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Changing

MitmachgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
09.09.2014
04.01.2016
60
132.663
12
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148 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
13.03.2015 1.487
 

Point of view: Catherina Monsoir

<<Eine Gesinnung, die sich des Rechtens bewußt ist, lacht über die Lügen des Gerüchts.>>

<<Donnerstag, 20 November 2014 (Noch vier Tage bis zum Winter Cup)>>

Es war nichts wie bisher, seitdem wir uns geküsst hatten. Sicherlich schwiegen wir uns in der Schule noch immer an, da wir einfach nicht wussten, was wir einander sagen sollten. Vor allen Dingen vor den Anderen. Kagami benahm sich weiterhin wie ein Elefant im Porzellanladen, vollkommen taktlos und eher ungehobelt ging er wie gewohnt durch die Welt und machte mit seinem Verhalten auch nicht vor mir Halt. Doch dies war etwas, das ich sehr an ihm mochte, war dieses Muskelpaket doch eigentlich sogar sichtlich schüchtern, wenn es um Mädchen ging.
Sicherlich hatte sich viel verändert. Nicht äußerlich. Eher auf der Gefühlsebene. Jedes Mal verspürte ich ein deutliches Kribbeln, wenn wir uns 'aus versehen' berührten, wenn er mich – außerhalb der Schule oder an Orten, an denen wir vor unerwünschten Blicken geschützt waren – küsste. Es würde wohl nie zur Gewohnheit werden, es war jedes Mal das selbe Feuerwerk, das in meinem Bauch ausgelöst wurde bei diesen Berührungen und ich würde dieser wohl nie überdrüssig werden.
Ob wir nun ein richtiges Paar waren, nun, diese Frage konnte ich nicht einmal beantworten, ich wusste es einfach nicht. Und auch Taiga schien keinen sonderlichen Klärungsbedarf zu sehen. Zumindest noch nicht jetzt.
„Catherina Senpai“, ich sah von meinem Buch auf, welches ich in den Händen hielt, während ich neben Kuroko her Richtung Heimat schlenderte. Wir waren nach der Schule in der Stadt gewesen um mir neue Basketballschuhe zu kaufen, da meine ziemlich abgetragen gewesen waren und der Coach wollte sicher gehen, dass ich bis zum Winter Cup nächste Woche funktionstüchtige Schuhe besaß. Lieber wäre ich mit Taiga zusammen gegangen, doch dieser hatte länger in der Schule bleiben müssen, was mir sichtlich missfallen war.
„Mh?“, machte ich und entgegnete Kurokos Blick. Merkwürdig, dachte ich bei mir. Wir sahen uns wirklich ziemlich ähnlich. Ob er nicht sogar mein verschollener, kleiner Bruder war? Ich schüttelte innerlich den Kopf über mich und hätte es zu mir gepasst, hätte ich laut über mich gelacht. So schmunzelte ich lediglich und Kuroko legte den Kopf leicht schief.
„Was ist eigentlich mit dir und Kagami-kun?“, fragte er unverblümt und ich schenkte meine Aufmerksamkeit schnell wieder meinem nun wirklich ziemlich interessant zu scheinenden Buch, als ich bemerkte, dass meine Wangen einen leicht rosanen Farbton annahmen.
„Was soll schon sein?“, entgegnete ich und bemühte mich darum meine Stimme monoton wie gewohnt klingen zu lassen. Schon merkwürdig, wie ein einziger Mensch jemanden aus der Fassung bringen konnte, nicht?
„Nichts, ich dachte vielleicht, dass ihr romantische Gefühle füreinander hegt oder ähnliches“, er widmete sich wieder seinem Eis, während ich mir wünschte in diesem Buch verschwinden zu können, auch, wenn es sterbenslangweilig war und ich absolut kein einziges Wort von dem verstand, was dort geschrieben stand. Jetzt wusste ich, was Sasha für Bücher las. Ich würde es ihr, sollte ich ihr über den Weg laufen, wahrscheinlich rechts und links um die Ohren donnern, wenn mir nicht durchaus im Voraus bewusst war, dass sie mich auf brutalste Art und Weise um die Ecke bringen würde. Heimlich, Tückisch und ohne, dass jemand etwas davon mitbekommen würde. Ich würde einfach von der Bildfläche verschwinden und niemandem würde es auffallen.
Ich schüttelte den Kopf um diese Gedanken los werden zu können, klappte das Buch zusammen, ließ es wieder in meiner Tasche verschwinden und zückte mein Handy.  Ich schmunzelte. Eine Nachricht von meinem Elefanten im Porzellanladen.

<<Der Freund ist einer, der alles von dir weiß, und der dich trotzdem liebt.>>

Taiga:
„Ich hasse shoppen. Aber ich wäre viel lieber mit dir mit gegangen“ 19:25
Ich:
„Also, wenn ich du wäre, würde ich lieber unserer Klassenlehrerin helfen“ 19:30
Ich grinste, während ich die Nachricht abschickte, steckte das Handy aber nicht wieder zurück in meine Tasche, behielt es in der Hand und wartete auf eine Antwort des Rothaarigen. Kuroko beobachtete mich aus den Augenwinkeln heraus.
Taiga:
„Na, super. Jetzt weiß ich ja, wie gern du mich hast, Püppchen“ 19:31
Ich:
„Ich habe dich so gerne, dass ich dich davor bewahren will beim Shoppen unter der Last der vielen Tüten, die du zu tragen hättest, zusammen zu brechen“ 19:32
Ich grinste noch immer und hätte am Liebsten aufgelacht. Wieder vibrierte mein Handy.
Taiga:
„Wir haben uns heute erst gesehen. Und irgendwie vermisse ich dich. Du grinst jetzt sicherlich, während wir schreiben“ 19:33
Ich blies gespielt empört meine Wangen auf und tippte wie wild auf meinem Handy herum um postwendend eine Antwort verfassen zu können.
Ich:
„Woher willst du das wissen? Ich bin dein Senpai, zolle mir Respekt, Kohai“ 19:33
Ich schmunzelte und strich mir eine meiner hellblauen Haarsträhnen aus dem Gesicht.
Ich:
„Aber irgendwie vermisse ich dich glaube ich auch“ 19:33
Schickte ich gleich hinterher und kurz darauf bekam ich einen Anruf. Ich sah auf das Display, dann sah ich hinüber zu Kuroko.
„Ich werde heute einen anderen Weg nehmen, bis morgen“, ich verbeugte mich leicht vor ihm und bog dann in eine Seitengasse ein, von der ich wusste, dass auch diese zu meinem Zuhause führte.
Als ich sicher war, dass Kuroko definitiv nicht mehr in der Nähe war, nahm ich den Anruf entgegen.
„Hallo?“, griente ich und zog das 'o' ein wenig in die Länge.
„Ich bin enttäuscht und zutiefst verletzt, Püppchen“, Kagami spielte beleidigt und schniefte. „Du glaubst, dass du mich vermisst?“, das 'glaubst' betonte er sichtlich um sicherzugehen, dass ich dieses Wort auch nicht unbeabsichtigt benutzt hatte.
„Mh, vielleicht solltest du dich selbst davon überzeugen“, ich bemühte mich wirklich um einen eher weniger monotonen Ton in meiner Stimmlage, doch es wollte mir einfach nicht sonderlich gut gelingen. Der Rothaarige Power Forward der Seirin High lachte leise auf und telefonierenderweise legte ich den Rest meines Heimweges irgendwie langsam zurück, um so lange wie möglich telefonieren zu können.

<<Das Gerücht ist blind,
aber es läuft schneller als der Wind.>>


<<Freitag, 21 November 2014 (Noch drei Tage bis zum Winter Cup) >>

„.. und das heißt, dass wir auch am Samstag trainieren werden. Um jeden Preis“, Riko stemmte die Hände in die Hüften, musterte uns einem nach dem Anderen und beugte sich ein wenig nach vorn. „Gebt euer Bestes. Wir haben so lange darauf hin gearbeitet, macht also bitte nicht schon in der ersten Runde schlapp“, Hyuuga verzog das Gesicht. „Sollte sie diese Rede nicht erst am Montag in der Kabine schwingen?“, Izuki beugte sich leicht zu Koganei hinüber, welcher ernsthaft zu überlegen schien, ob die Worte des Besitzers des Eagle Eyes auch irgendwie Richtigkeit besaßen. Ich schüttelte den Kopf und begann dann mich einzulaufen.
„Und was ist mit Sonntag?“, fragte Taiga, der neben mir her lief, Riko im Vorbeilaufen und wäre er nicht gelaufen, hätte er wohl einen Schuh oder ihre Kladde gegen den Kopf bekommen. Mindestens.
„Das habe ich doch grade gesagt!“, rief sie uns hinterher und raufte sich die Haare. „Sonntag sollt ihr euch gefälligst ausruhen. Wo hast du eigentlich deinen Kopf, Bakagami?“, amüsiert sah ich zu dem schönen Rothaarigen hoch, dessen Augenbraue zu zucken begann.
Merke, Catherina Monsoir: Diesen Namen konnte er also absolut nicht ausstehen.
„Du redest halt viel zu viel“, geiferte Taiga zurück und ich schüttelte amüsiert den Kopf über die Beiden. Kiyoshi gesellte sich zu mir und lief vorerst schweigend neben mir her, wofür ich ihm außerordentlich dankbar war.
„Man munkelt, Cat“, grinste er, scheinheilig wie er war und ich wusste, dass dieser junge Mann es wirklich mehr als faustdick hinter den Ohren hatte. „Ich weiß nicht, was du meinst, Kiyoshi Senpai“, log ich, wusste aber genau, worauf er hinaus wollte. Ich sah mich unauffällig nach Taiga um, welcher gerade von Riko auf Briefmarkengröße zusammen gefaltet wurde.
„Ach, es ist eigentlich gar nichts, weißt du“, Kiyoshi grinste eher dümmlich vor sich hin und ich musterte ihn aus dem Augenwinkel heraus. Gut, dass ich diesen Kerl auf meiner Seite hatte, denn wenn ich ehrlich sein sollte, würde ich ihn ungern in dem mir gegnerischen Team sehen.

<<Was man hat, darüber spricht man nicht.
Worüber man spricht, das hat man nicht.>>



Nachwort:

Hallo, meine liebsten Cookies,
auch hier mal wieder etwas von meiner Seite. Ich rede mich nicht heraus, ich sage bloß, dass das Privatleben oft einfach wichtiger ist, als alles andere. Nun, ich habe aber wieder Zeit gefunden um mich an meine Kapitel und Geschichten zu setzen.
Ich muss nun gestehen, dass ich beim Renovieren meines Zimmers meinen Notizzettel verschludert habe. Ich benoetige also von euch:
!!Eure Trikotnummer auf der Shinri High(Außer der Nummer Sieben!) und Eure Nummer für euer jeweiliges Team der Austauschschule. Bitte seht euch also die Trikotnummern der Teams an!!

Ich danke euch schon einmal im Voraus und entschuldige mich aufrichtig bei euch!

Eure Sasha

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