Vampir Welt

von The lies
GeschichteAbenteuer, Krimi / P16 Slash
13.09.2014
03.04.2015
4
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Vincent war der erste, der die Sprache wiederfand.
,, Was für ein Handel ? ", wollte der Blonde wissen. Der Albino knirschte mit den Zähnen.
,, Der Vampir hat mir gesagt das er Gilbert rettet wenn ich 7 Monate bei ihm und den anderen Vampiren Wohne. Unbewaffnet. ", erläuterte Xerxes ungehalten. Vincent sah betreten drein, den anderen, und dann auch noch den Anführer, konnten sie schlecht entbeeren. Andererseits wollte er aber auch unbedingt seinen Bruder retten.
,, Muss denn unbedingt er gehen ? Wäre es nicht auch möglich einen anderen von uns einzutauschen ? ", wollte plötzlich eine weitere Person wissen. Rufus. Woher auch immer der Rothaarige so plötzlich kam, er war einfach besser im verhandeln.
,, Nein, dann wäre es langweilig. Aber ich lasse euch gerne Ada da, dann könnt ihr auch die Vampire etwas näher untersuchen. Sie wäre außerdem eine gute Person dafür weil sie die einzige Tochter der Vessalius ist und damit eine Absicherung darstellt. Die Vessalius' wollen keine Frau der Familie verlieren. Es wäre damit für die Sicherheit von Xerxes garantiert.  Nachts auf den Straßen würde es das gleiche spiel bleiben. Die Beiden sind also au jeglicher Schusslinie. Und ? Ja oder nein ? Gilbert hat nicht mehr lange. ", Xerxes mahlte mit den Zähnen, er hatte keine andere Wahl wie es schien. Denn Reim hatte recht, lange hätte der Schwarzhaarige nicht mehr.
,, Na gut, ich nehme an, aber lass mir noch Zeit meine normalen Sachen zu packen und den anderen die Papiere zu geben. ", zischte der Weißhaarige.
,, Einverstanden. Dann geh, pack und nimm deine Hunde, meinetwegen kann der Blonde aber bleiben, und Ada mit. Ada, du benimmst dich. Und Xerxes, keine Waffen. ", mit diesen Worten sprang der Vampir vom Dach und landete vor Gilbert, während alle anderen bis auf Vincent gingen. Der Braunhaarige seufzte ergeben. Brüder waren Brüder, und der Brillenträger würde den Rotgoldäugigen nicht zwingen zu gehen.
,, Nimm die Hand von der Blutung runter, wenn du schon bleiben willst. ", widerwillig gehorchte der Kleinere.
Reim bedeckte derweil seine Hand mit Speichel, was der Blonde skeptisch beobachtete.
,, Ich merk schon, mehr als wie ihr uns töten könnt wisst ihr nicht über uns. ", murmelte der Größere als er von seiner Hand abließ und sie nun auf die Wunde des Bewusstlosen legte. Als er die Hand wieder wegnahm war die Wunde verheilt. Vincent staunte.
,, Wie - ? ", der Größere unterbrach ihn.
,, Vampir Spucke beinhaltet sehr viele weiße Blutkörperchen. Dementsprechend machen uns 'normale' Verletzungen nichts aus. Außerdem enthält sie noch einige andere Stoffe die Gilbert helfen und den Schmerz betäuben müssten. Er wird also durchkommen. ", erklärte der Braunhaarige gelassen und erhob sich, während er sich den Rest Blut von der Hand leckte.
Eine halbe Stunde später kam Xerxes mit Rufus zurück. Der Albino trug eine Reisetasche mit allem war er am nötigten brauchte darin. Rufus hatte eine zusammengefaltete Trage über der Schulter.
,, Nun denn, komm. ", sprach Reim scheinheilig und wartete bis der Albino sich zu ihm gesellt hatte.
,, Bis dann. ", meinte Xerxes mit einem nicken. Dem Albino war schlecht, einfach weil er Angst hatte noch mehr Personen zu verlieren während er weg war.
Plötzlich packte Reim ihn am Arm.
,, Ihr könnt ihn gerne anrufen, fragt einfach Ada nach der Nummer. ", bevor Xerxes auch nur ein Wort dazu hätte sagen können stand er plötzlich in einem Zimmer. Sanft gelbe Tapeten zierten die Wände, kunstvoll geschreinerte Eichenholz Möbel rundeten das ganze ab. Ein kleines Bild von einem See und die frischen Blumen gaben dem ganzen eine persönlichere Note.
Xerxes erwischte sich bei dem Gedanken sich jetzt einfach in das weiche Bett kuscheln zu wollen und unterband ihn sofort. Allerdings musste sein Blick Bände gesprochen haben, denn plötzlich hatte er einen schneeweißen Pyjama über dem Kopf hängen.
,, Zieh ihn dir an und leg dich schlafen. Der wird zwar zu groß sein aber er ist bequem. ", meinte Reim und stellte seine Tasche, er hatte gar nicht bemerkt das Reim sie ihm abgenommen hatte, vor das Bett.
Nach kurzem zögern verschwand Xerxes im Badezimmer, zu welchem die Tür offen gestanden hatte, und zog sich um. Der Pyjama war wirklich zu groß. Die Zähne hatte er sich bereits nach dem Abendessen geputzt, so das er es nun nicht zu wiederholen brauchte.
Im Schlafzimmer hatte auch Reim sich derweil umgezogen. Und der Weißhaarige musste zugeben das Reim darin sexy aussah, auch wenn es ihm nicht passte.
,, Wo schlafen wir, oder eher ich, eigentlich ? ", wollte der Rotäugige wissen, er glaubte kaum das er im selben Bett schlafen sollte, oder gar wollte, wie dieser Vampir.
,, Wir werden uns momentan ein Bett teilen müssen. Mein Handel war spontan, dementsprechend ist das Gästezimmer nicht bezugsbereit und du wirst dich bis Morgen Nacht gedulden müssen. Ich will schlafen ", Xerxes sah ihn verdattert an. Das war doch nicht sein ernst ?!
Und wie es das war, Reim schmiss sich nämlich einfach ins Bett und rollte sich auf einer Seite zusammen. Kurzzeitig überlegte er noch, ob er nicht besser auf dem Boden schlief, legte sich dann aber doch auf die andere Seite des Bettes.
Hoffentlich kam die nächste Nacht schnell.

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So, hier noch eben das zweite kap.
Ich hoffe es hat euch gefallen. Und danke für die 4 Favo's.

Bis bald
GLG lies
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