Riley Blackthorne 5

KurzgeschichteRomanze / P16
Denver Beck Riley Blackthorne
10.09.2014
10.09.2014
1
1.484
 
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
 
10.09.2014 1.484
 
Ein kleines Anfangskapitel zum fünften Teil.... :) Leider nur ein OS, aber vielleicht gefällts euch ja. ^^
https://www.facebook.com/lilly.frost.fantasy
~~~~~~~

Riley war auf der Jagd nach einem Dämon gewesen. Beck war nicht da, weil er seine Meisterprüfung vor dem Bundesverband ablegte und dafür einige Tage nicht da war. Riley wohnte jetzt dauerhaft bei ihm. Sie wäre gerne mit Jackson zum Dämonenfangen losgezogen, aber der hatte keine Zeit gehabt, also war sie allein losgezogen und hatte einen Vierer gefangen. Dummerweise hatte er ihr vorher noch ein Andenken verpasst. Natürlich hatte sie die Wunde sofort mit Weihwasser desinfiziert, aber am nächsten Tag hatte Harper Riley zu einem dringenden Notfall gerufen und so war sie Hals über Kopf humpelnd zu ihm gekommen. Harper sagte bloß, als er ihre Verletzung sah, dass er sie wirklich dingend brauchte. Zusammen mit Reynolds mussten sie einen Fünfer, einen Geo-Dämon erledigen. Als Riley das erfuhr, bekam sie es ein bisschen mit der Angst zu tun. Trotz Rileys Proteste, sie wäre verwundet, sagte Harper er brauche sie unbedingt als Rückendeckung. Riley freute sich darüber, aber ihr Bein eher weniger. Der Geo-Dämon war ein schwerer Gegner und Harper hatte sich mehrfach auf Riley verlassen müssen. Alle drei Fänger hatten ordentlich was abgekriegt und Rileys ohnehin schon verwundetes Bein hatte sich erneut entzündet, aber diesmal half kein Weihwasser, weil die Wunde nicht von einem Dämon stammte. Jetzt lag Riley vollkommen am Ende ihrer Kräfte in ihrem Bett. Sie war eben erst von dem Kampf mit dem Dämon und der Untersuchung von Carmela Nachhause gekommen und wollte nur noch schlafen. Natürlich blieb ihr das verwehrt. Es hämmerte an der Tür. Stöhnend erhob sich Riley, nachdem sie kurz überlegt hatte, einfach liegen zu bleiben, und humpelte zur Tür. Wer zum Teufel konnte das sein? Sie nahm sich vor, dem Ankömmling ordentlich die Leviten zu lesen. Wütend riss Riley die Haustür auf und stand ... Beck gegenüber. Natürlich! Er hatte vor dem Bundesverband seine Prüfung abgelegt, war nun ein Meisterfänger und war wieder Zuhause. Aber warum hatte er denn die Tür nicht selber aufgeschlossen?! Riley hatte seine Ankunft bei dem ganzen Stress, beziehungsweise wegen der Kämpfe, völlig vergessen. Genau wie ihre Lehrlinge, die sie auszubilden hatte. Eigentlich wollte Riley für ihren Freund kochen und ihn nach allen Regeln der Kunst verführen, aber mit ihrem derzeitigen Aussehen würde das wohl nichts werden. Da mussten die Dessous wohl oder übel warten, denn Riley wusste, dass Beck sie in diesem Zustand nicht anrühren würde.
„Um Himmels Willen! Wie siehst du denn aus? Wenn ich dich mal ein paar Tage allein lasse“, rief Beck sofort, kaum dass er sie gesehen hatte.
„Danke, für die nette Begrüßung. Ich weiß selber, dass ich scheiße aussehe. Musst du mir nicht auch noch sagen“, fauchte Riley, ließ ihn stehen und humpelte in die Küche.
„Riley! Warte! So war das doch nicht gemeint. Ich mache mir doch nur Sorgen!“ Riley hörte eine Tür zu schlagen und dann Schritte hinter sich. „Was ist denn passiert?“ Zwei Arme schlangen sich um ihre Taille und Riley musste einen Schmerzenslaut unterdrücken.
„Nichts von Bedeutung“, presste sie hervor. Beck ließ sie los und sah sie prüfend an.
„Oh nein! Habe ich dir wehgetan?“, fragte er erschrocken.
„Geht schon“, murmelte Riley und humpelte in Richtung Bett.
„Erzählst du mir endlich was passiert ist?“
„Ich war Geld verdienen und habe ein Andenken von dem Vierer bekommen und dann hat mich Harper angerufen, weil er mich als Rückendeckung brauchte.“
„Harper braucht Rückendeckung?“, erkundigte sich Beck spöttisch und stützte Riley.
„Bei nem Geo-Dämon bräuchtest du auch Rückendeckung also sei still.“
„Du hast verletzt gegen einen Fünfer gekämpft?!“, rief Beck entsetzt.
„Ja, Mensch, wenn ich es doch sage. Und jetzt lass mich endlich schlafen. Ich bin vollkommen erledigt.“
„Du scheinst ja nicht begeistert zu sein, dass ich wieder da bin“, murmelte Beck traurig.
„Man, Beck! Red nicht so einen Schwachsinn. Ich bin von oben bis unten mit Dämonenwunden übersäht und mein ohnehin schon verletztes Bein hat sich wieder entzündet. Kannst du es nicht ein bisschen nachvollziehen, dass ich nicht gerade begeistert bin, dir die Tür zu öffnen?“, knurrte Riley. Inzwischen waren sie im Schlafzimmer angekommen, Riley ließ sich ins Bett fallen und hörte nicht einmal mehr, was Beck antwortete. Sie war sofort eingeschlafen.


Beck wartete noch einige Minuten, bevor er seine Freundin vorsichtig bis auf die Unterwäsche auszog. Sie sah nicht gut aus. Riley hatte nicht gelogen. Ihr Körper war wirklich über und über mit Verletzungen übersäht. Die Entzündung an ihrem Bein sah am Schlimmsten aus. Wahrscheinlich weil sie nicht mit Weihwasser behandelt werden konnte, sondern eine normale Verletzung war. Leise erhob Beck sich und holte aus dem Badschrank eine Creme, die er sanft auf die Wunde strich. Riley regte sich unruhig, weil die Salbe sicher etwas brannte.
„Tut mir leid, Prinzessin, aber es muss sein.“ Als er fertig war, verließ er leise das Schlafzimmer und ging in die Küche, um etwas zu essen. Um Riley nicht zu wecken, stellte er seine Reisetasche einfach ins Wohnzimmer und setzte sich in den Sessel. Eigentlich wollte er lesen üben, doch ihm fiel eine schwarze Tüte auf, die neben dem Tisch stand. Neugierig griff er danach. Eine schwarze Schachtel war darin. Er hob den Deckel ab und sah hinein. Teurer mitternachtsblauer Seidenstoff war darin. Darauf lagen drei Zettel. Zuerst sah er das Rezept für sein Lieblingsessen. Nudelauflauf (keine Ahnung, ob das wirklich sein Lieblingsessen ist, aber ich weiß nicht, ob es in den Büchern mal erwähnt wurde. Falls es jemand weiß, schreibt mir mal bitte :) ). Der zweite Zettel war ein Brief, an Riley wahrscheinlich.

Hey Süße,
ich habe da was, womit du den letzten Punkt unseres Plans definitiv erfüllen kannst. Sieh es als eine Art Freundschaftsdienst. Du kannst mir dafür bei passender Gelegenheit mal aus der Patsche helfen. :)
Viel Spaß mit deinem heißen Freund... :)
Simi

Der letzte Zettel war offenbar der angesprochene Plan. Beck hatte ein verdammt schlechtes Gewissen, aber er war zu neugierig. Hoffentlich würde Riley nicht allzu sehr ausrasten, wenn sie erfuhr, dass er in ihren Sachen wühlte.

Keine Dämonenkämpfe!!!!!!!!!!!
Zutaten kaufen
Kochen
Pünktlich fertig sein
Tisch decken
Kerzen!!!
Duschen
Fertig machen :D
Auf Beck warten
Essen
Heißen, hemmungslosen Sex haben :D

Beck schlug den Seidenstoff zur Seite und nahm den Inhalt in Augenschein. Ihm blieb die Luft weg. In dem Karton befand sich schwarze Spitzenwäsche. Ein BH, ein Slip oder ein Hauch von Nichts und Spitze und halterlose Feinstümpfe. (Hier ein Link fürs Vorstellungsvermögen: http://www.dessousforyou.de/media/catalog/product/cache/2/image/1c5b66669fdc6746e7197f21931d22f3/s/o/soir-de-venise-lise-charmel-push-up-bh-string-2_1.jpg ) Beck wurde beinah schwindelig, wenn er sich Riley in den Dessous vorstellte. Diese Sachen verursachten ihm heißeste Tagträume und er konnte den Blick einfach nicht davon lösen. Eilig packte er alles wieder in den Karton, um nicht gleich kalt duschen zu müssen.
„Na, wars interessant?“, schreckte ihn eine Stimme auf. Beck hob ruckartig den Kopf. Riley stand in der Tür und betrachtete ihn amüsiert.
„Äh ... Nee ... Ja ...“, stammelte er und wich peinlich berührt ihrem Blick aus. Er hörte, wie sie ein leises, melodisches Lachen ausstieß. Noch immer sah er sie nicht an. Es war ihm zu peinlich von ihr erwischt worden zu sein. Langsam humpelte Riley auf ihn zu und setzte sich rittlings auf seinen Schoß. Sanft hob sie sein Kinn und sah ihm in die Augen.
„Na was denn nun? Ja oder nein?“
„Tut mir leid, dass ich geschnüffelt habe. Ich war zu neugierig“, murmelte er zerknirscht.
„Das war nicht meine Frage“, kicherte sie.
„Interessant war es nicht. Es war erotisch und erregend.“
„Tja, zu schade, dass uns die Dämonen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.“
„Oh ja! Ich musste jetzt schon eine Woche ohne dich auskommen und jetzt sowas!“ Riley seufzte.
„Tut mir leid.“
„Wieso hast du nicht auf Simi gehört?“
„Weil ich Geld brauchte“, presste sie hervor und brach beschämt den Blickkontakt ab.
„Wieso brauchtest du Geld?!“
„Weil ich Simi ein bisschen was für die Dessous geben wollte“, murmelte sie kleinlaut.
„Ich hoffe, ich kann mich beherrschen, wenn du die Sachen anhast, damit ich die Spitze nicht zerreiße“, sagte er mehr zu sich als zu ihr.
„Wehe“, lachte sie. Entspannt seufzend zog er sie in seine Arme und war einfach nur glücklich wieder bei ihr sein zu können.
„Ich habe dich so vermisst, Prinzessin“, flüsterte er und küsste sie auf die Stirn.
„Ich dich auch, Dorftrottel“, kicherte sie. Oh, wie er ihr Kichern liebte. Plötzlich schreckte sie auf und fuhr hoch.
„Riley! Was ist?! Habe ich dir wehgetan?!“, fragte Beck erschrocken.
„Ich habe dir noch nicht mal gratuliert, dass du deine Prüfung bestanden hast! Ich bin eine grässliche Freundin!“, quietschte sie traurig.
„So ein Schwachsinn!“, rief er empört. „Du bist die tollste Freundin, die es gibt. Nur vielleicht manchmal etwas zu temperamentvoll“, sagte er sanft. Gerührt lächelte sie ihn an und drückte ihm einen leidenschaftlichen Kuss auf die Lippen.

~~~~~~
Lasst mir doch ein Review da, ja? :)
Review schreiben