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Changing

MitmachgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
09.09.2014
04.01.2016
60
132.663
12
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Dieses Kapitel
5 Reviews
 
09.09.2014 2.989
 

Achtung!
In diesem Kapitel werden erste sexuelle Annaeherungsversuche beschrieben.! Ich glaube zumindest, dass man die Handlung der beiden Charaktere als solches beschreiben koennte :D

Point of view: Sasha Dreyszas

<<Beziehungweise; Ist es den nicht möglich sich täglich nahe zu sein, ohne alltäglich zu werden....voneinander entfernt zu sein, ohne sich zu verlieren.....sich masslos zu lieben ohne sich lieblos zu massregeln.....einander sicher zu sein, ohne sich abhängig zu machen.....einander freiheit zu gewähren, ohne sich unsicher zu werden?>>

<<Dienstag, 18. November 2014 (Noch 6 Tage bis zum Winter Cup)>>

„Augen schließen und den Ball fühlen“, ich sagte das jetzt bestimmt schon zum Siebenhundersten Mal und langsam neigte sich mein Geduldsfaden, der so oder so schon äußerst kurz war, dem Ende.
„Sonst wird das nichts“, ich warf ihm den Ball noch einmal zu und forderte ihn auf mit geschlossenen Augen einen Korbleger zu machen. Wir trainierten das seit mindestens zwei Stunden, doch Aomine bekam es einfach nicht gebacken. Das Training war schon längst vorbei und wir befanden uns nur noch allein in der Halle.
Ich beobachtete den großen Basketballspieler, der in mir Dinge auslöste, von denen ich nie gedacht hätte diese jemals empfinden zu können. Gefühle der Zuneigung, die ausnahmsweise mal nicht meinen Freunden galt. Es fühlte sich komisch an und ich ging trotz alledem langsam an die Sache heran.
Sichtlich genervt schloss er die Augen, nahm Anlauf und ich wollte mich vor einen Zug werfen, als ich sah, wie halbherzig er an die Sache heran ging. Ich raufte mir die Haare.
„Meine Fresse“, ich ging auf ihn zu und hob den daneben gefallenen Ball auf. „Großer Aomine und Ass der Touou Academy“, mein Tonfall: tonlos wie immer. Meine Mine zeigte ein hämisches Grinsen. Ich machte mich über ihn lustig. „Nerv nicht, Sasha“, er machte eine wegwerfende Handbewegung. Ich konnte es ihm eigentlich nicht verübeln. Er musste all das, was Erwin in einem halben Jahr gelernt hatte in einer Woche aufholen. Doch da Aomine Daiki ja so viel von sich hielt, war ich sichtlich enttäuscht.
„Bist wohl doch nicht so toll wie du immer sagst“, provozierte ich ihn und er sah auf mich herab. „Hah? Hab ich richtig gehört?“, ich hielt seinem Blick stand. Als er mein Haar anfassen wollte packte ich ihn am Handgelenk und zog ihn zu mir. Ich hatte eine Idee.
„Ballgefühl“, ich hielt ihm den Ball unter die Nase. „Ist dir bekannt, ja?“, er verdrehte die Augen. „Was soll'n das Sasha. Lass' nach Hause geh'n“, ich hielt sein Handgelenk umklammert und er hob die Brauen. „Oi, da meint's jemand ernst“, ich sah ihn ausdruckslos an. „Und du meinst es für meinen Geschmack ein wenig zu wenig ernst“, er verdrehte wieder die Augen. „Die träge Sasha gefällt mir besser“, er zuckte mit den Schultern. „Ich will gewinnen, Aomine“, ich betonte jede Silbe seines Nachnamens, legte einen drohenden Ton in meine Stimme und er seufzte.
„Also, Erneut“, er schnaubte. „Hoch gestochenes Zeugs“, murmelte er und ich schlug ihm mit der Faust gegen die Brust. „Maul jetzt“, begab ich mich auf sein Niveau herunter, was ihn sehr zu amüsieren schien. Ja, auch ich konnte Gossenjaggong sprechen.
„Ballgefühl“, wieder hielt ich ihm den Ball unter die Nase. Ich bedeutete ihm als Erstes sein Shirt auszuziehen. Ich hatte nämlich eine Idee. Eigentlich war Aomine Daiki ja ein eher rauer Kerl, primitiv und sehr körperlich. Oft fühlte er, bevor er nachdachte und deswegen drückte ich ihm, nachdem er irritiert tat wie ihm geheißen, den Ball in beide Hände und machte mich bereit einen Märchenlangen Monolog vorzutragen, was mir eigentlich gar nicht gefiel, da ich keine Frau der großen Worte war. Ich hasste es Reden schwingen zu müssen. Es war nervig und ich hätte jetzt eigentlich gerne einen Kaugummi oder so etwas in der Art.

Ich legte meine Handflächen auf seiner Brust ab und seine Muskeln zuckten kurz. „Augen zu“, sagte ich schroff und auch dies tat er ohne zu Murren. Natürlich. Primitiver Kerl. Wenn er begrapscht wurde war ihm alles recht. Ich tat dies, weil ich wusste, dass er den Sport insgeheim liebte, also würde es sicherlich funktionieren.
„Spürst du die raue Oberfläche?“, begann ich leise zu sagen und er verzog das Gesicht. „Fühle sie“, ich konnte nicht sehen, was er tat, da er den Ball hinter meinem Rücken in den Händen hielt, doch ich hörte, dass der den Ball in seinen Händen drehte, darüber strich. Und gleichzeitig fuhr ich mit der Hand seinen Oberkörper entlang, meine Hand ruhte nun auf der Stelle über seinem Herzen. „Fühle, wie sich der Ball deiner Handfläche anpasst, spürst du ihn? Den Drang den Ball einfach zu nehmen, loszulaufen, ihn werfen zu wollen? Mit brachialer Gewalt durch den Ring, da oben über unseren Köpfen zu befördern?“, um meinen Worten Nachdruck zu verleihen fuhr ich mit meiner Hand höher, seinen Hals hinauf, fuhr ihm durch die Haare, er seufzte wohlig auf.
„Spüre die Impulse, die von dem Ball ausgehen“, fuhr ich fort. „Wie kleine Stoßwellen, schickt der Ball diese Impulse durch deine Hand, deinen Arm hinauf..“, die eine Hand ließ ich in seinen Nacken wandern, die andere, freie Hand legte ich auf den Ball, ließ sie an seinem Handrücken entlanggleiten, fuhr mit den Fingerspitzen sanft über seinen Arm. Ich hob eine Braue, als ich bemerkte, dass sich auf eben diesem eine leichte Gänsehaut bildete. „Fühle die kleinen Wellen, wie kleine, elektrische Schläge, die durch deinen Arm in deine Brust gelangen, dein Herz dazu antreiben schneller zu schlagen. Schärfe deine Sinne, Daiki“, ich wählte bewusst seinen Vornamen, als ich wieder mit meinen Fingerspitzen sanft über seine muskulöse Brust fuhr, seine Muskeln zuckten unwillkürlich und ich biss mir auf die Unterlippe. Gut, dass er es nicht sehen konnte. Dieser Mann war wirklich außerordentlich attraktiv und ich verfluchte ihn dafür. Seine Haut bildete einen Kontrast zu meiner eigenen und ich legte diesmal beide Hände auf die Stelle über seinem Herzen, übte sanften Druck aus. „Wirf ihn, Daiki“, er hob mit geschlossenen Augen die Arme über den Kopf, nahm Haltung an, ich veränderte meine Position nicht. Er atmete ruhig, atmete ein und wieder aus. Warf....
und traf.
Er öffnete die Augen und grinste sofort siegessicher, was mich meine Hände sofort von seinem Oberkörper nehmen ließ. „So geht’s, Kätzchen. Kannst du öfters machen“, ich drehte mich um und ging in Richtung Umkleidekabine. „Verwirf diese Gedanken, Aomine“, er schnaubte und hob sein Shirt wieder auf.

„Du bist erotisch“, ich schnaubte. „Wenn du das schon als erotisch empfunden hast...“, ich beendete meinen Satz nicht, den ich in herablassendem Tonfall von mir gegeben hatte und er grinste. „Hah? Du bist ziemlich frech, Kätzchen“, ich zuckte mit den Schultern. „Was anderes hast du nicht verdient“, er sagte nichts, schulterte seine Tasche und ging schweigend neben mir her. Es war spät, dunkel und morgen würde ich sicherlich verschlafen.
Ich gähnte hinter vorgehaltener Hand und streckte mich, kramte in meiner Tasche herum und fischte eine Tafel Schokolade heraus, öffnete diese und biss von ihr ab ohne mir ein Stück abzubrechen.
„Fresssack“, spottete Aomine, doch ich beachtete diese Bemerkung gar nicht, weil ich wusste, dass ihn das am Meisten ärgern würde.
Zuhause angekommen hatte ich die Schokolade leider auch schon aufgegessen und ich hoffte inständig, dass sich noch etwas Essbares mit vielen Kalorien  in den unendlichen Weiten meines Nachtschrankes befand, sonst würde ich wahrscheinlich auf der Stelle Amok laufen.
Ich stieß die von Aomine geöffnete Haustür auf, zog meine Schuhe aus, hängte meine Jacke an den Haken, flitzte leise die Treppenstufen nach oben, da Aomines Vater schon schlief, seine Mutter war ja noch bei den Freunden, bei welchen sie und ihr Mann am Wochenende gewesen waren, und schlüpfte in mein Zimmer um nach zu sehen. Zu meinem Glück war noch etwas da und ich musste nicht noch einmal los laufen um mir noch etwas zu besorgen. Wäre viel zu anstrengend gewesen. Ich ließ mich auf mein Bett fallen und starrte an die Decke. Ich hörte Aomine, der im Bad verschwand und kurze Zeit später rauschte das Wasser auch schon.
Dieses Geräusch wirkte so einschläfernd auf mich, dass ich träge die Augen schloss und sie bis zum Morgen nicht mehr öffnete.

<<Mittwoch, 19. November 2014 (Noch 5 Tage bis zum Winter Cup)>>

Irgendwie schien mir die Sonne zu sehr ins Gesicht und ich streckte mich, gähnte ungeniert und sah mich um. Wieso zum Henker war es so hell und... oh. Verschlafen. Wie vorausgesagt. Doch es waren nicht nur ein paar Minuten. Nein. Wenn, dann schon richtig. Wir hatten schon Elf Uhr und ich ließ mich wieder zurück fallen, starrte an die Decke und zuckte dann gleichgültig mit den Schultern. Konnte halt mal passieren und war weniger schlimm, da meine Noten davon nicht in den Keller spazierten. Ich stand auf, fuhr mir durch mein wirklich zerzaustes Haar und wollte gar nicht erst in den Spiegel sehen. Ich musste schrecklich aussehen, dennoch tapste ich aus meinem Zimmer um in die Küche zu gehen, da ich Hunger hatte. Okay. Wann hatte ich das mal nicht.
Mein Blick fiel auf die Tür von Aomine. Wieso hatte der Typ mich eigentlich nicht geweckt?
Ein Blick in sein Zimmer gab mir die Antwort. Ich verdrehte die Augen. Der Typ lag noch im Bett, halb nackt, bloß sein Unterkörper war zugedeckt, lag er auf der Seite und atmete ruhig und gleichmäßig. Ich ging näher heran um ihn besser betrachten zu können.
Wenn er dort so lag, sah er gar nicht mehr so aggressiv aus. Er war kein Bad Boy mehr, oder ein Arschloch. Nein, er war einfach nur Aomine Daiki, der im Traum der sein konnte, der er wirklich war.
Ja, ich war zwar Gefühlsverkrüppelt und ein sozial echt schwer kompatibler Fall, aber ich war keinesfalls Doof, lernbehindert oder auf den Kopf gefallen. Ich hatte Aomine von meinem Leben erzählt, also hatte er das in jener Nacht auch getan. Die Ereignisse, die sich im letzten Jahr abgespielt hatten, hatten ihn so werden lassen, wie er nun einmal war. Entweder man kam damit klar, oder man ließ ihn in ruhe. Die Meisten wählten die zweite Variante. Doch war es bei mir etwas anderes?
Ich setzte mich auf die Bettkante und streckte die Hand nach ihm aus. Unentschlossen darüber, ob ich ihn jetzt berühren sollte oder nicht, verweilte sie erst ein paar Augenblicke in der Luft, bevor ich mich dazu entschloss ihn doch anzufassen. Schließlich hatte ich seinem Vorschlag es mit ihm zu versuchen, zugestimmt. Da tat man so etwas doch, oder? Außerdem hatte ich ihn gestern auch schon einmal berührt. Also war das hier doch nichts anderes mehr, oder?
Genervt von meiner eigenen Unentschlossenheit und Unsicherheit schüttelte ich den Kopf über mich selbst und legte eine Hand an seine Wange, fuhr sanft mit den Fingerspitzen über seine Haut, seinen Hals entlang und ich kniff die Augen zusammen, als ich bemerkte, dass seine Mundwinkel zuckten und er es zu unterdrücken versuchte. „Tu nicht so, Aomine“, murrte ich und er öffnete die Augen, sah mich an und grinste provokant. „Ich dachte mir, dass du nicht die Finger von mir lassen kannst“, ich gab ihm eine leichte Ohrfeige. „Ah, Sadistin bist du also auch noch“, er hob amüsiert die Augenbrauen und ich verdrehte die Augen. „Halt mal lieber still“, ich drehte ihn auf den Rücken, was sichtlich anstrengend war, da er um einiges größer und schwerer war als ich und setzte mich auf meine Unterschenkel direkt neben ihn. „Was wird das, wenn es fertig ist?“, ich zischte ein 'Sh jetzt' und beugte mich zu ihm herunter. „Ich will was versuchen“, ich wusste nicht wieso, denn eigentlich tat ich nichts, was nutzlos war und das war es sicherlich, doch mich überkam die Neugierde, was relativ untypisch für mich war, doch ich tat, seit ich hier war eigentlich nur merkwürdige Dinge und ich legte meine Lippen auf seine Wange und drückte ihm dort einen sanften Kuss auf. Er regte sich nicht und ich rutschte ein Stück weiter herunter, platzierte meine Lippen auf seinem Hals und fuhr ihm gleichzeitig mit einer Hand durch sein Haar. Ich spürte, dass er sich kurz leicht anspannte und irgendwie gefiel mir diese Reaktion. Also probierte ich nun etwas anderes aus.
Ich öffnete meinen Mund, biss sanft, aber bestimmt in die empfindliche Haut seiner Halsbeuge und als er zusammenzuckte dachte ich, dass ich ihm weh getan hätte, also fuhr ich entschuldigend mit meiner Zunge sanft über die Stelle, in die ich hinein gebissen hatte. Doch irgendwie löste es die selbe Reaktion aus und ich wollte ihn ansehen, doch er hatte seine Hand in meinem Haar vergraben, hatte die Luft angehalten und ich fragte mich was passierte, wenn ich diesen Vorgang wiederholte.
Also biss ich kurzerhand noch einmal sanft in seine Halsbeuge. Diesmal zuckte er nicht nur zusammen. Er sog scharf die Luft ein und ich hob amüsiert eine Augenbraue, als er all seine Muskeln anspannte, hörbar ausatmete,  als ich wieder über die selbe Stelle mit meiner Zungenspitze fuhr,  diese Reaktion gefiel mir sogar noch besser und ich krabbelte wieder ein Stück nach oben, ehe ich meine Lippen sanft auf seine legte. Er legte seine andere Hand an meine Hüfte und zog mich auf sich. Ich unterdrückte einen erschreckten Laut und fuhr mit einer Hand weiterhin durch sein Haar, während die andere an seiner Wange ruhte. Seine Lippen bewegten sich gegen meine, doch ich spürte, dass er sich in irgendeiner Weise zurück hielt. Ließ er mir den Vortritt? Ließ er mich das Tempo bestimmen?
Umso besser, ich liebte es die Kontrolle über eine Situation zu behalten, also fuhr ich mit meiner Zunge über seine Unterlippe und biss auch dort sanft hinein. Er ließ ein Keuchen verlauten, was mir signalisierte, dass er darauf zu stehen schien, wenn man seine Zähne zum Einsatz brachte.
Auch er fuhr mit seiner Zunge über meine Unterlippe und mein ganzer Körper begann leicht zu kribbeln. Hah?
Unsere Zungenspitzen berührten sich und begannen somit einen kleinen Kampf, den keiner Gewinnen oder verlieren wollte.
Irgendwann ließ ich von meinem Mund ab, hauchte ihm federleichte Küsse auf seinen Hals, als ich meinen Weg nach unten langsam fort setzte. Ich knabberte an seinen Schlüsselbeinen, er fuhr mir durchs Haar, sagte kein Wort, ließ hier und da mal einen genießerischen Laut in Form eines wohligen Seufzens oder Keuchen von sich, doch mehr tat er nicht. Er fuhr mit seinen Fingerspitzen über meinen Rücken, auf und ab und verursachte eine leichte Gänsehaut, welche ich aber geflissentlich ignorierte.
Ich fuhr mit den Fingerspitzen – wie gestern Abend – über seine Brust und er lachte leise. „Ich hab doch gesagt, dass du das öfters machen kannst“, flüsterte er, seine Stimme klang noch rauer als sonst und ich schauderte, als ich ihm in seine Augen sah, sein Blick ruhte auf mir, strahlte etwas gefährliches, erotisches aus und ich sah auf meine Hände. „Sh“, machte ich nur, legte ihm einen Finger an den Mund und zuckte kurz zusammen, als er sanft in meine Fingerkuppe biss. Ich entzog ihm meine Hand, legte diese wieder auf seiner Brust ab und widmete mich dann wieder seinem durchtrainierten Oberkörper. Ich hatte gehört, dass Menschen an den Brustwarzen ziemlich empfindlich waren.
Gleich mal ausprobieren, ich schmunzelte in mich hinein, aufgrund dieses kindischen Gedankens, was ebenfalls untypisch für mich war und fuhr mit der Zunge über seine die kleine Erhebung auf seiner Brust. Wieder keuchte er, bog leicht seinen Rücken durch und krallte sich noch stärker in meinem Haar fest. Es schien ihm zu gefallen, also wiederholte ich mein Vorgehen, biss letztendlich sogar wieder sachte zu, was zur Folge hatte, dass aus Aomines Keuchen ein Stöhnen wurde. Überrascht sah ich zu ihm hoch und biss mir auf die Unterlippe. „Gott, siehst du gut aus“, hauchte ich und wunderte mich über den rauen Klang meiner Stimme. Moment. Hatte ich das ehrlich gesagt. Der Power Forward öffnete die Augen und grinste mich amüsiert an. „Schön, dass du es mal zugibst“, raunte er und wieder schauderte ich. Aber ich musste zugeben, dass es wirklich so war. War Aomine Daiki eigentlich so oder so schon ein sehr attraktiver, junger Mann, so legte er jetzt noch eine Schippe drauf. Die geschlossenen Augen, der halb geöffnete Mund und diese wirklich entzückenden Laute, die er vernehmen ließen waren so erotisch, dass ich, wenn ich nicht so oder so schon komische, für mich untypische Dinge tun würde, am Liebsten heraus gerannt und nie wieder gekommen wäre.
Doch da eben diese Reaktionen wirklich entzückend waren und mich anstachelten ließ ich meiner Neugierde freien Lauf, widmete mich der anderen Brustwarze Aomines und lauschte seinem Keuchen und leisen Stöhnen.
Doch irgendwann packte er mich und warf mich herum. Jetzt lag ich unter ihm. Lüstern sah er mich an und ich glaubte, dass bei diesem Anblick sogar mein Mund offen stand.
„Was machst du mit mir, Dreyszas?“, raunte er und ich zuckte mit den Schultern. „Nichts“, sagte ich leise, doch er schnaubte verächtlich. „Wenn du so weiter machst kann ich für nichts garantieren“, drohte er mir, doch diese Drohung klang so verführerisch, dass ich nichts weiter tat als meine Lippen auf seine zu legen. Er sah dies als Einladung, küsste mich so leidenschaftlich, dass mir beinahe schwindelig wurde. Dieses Mal vergrub ich meine Hand in seinen Haaren und als er den Spieß umdrehte, mir sanft in die empfindliche Haut meiner  Halsbeuge biss und dann mit der Zungenspitze darüber fuhr, ja, dann spielten meine Gefühle so verrückt, fuhren Achterbahn, sodass ich nun diejenige war, die ein Keuchen vernehmen ließ. „Daiki“

<<Seit meiner Kindheit ist es mir eigen gewesen, nach Klarheit zu streben, in der Jugend nach Klarheit in den Dingen, später nach Klarheit in mir.>>


Nachwort:
Ich wollte mich im Laufe dieser Geschichte an der einen oder anderen Szene versuchen, in der Lemon vorkommen sollte, da sich einige von euch solche Stellen gewuenscht haben.
Wer hat was dagegen einzuwenden? Der solle sich bitte bei mir melden!
Ich hoffe, dass euch dieses Kapitel gefallen hat! Ist mal was Anderes.
Rueckmeldung ist gerne gesehen.
xx- Jenn


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