Heißes Eis

von Julirot
KurzgeschichteRomanze / P12
Kensi Blye Marty Deeks
12.09.2014
12.09.2014
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Hallo Leute,
diese Mail erreichte mich vor ein paar Tagen. Und obwohl ich eigentlich nicht für dieses Kettenbriefzeugs bin, habe ich trotzdem mitgemacht und eine kleine Geschichte geschrieben. Ich hoffe es gefällt. Die Geschichte spielt nach Ende der 5. Staffel. Ich habe zwar nur in Auszügen ein paar niedliche Szenen mit Kensi und Talia gesehen, die sich um Deeks quasi streiten. Und dachte mir, da muss doch jetzt mal was kommen. So hätte ich mir den Fortgang vorgestellt. Wahrscheinlich wird es im Original niemals so weitergehen, aber egal. Man darf ja mal träumen. Also dann viel Spaß.

LG
Julirot
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Hier zunächst die "Nominierungsmail"

Also ich habe dich für die FF-Ice-Bucket-Challenge nominiert.
Du hast jetzt die Aufgabe Kenis Blye einen Eimer Eiswasser über die Birne zu kippen :D
Have fun ;)

„ALS Ice Bucket Challenge

Liebe Leser,

sicher habt ihr auch alle in den letzten Wochen und Monate verfolgt, wie sich sowohl ganz normale Leute wie auch Promis gegenseitig herausgefordert haben, sich Eiswasser über den Kopf zu gießen um damit auf eine wirklich schlimme Nervenkrankheit aufmerksam zu machen und für die Erforschung dieser Krankheit Geld zu sammeln. Auch ich habe das natürlich verfolgt, und als ich auf Facebook einen Beitrag von Ralph Rute gesehen habe, bei dem seine beiden Cartoonfiguren Biber und Baum herausgefordert wurden und er einen entsprechenden Cartoon dazu gezeichnet hat, kam ich auf die Idee, das können wir doch auch!! Die Challenge in unsere Welt tragen!!! Die Welt der Fanfictions! Eigentlich geht es doch nur darum, so viel Menschen wie möglich auf diese Aktion aufmerksam zu machen! Und wenn ich mir mal so die Zugriffzahlen einiger meiner Geschichten anschaue, also, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich niemals so viele Menschen erreichen würde, wenn ich mir einfach nur einen Eimer Wasser über die Birne kippen würde!!!
Aber wenn ich einen Geschichte darüber schreibe, wie es einer unserer Helden tut, dann lesen das sicher einige Leute mehr!
Und wenn ich dann auch noch andere Autoren nominiere, ebenfalls eine Geschichte zu schreiben, dann könnten wir sicher zusammen eine ganze Menge Menschen erreichen!
Also werte FF-Junkies, wollen wir zusammen die Herausforderung annehmen und zeigen, dass die sprichwörtliche „Feder“ immer noch einige Macht besitzt??

Zu unserem Zweck sollten wir die Regeln aber ein klein wenig anpassen:

Das Spenden sollte Ehrensache sein, nicht jeder hat es so dicke, dass er 10 bzw. 100€ entbehren kann! Aber mindestens 1€ sollte in jedem Fall drin sein!! Jeder weitere ist jedem selbst überlassen. (Kleinvieh macht auch Mist!) Spenden z.B. hierhin: http://www.dgm.org/ice-bucket-challenge-als-2014 oder hier: http://www.als-charite.de/VM/Spenden/tabid/603/Default.aspxde/HM/IceBucketCallenge2014/tabid/2763/Default.aspx

Die Zeit sollten wir auf 48 Std. erhöhen! Schreiben dauert nun einmal länger als filmen!

Jeder herausgeforderte nominiert 3-5 Autoren und weist jedem eine Figur zu, die sich die Eisdusche abholt! (Nominiert auch ruhig Autoren aus einem anderen Fandom! Es soll sich ja verbreiten!)

... bevor ich es vergesse, es ist wohl einfach fair, die Nominierten auch per Mail über ihre Nominierung zu informieren und vielleicht auch in der Mail einen Link zu eurer Nominierung hinterlassen.“

Den oberen Text hat Selina M geschrieben!


GGLG Addicted to Crimes[/quote][/quote][/quote]

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Und nun meine Story:

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Heißes Eis

Sie waren zusammen auf dem Weg zu ihrem nächsten Fall, hatten die Aufgabe eine Lagerhalle zu durchsuchen. Es hatte einen Mord gegeben und Kensi und Deeks waren losgeschickt worden, um sich noch einmal am Tatort umzusehen. Callen und Sam wollten in der Zwischenzeit die Wohnung des Opfers durchsuchen. Kensi saß am Steuer und fuhr wie immer recht rasant, was Deeks normalerweise nicht störte. Heute jedoch war er irgendwie sauer. Er dachte an Kensis Auftritt von vor einigen Stunden im Bootshaus. Sie hatte sich benommen wie ein kleines Mädchen, hatte sich mit Talia eine Art Fight geliefert und er verstand so gar nicht was das Ganze sollte. Er beobachtete seine Partnerin von der Seite und fragte sich, was ihr wohl durch den Kopf gehen mochte. Sie war für ihn einfach nicht zu durchschauen. In der einen Minute wollte sie mit ihm zusammen sein, in der anderen stieß sie ihn wieder von sich weg. Kensi war sich der Blicke ihres Partners bewusst, versuchte ihn jedoch weitestgehend zu ignorieren. Sie wusste, sie hatte sich gerade unmöglich benommen, aber sie hatte nicht anders gekonnt. Sie parkte den Wagen und sie stiegen aus. Kensi lief um das Auto herum und stand nun neben ihrem Partner. Sie waren auf einem verlassenen Industriegelände am Hafen , auf dem mehrere Lagerhallen standen. Ein Teil der Lagerhallen und auch die, in der der Mord passiert war, gehörte einem Fischereibetrieb, der dort seine Tagesfänge zwischenlagerte bevor sie weiter verarbeitet wurden. Keiner war zu sehen, lediglich das rote Absperrband der Polizei leuchtete in der Sonne.
„Ziemlich einsam hier“, bemerkte Deeks.
„Ja, der ideale Ort für einen Mord würde ich sagen.“ Deeks starrte seine Partnerin irritiert an und sie versuchte ein Lächeln.
„Wie soll ich das denn verstehen Kenselina? Hast du etwa vor mich umzubringen?“
„Du hast es erfasst“, entgegnete sie und klopfte ihm lächelnd auf die Schulter. Dann lief sie in Richtung Eingang. Er stolperte hinter ihr her.
„Was?“ fragte er. „Das meinst du nicht ernst … oder?“ Sie drehte sich um und grinste ihn an.
„Bist du dir da so sicher?“ fragte sie in einem Tonfall, den er nicht deuten konnte.
„Echt jetzt?“
„Echt jetzt“, entgegnete sie.
„Kannst du mich etwa so wenig leiden, dass du mich los werden willst?“ fragte er und bemühte sich traurig zu klingen.
„Deeks...“
„Oh ich bin schwer getroffen...“ Er griff sich an die Brust.
„Was?“
„Meine Partnerin will mich töten und hier irgendwo verscharren.“ Er spielte noch mehr Theater und wollte sich gerade auf den Boden werfen, als sie ihn unsanft am Arm packte.
„Deeks...das war ein Scherz“, sagte sie und hob eine Augenbraue, schaute ihn an. Er blickte sie ebenfalls an, versuchte in ihrem Gesicht zu lesen, schaffte es aber wie immer nicht wirklich. Eine Weile blickten sie sich an, dann begann er zu grinsen und sie schlug ihm genervt auf die Schulter. Er zuckte zusammen und rief das obligatorische 'Autsch'. Dann liefen sie weiter, schauten sich immer mal wieder um und versuchten die Situation zu erfassen.
„Sag mal, was war das eigentlich vorhin zwischen dir und Talia im Bootshaus?“ stellte er dann die Frage, die ihn schon die ganze Zeit beschäftigte.
„Was meinst du?“ fragte sie unschuldig ohne ihn anzusehen.
„Du weißt genau was ich meine.“ Er blieb stehen und fasste ihren Arm, drehte sie wieder zu sich herum.
„Nein weiß ich nicht.“
„Oh doch, ich glaube du weißt es.“
„Nein.“ Sie hörte sich schon wieder an wie ein bockiges kleines Kind.
„Dieses an den Haaren herumgespiele, dieser Blick, diese bissigen Bemerkungen...“, zählte er auf.
„Ich weiß nicht wovon du redest.“ Sie setzte sich wieder in Bewegung, lief weiter in Richtung Lagerhalle. Er schaute ihr erst eine gewisse Zeit nachdenklich hinterher, dann rannte er ihr nach.
„Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, dass du eifersüchtig bist Kenselina.“
„Eifersüchtig? Ich? Pah, dass ich nicht lache.“ Sie lachte auf und stemmte dann die Hände in die Hüften. Er grinste.
„Du bist eifersüchtig.“
„Nein.“
„Doch.“
„Bin ich nicht.“
„Doch.“
„Nein.“
„Ich weiß es.“
„Bilde dir bloß nichts ein.“ Sie waren inzwischen an der Tür angekommen.
„Ich wusste es...“, sagte er und drehte sich wieder zu ihr herum.
„Was?“
„Dass du etwas für mich empfindest.“
„Häh?“
„Gib's zu.“
„Ich gebe gar nichts zu.“
„Doch das wirst du.“
„Nein.“
„Doch.“
„Du liebst mich.“ Seine Stimme klang wie eine Art Herausforderung.
„Tu ich nicht“, entgegnete sie bissig.
„Tust du wohl.“
„Nein.“
„Nein?“ fragte er und sein Blick bohrte sich durch sie hindurch und hinterließ eine Gänsehaut auf ihren Armen. Sie hatten ganz vergessen warum sie eigentlich hier waren, aber im Moment war dies Nebensache. Funken schienen zwischen ihnen zu sprühen und sie starrten sich gegenseitig an, wussten nicht wo das Ganze hier enden würde.
„Ich ...“, setzte sie an, verstummte dann jedoch wieder.
„Ok“, sagte er nur und drehte sich um, holte einen Schlüssel aus seiner Tasche und wollte die Tür aufschließen.
„Ok?“ schrie sie ihn plötzlich an. Er zuckte ein klein wenig zusammen und drehte ihr wieder sein Gesicht zu. „Das ist alles, was du zu sagen hast?“
„Du hast gesagt, dass du nichts für mich empfindest“, stellte er noch einmal fest.
„Aber...“ Sie war perplex. Wie konnte er dieses Thema so schnell abhaken? Er hatte inzwischen die Tür aufgeschlossen und war dabei in die Halle zu treten. Sie folgte ihm.
„Deeks warte...“
„Was ist?“
„Ich … ich...“ Sie hasste sich gerade, dass sie hier herum stotterte anstelle einmal zu sagen was sie dachte. Er machte sie verrückt mit seinem Grinsen, seinen Blicken und seinen Worten.  
„Was Kensi? Was willst du mir sagen?“ fragte er dann und um seine Mundwinkel herum zuckte es.
„Ich … verdammt noch mal...Das ist doch hier alles irgendwie ... "
"Kindisch", sagte er.
"Absurd", meinte sie. Ihre Blicke hingen immer noch ananeinander und dann machte sie plötzlich einen Schritt auf ihn zu und schob ihn mit aller Kraft gegen die Wand der Lagerhalle. Dann drückte sie ihm einen Kuss auf den Mund. Er war zunächst überrascht über ihre Heftigkeit, merkte aber schnell, dass dieser Kuss aus ihrem tiefsten Inneren zu kommen schien. Sie drückte ihn noch ein wenig mehr gegen die Wand und sich gegen ihn und küsste ihn weiterhin. Nach anfänglichem Zögern begann er den Kuss zu erwidern und legte seine Arme um sie herum. Sie wussten nicht genau wie lange sie da standen und sich küssten, aber das war im Moment auch egal. Plötzlich klingelte Deeks Handy. Er löste sich von ihr und nahm das Gerät, drückte auf die grüne Taste und sagte „Ja?“
„Hi Deeks, hier ist Callen. Alles klar bei euch?“ Deeks schaute Kensi an und nickte dann, begriff nur Sekunden später, dass Callen ihn ja gar nicht sehen konnte und sagte:
„Ja, alles klar.“
„Du klingst so außer Atem“, sagte Callen skeptisch.
„Ist nichts weiter. Ich bin nur gerade ein wenig … überrumpelt worden.“ Kensi grinste ihn an. Er grinste zurück.
„Ok, Deeks wir haben die Wohnung durchsucht. Nichts. Jetzt hängt es von euch ab. Seid ihr schon fündig geworden?“
„Äh nein. Wir sind noch dran.“
„Gut beeilt euch.“ Deeks legte auf, trat wieder zu Kensi und zog sie  zu sich heran, begann dort weiter zu machen, wo sie eben unterbrochen worden waren. Als sie sich endlich voneinander lösten und wieder einigermaßen zu Atem gekommen waren, schob er sie ohne sie wirklich los zu lassen, ein klein wenig von sich weg und schaute ihr in die Augen.
„Also...Du wolltest mir was sagen.“
„Ich...“, begann sie wieder und stotterte erneut vor sich hin. „Wir sollten arbeiten.“ Sie löste sich von ihm und ging voran. Er lächelte vor sich hin.
„Darüber reden wir noch Kenselina.“ Sie winkte ab und ging tiefer in die Lagerhalle. Es war dunkel und Kensi musste ihre Taschenlampe einschalten. Deeks folgte ihr. Sie schien ignorieren zu wollen, was soeben passiert war. Sie sahen sich um und begutachteten alles ganz genau.
„Also?“ fragte er wieder.
„Was also?“ fragte sie und schaute ihn an, lief dabei rückwärts und bemerkte nicht, dass sie sich einem Metallregal näherte.
„Du hattest mir was zu sagen“, meinte Deeks. Sie lief weiter rückwärts. Sie schaute ihn wieder mit diesem undefinierbaren Blick an, der ihm heiße Schauer über den Rücken laufen ließ. Nach einer Weile sagte sie.
„Ja wollte ich...du küsst gut.“ Sie grinste und stieß gegen ein Regal. Es schepperte. Deeks sah das Unheil kommen und rief:
„Achtung Kensi...“ Aber es war zu spät. Im oberen Regalboden kippte ein Eimer um und ergoss sich in einem riesigen Schwall über Kensi. Sie schrie auf und sprang zur Seite, doch es war zu spät. Sie war pitschnass. Deeks fing an zu lachen.
„Was zum Teufel ist das?“ rief sie und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
„Wir sind in einer Fischereibude Kensi, was meinst du wohl was hier überall herumsteht?“ Sie schüttelte sich und sah sich um, erkannte die riesigen Behälter, gefüllt mich Eiswasser, in dem Fische herumschwammen.
„Oh mein Gott“, sagte sie und zog sich schnell ihre nasse Jacke aus.
„Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du süß aussiehst wenn du so nass bist.“
„Sehr witzig Deeks.“
„Echt jetzt? Sollte gar kein Witz sein.“ Sie kam zu ihm und er hob die Hände.
„Na warte“, sagte sie leise und zog ihn am Kragen seiner Jacke zu sich heran.
„Nein, bitte nicht...“, stammelte er.
„Doch.“ Sie beugte sich zu ihm und küsste ihn zum zweiten Mal an diesem Tag. Und dann, als ihnen einfiel warum sie eigentlich hier waren und Deeks nun ebenfalls durchweicht war, flüsterte sie ihm ins Ohr.
„Du hattest Recht Deeks. Es handelt sich eindeutig um heißes Eis.“ Dann ließ sie ihn los und ging in Richtung Auto. Er blieb verwirrt zurück und fragte sich was genau sie damit wohl meinen könnte.
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