Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Splinter Cell - Blacklist

von Shannon
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
Anna 'Grim' Grimsdottir Irving Lambert Samuel 'Sam' Fisher William Redding
11.09.2014
04.10.2014
12
34.710
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.09.2014 2.846
 
HQ der Fourth Echelon, Paladin One, Tel Aviv, Israel, 18.11.09 – 12.36 Uhr


Die Paladin war am Morgen auf dem Flughafen in Tel Aviv gelandet und hatte dort aufgetankt, Vorräte und neue Ladung an Bord genommen. Auch das Päckchen von Carrie war mit dabei. Sie hatte es auf der Krankenstation geöffnet und ging jetzt zu Kobins Zelle.
Sein Zustand hatte sich verschlimmert, er schwitzte, lag auf seiner Pritsche und zitterte stark.

„Hey, wie geht’s dir ?“ „Was glaubst du denn, wie es
mir geht ?“, antwortete er gereizt. „Ich hab dir was mitgebracht“, sagte Carrie und zeigte ihm eine
Ampulle. „Was ist das ? Methadon ? Das Scheißzeug kannste dir an den Hut stecken.“ „Nein, etwas viel besseres. Dieses Medikament wurde von der CIA entwickelt. Es ist eigentlich noch in der Testphase, aber man hat bisher gute Erfolge damit erzielt und es treten kaum Nebenwirkungen auf.“ „Du willst mich als Versuchskaninchen benutzen, was ?“  „Ich will dir helfen, ich will dass du von den Drogen loskommst.“ „Und wenn ich Nein sage ?“ „Eins sollte dir klar sein Kobin. Drogen wirst du hier nicht bekommen. Du kannst also mit dem kalten Entzug weiter machen oder du lässt mich dir helfen. Aber hiermit geht’s leichter.“ „Warum tust du das ?“ „Also Sam sagt immer, ich hätte manchmal ein zu weiches Herz, ist `ne Schwäche von mir.“ „Ich hab wohl keine große Wahl oder ?“ „Nicht wirklich.“ „Na schön….komm her mit dem Zeug.“

Carrie öffnete Kobins Zelle, zog eine Spritze auf und gab ihm die Injektion. „Und wie oft bekomme ich das ?“ „Zuerst mal drei Mal am Tag. Nach und nach wird die Dosis dann reduziert. Je nachdem wie dein Körper darauf anspricht, haben wir dich in 6-10 Tagen clean und die Rückfallquote liegt unter 3 %“ „Echt jetzt ?“ „Ja, wenn keine schweren Nebenwirkungen auftreten und wir die Therapie durchziehen können, geht es recht schnell.“ „Klingt fast zu gut um wahr zu sein.“ „Es ist möglich, dass du am Anfang etwas Kopfschmerzen oder Hitzewallungen bekommst. Sollten jedoch schwerere Symptome wie starke Übelkeit oder Fieber auftreten….“ „…drücke ich meinen Roten Knopf, schon klar.“ „Das Mittel müsste sehr bald wirken, dann wird’s dir besser gehen“, sagte Carrie noch und schloss die Zelle. Als sie gerade die Außentür erreichte sagte Kobin: „Hey Carrie….“ Sie drehte sich um. „….Danke….“ „Schon gut…“ sagte Carrie lächelnd und ging hinaus.



HQ der Fourth Echelon, Paladin One, Israelischer Luftraum, 19.11.09 – 06.52 Uhr


Briggs betrat mit Kobin die Operationszentrale. „Ich hab geschlafen Mann. Schon mal von den Genfer Konventionen gehört ? Ich hab Rechte !“, schimpfte Kobin. „Ich sag Dir was, wenn du `nen Münztelefon findest, darfst du `nen Anwalt rufen“, konterte Briggs. „Dir scheint es ja schon viel besser zu gehen“, meinte Sam sarkastisch.

„Was neues bei den Aufklärungsdaten ?“, fragte Grim Charly. „Ich versuch noch den Datenstrom abzugreifen. Ich brauch `ne Minute“ antwortete er. „Tschuldigung, das Büro der Präsidentin meldet, das drei DEVGRU Teams einsatzbereit sind“, sagte Ollie. „Danke Ollie, man soll auf unser Zeichen warten“, erwiderte Grim.

„Weißt du was ? Gib her !“, sagte Kobin und schnappte sich Briggs Tablet. „Von dort ist das Geld auf mein Konto gekommen, ist überwiesen worden.“ „Irgendwelche Infos zur möglichen vierten Position ?“, rief Grim. „Die Analyse wurde gerade beendet. Das Geld kam vermutlich aus Mirawa im Ostirak“, sagte Briggs. „Grim ! Ich bekomm keine Bilder“, rief Charly. „Okay, Sekunde…Wir zweigen Satellitenbandbreite der NRO ab.“ „Das größte der Lager die wir gefunden haben, ist stark befestigt“, sagte Grim zu Sam. „Herhören !“, rief Sam laut und alle drehten sich zu ihm um. „Wir können nur hoffen, dass Kobins Käufer in Mirawa ist. Ich wollte schon vor `ner Stunde im Einsatz sein. Charlie, überprüf die Satelliten und markier alle Waffen, Fahrzeuge und Männer im Lager. Ich will selbst über Erbsenpistolen informiert werden.“ „Alles klar.“ „Briggs, Überwachungsdrohne vorbereiten.“ „Okay.“ „Grim, sprich mit DEVGRU. Die greifen die anderen Lager an, wir übernehmen Mirawa.“ „Keine Zeit für Vorbereitungen Sam“, sagte sie.

„Sobald wir über dem Lager sind, will ich im Einsatz sein“, sagte Sam. „Du gehst alleine
rein ?“, fragte Briggs. „Ist nichts persönliches. Lief mir zu holprig in Bengasi. Ich will das du den Hubschrauber steuerst.“ „Was ist mit mir ?“, fragte Carrie. „Ich habe mit Grim ein paar Komponenten zur Verbesserung der Paladin bestellt. Sind gestern in Tel Aviv an Bord gekommen. Schnapp dir ein paar Techniker und sieh zu, dass das Zeug möglichst schnell eingebaut wird“, erklärte Sam. „Wird gemacht.“ „Nicht das ich gefragt worden wäre, aber das da unten sind üble Penner stimmt`s ? Wenn ihr die erledigen wollt, wieso werden sie dann nicht einfach weggebombt ?“, fragte Kobin. „Hast Recht, dich hat niemand gefragt. Uns geht’s nicht um Leichen, sondern um Informationen“, erklärte Briggs. „Schafft ihn weg.  Auf geht’s !“, befahl Sam. „Ich wollt nur….Okay“, seufzte Kobin.


Rebellenstützpunkt Mirawa, Irak 19.11.09 – 09.14 Uhr

Sam war aus dem Hubschrauber abgesprungen und flog mit dem Fallschirm zum Lager herunter. Briggs schaltete einige Wachen in Sams Nähe aus, damit niemand frühzeitig Alarm schlagen konnte. „Grim, ich bin jetzt unten, rücke vor.“ Er war in einem flachen Flussbett gelandet und lief jetzt stromaufwärts. „Sam, auf den Wärmebildern der Drohne sind Gegner zu sehen, die sich flussaufwärts in einem Haus treffen“, meldete Grim. „Charly, ich brauche Aufklärungsmöglichkeiten. Wir müssen Kobins Käufer finden, bevor man mich entdeckt.“ „Hab einen Tricopter mit einer einfachen Gesichtserkennung ausgerüstet.“ „Ist der besser als bei Ben Hir ?“ „Um Längen, ab einer Entfernung von unter 50 Metern müsste es funktionieren.“ Sam erreichte die Siedlung und lief ans Ufer. „Sam, ich orte gegnerische Einheiten entlang deiner Route. Sie dürfen dich nicht sehen“, sagte Grim. „Danke Grim.“ Er lief außen an den Posten vorbei und erreichte dann eine Treppe die bergauf führte. Er erreichte das nächste Gebäude, wo sie den Käufer vermuteten. „Sam, das ist `ne gute Position für einen Tricopter –Start“, meinte Charly. „Es geht los“, bestätigte Sam und aktivierte ihn. „O.K Sam, bring den Tricopter etwas näher heran, damit wir die Stimmen sauber hören können“, sagte Charly.

Sam zog ihn hoch und lenkte ihn durch den Bogen über der Tür, dann flog er zur großen Halle. „Gut so, Audio wird übertragen. Weiter so….“, bestätigte Charly. „Suche nach Treffern….Nicht gut genug ? Was soll das heißen nicht gut genug, du…. ?“ Ein Rauschen war zu hören, dann brach die Verbindung ab. „Tricopter verloren“, erschien auf Sams Opsat. „Äh Sam, angeblich soll die Gesichtserkennung viel zuverlässiger sein…“, meinte Charly entschuldigend. Sam öffnete die Tür und schlich an den Wachen vorbei nach oben. Er ging geduckt über den Flur, kletterte aus dem Fenster und hangelte sich an der Fassade entlang, bis zum Ende des Gebäudes. Dann sprang er wieder nach unten und öffnete die nächste Tür.  In dem Raum befand sich der Mann, den er suchte. Sam feuerte und zerstörte die Funkanlage.

„Schöne Grüße von Kobin“, sagte Sam. Der Kerl ging auf ihn los, doch Sam konterte sofort mit ein paar harten Schlägen und Mann ging zu Boden. „Hey ! Warte einen Moment !“, rief er und wollte aufstehen, doch Sam trat auf seinen Knöchel. „Ah….Au….“ Dann zog er ihn hoch und warf ihn zurück zum Tisch.  „Stopp ! Stopp ! Stopp ! Du Arschloch, ich gehöre zum MI – 6 !“, rief der Mann. Sam warf ihn wieder zu Boden und zielte mit seiner Pistole auf ihn. „Drei Jahre….drei Jahre Undercoverarbeit und du versaust den ganzen Scheiß“, schimpfte er. „Wie lautet deine Aktivierungskennung ?“ fragte Sam. „757  Bravo - Victor 9 – Oscar 98. Scheiße, ich glaub du hast ihn gebrochen.“ Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielt er sich den Arm. „Grim, hast du mitgeschrieben ?“ „Ist angekommen.“ „Okay, wer hat dich geschickt, die CIA ?“ „Die Kennung ist veraltet, ich brauche einen
Retina – Scan“, sagte Grim. „Ich will mit dem Boss reden. Komm gehen wir…“

Sam drückte ihn zurück an die Wand. „Du redest bereits mit ihm“, sagte er und scannte sein Auge. „Verdammt, was machst du ?“ „Sein Name ist Jadid Haidos. Er war beim
MI - 6, aber jetzt nicht mehr, er ist vor 5 Jahren als Doppelagent enttarnt worden“, bestätigte Grim. „Sam holte aus und schlug ihm hart ins Gesicht. „Keine weiteren Spielchen Jadid. Blacklist. Rede…“ „Oh ihr gottverdammten Amis, immer spielt ihr Cowboy.“ „Schinde keine Zeit.“ „Ihr seid zu spät.“ „Sam, gerade werden große Datenmengen aus dem Gebäudeteil über dir verschickt“, meldete Grim. „Was plant ihr ?“ „Wir planen nicht mehr, es wird längst ausgeführt….Wenn du hier bist, bin ich schon tot.“ Damit packte Jadid Sams Hand, die seine Waffe hielt und riss sie sich an den Kopf. „Scheiße…“, sagte Sam. „Was zum Teufel ist passiert ?“, fragte Grim. „Er hat sich umgelegt.“ „Die Daten kommen aus `ner Kommunikationszentrale oben im Dorf, such nach `ner großen Satellitenanlage“, sagte Grim.

Sam setzte sich wieder in Bewegung, er sprang in einen Schacht rechts im Raum und lief von dort nach draußen. „Die Straße den Berg hoch wird schwer bewacht“, meldete Briggs. „Wie lautet der Plan Sam ?“, fragte Grim. „Ich klettere ab jetzt. Macht den Hubschrauber klar für die Exfiltration.“ „Schon dabei“, bestätigte Briggs. „Sam, ich hab den Einsatzoffizier von Lager Delta“, sagte Grim leicht spöttisch. Im nächsten Augenblick wusste Sam warum. „Paladin, hier spricht Grid Iron, bitte kommen.“ „Die Stimme kenn ich doch“, sagte Sam. „Grid Iron hier Paladin, wie geht`s dir Will ?“ „“Es geht so…“ „Ich brauche einen Lagebericht, kommen.“ „Haben hier unzählige Kontakte zu Fuß und in Fahrzeugen. Stehe während wir sprechen unter Beschuss. Warte kurz….Es gibt Befestigungen und koordinierte Gegenangriffe. Wir stecken hier mächtig in der Scheiße, kommen.“ „Glaubst du, die wussten von dem bevorstehenden Angriff, kommen ?“ „Definitiv. Keine Sorge, die machen wir fertig. Grid Iron Ende.“ Sam kletterte über die schroffe Felswand und hangelte sich zügig nach rechts zum Dorf rüber.

„Bin jetzt unter der Brücke, die zum Dorf führt“, sagte Sam. „Sam, ich erkenne Bewegungen über dir. Er bewegte sich nach rechts. Vor ihm befanden sich zwei Söldner. Sam betäubte sie mit Schlafgas und kletterte weiter nach oben. Er durchschnitt eine Zeltplane, lief durch das Zelt und versteckte sich hinter einem Auto. Dann kletterte er auf einen Wachturm  und sprang auf der anderen Seite wieder herunter. Sam erreichte einen Schacht, kletterte nach unten und lief durch den Tunnel. „Anscheinend haben die Engineers Fluchttunnel gegraben, um sich vor Aufklärungsflügen zu schützen.“ „Bestätigt, ich sehe überall Spuren von Grabungsarbeiten“, antwortete Grim. Sam hatte das Ende des Schachts erreicht und kletterte wieder nach oben. „Ich verfolge diese Datenübertragung. Sie läuft noch und kommt aus dem Sektor, den die Milizen für sich abgesperrt haben“, meldete Grim. Er schlich zwischen Hütten hindurch und schaltete zwei Söldner vor ihm mit einem Kontaktschocker aus.  Dann durchquerte er das Dorf und schlug einen weiteren Mann nieder, der vor ihm an einer Mauer stand. Sam erreichte  den nächsten Schacht, sprang herunter und lief wieder unterirdisch weiter.

„Gibt es Neuigkeiten von den anderen Teams ?“ „Nein, ich vermute, dass sie absolute Funkstille
halten , um die Operation nicht zu gefährden“ sagte Grim. „Mann, das ist ja riesig“ meinte Charly im Bezug auf das weitläufige Gelände. „Die Engineers müssen die Bevölkerung vor langer Zeit verjagt haben“, stimmte Grim zu. „Glaubt ihr die waren bei Blacklist Zero
dabei ?“, fragte Charly. „In Guam sprach keiner Farsi“, warf Sam ein. „Engineers arbeiten grenzübergreifend, könnte jeder gewesen sein“, erwiderte Grim. Sam erreichte den oberen Abschnitt des Dorfes. Er umging geschickt die Wachposten und folgte einem Pfad. „Ich bin über der Kommunikationszentrale. Charly, leiten die immer noch Daten hindurch ?“ „Wie verrückt und die Verschlüsselung ist krass. Ich brauch mindestens 5 – 10 Minuten um herauszufinden, was die da senden.“ „Wir können nicht warten. O.K., Briggs, starte jetzt den Hubschrauber.“ „Schon unterwegs, brauche ein paar Minuten.“

Sam erreichte das Gebäude und öffnete die Tür. „Was siehst du ?“, fragte Grim. „Ne Art Exekutionsraum. Ein Soldat wurde umgebracht.“ Sam nahm sein Messer und schnitt das Seil durch, mit dem der Mann an den Händen an einem Balken festgebunden war. Dann warf er einen Blick auf die Erkennungsmarke. „Miguel Garcia, Geschwader 36.“ „23 Jahre alt, stammt aus L.A., wird seit der Sache in Guam vermisst“, sagte Grim. „Warum töten die ihn ?“, fragte Charly. „Um es aufzuzeichnen…“, antwortete Sam, der gerade die Kamera entdeckt hatte. „Scheiße, das ist es, was sie senden“, sagte Charly.  ´“Ich schalte es ab….Hey, die nehmen noch auf. Verfolgt es !“ „Okay !“ „Die haben ein Tablet vergessen“, meinte Sam und sah sich das Video an. Darauf war die Exekution des Soldaten zusammen mit einer Nachricht des Anführers der Engineers. „Was sollte die Warnung ?“, fragte Grim. „Das ist `ne Botschaft, keine Warnung“, sagte Sam. „Die Engineers erwarten jemanden.“ „Was ist mit dem Signal ?“, fragte Grim Charly. „Ich arbeite noch dran.“ „Sam hast du die Drohne aktiviert ?“ „Nein…“ „Jemand hackt sie !“, sagte Charly. „Deshalb hat er auf Zeit gespielt. Es ist eine Falle ! Weg da, sofort !“, rief Grim.

Eine Explosion erschütterte das Gebäude und Sam flog durch die Luft. Er schlug hart auf dem Boden auf, jedoch ohne sich zu verletzen. „Ich bin Okay.“ Sam rannte hinaus. Weitere Explosionen erschütterten die Umgebung. „Briggs, ich brauche den Hubschrauber !“ „Unmöglich, Landezone nicht sicher.“ Sam rannte wie der Teufel durch die Trümmer der Gebäude vor ihm. „Sam, es kommen noch mehr Raketen“ warnte Briggs. „Ich benutz den Haken !“, rief Sam.
„ 5 Sekunden. Beeilung Sam !“ Er schoss die Spitze des Stahlseils in einem Baum vor ihm. „ 3….2….1 ….jetzt…“, rief Briggs. Der Copter erfasste das Stahlseil und zog Sam hoch und in Sicherheit.


An Bord der Paladin gab Sam Briggs das Tablet. „Kopier sämtliche Daten die du finden kannst.“ „Mach ich.“ „Wir werden den Hubschrauber hier drin reparieren, so sparen wir Zeit.“ „Sam !", sagte Grim besorgt, als sie auf ihn zukam. Zusammen gingen sie zurück zur Operationszentrale. „Die Engineers waren uns immer einen Schritt voraus. Wir wollten die Blacklist und was wir haben ist eine Botschaft.“ „Briggs wird Kobin dazu noch mal ausquetschen.“ „Kobin ist viel zu blöd für so eine Falle, aber er ist klug genug uns nicht in so was reinzuschicken.“ „Hast Recht. Andere Quellen haben seine Aussagen bestätigt. Die Engineers hinterließen uns eine falsche Fährte aus Informationen.“ „Und schickten uns mitten in ein Minenfeld.“ „Hoffe die DEVGRU Teams haben was gefunden.“ „Sie müssten langsam zurück sein.“ „Charlie kümmert sich darum.“

"Charlie ?“, fragte Grim. Er stand mit Carrie stumm vor der großen Bildschirmwand. „Charlie…“ „Die anderen Teams….sämtliche Lager waren Fallen.“ Sam sah Carrie an. „Will ?“ Sie schüttelte nur den Kopf. „Der einzige der überlebt hat bist du“, sagte Charlie. „Die Engineers wussten, dass die Behörden den Einsatz leugnen würden, deshalb haben sie ihn aufgezeichnet“, meinte Grim. „Die Aufnahmen wurden gerade online gestellt“, sagte Charly betroffen. „Sam, wir haben auf dem Gerät das du mitgebracht hast was gefunden. Wir kennen den Anführer der Engineers“, berichtete Briggs. „Das war schnell“, meinte Sam. „Es war einfach, zu einfach, es ist fast so, als wollten die, dass wir raus finden wer es ist.“ „Ein Zeichen von Selbstvertrauen, er will uns ärgern. Jetzt haben wir unser Ziel. Majid Sadiq.“ „Ex MI – 6 Agent“, sagte Grim. „Deshalb wusste er, was alle tun würden nach Guam“, meinte Charly. „Und wie er es ihnen verkauft“, fügte Sam hinzu.

Grim wählte die Präsidentin an. „Madame Präsident.“ „Schön das sie noch Leben, Agent Fisher.“ „Tut mir leid, was geschehen ist. Wir haben jetzt ein Ziel.“ „Majid Sadiq, der Mann befehligt die Engineers. Wir werden die Unterlagen in ihr Büro schicken“, fügte Grim hinzu. „Enthalten sie Hinweise auf Amerikas Konsum ?“ „Nicht direkt, nein. Aber ich hab die Daten aus ihrem Büro. Ihre Mitarbeiter halten Dallas also für ein mögliches Anschlagsziel ?“ „Ja und die Heimatschutzbehörde überwacht fünf andere Städte und ist überlastet. Um Dallas zu schützen müssen wir 4th Echelon dorthin schicken, um mögliche Anschläge abzuwehren. Könnten sie die Stadt rechtzeitig erreichen ?“ „Das schaffen wir“, versicherte Grim.

Briggs ging nach hinten in den Ladebereich, um nachzusehen, wie die Reparaturen des Hubschraubers voran gingen. Als er eintrat, stand Carrie auf einer großen Leiter und tauschte gerade den Motor des Rotors aus. Da kam Kobin hinter dem Hubschrauber hervor und hielt einen Schraubendreher in der Hand. „Fertig“, sagte er zu Carrie.  „Was zum Teufel machst du hier ?“, fragte Briggs. „Freut mich auch dich zu sehen“, antwortete Kobin kühl. „“Er hilft uns bei den Reparaturen“, sagte Carrie. „Gib mir mal den Schraubenschlüssel.“ Kobin reichte ihn rauf. „Weiß Sam davon ?“, wollte Briggs wissen. „Natürlich…“ „Und wenn er `ne Sabotage versucht ?“ „Denkst du ich bin bescheuert ?“, meinte Kobin. „Fisher würde mir jeden Knochen einzeln brechen.“ „Nein, soviel Mühe würde er sich nicht machen“ erwiderte Carrie trocken. „Er würde dich einfach aus dem Flugzeug werfen, ohne Fallschirm versteht sich.“

Kopfschüttelnd ging Briggs wieder hinaus. „Hier sind doch alle total verrückt“, dachte er. Da kam Sam ihm entgegen. „Was nicht in Ordnung Briggs ?“ „Du lässt Kobin mit Carrie am Hubschrauber arbeiten. Hältst du das für `ne gute Idee ?“ „Wir können ihn nicht ständig
auf 2 m² eingesperrt lassen, irgendwann dreht er uns durch“, meinte Sam. „Im übrigen, Carrie wird schon mit ihm fertig.“ „Du scheinst dir da sehr sicher zu sein.“ „Warte ab, bis du mal mit ihr gearbeitet hast, dann wirst du wissen was ich meine. Unterschätz sie nicht, nur weil sie `ne Frau ist und wenn Kobin wirklich was versuchen sollte, wird er sein blaues Wunder erleben. Den macht sie leicht mit einer Hand fertig.“
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast