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Keine Andacht und kein Grab

GeschichteDrama, Tragödie / P18
Jirko Krabat Meister
13.09.2014
05.11.2014
10
13.153
4
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Dieses Kapitel
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13.09.2014 2.526
 
Anmerkung
Ehrlich, ich zittere dem entgegen, was ihr wohl zu diesem Kapitel zu sagen haben werdet.




Kapitel 6
Durch den Rauch und den Regen

Zurück bei Jirko findet er seinen alten Meister in die Decke aus Jirkos Bündel gehüllt, das geöffnet daneben liegt. Zwei alte, ledergebundene Almanachen erkennt Krabat darin, Schreibzeug, Kräuter und einige Gerätschaften aus Messing, die im Mondlicht glänzen.
Der Schwarze Müller ist gänzlich vom Brandschutt befreit, die Decke reicht ihm von den Knöcheln bis knapp unters Kinn. Ins Gesicht sieht Krabat ihm nicht. Die Hände des Müllers sind über seiner leblosen Brust auf einem Strauß getrockneter Kräuter gefaltet. Nachtschatten und Alraune erkennt Krabat darin, Bilsenkraut, Borretsch und Salbei. Eine Schale mit Wasser steht bei seiner rechten Schulter, eine Schale Wein zu seiner linken. Unter seinem Kopf ist ein Tuch ausgebreitet, auf dem silberne Stickereien glitzern. Es sieht aus, als wären es magische Kreise. So wie der, den Juro  früher in den Sand oder auf den Küchenboden gezogen hat. Jirko kniet rechts neben seinem Freund, schreibt sich mit angekohlten Spänen Zeichen auf die Handflächen, während er leise Formeln murmelt.

Krabat lässt sich ein paar Schritte entfernt auf dem Stapel verkohlten Holzes nieder, den Jirko beiseite geräumt hat. Sein Beil hat er fest in den Händen. Ihm ist nicht wohl bei diesem Anblick. Etwas Vergleichbares hat er auf der Schwarzen Mühle und auch später nicht gesehen. Dunkel erinnert er sich, dass die Kreisformen auf dem Tuch schützende Wirkung haben. Nur wen schützen sie?

Jirko scheint zu merken, dass er ins Grübeln gekommen ist. Er beendet seine Vorbereitungen und sieht zu ihm herüber.
„Das soll ihn wieder ins Leben rufen.“ Er deutet auf den Aufbau und erklärt: „Nur für einige Stunden. Mein Zauber ist nicht stark genug, um ihm seine Kräfte wiederzubringen. Er wird sich wahrscheinlich nicht einmal bewegen können. Es reicht, um mit ihm zu sprechen.“
Er sieht traurig aus und angespannt, als ob er genauso viel Angst vor dem Ergebnis seines Vorhabens hätte, wie Krabat. Als der Angesprochene nichts erwidert, legt Jirko langsam die Handflächen aufeinander, spreizt die Finger und beugt sich über seinen alten Freund. „Ich fange jetzt an.“

Leise und getragen singt Jirko die uralten Formeln, die Sprache ist nicht zu verstehen. Einzelne Worte klingen bekannt, aber ihre Bedeutung bleibt ein Rätsel. Zunächst geschieht eine ganze Weile nichts, nur Jirko wirkt immer angestrengter. Dann ringelt sich ein dünnes Rauchfähnchen in die Höhe. Es beginnt durchdringend nach glimmendem Salbei zu riechen. Tatsächlich glühen die Kräuter auf der Brust des Schwarzen Müllers. Nach und nach zehrt sich der ganze Strauß auf und hüllt Jirko in einen unwirklichen Nebel, dessen beißender Geruch Krabats Augen zum Tränen bringt. Allein der Geschmack des Rauchs könnte einem Toten wieder auf die Beine helfen, denkt Krabat.
Der Freund des Schwarzen Müllers hat sich mittlerweile mit beiden Händen schwer über den Schultern des leblosen Leibs auf dem Tuch abgestützt, sodass sein Gesicht nur noch wenige Fingerbreit über dem anderen Antlitz schwebt. Weiterhin singt er mit heiserer Stimme die Formeln. Von seinen zusammengepressten Augen tropfen Tränen auf die Stirn des Schwarzen Müllers. Entlang der Silberlinien geht ein Leuchten von seinen Händen auf das Tuch über und verschwindet unter dem schwarzgrauen Haarschopf des Müllers.

Plötzlich zieht Jirko tief und laut die Luft ein. Er drückt sich jäh nach oben, sodass Krabat erschrickt. Er hustet nicht, wie es eigentlich zu erwarten wäre. Stattdessen sitzt er einen Moment lang starr da, die Augen geschlossen, das Gesicht zum Mond gerichtet, die Hände flach auf den Schenkeln. Seine Brust verrät keinen Atemzug. Die Zeichen auf den Handflächen sind verschwunden. Das Leuchten ebenfalls. Die schwelenden Zweige verlöschen, die Nachtbrise trägt den Rauch fort.
Er lehnt sich nach vorn, nimmt die Schale mit Wasser auf und trinkt einen Schluck daraus. Behutsam und immer noch ohne Luft zu holen beugt er sich über seinen Freund, fasst seinen Kopf mit der Rechten und flößt dem Schwarzen Müller das Wasser mit dem Mund ein, sodass es den Anschein hat, er würde ihn küssen.
Krabat erstarrt, so sehr erschüttert ihn der Anblick.
„Wasser, von den Lebenden gegeben“, wispert Jirko atemlos. Den Vorgang wiederholt er mit dem Wein und raunt: „Wärme, von den Lebenden gegeben.“

Schließlich verharrt er vornübergebeugt mit den Händen an den Wangen seines alten Freundes. Sein Atem geht schnell, die Anstrengung ist ihm anzusehen. „Atme, Jakub. Wach auf!“, flüstert er ihm zu und der Ton klingt freundlich.
Und tatsächlich flattern bald die Lider des Totgeglaubten über dem gesunden und dem zerstörten Auge, tatsächlich hebt und senkt sich seine Brust in flachen Atemzügen. Es dauert jedoch noch eine Weile, bis der Schwarze Müller die Augen aufschlägt und auch wahrnimmt, was um ihn herum geschieht. Jirko wartet geduldig und als der Moment gekommen ist, stiehlt sich das erste herzliche Lächeln auf seine Lippen, das Krabat an ihm sieht.
„Willkommen, Freund“, sagt er sanft und küsst den anderen auf die Stirn. In Jirkos Augen funkeln erneut Tränen und jetzt auch ehrliche Freude. Der Anblick ist befremdlich für Krabat.
Ungläubig und verwirrt blinzelt der Schwarze Müller einige Male, dann fragt er mit brechender, zitternder Stimme: „Jirko...?“
Jirko lacht nur leise. „Ja. Ich bin hier. Ich bin da. Endlich bin ich da.“

Und dann geschieht etwas, das Krabat noch nie gesehen hat und ihn zutiefst erschüttert: Die Finsternis und die Härte hebt sich zur Gänze von des Müllers Gesicht und ein so bestürzend ehrlicher Ausdruck reiner Freude tritt an ihre Stelle, dass Krabat sich wundert, ob er den Mann dort auf dem Lager überhaupt kennt.
„Jirko...“, flüstert der Schwarze Müller erneut, und macht Anstalten die Arme zu einer Umarmung zu heben. Doch er ist zu schwach. Als er begreift, dass er zu kraftlos für eine so einfache Geste ist, kehrt die Dunkelheit in seine Züge zurück. Verunsichert fragt er, ohne den Blickkontakt mit Jirko zu brechen: „Was ist mit mir?“
„Ich will ehrlich mit dir sein,“, ist Jirkos nüchterne Antwort, „denn zu lange waren wir es nicht. Die letzten Stunden vor deinem Tod liegen vor dir und deine Kraft ist erschöpft. Woran erinnerst du dich, lieber Freund?“
„An Feuer“, sagt der Müller flüsternd. „Dass ich sterben musste, dass ich verraten wurde. Ein Mädchen aus dem Dorf war da, einer meiner Burschen. Dann Flammen und Rauch, ein Kreis aus Licht und Schatten, der mich aufzehren wollte. Lautes Getöse, Geschrei. Ich weiß nicht mehr.“ Er bricht ab, starrt Jirko an und doch durch ihn hindurch als suche er etwas in der Ferne.

Krabat hat nicht das Gefühl, als hätte er je mit diesem Mann zu tun gehabt. Sein Ausdruck und Betragen sind ihm so vollkommen fremd, dass es ihm schwer fällt, eine Brücke zum inneren Bild seines ehemaligen Meisters zu schlagen, das er nun Jahrzehnte in sich getragen hat. Einzig das vertraute Gesicht mit dem zerstörten linken Auge scheint die Gegenwart mit der Vergangenheit dieses Menschen dort auf dem Lager zu verknüpfen. Vielleicht ist es nur sein Blickwinkel, der ihm nur die unversehrte Hälfte dieses Gesichts zeigt, doch dieser Mann ist nicht das, was er befürchtet hatte. Er ist nur noch ein Schatten, aufgebraucht und ausgezehrt. Gleichzeitig aber so viel echter und greifbarer, als es der Schwarze Müller jemals war.

„Es hat gebrannt, Jakub, das ist richtig“, führt Jirko das Zwiegespräch fort. „Aber das liegt nunmehr vierzig Jahre zurück. Für uns ist das Vergangenheit. Für dich muss es sich wie gestern anfühlen....“ Und dann, während er seinem Freund behutsam die Haare auf die Seite streicht: „Ich habe dich so lange gesucht und jetzt endlich habe ich dich gefunden.“
„Und nun bin ich dir den Tod schuldig“, folgert der Schwarze Müller mit Gram in der Stimme.
„Ja, deshalb bin ich hier.“

Das Gespräch der beiden macht Krabat beklommen. Er hat nicht das Gefühl, dass er all dies hören oder sehen sollte und er schämt sich, diesen persönlichen Moment zu belauschen. Alles in ihm ist im Widerstreit. Trotzdem kann er seinen Blick nicht abwenden.

„Darf ich mich weigern, Jirko?“, fragt der Müller nach einem Moment des Schweigens. „Ein letztes Mal deinen Tod verweigern?“
Die Worte sind so leise, dass Krabat sie fast nur anhand der Lippenbewegungen erahnt. Zwischen den beiden Freunden steht die traurige, hoffnungsvolle Frage schwer im Raum.
Jirkos Antwort wischt die feinen Fäden der Erwartung jedoch beiseite wie ein Besen ein Spinnennetz: „ Ich wünschte mir, ich könnte es dir noch einmal erlauben. Aber ich darf nicht, Jakub. Wir beide müssen gehen. Noch heute.“
Der Schwarze Müller schließt die Augen und atmet schwer aus. „Zeit. Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit...“
Jirko lächelt ein trauriges, wissendes Lächeln und entgegnet sanft: „Die hatten wir, lieber Freund. Und wir haben so viel davon vertan, so sinnlos viel davon verschwendet. So viel im Streit verrinnen lassen und mit Belanglosem vergeudet. Alles, was wir noch bekommen können, die wenigen Stunden, das muss zählen.“

Der Blick des einen sehenden Auges des Meisters ist forschend, als er die Lider wieder hebt. Für einige Augenblicke betrachtet er Jirko nachdenklich, während seine Miene finsterer wird. Der Schluss, zu dem er kommt, scheint ihm nicht zu gefallen, denn seine Stimme wird hart und misstrauisch – fast so wie früher. „Ich sollte tot sein, doch stattdessen bin ich hier und spreche mit dir. Wie kann das sein, Jirko? Sag's mir, was ist das?“, verlangt er zu wissen.
Jirko antwortet nicht. Zumindest nicht mit Worten. Doch sein Schweigen sagt anscheinend schon genug. „Nein. Jirko, nein!“, begehrt der Müller auf. Entsetzen steht offen und klar auf seinem Gesicht. „Das darf nicht sein. Nicht diesen Zauber... Nicht diesen. Nicht du. Dazu hattest du kein Recht.“
Seine Züge verzerren sich wie im Schmerz, ungläubig sieht er Jirko an.
Jirko blinzelt heftig, seine Stimme klingt erstickt, als er antwortet: „Doch, Freund. So ist es“, sagte er sanft. „Diesen. Lange bevor du mit mir gebrochen hast, habe ich dich bereits verraten. In dem Moment, als du meinen Tod an dich bandest, war mir klar, dass du zu viel Macht über mich hattest. Und so sprach ich, als wir uns trennten, ebenfalls einen Fluch, der mir durch alle Zeiten hin diesen einen Weg zurück offenhalten sollte. Ich habe eine Wunde in die Zeit geschlagen, um dich zu erhalten. Jetzt muss ich sie schließen. Ich bin es dir schuldig.“
„Nein, Jirko. Du schuldest mir nur eine Antwort, aber nicht das.“
„Mit so viel mehr als nur einer Antwort stehe ich in deiner Schuld. Und so wenig  kann ich dir nur geben.“

Krabat senkt den Blick, er wägt ab, ob er nicht leise außer Hörweite gehen soll. Doch Jirkos nächste Worte bannen ihn an Ort und Stelle:

„Meine Kraft reicht uns noch einige Stunden. Ich will dir alles geben, was ich habe. So wie ich es dir damals versprochen habe. Ich bin zu lange der Erfüllung meines Versprechens ausgewichen. Vor allem dann, als du es am meisten gebraucht hättest. Ich habe dir geschworen, dass ich dir beistehen würde, was auch kommt. Aber ich habe dich allein gelassen, habe dich gezwungen, Grauenhaftes zu tun, weil ich selbst nicht in der Lage war, auf mich zu achten. Ich habe genauso Schuld an deinem Unglück. Und doch ist mein Schwur nicht vergessen und heute will ich ihn erfüllen.“
Zärtlich streicht er dem Freund die Schläfen. Krabat sieht, wie sich der Müller in die Berührung lehnt.
„Es tut mir leid, wie alles gekommen ist“, bekennt der Mann namens Jakub mit einem müden Seufzen, das viel mehr als alle Worte ausdrückt, wie leicht und gleichsam schwer sein Herz gerade ist. „Du hast mir mein Leben lang gefehlt.“
„Du mir auch, Jakub. So sehr.“

Vor Krabats innerem Auge tauchen plötzlich Bilder von seiner jungen Frau auf, wie sie ihn liebevoll und erleichtert ansieht, das Feuer der Silvesternacht wie ein engelhaftes Leuchten auf ihrem Gesicht. Stark und schön unter der Julisonne, das Kind unter dem Herzen. Schwach und dem Tode nah, kurz bevor sie im Kindbett starb. Er weiß noch, wie sie geweint hat, als der Tod die Hand nach ihr ausstreckte, ihn um einen Kuss gebeten hat, zu schwach sich selbst zu bewegen. Und die Wut über ihre Schwäche war noch deutlicher in ihren Augen gewesen als jede Angst vor dem Sterben.
Krabat sieht wieder zum Schwarzen Müller. Der selbe Ausdruck ist in seinem Gesicht. Er hat lange versucht, sich einzureden, es wäre des Meisters Schuld, dass die süße Liebste so früh hatte sterben müssen. Schließlich hat er eingesehen, dass hier keiner mehr oder weniger Schuld hatte.

„Als du über dem Türkenlager gefallen bist, dachte ich zuerst, du wärest wirklich tot“, sagt der Schwarze Müller gerade. „Aber dann habe ich wieder gespürt, dass du lebst. Und jeder Tag, an dem du nicht vor mir standest, wurde unerträglicher. Ich habe mich oft gefragt, wo du bist und was aus dir geworden ist. Ob ich hätte tun dürfen, was ich getan habe. Und irgendwann habe ich mir eingeredet, dass du tatsächlich tot sein müsstest, weil du nicht mehr zurückgekehrt bist. Und die Frage nach dem Warum hat mich zerstört.“

„Ich weiß“, sagt Jirko nur. Er hat die Augen niedergeschlagen, wirkt beschämt. „Nach dem Krieg bin ich geflohen. So weit weg von dir und mir selbst, wie ich nur konnte. Drei Kontinente habe ich gesehen und auf keinem gab es Heilung für die Wunde in meiner Seele. Sie hat nur weiter geschwärt und mich vergiftet. Und dann, als ich endlich zurückgekehrt bin, wusste hier keiner mehr etwas über deinen Verbleib. Nur durch Zufall erfuhr ich von deiner Mühle bei Schwarzkollm. Dein Name war wie ausgelöscht, doch ein alternder Beamter des Kurfürsten erinnerte sich, dass einem einfachen Soldaten ein Stück Land bei Hoyerswerda geschenkt worden war. Bei den Bauern ging die Rede, dass es dort nicht geheuer sei und von Hexerei wurde gemunkelt. Doch als ich hier ankam, fand ich nur Wildnis und die Einheimischen jagten mich fort, wenn ich die Rede darauf brachte. Und nun, nach fast hundert Jahren sehen wir uns wieder, und ich habe keine Antwort für dich, außer der, dass ich unverzeihlich und dumm gehandelt habe.“

„Für uns gibt es keine Entschuldigungen mehr, Jirko. Nicht für dich und für mich schon gar nicht.“
Das Gesicht des Müllers zeigt mehr als deutlich, dass er gerne zumindest Jirkos Hand gefasst hätte um ihm etwas Trost zu spenden, den er mit Worten nicht geben konnte.

Irgendetwas in Krabat öffnet sich plötzlich, er fühlt ein Brennen in der Brust, eine unangenehme Hitze und versteht mit einem Mal, was Jirko tut. Dem liegt kein düsterer Plan zugrunde, kein Hexenwerk, das sie allesamt ins Unglück reißen wird. Dies ist eine Abbitte, ein letzter Versuch, die losen Enden zu verknüpfen, die Dinge zu ordnen. Und er weiß mit erschütternder Klarheit, was er selbst tun muss, denn aus irgendeinem schicksalhaften Grund ist er ja auch hier. Mit einem Ruck steht er auf, steckt sein Beil in den Gürtel und tritt ans Lager des Müllers. Seine Angst ist ausgelöscht, sein Groll gemildert.
Die beiden Männer sehen mit einer Mischung aus Erstaunen und Argwohn zu ihm auf. In Jirkos Blick schwingt Sorge mit, im Blick des Müllers die Frage, wer der weißhaarige Fremde wohl sein möge, der in Müllerstracht vor ihm steht und ihn grimmig anstarrt.



Für die Interessierten
Mein "Moodboard" zu diesem Kapitel und der Begegnung der beiden Charaktere
Elsiane - In The Shadow
http://youtu.be/5m0z4t-wvrQ
Seth Lakeman - Ghost of You
http://youtu.be/NGPL6QNoyOU
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