Vampir Welt

von The lies
GeschichteAbenteuer, Krimi / P16 Slash
13.09.2014
03.04.2015
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Es war eine eisige Dezember Nacht. Die Vögel kuschelten sich dicht in ihre Nester und selbst die sonst anwesenden Katzen waren heute wie vom Erdboden verschluckt. Nicht mal die Ratten krochen aus ihren Löchern, so das er ganz alleine ausharrte. Der Albino wartete bis jetzt geduldig, er lauerte hier, in einer Seitengasse, hinter einer alten Holzkiste. Die Waffen bereit und den Köder, ein heute früh totgeborener Säugling aus dem Krankenhaus, fest im Blick. Aber scheinbar war heute selbst den Vampiren zu kalt, denn er fror hier nun schon seit etwa drei Stunden vor sich hin. Gefühlt waren es schon fünf.
Der Albino hörte die Kirchenglocken zwei Uhr schlagen. Er war müde, ihm war ziemlich kalt und immer noch kein Vampir weit und Breit. Es beobachtete in auch niemand,was in diesem falle schon ärgerlich war.
Ob Vincent, Gilbert, Echo, Zwei und Rufus wohl mehr glück hatten ? Er hoffte es, denn ihn verließen langsam die Nerven weiter zu verharren, da der Rotäugige sich sicher war das er, wenn er noch viel länger wartete, morgen eine Grippe hätte.
Um halb drei erhob er sich aus seinem versteck und lief in Richtung des Kindes. Schließlich konnte er es noch einmal verwenden, da es noch nicht nach Vampir roch.
Doch als Xerxes sich gerade herunter gebeugt hatte, erklang ein leises, männliches kichern hinter ihm. Verdammt also hatte ihn doch einer beobachtet ! Aber wieso hatte er das nicht bemerkt ?
Der Weißhaarige wollte seine Waffe ziehen, doch wurde er blitzschnell an die Wand genagelt, so das er keine Chance hatte sich zu befreien. Der Kleinere knurrte sauer, was den Größeren lächeln lies. Der Braunäugige Vampir schüttelte gespielt beleidigt den Kopf.
,, Also wirklich, ich hätte mehr Geduld erwartet, oder hast du mich nicht erwartet ? ", der Albino zischte sauer.
,, Lass mich los du elender Blutsaugender Killer. ", schmiss er seinem Gegenüber an den Kopf, welches daraufhin aber nur weiter grinste.
Der Brillenträger griff um, um die schmalen aber kräftigen Handgelenke nun mit einer Hand festhalten zu können. Der andere war eiskalt, was ihm nicht gefiel. Denn was nützte ein Lieblings Spielzeug, wenn es krank war ? Nichts.
,, Du wartest ja wirklich schon zu lange, du bist eiskalt, fast wie eine Leiche. ", Xerxes ignorierte den fast schon besorgt klingenden Kommentar und versuchte sich loszukämpfen, was ihm jedoch komplett misslang. Das war doch alles nicht die Möglichkeit. Noch nie war er in einer solchen Lage gewesen. Von einem Vampir an die Wand genagelt. Das konnte es doch nicht geben.
,, Nanana beruhige dich, ich beiße dich schon nicht tot. Sonst wäre die Jagt nach Menschen ja endgültig Langweilig. Ich bin nur hier um dir etwas zu sagen. Deinem Partner Gilbert geht es nämlich nicht so gut... ", nun wurden die eben noch zu schlitzen verengten Augen weit.
,, Was hast du... ? ", er konnte nicht zu ende sprechen, da der andere ihn unterbrach.
,, Nicht ich, Ada hat ihm ihre Fänge gezeigt und ihn versehentlich vom Dach geschubst. Noch lebt er. Noch. ", wieder traf den Größeren ein giftiger Blick.
,, Ach und warum erzählst du mir das ? Willst du mich so dringend quälen ? ", der Vampir hörte die Bitterkeit und Wut in der Stimme des anderen.
,, Nein ich bin hier um dir einen Handel vorzuschlagen. Du wohnst die nächsten 7 Monate bei uns, ohne Bewaffnung versteht sich, und wir lassen deinen Kollegen am leben. Ich wollte nämlich schon länger mal einen Menschen bei uns haben, da ich mich doch ziemlich für euch interessiere. ", Xerxes knurrte.
,, Woher weiß ich das du mir die Wahrheit sagst ? Und außerdem nicht noch meine Kollegen und noch mehr Menschen einfach umbringst ? ", der andere lies ihn los und sprang auf das nächste Dach.
,, Lauf nach hause, sehe es selbst mit deinen eigenen Augen. Wenn du auf den Handel eingehen willst, ruf einfach nach mir. Ich heiße übrigens Reim. Ach und deinen Kollegen tun wir nichts, wie gesagt es wäre sonst langweilig, darum beißen wir keine Vampir Jäger. Menschen würden im gleichen Maße getötet werden wie jetzt auch. ", und damit war der Vampir verschwunden und Xerxes stand da wie ein begossener Pudel. So etwas war ihm auch noch nicht passiert und er würde es auch so schnell nicht vergessen.
Aber das war gerade nicht von belang. Schnell rannte der Albino los, er musste sichergehen ob das es eine Lüge war oder nicht. Es war sein Glück das seine Beine ihn, trotz der kälte und der daraus resultierenden steife die in seinen Gliedern wohnte, noch so schnell trugen.
Keuchend kam er an seinem Haus an, hier um die Ecke hatte Gilbert sich mit Vincent auf die lauer gelegt. Aber er sah jetzt schon, das es keine Lüge war. Gilbert lag Blutüberströmt auf der Straße, Vincent neben ihm kniend im versuch die Blutung zu stoppen.
Etwas weiter weg stand eine Blondhaarige Vampirin auf dem Dach. Ihr Mund und ihre Klauen waren Blutverschmiert, ihre Pupillen zu Sicheln verformt.
,, Und, gehst du nun auf meinen Handel ein Xerxes ? Wir lassen auch Ada bei deinen Leuten, dann können sie ein wenig über Vampire lernen. Und ihr habt eine Absicherung das wir euch nicht töten. Außerdem käme Gilbert dann wohl schneller wieder auf die Beine. ", rief die eigentlich sanft klingende Stimme des Vampires nun durch die ganze Straße.
Nun waren alle Augen auf ihn gerichtet. Nur eine Frage stand in den Augen der Beiden Kollegen.
Was nun ?

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So, das ist meine neueste Story, welche ich auch schon einige Zeit auf dem Papier hatte. Und ic hatte sie eben gerade in der Hand und hab gedacht das ich die jetzt auch anfangen sollte hochzuladen.

Ich hoffe sie gefällt euch. Und ich freue mich natürlich über Kritik wie auch Lob.

Bis bald
GLG lies
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