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Kobas Rache (Planet der Affen - Revolution)

OneshotDrama, Familie / P16 / Gen
12.09.2014
12.09.2014
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Das Wichtigste zuerst:
PLANET DER AFFEN - REVOLUTION GEHÖRT NICHT MIR!!!
ALLE RECHTE GEHÖREN DEN PRODUZENTEN DES FILMES!!!


Hui meine allererste Fanfiktion im Bereich "Planet der Affen".
Nachdem ich eine verdammt abartige Reportage über Forschungstiere (unter anderem auch Affen!) gesehen habe (und fast das Kotzen gekriegt hätte!!) musste ich das einfach schreiben.
Und wisst ihr was? Ich stehe auf Koba's Seite, denn er hat Recht! Menschen SIND Monster...

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Koba’s Rache


Laute, panische Schreie hallten in dieser stürmischen Unwetternacht durch die Forschungseinrichtung. Unter die Schreie mischten sich Menschenstimmen, die aufgebracht irgendwelche Befehle hin und herriefen.

Etwas fiel polternd zu Boden, ein Schimpanse schrie in seiner Panik, als Menschen ihm eine Schlinge um den Hals legten und ihn brutal in einen kleinen Raum zerrten, in welchem noch mehr Menschen bereits auf ihn warteten und ihn auf einen OP-Tisch schnallten.


Koba kannte solche Orte…

Über Jahre hinweg hatten ihn Menschen in solchen Einrichtungen gefoltert und sein Herz zu Eis erstarren lassen. Liebe hatte er nie spüren können, nur unbeschreiblichen Hass.

Hass gegen seine Peiniger.

Hass gegen das, was sie ihm angetan hatten.

Hass gegen die ganze verdammte Menschheit…



So leise er konnte schlich er sich an diesem Abend in die Einrichtung, darauf bedacht nicht von einem der Wachleute oder Wissenschaftler entdeckt zu werden. Doch er bezweifelte, dass er in diesem immensen Chaos überhaupt noch auffallen würde.

Die Menschheit widerte ihn an!

Allein die Tatsache, dass noch immer Menschen am Leben waren, die in so einer Einrichtung gearbeitet hatten. Nein! Sie mussten so eine Einrichtung auch noch am Laufen halten und weiter Affen foltern, sie verstümmeln und sie letzten Endes auch töten.

Doch in dieser Nacht würde alles anders sein.

In dieser Nacht, das schwor er sich, würde er Rache nehmen!

Rache an dem Monster, welches sich selbst „Mensch“ nannte.

Dieses Monster kannte kein Mitgefühl, keine Gnade.

Als wäre es einzig und allein zum Töten geboren…

Erneut schrie ein Schimpanse auf und Koba zuckte zusammen und gerade noch rechtzeitig schaffte er es, sich hinter einer der offen stehenden Labortüren zu verstecken, als auch schon zwei Menschen um die Ecke bogen, die einen schreienden und in seiner Panik um sich schlagenden, jungen Schimpansen hinter sich herzogen.

Allein dieser Anblick füllte Koba’s Herz mit noch mehr Hass und er fletschte unweigerlich die Zähne und knurrte bedrohlich.

Lange war er noch nicht unterwegs.

Seit Tagen hatte er diesen Angriff geplant und in dieser Nacht war es soweit.

Die, die ihm folgten, hatten sich durch die Lüftungssysteme in der gesamten Einrichtung verteilt und warteten nun auf sein Zeichen.

Caesar wusste von alledem nichts.

Er hätte Koba niemals sein Einverständnis für solch eine Aktion gegeben.
Nein, Caesar war in Koba’s Augen ein schwacher Anführer.

Oft hatte er ihm schon gesagt, dass die Menschen eines Tages über sie herfallen und sie alle töten würden.

Sie mussten zuerst zuschlagen, bevor es die Menschen taten, doch Caesar hatte nicht auf ihn hören wollen.

Erneut drang ein tiefes Grollen aus der Kehle des alten Schimpansen.

Caesar würde schon sehen, was er davon haben würde.

Koba würde nicht so lange warten.

Nein!

Er würde ein Zeichen setzen.

Ein Zeichen, das den Menschen zeigen würde, dass sie mit ihnen nicht tun und lassen konnten, was sie wollten und er würde diesen Affen das Leben zurückgeben, das der Mensch ihnen genommen hatte.

Leise schlich er sich weiter durch die Gänge.

Um ihn herum brüllten Affen, die in Käfige gesperrt worden waren und er riskierte einen Blick in einen der nahestehenden Käfige und ihm stockte beinahe der Atem.

Im inneren des viel zu kleinen Käfigs lag eine Schimpansen Mutter.
Ihr Junges saß an ihrer Seite und wimmerte klagend.

Doch seine Mutter hörte es nicht, denn sie war tot.

Getötet von Menschen, die in ihrer Gier nach Macht keine Grenzen mehr kannten.

Grollend riss Koba den Käfig auf und streckte seine Pranke nach dem Affenjungen aus und nahm es behutsam hoch. Sofort presste sich der kleine Schimpanse gegen seine Brust, kleine Fingerchen vergruben sich in dem zerzausten Fell und allein dieser Anblick ließ den Zorn in Koba’s Herzen beinahe explodieren.

Als nur wenige Sekunden später einer der Forscher um die Ecke gelaufen kam, konnte Koba nicht mehr an sich halten. Vor Wut brüllend schlug er mit seinem Holzspeer zu, durchbohrte die Schulter des jungen Mannes, der vor Schmerz und Schock aufschrie und in die Knie ging.

Koba baute sich bedrohlich vor ihm auf und bleckte die Zähne.

Kurz flackerten die Neonröhren über ihren Köpfen, ließen den Schimpansen bedrohlicher aussehen als jemals zuvor. Das flackernde Licht spiegelte sich in seinen Augen wieder, die vor Zorn zusammengekniffen waren. Heißer Geifer rann ihm an seinen Reißzähnen herab und durch die Narben in seinem Gesicht wirkte Koba wie ein Wesen aus den tiefsten Tiefen der Hölle selber.

„Menschen…Monster!“

Die Augen des jungen Mannes weiteten sich, zeugten davon, das er noch nie einem der sprechenden Affen begegnet sein musste, von denen die Medien damals erzählt hatten.

„Menschen…töten…Affen!“

Mit einem schnellen Ruck hatte Koba seinen Speer aus der Schulter des Menschen zurückgezogen, der dabei laut vor Schmerzen aufschrie.

Als er seine Augen wieder öffnete und sie auf den wütenden Schimpansen richtete, erstarrte er und seine Pupillen weiteten sich als er sah, wie Koba den Speer erneut erhob und die Zähne fletschte und auch das Junge in seinem Arm blickte nun auf den Menschen herab.

„Koba…rächt…Affen!!“

Bevor der Forscher auch nur ein Wort sagen konnte, sauste der Speer auf ihn nieder und bohrte sich tief in seine Brust, genau dort, wo sich sein Herz befand.

Noch während der Mensch zusammenbrach und starb, erhob Koba sein Haupt, öffnete seinen Rachen und ließ ein lautes Brüllen erklingen, gab somit das Zeichen zum Angriff und nur wenige Minuten später brach die Hölle los.

Die Menschen wussten sich nicht zu wehren, zu geschockt über diesen plötzlichen Angriff.


In dieser Nacht bedeckte das Blut der Menschen die Gänge der Forschungsrichtung.
Nicht ein einziger überlebte diesen Angriff. Und kein einziger Affe würde jemals wieder in dieser Einrichtung sein Leben durch die Hand eines Menschen lassen.

Koba hatte in dieser Nacht ein Zeichen gesetzt.

Das Zeichen des Krieges, der ihnen allen noch bevorstehen würde.

Bald schon würden sie für ihre Freiheit und das Recht zu Leben kämpfen.

Und die Menschheit würde für ihre Fehler bitter bezahlen…

Ende
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