war sie aber jedes Mal wenigstens aufgewärmt und im Duellier-Club konnte sie eh immer etwas früher abhauen.

Sie war die Tochter von Miko und Shouma Shibuya und kleine Schwester von Shori Shibuya der sie immer verhätschelte und umsorgte. Eine ziemlich normale Familie wie sie fand.

Diese beiden Aktivitäten durfte sie nur bestreiten, weil sie gut in der Schule war.

„Vorsicht!“, eine raue Stimme riss sie aus ihren Gedanken und sie machte einen Satz zur Seite um den Fahrradfahrer Platz zu machen. Sie selbst jedoch stolperte über einen weiteren Stein und verfluchte dabei ihre Tollpatschigkeit. Mit Entsetzen stellte sie fest, dass sie geradewegs auf das Wasser des Flusses zusteuerte. Ein erstickter Schrei war das letzte bevor sie auf das eiskalte Wasser auftraf. Sie hatte das Gefühl in die Tiefe gerissen zu werden, versuchte sich verzweifelt gegen die Schwärze unter sich zu wehren. Es war ihr als ob die Schwärze ihr Bein umklammert hielt und sie immer tiefer zog. Es wurde schwarz um sie.
Review schreiben