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Changing

MitmachgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
09.09.2014
04.01.2016
60
132.663
12
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Dieses Kapitel
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09.09.2014 2.187
 
Point of view : Aomine Daiki

<<- Flashback - Donnerstag, 6. November 2014 - >>

<<Zu nehmen, zu behalten und gut für sich zu leben fällt jedem selber ein.>>

Diese Augen verfolgten mich, gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Ein blaues und ein braunes Auge, so unverkennbar,  einzigartig. Ihr Blick,  so desinteressiert und doch eindringlich, stechend.
Yo, ich bin Aomine Daiki und ich bin genervt davon,  dass mich diese lächerlichen Gedanken einfach nicht los lassen wollen.
Tja, zumindest muss ich sie nicht rund um die Uhr ertragen, das wäre ja echt noch schöner.  Doch auch das sollte sich ändern.  So wie mein ganzes Leben, welches diese Frau auf den Kopf stellte.

Wir waren grade beim Training,  als mich die Hiobsbotschaft erreichte. Komisch war überhaupt,  dass ich regelmäßig dort hin ging, seit Sasha da war. Aber es interessierte mich eben, ihre Art zu spielen versteht sich. Klar, oder? Außerdem musste ich zugeben, dass sie erstens echt nicht schlecht aussah und zweitens zugegebenermaßen für ein Mädchen echt nicht schlecht spielte.
Selbst ihre beschissene, provokante, mürrische, missgelaunte  und desinteressierte Art gefiel mir.
"Tja, Dreyszas", rief ich ihr zu und näherte mich ihr. "Dann haben wir wohl doch mehr miteinander zu tun, als uns lieb ist", ich spielte mit ihren schwarz-weißen Haarspitzen,  welche, zusammen mit der weißen Strähne ihn ihrem Pony ziemlich hervorstachen.
Gern wickelte ich mir diese um meine Finger, sah dabei in ihr ausdrucksloses Gesicht, welches wirkte,  als wäre es zu Eis erstarrt.
<< - Flashback Ende - >>

<< Samstag, 15 November 2014 (noch 8 Tage bis zum Winter Cup) >>

Der ganze Rotz war jetzt erst eine Woche her, aber dennoch kam es mir vor, als wäre schon eine Ewigkeit vergangen. Grade stand sie in der Küche und bereitete das Abendessen für uns beide vor. Meine Eltern waren übers Wochenende bei Freunden zu Besuch und waren somit nicht zuhause.
Bis grade hatten wir noch auf dem Platz in der Nähe Basketball gespielt. Das war ein weiterer Vorteil an Sasha. Sie war -zugegebenermaßen - wirklich gut. Für ein Mädchen.
Ich betrat die Küche, in Gammelhose gekleidet. Sollte wohl reichen.
ich stellte mich hinter sie, steckte die Hände in meine Hosentaschen und und legte mein Kinn auf ihrem Kopf ab, sah ihr schweigend zu, da Worte jetzt mal echt unnötig waren.
Später aßen wir, danach ging ich duschen. Das Wasser tat gut, was dazu führte,  dass ich länger als sonst duschte. Letztendlich aber stieg ich aus der Dusche, trocknete mich ab und stieg in Boxershorts  und Jogginghose.
Reichte auch.
Ich ging in mein Zimmer um mich auf mein Bett zu legen und fern zu sehen. Immerhin hatten wir Wochenende.
Ich hörte,  dass Sasha im Bad verschwand. Hehe, eigentlich würde ich echt mal zu gerne Linsen gehen, wenn sie duschen war. Sie hatte ja echt schon 'nen geilen Körper.
Ich schüttelte den Kopf, um diese Gedanken abzuschütteln wie lästige Fliegen, konzentrierte mich wieder aufs Fernsehprogramm, schlief aber letztendlich ein.

<<Nicht soll dich das Glück zu Hochmut verleiten, noch das Unglück dich zu seinem Sklaven machen. Nein, wie das Gold im Feuer, bleibe der du bist und rette dir dein eigenes Selbst>>

Mitten in der Nacht wachte Ich auf, weil jemand in meinem Zimmer umher lief.  Da ich das Rollo nicht herunter gelassen hatte, fiel das Licht der Straßenlaterne in den Raum. Und in diesem Licht erkannte ich Sasha, die das Fernsehen ausschaltete, sich durch die Haare fuhr. Sie war ziemlich knapp angezogen, hatte ihre Brille nicht auf und tapste barfuß durch den Raum.
Durch das Licht der Laterne war ihre Haut noch blasser als sonst, ließ sie kränklich wirken.
"Machst du'n hier?", bummelte ich noch im Halbschlaf, setzte mich total umständlich auf und rieb mir über die Augen. "Dein Fernseher hat mich gestört ", entgegnete sie tonlos und wandte sich zur Tür.  Ich gähnte.  
"Hast du'n für'n leicht'n Schlaf", nuschelte  ich. Verdammt,  war ich müde. Sie nahm die Klinke in die Hand. "Bleib doch", ich streckte die Hand nach ihr aus, ließ sie dann aber wieder auf die Decke fallen. "Schlaf jetzt", forderte sie mich auf und verließ dann den Raum. Ich legte mich wieder hin und hörte noch, wie Sasha die Tür mit einem Klicken zu zog.  Doch ich wurde noch einmal geweckt, als Sasha sich keine fünf Minuten später zu mir legte.

<< Sonntag, 16 November 2014 (noch 8 Tage bis zum Winter Cup) >>

<<Im Gedränge der Weltbegebenheiten hilft nicht ein allgemeiner Grundsatz, nicht das Erinnern an ähnliche Verhältnisse, denn so etwas wie eine fahle Erinnerung hat keine Kraft gegen die Lebendigkeit und Freiheit der Gegenwart.>>

Ich wollte mich umdrehen,  doch ein leichtes Gewicht auf meiner Brust hinderte mich daran. Ich sah an mir herunter und entdeckte einen blauen Schopf. Ihr blaues Haar hatte sich aus ihren Zopf gelöst und verteilte sich nun auf meinem Oberkörper. Ich nahm Gedankenverloren ihre Haarspitzen zwischen die Finger,  wickelte sie darum. Den freien Arm legte ich um Ihre Schultern. Da rührte sie sich.
"Morgen,  Kätzchen", begrüßte ich sie und sie seufzte. "Morgen", murmelte sie an meine Brust und rückte sogar noch ein wenig näher. Ich spürte ihre nackte Haut an der Meinen, da sie ja bloß ein bauchfreies  Top und eine Hotpants trug. Mein Körper kribbelte an den Stellen, an denen Sasha mich berührte und als sie dann noch gedankenverloren mit ihren Fingerspitzen kleine Kreise auf meiner Brust zu zeichnen, war es gänzlich vorbei.
Ich drehte mich mit einem Ruck um und drückte sie mit dem Rücken in meine Matratze. Ich lag bloß zur Hälfte auf ihr, da ich befürchtete ihr weh zu tun, wenn ich mich gänzlich und mit vollem Gewicht auf ihr platzierte.
"Was soll das, wenn es fertig ist?", fragte sie und zwang sich dazu ausdruckslos zu wirken. Dennoch konnte ich ein angriffslustiges  Funkeln in ihren Augen entdecken.
Ich sagte nichts. Ich umfasste bloß ihr Kinn Und drückte dann harsch meine Lippen auf die ihren. Es war ein bestimmter Kuss, keinesfalls zaghaft. Ich forderte sie heraus, genoss es aber umso mehr, als sie diesen Kuss mit einer ungeheuerlichen Bestimmtheit erwiderte. Ihre Lippen waren weich und sie zog an meinem Arm um mir zu signalisieren,  dass ich mich gänzlich auf sie legen sollte. Ich zögerte kurz, schlug ihr die Bitte aber auch nicht ab und schob mich ganz auf sie. Sie schlag ihre Arme um meinen Nacken, zog mich enger an sich. Dann fuhr ich mit meiner Zunge über ihre Unterlippe, sie öffnete bereitwillig ihren Mund und gewährte mir somit den stumm erbetenen  Einlass.
Doch irgendwann mussten wir uns aufgrund von Luftmangel voneinander lösen.
"Küsst ganz schön gut, Kätzchen ", feixte ich und drückte ihr  ihr noch einen sanften Kuss auf. "Mh", machte sie und sah zur Seite, fuhr mir abwesend mit einer Hand durch mein Haar.
Keine 2 Stunden später stand Sasha vor mir auf dem Basketballplatz, keuchte, schwitzte vor Anstrengung, doch ich tat es ihr gleich.
Ich hatte eine Verteidigungsstellung angenommen. Wir spielten schon mindestens eine Stunde. Es war ein reines Run&Gun... hin und her...
Sie wollte an mir vorbei, lief los, zischte leise und knickte dann ein. Ich stemmte die Hände in die Hüften und baute mich über ihr auf. "Gibst du schon auf, Dreyszas? "
Sie stand auf und grinste herausfordernd. "Als ob", oh, wie ich dieses Grinsen liebte.
Wir setzten unser Run&Gun fort, schenkten uns nichts. Auch sie spielte unglaublich aggressiv. Das gefiel mir so konnte ich mich wenigstens auspowern.
Sie zeigte mir außerdem,  wie an der Shinri High spielte. "Schließ die Augen", forderte sie mich auf. "Verlass dich auf deine Sinne", ich hob die Brauen. "Verarsch mich doch nicht ", als ob das gehen würde. Ohne scheiß.
"Maul", knurrte sie.  
Dann zeigte sie mir, was sie meinte. Sie schloss die Augen und bat mich gegen sie zu spielen. Ich tat wie mir geheißen, täuschte links an und schoss rechts an ihr vorbei und... schon stand sie wieder vor mir. Mit geschlossenen Augen und jagte mich dann über den Platz.

<<Ist euch schon aufgefallen... dass Leute, die vorgeben, euch etwas nur zu eurem Besten sagen zu wollen, niemals etwas Gutes zu sagen haben?>>

"Lächerlich ", ich blieb abrupt stehen und Sasha, die nicht schnell genug reagierte prallte gegen mich und riss mich mit zu Boden. Schon wieder.
"Lass uns heim gehen", sie wollte aufstehen, doch ich hielt sie fest, wollte eine Sache ansprechen,  die mir schon den ganzen Tag durch den Kopf ging.
"Hattest du schon mal 'nen Kerl?", fragte ich grade heraus, als wir uns im Schneidersitz gegenüber saßen. Sasha hob eine Braue.  Sie machte es so unglaublich oft, wie sonst keiner. Ich feierte diesen missbilligenden Blick.
"Mache ich etwa einen liebenswürdigen Eindruck auf dich?", fragte sie und ich lachte dreckig.  Dann krabbelte ich zu ihr herüber "auf mich schon", hauchte ich. "Probiers mit mir", ich zuckte mit meiner Augenbraue. Keine Ahnung wieso, aber ich meinte es durchaus ernst.
"Ja, wieso nicht?", jetzt war ich verwirrt. Sie stimmte einfach so zu? Ohne weiteres?
"Gibt es Bedingungen? ", fragte sie und ich grinste.  "Ich hab' die Hosen an", sagte ich und sie schüttelte mit dem Kopf. "Nein", sagte sie tonlos, stand auf. Ich tat es ihr gleich. "Das werden wir noch sehen", zufrieden streckte ich mich.
"Was macht man jetzt so? ", fragte sie mich ohne mich anzusehen und ich nahm ihre Hand. "Das reicht für den Anfang", bestimmte ich und gemeinsam gingen wir nach Hause.

<< Montag, 17. November 2014 (noch 7  Tage  bis zum Winter Cup)>>  

"Wehe du überstürzt irgendwas", fauchte Kageyama-kun  mich an und ich winkte ab. "Und wehe du tust ihr weh oder so", er war zwar kleiner als ich, trotzdem versucht er sich vor mir aufzubauen. "Geh' weg, Zwerg", ich schob ihn beiseite. "Ich weiß, was ich zu tun hab' und was nicht", Kageyama plusterte seine Wangen auf.
"Dreyszas! ", giftige er und funkelte Sasha an. "Ehrlich.  Magst du dieses Kotzbrocken etwa?", eine Welle der Genugtuung überkam mich, als Sasha kurzerhand nickte. "Sieht wohl so aus", entgegnete sie tonlos. "Was willst du denn bitte mit dem?", jammerte der junge Coach der Shinri High und Imayoshi, der das Szenario belustigt verfolgt hatte, seufzte und warf mir einen Basketball zu.
"Du bist ein Arschloch und sie ist ein Eisblock", stellte er fest. "Ihr passt wie Arsch auf Eimer", ich zuckte mit den Schultern und begann damit mich einzulaufen.
"Kätzchen", ich legte mein Kinn auf Sashas Kopf ab, während ich hinter ihr stand. "One vs. One?", das ließ sie sich nicht zwei mal sagen.
"Stopp!", Kageyama, welcher momentan auffällig viel Zeit mit Sakurai verbrachte, pfiff wild mit seiner Trillerpfeife.
"Ich will, dass ihr euch aufeinander abstimmt", sagte er. "Ihr passt einfach perfekt zueinander", er winkte uns fort und ich hob die Brauen, während Sasha mich beim Shirt packte und mich hinter sich her schleifte.
Im Gegensatz zu mir hatte sie gerafft, was Kageyama da grade gefaselt hatte.
"Hah?", machte ich also und zwang Sasha dazu stehen zu bleiben. "Erklär's mir mal", forderte ich sie auf. Sasha ließ ihren Basketball auf ihrem Zeigefinger um seine eigene Achse rotieren.
"In der Shinri", begann sie monoton zu erklären "sind Erwin und ich eine Einheit. Hier benötige ich ebenfalls eine bessere Hälfte", Wakamatsu  lachte laut auf. "Vergesst es!", lachte er schäbig "Der Kerl ist eingefleischter Egoist. Der spielt nur für sich alleine", ich schnitt ihm mit einer Handbewegung das Wort ab. Dann sah ich Sasha herausfordernd an. Vielleicht würde es im Winter Cup ja irgendwie nützlich sein.  
Eigentlich hasste ich Teamplay, aber ich hasse Sasha nicht und ich wusste, dass auch sie mich nicht hasste. Sie akzeptierte meine Art, bot mir aber auch gleichzeitig die Stirn. Also setzte ich ein Provokantes Grinsen auf.
"Was muss ich tun, Kätzchen? "

<<Mit einem Gerücht ist es wie mit einem Scheck. Sie sollten nichts akzeptieren, solange Sie nicht wissen, dass es gedeckt ist>>




Tjaa, meine lieben cookies. Das hier ist also der Beginn des Specials. Ich hoffe, dass es euch gefallen wird und genauso viel spass haben werdet wie ich.
Ich habe dieses Kapitel am Handy geschrieben,  weswegen auch dieses Mal keine Zitate dabei sind. Aber die werde ich noch einfuegen, sobald ich wieder zuhause  bin.
Auch fuer Rechtschreibfehler hafte ich nicht.
Ich konnte einfach nicht mehr warten, weswegen ich mir die muehe gemacht habe dieses Kapitel am Handy zu tippen.
Wir lesen voneinander,  meine Cookies.
xoxo
eure Jenn ♡♡
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