Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

50 Dinge, die mein Zimmer zu dem machen, was es ist...

von Paule666
Aufzählung/ListeAllgemein / P12 / Gen
09.09.2014
09.09.2014
1
4.920
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
09.09.2014 4.920
 
Guten Tag! :)

Ich hab mich jetzt mal entschieden, auch Gegenstände auf meinem Zimmer aufzuzählen und die etwas zu erläutern. Vielleicht interessiert es ja irgendwen.
All denen, die sich meine fünfzig Sachen durchlesen wollen, wünsche ich viel Spaß dabei.
Den anderen, die sich an dieser Stelle schon wieder ausklinken, einfach so einen schönen Tag. Lasst es euch gutgehen und tut, was euch glücklich macht. :)

Ansonsten würde ich sagen: Dann fangen wir mal an!



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


1. Ein weißes Netbook:
Das nicht einmal A4 Format große Teil hat mittlerweile schon acht oder neun Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber immer noch. Früher lief es mit Linux, heute mit Windows. Es liegt immer neben (oder besser unter) meinem Bett und ist praktisch 24/7 eingeschaltet (da der Akku nicht mehr kann, hängt es genauso lange an der Steckdose). Darauf schreibe ich nahezu immer die OS für meine Version des 120er Projekts. Und auch sonst mache ich das meiste darüber. Den Texte hier gerade verfasse ich darauf.
Ich liebe dieses Teil einfach nur!

2. Ein Mobiltelefon:
Das Model ist ein Samsung Galaxy S3 Mini in weiß. Ich hab es vor Kurzem bekommen, weil mein altes Handy nur noch geflimmert und Streifen gezeigt hat, eine Benutzung praktisch unmöglich wurde.
Es hat leider schon zwei Sprünge im Display, nachdem ich es einfach nur in der Tasche gehabt hatte (fragt mich nicht, ich weiß selbst nicht, woher die kommen). Trotzdem mag ich es sehr gern. Es ist das beste, was ich bisher hatte. Und ohne mein Handy trifft man mich praktisch nie an.

3. Ein Schminktisch:
Von meinem Vater selbst gebaut. Das Teil hat 10 Schubladen, die rein theoretisch auch sortiert sind (rein theoretisch). Das Fächer sind alle mehr als reichlich gefüllt. So viel Make Up, wie ich habe, braucht eigentlich keiner. Zumal ich die letzten Wochen und Monate eigentlich nur zu Foundation, Puder, Mascara und Rouge greife (und da immer die gleichen Produkte), aber es macht Spaß, hin und wieder zu experimentieren. Vor allem Bühnenmakeups sind faszinierend!

4.Ein rotes Ballkleid:
Es hat ein bisschen was von Sarahs Ballkleid aus „Tanz der Vampire“. Das war wohl auch der Grund, weshalb ich darauf aufmerksam wurde. Auf den Satinstoff des Überrocks sind Rosen aufgenäht, die ihn etwas raffen, und der Brustteil ist mit kleinen weißen und roten Perlen bestickt. Ich war vom ersten Augenblick an verliebt und hab es sofort zu meinem Abiballkleid erkoren. Es war wohl auch eines, wenn nicht sogar das prinzessinenhaftesten an dem Abend. Und dabei eines der günstigsten – ich hab es für 30€ bei Humana erstanden.

5. Ein Plakat von einem Die Ärzte Konzert:
Kennt ihr diese Konzertplakate auf sehr starker Pappe, die in der Stadt bspw. an Bauzäunen oder so angebracht werden? So welche hingen auch vor der Waldbühne vor zwei Jahren, als Die Ärzte dort im Zuge ihrer „Das Ende ist noch nicht vorbei“-Tour dort in Berlin (ein paar Wochen vorher waren sie schon in der Kindl-Bühne in der Wuhlheide gewesen) gespielt haben. Das letzte der drei Konzerte da habe ich auch besucht. Und an dem Abend war ein Freund nach dem Konzert noch dort gewesen und hat die nicht mehr benötigten Plakate mitgenommen. Eines davon schenkte er mir dann zum Geburtstag. Seitdem hängt es an meiner Wand.

6. Eine dunkelblaue Schlafcouch:
(Die Farbe beißt sich faszinierenderweise gar nicht so sehr mit den grünen, der orangen oder der gelben Wand in meinem Zimmer.) Es heißt ja, jeder Mensch braucht seinen Rückzugsort. Meiner ist ganz eindeutig diese Couch. Sie ist nicht nur mein Bett (und dank der Möglichkeit, sie auszuklappen, gelegentlich auch mal Gästebett für Freunde), sondern gleichzeitig der perfekte Ort zum Schreiben, Zeichnen, Telefonieren, Lesen, Nachdenken und Lernen. Nirgends sonst kriege ich irgendwas davon so gut hin wie auf dieser Schlafcouch. Sie ist wohl mein liebstes Möbelstück.

7. „Arielle, die Meerjungfrau“ auf VHS Kassette:
Die stammt noch aus meiner Kindheit und ist mittlerweile auch 15 oder 16 Jahre alt. Ich habe diesen Film mit drei geliebt und auch noch heute ist er mein Lieblingsdisneyfilm. Und weil ich so vernarrt darin war, lief das Band damals auch jeden Tag mindestens einmal, manchmal auch öfter. Die Spuren sind heute nach Jahren besonders schön sichtbar: Das Video besteht praktisch nur noch aus flimmernden Bildern, die keine scharfen Konturen mehr erkennen lassen. Streckenweise fehlt der Ton, „Arme Seelen in Not“ ist gar nicht mehr vorhanden. Ich sollte mir den Film vielleicht mal auf DVD zulegen...
Und ach ja: Es handelt sich um die neue Übersetzung.

8. Zwei Mülleimer:
Beide halbdruchsichtig und von IKEA. Derzeit sind sie mal nur halbvoll, normalerweise quellen sie praktisch über, bis ich mich dann mal dazu bewegen kann, ihren Inhalt zur Mülltonne zu tragen. Eigentlich gehört einer von ihnen auch in das dafür vorgesehen Fach in meinem Schminktisch, aber irgendwie hat es jetzt beide unter meinen Schreibtisch verschlagen...

9. Ein Schreibtisch:
Eigentlich nur zwei starke Holzplatten, die über eine Ecke gehen und auf zwei weiten etwas dünneren als Stützen sowie einem Tischbein stehen. Wie mein Schminktisch von meinem Vater selbst gebaut, aber schon bedeutend älter. Ich glaube, er hat mir den in der zweiten Klasse ins Zimmer gerumpelt. Seitdem ist er praktisch immer zugestapelt, sodass man ihn eigentlich nie benutzen kann. Außer als Ablage eben. Es ginge bestimmt anders, wenn er näher an meinem Bett wäre, aber so...

10. Ein PC:
Da das Netbook eigentlich zu nichts zu gebrauchen ist, außer Texte zu schreiben und etwas im Internet zu surfen, hab ich auch noch einen richtigen PC, der mittlerweile auch schon ein paar Jahre hier steht. Darauf lassen sich dann ordentlich Youtube Videos sehen (in meinem Bett geht das nur übers Handy, weil das Bild auf dem Netbook ruckelt) und nicht selten passiert es, dass mir erst so gegen drei Uhr nachts auffällt, dass ich diese Doku über Grabschändung eigentlich gar nicht gucken möchte und vielleicht ins Bett sollte. Ansonsten wird er für Bildbearbeitung oder Aufnahmen verwendet, wenn ich aufräume oder einfach nur so Musik brauche, ist er auch Musikabspielgerät. Eigentlich ist er ein ganz lieber, nur manchmal schaltet er sich einfach aus dem nichts aus...

11. Ein schwarzer Bürostuhl:
Er hört auf den Namen Klemens und stammt von IKEA. Eigentlich hätte man noch Armstützen dazu kaufen können, haben wir aber nicht gemacht. Brauch ich auch nicht. Er wechselt immer ein bisschen seinen Standort und ist mal Schreibtischstuhl, mal steht er vor meinem Schminktisch. Auf jeden Fall leistet er treu seinen Dienst und ist zudem recht bequem.

12. Ein Kaktus:
Der steht hier mittlerweile auch schon seit vier Jahren. Eigentlich möchte ich ihn gar nicht mehr haben, aber ich bringe es nicht übers Herz, ihn einfach wegzuwerfen. Deswegen versuche ich ihn langsam zu töten, was bisher aber erfolglos blieb. Ob ich ihn komplett ignoriere oder so sehr pflege, dass er eigentlich ertrinken müsste, er lässt sich nicht unterkriegen. Und jedes Mal, wenn ich meine, es hätte ihn endlich dahin gerafft, beginnt er zu blühen und erklärt mir so, dass er noch immer lebt. Bewundernswert und irgendwie mag ich ihn für deinen Kampfgeist. Eigentlich ist er mir auch zu sehr ans Herz gewachsen, um ihn zu töten. Es ist wohl so etwas wie eine Hass-Liebe. Ach ja, und er heißt Hansi.

13. Ein Bild im Pop Art Stil:
Es ist schwarzweiß und A2 Format groß. Ich hab es vor etwa einem Jahr als Abschlussarbeit für das Semester „Malerei“ im Kunstleistungskurs gemalt. Seitdem steht es hier rum und ich weiß nichts, damit anzufangen. Ich finde es zwar schön, aber ich muss es mir jetzt nicht unbedingt hinhängen. Das Motiv dafür war Mercedesz Csampai als Sarah Chagal, wobei das Gesicht allerdings anders geworden ist und jetzt eher an Marjan Shaki erinnert.

14. 70 Polycolor Stifte von Koh-I-Noor:
Ich hab sie vor einer Woche bestellt, weil ich gern anfangen würde, auch mit Buntstiften zu zeichnen und nicht immer nur mit Bleistift. Bisher konnte ich mich aber noch nicht überwinden, tatsächlich etwas mit zu beginnen. Ich trau mich Momentan einfach noch nicht ran. Und außerdem muss ich noch eine andere Zeichnung beenden.

15. Ein Kalender von Kevin Tarte:
Letzten November in Oberhausen bei seinem Konzert gekauft. Ich finde diesen Mann ja doch recht attraktiv. Er ist zwar bedeutend zu alt, aber er hat so tolle Augen! Und ich liebe seine Stimme. Dass er außerdem mein absoluter Lieblingsgraf von Krolock ist, betone ich jetzt nicht noch zusätzlich. Und die Fotos im Kalender sind toll. Abgesehen von August und September (deswegen hängt auch immer noch der Juni). Auf denen trägt er Bart und ich finde, das steht ihm gar nicht. Aber gut, jedem seins. Oktober wird ja dafür wieder schön.

16. Ein „Herberthemd“:
Wer „Tanz der Vampire“ kennt, kennt auch die Szene „Wenn Liebe in dir ist“, wo Alfred aus Versehen in das Badezimmer des schwulen Sohns des Grafen von Krolock stolpert – Herbert. Dieser ist von dem Studenten sehr angetan und möchte mit ihm.. ähm... „reden“. Die Szene spitzt sich zu, bis Herbert Alfred beißen will und dieser vor ihm wegrennt und... Ach, guckt es auch selbst an. Auf Youtube gibt es einige schöne Aufnahmen, vor allem die mit Marc Liebisch als Herbert sind zu empfehlen. Aber darum geht es ja gar nicht. Jedenfalls, in der deutschen Inszenierung trägt Herbert in der Szene Hemd. Es ist weiß, es ist weit, es ist rüschig, es glitzert ein bisschen... Kurz: Ich war vom ersten Augenblick in dieses Hemd verliebt und wollte immer so eins haben. Irgendwann fand ich dann zwei Niederländerinnen, die mir ein solches geschneidert haben (btw, guckt mal auf ihrer Facebookseite nach - https://www.facebook.com/Phantasma.Helena – die beiden sind begnadete Schneiderinnen und arbeiten mit so viel Liebe fürs Detail, dass sie eigentlich viel mehr Anerkennung bekommen sollten!) und die mir das Hemd dann zuschickten. Es sieht fast 100%ig aus wie das Original. Ich hab es bisher zwar nur zweimal getragen (einmal zur Deniere von TdV und einmal zu unserer Abimottowoche), trotzdem ist es eines meiner Lieblingskleidungsstücke. Und außerdem mein kleines Stück Herbert für zu Hause. Und wer will sowas nicht?! ;)

17. Ein Großmembranmikrofon:
Es ist ein t-bone fragtmichnicht und silbern. Ich singe leidenschaftlich gern und nehme das auch immer wieder auf. Eigentlich hab ich auch geplant, davon irgendwann mal was auf YouTube hochzuladen, aber bisher hat mich keine einzige Aufnahme je ganz überzeugt. Ich brauche wahrscheinlich noch ein paar Anläufe, bis ich wirklich voll zufrieden bin. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu kritisch... Ich weiß es nicht.

18. Postkarten:
Verschiedene Postkarten, die ich irgendwann mal geschickt bekommen habe. Die hängen an meiner Wand, sehen schön aus und erinnern mich daran, dass es Menschen gibt, denen ich scheinbar wichtig genug bis, dass sie eine wenig Zeit ihres Urlaubs dafür verschwenden, mir eine solche Karte zu schicken. Ich finde sowas schön! Eigentlich hab ich noch ein paar, die ich dazu hängen müsste, aber bisher hab ich dazu einfach noch nicht die Lust gehabt. Müsste aber langsam mal passieren... Na ja, vielleicht morgen.

19. Eine kleine Pinnwand:
Daran hängen eine Konzertkarte von den Wise Guys, ein Flugticket nach London, eine Kinokarte, die Visitenkarte meiner Gesangslehrerin, ein Gruppenfoto von der letzten Klassenfahrt meiner Klasse in der 9. und ein paar andere Sachen. Normalerweise auch immer ein Umschlag mit Konzert- und Musicalkarten, aber der steckt ausnahmsweise mal oben an der Pinnwand. Das geht nämlich auch.

20.Ein Drumstick von Bela B:
Am 01.06.2012 auf meinem ersten Die Ärzte Konzert gefangen und seitdem in Ehren gehalten. Eine Zeit lang kam er auch überall hin mit als Glücksbringer, bevor ich ihn dann an meine Wand befestigt habe.

21. Ein CD-Regal:
Heißt Billy und ist auch von IKEA. Die meisten CDs darin sind von Die Ärzte, am zweithäufigsten sind die Wise Guys vertreten. Ansonsten noch Bodo Wartke, Olli Schulz, Jasper, ein paar andere CDs und DVDs. Musicals findet man hier nur wenige, die hab ich eigentlich alle digital gespeichert.

22. Eine alte Wandergitarre:
Sehr klein, kleiner als meine normale Konzertgitarre und bedeutend kleiner als meine Westerngitarre und mittlerweile um die 70 Jahre alt, wenn nicht noch älter. Mein Urgroßvater kaufte sie gebraucht, als er aus der russischen Kriegsgefangenschaft entlassen wurde und seitdem befindet sie sich im Besitz unserer Familie. Sie mag vielleicht nicht mehr sonderlich toll klingen und zu spielen geht sie auch nicht mehr einwandfrei, aber sie ist ein liebes Erbstück, das ich nicht hergeben will.

23. Verschiedene Farben:
Ölfarbe, Acrylfarbe, Aquarellfarbe, ein Tuschkasten... Ich male und zeichne sehr gern, deswegen hat sich da ein bisschen was angesammelt an Farben. Bevorzugt arbeite ich mit Öl. Das braucht zwar ewig zum Trocknen, aber ich bekomme damit die besten Ergebnisse hin. Mit Aquarell stehe ich dafür auf Kriegsfuß. Irgendwie komme ich damit nicht zurecht, weil mir da die Kontrolle fehlt, aber versucht wird es trotzdem immer mal wieder.

24. Eine Flasche Kunstblut:
Bekam ich vor zwei Jahren zum Geburtstag. Ursprünglich waren mal 500ml drin, jetzt sind es „nur noch“ ca. 320ml. Neben Wunden schminken und das Zeug zu Halloween und zur Mottowoche am Hals verteilen, wurde es auch schon zum Malen zweckentfremdet. War auch mal ein ganz netter Effekt.

25. Ein Holzstab:
120cm lang, aus hellem Holz und mit sehr lustigen Zitaten versehen. Das ist „Kloppe Deluxe“. Kennt ihr dieses Bild mit der falschen IKEA Werbung, auf dem ein weißer Holzstab namens KLOPPE beworben wird mit dem Spruch: „Redest du noch oder überzeugst du schon?“ Ich hab aus Jux zu einem Freund gemeint, ich wünsche mir so einen zum Geburtstag. Und habe Kloppe Deluxe bekommen.

26. Ein Poster vom „It's Musical“ Workshop:
Mit eine der jüngsten Errungenschaften in meinem Zimmer. Es befindet sich erst seit ungefähr anderthalb Wochen in meinem Besitz. Ich war vor zwei Wochen zum Musicalworkshop in Hannover. Am letzten Tag davon teilte Kerstin Ried, die Initiatorin des Ganzen und Tanzdozentin beim Workshop, Poster davon aus. Und auf denen konnten wir dann die anderen Teilnehmer unterschreiben lassen. Eine sehr süße Idee und das Plakat ist eine wunderschöne Erinnerung an die fünf Tage, von denen ich viel mitgenommen habe. Sowohl neues Wissen als auch liebe Bekanntschaften.

27. Eine Spiegelreflexkamera:
Es handelt sich dabei um eine Canon 1100D, die ich vor zwei Jahren unter anderem für den Kunstleistungskurs erstanden haben. Außerdem habe ich zu dem Zeitpunkt noch einen Beautyblog betrieben (dem ist auch ein Großteil meiner Schminksammlung zuzuschreiben), für den ich ordentliche Fotos brauchte. Ich hab die Kamera sehr lieb gewonnen und möchte ehrlich gesagt keine normale Digitalkamera mehr. Zu sehr hab ich mich an die Qualität der Spiegelreflex gewöhnt.

28. Ein Kuscheltuch:
Es ist lila und weiß mit Igeln drauf und ich habe es (kreativ, wie man als Kleinkind ist) Kuschel getauft. Kuschel ist auch schon über 40 Jahre alt. Auf dem Tuch hat bereits meine Mutter gelegen, als sie noch ein Säugling war, es ist also Ostware. Irgendwann kam dann ich und Kuschel wurde bei mir weiter verwendet. Mein Bruder kam dann später nicht mehr in den Genuss dieses Tuches, weil ich es da schon annektiert hatte. Eigentlich gehört zu Kuschel auch noch Kuschi, ein Kopfkissen (oder das, was noch davon übrig ist), das sehr unter mir gelitten hat und deswegen nur noch ein Schatten seiner selbst ist, sich derzeit aber in der Wäsche befindet. Ich liebe Kuschi und Kuschel von ganzem Herzen, die beiden haben auch heute noch einen festen Platz in meinem Bett, nachdem die anderen Kuscheltiere mit den Jahren weichen mussten, und werde wohl noch damit begraben.

29. Ein Familienplaner:
Den schenkte meine Mutter mit zum 18. letztes Jahr. Es handelt sich dabei um einen „Pauli, der Maulwurf“-Kalender. Als Kind habe ich Pauli geliebt und bis heute find ich ihn toll. Weil Mama mir zur Volljährigkeit mehrere kleine Sachen überreichte, die irgendwas mit meinen Vorlieben als Kind zu tun hatten, musste irgendwas mit dem kleinen Maulwurf auch dabei sein. Der Kalender wurde zwar noch nie zum Planen von irgendwas genommen, aber er ist total niedlich und schön anzusehen.

30. Ein weißes Gummiarmband:
Darauf steht „Flugkraft“. Der Hintergrund davon ist ein Fotoprojekt, das Marina Park, Vorstand von LEUKIN, ins Leben gerufen hat. Unter dem Titel „FLUGKRAFT – Fotoprojekt gegen Kinderkrebs“ besucht sie Familien mit krebskranken Kindern, um diese schwerste Zeit mit Bilder festzuhalten. Damit möchte sie zeigen, dass es trotz allem normale Familien sind, die das alltägliche Leben meistern müssen. Und sie gibt den Familien mit ihrer Arbeit Kraft im Krampf gegen den Krebs. Die Shootings sind dabei kostenlos.
Man kann das Projekt unterstützen, indem man spendet oder für 5€ ein solches Armband kauft. Schaut es euch auf jeden Fall mal an. Infos findet ihr unter www.flugkraft.de
Dort gibt es auch einen Link, der euch mehr über LEUKIN erfahren lässt, ein Verein zur Hilfe leukämiekranker Kindern.

31. Ein Zollstock:
Der liegt hier seit April dieses Jahr. Meine beste Freundin und ich haben im in der Woche vor Ostern an einem Intensivworkshop der Stage School Hamburg teilgenommen.Jetzt verglichen mit dem „It's Musical“-Workshop vor zwei Wochen bin ich von dem im Nachhinein noch weniger überzeugt, als ohnehin schon. Wie dem auch sei, wir haben in den sechs Tagen im April ein kleines Stück erarbeitet. Meine beste Freundin hat einen Handwerker gespielt und benötigte dafür einen Zollstock. Den hat mein Vater ihr geliehen und seitdem liegt er bei mir im Zimmer. Nun, vielleicht sollte ich ihn Papa mal zurück bringen...

32. Ein schwarzer Ringordner:
Darin befinden sich meine Noten für den Gesangsunterricht. Mittlerweile hat er einiges an Masse zugelegt, es sind inzwischen 34 Lieder. Ein bunter Mischmasch aus Operette, Oper und Musical. Ein bisschen Jazz und Pop sind auch dabei, aber vorrangig klassische Stücke und eben Musicals. Und ihr glaubt nicht, wie viel Spaß der Unterricht bei meiner Lehrerin macht!

33. Ein Fotoalbum:
Das hat mir Lena zum 18. Geburtstag geschenkt. Es ist voll mit Bildern, die im laufe der Zeit, die wir uns kannten, entstanden sind und die etwas mit „Tanz der Vampire“ zu tun haben, das Stück durch das wir uns kennenlernten und womit wir viel Zeit verbracht haben. Viele der Bilder sind mit den Darstellern des Stücks an der Stage Door entstanden. Und darüber hinaus hat sie sich die Mühe gemacht, Geburtstagswünsche von denen zu sammeln und die mit in das Buch gepackt. Als sie es mir dann überreichte, bin ich fast gestorben vor Freude. Es ist eines der schönsten Geburtstagsgeschenke, die ich jemals bekommen habe und jedes Mal, wenn ich das Buch öffne, fange ich fast an zu weinen.
Lena, ich bin dir dafür immer noch so unendlich dankbar! <3

34. Ein Teddybär:
Er ist ca. 20cm groß und recht schlank. Also keiner von diesen pummeligen Süßen. Früher war er mal rosa, heute ist er eher grau. Ich hab ihn von meiner Mutter bekommen, als ich vier, fünf, sechs war, irgendwo in dem Dreh. Wir haben damals zusammen nach einem Namen für den Bären gesucht und Mama meinte, er sähe aus wie ein Fred. Ich hab mich als Kind über den Namen beömmelt und so haben wir ihn Fred Bär getauft (übrigens mit langem E). Fred hat mich damals dann immer beg-leitet. Im Kindergarten, in der Schule, auf Reisen... Er war auch dabei, als mir die Polypen rausgenommen wurden. Und bis heute ist er neben einem kleinen blauen Rasselteddy, den man mir in die Wiege schmiss, als ich ein Baby war, das einzige Kuscheltier, zu dem ich noch heute eine solche Bindung habe. Er kommt gleich hinter Kuschi und Kuschel.

35. Ein Schülerkalender:
A5 Format und für jeden Wochentag eine Seite, abgesehen vom Wochenende, da müssen sich Sonnabend und Sonntag eine Seite teilen. Ich finde das so ungemein praktisch, weil man da schön viel Platz hat, Details zu Terminen aufzuschreiben. Auf dem Cover sind Bilder von London. Ich war 2012 zweimal dort und habe mein Herz an diese Stadt verloren. Ihr ahnt nicht, wie gern ich nochmal hin möchte, aber bisher sagt der Geldbeutel einfach nein.

36. Eine selbst erdachte Castlist:
Am Abend des Mitternachtsballs, einer Sondervorstellung von TdV, bei der die Szene mit dem Mitternachtsball wirklich um Mitternacht stattfand, haben Lena und ich uns getroffen und irgendwann im Laufe des Abends eine nicht einmal ansatzweise ernstzunehmende Castlist erstellt, bei der wir die Darsteller wild durcheinander geworfen haben und Rollen bewusst so verteilten, dass es nicht passte. Wir haben uns köstlich amüsiert und als Erinnerung daran hängt diese Castlist an meiner Wand.

37. Ein begonnene Zeichnung:
Das Gesicht habe ich fertig, es fehlen eigentlich nur noch Haare und Kleidung, aber ich kann mich im Moment nicht dazu bewegen, es fortzusetzen. Vielleicht die nächste Zeit wieder, aber im Moment fehlt mir die Lust. Obwohl ich bis jetzt recht zufrieden bin. Mal sehen, wie ich in ein paar Monaten davon denke. Aber dann hab ich eh hoffentlich nur noch Fotos und das Model freut sich über der Original.

38. Ein zweites Bettzeugs:
Vor kurzem war meine beste Freundin für eine Woche in Berlin und wie gesagt wird mein Bett gelegentlich ausgeklappt zum Zweitschlafplatz. Es besteht zwar immer noch die Möglichkeit für den Besuch, mit einer Matratze auf dem Boden vorlieb zu nehmen, aber bisher haben sich doch alle für das Bett entschieden. Und da ich morgen wieder Besuch bekomme, der über Nacht bleibt, wird das Bettzeug einfach neu bezogen und schön ist.

39. Ein Wäschekorb:
Noch immer voll mit frisch gewaschener Wäsche. Eigentlich hab ich ja einen Schrank. Eigentlich. Denn nur ganz selten mal (und meistens erst, wenn sich Besuch anbahnt) wird die Wäsche dann in selbigen sortiert. Ansonsten steht hier meistens der Korb, aus dem ich dann die Klamotten raus suche, die ich tragen will. Der Rest wird wild im Zimmer verteilt. Ordnung ist das halbe Leben und ich lebe in der anderen Hälfte.

40. Ein Verstärker:
Von Marshall und zur Verwendung mit einer E-Gitarre (wahlweise aus einem E-Bass oder so, aber sowas habe ich nicht). Manchmal bekomme ich wieder Lust, Punkrock zu spielen und dann kommt er zum Zuge. In letzter Zeit aber eher weniger, weil mir derzeit nicht der Sinn nach verzerrten Gitarrenklängen steht und ich lieber das Klavier im Wohnzimmer mehr schlecht als recht quäle.

41. Ein paar Schuhe:
Sie sind in einem Beige-Cremeton, haben am Hacken und an der Spitze etwas rosanere Applikationen, sind von Deichmann, haben einen relativ breiten, ca. 6cm hohen Absatz und mit Riemchen. Sie haben mich sieben Stunden durch den Abiball getragen und fingen erst dann an, wehzutun. Außerdem kamen sie jetzt beim Workshop in Hannover zum Einsatz und den ganzen Sommer über immer mal wieder als normale Straßenschuhe. Sie sind schön, weil sie schlicht sind und trotzdem ein bisschen eleganter. Und eben bequem.

42. Eine silberne Kette mit Herzanhänger:
Die hat mir meine beste Freundin geschenkt. Bei dem kleinen Anhänger handelt es sich um ein Medaillon, in das man rein theoretisch ein Foto machen könnte, bisher ist bei mir aber noch keins drin. Ich weiß a) noch nicht, woher ich ein so kleines Bild nehmen soll. Und b) hätte ich dann immer Angst, es zu verlieren, weil ich unbewusst immer viel mit dem Anhänger spiele.
Es gab zwei von diesen Ketten, die andere hat meine beste Freundin. Wobei wir von ihrer haben den Anhänger aber abgemacht und an die Kette gebunden haben, die sie immer trägt. Kitschig, ich weiß. Aber schön zu wissen, dass man den anderen immer ein bischen bei sich hat.

43. Ein Schallplattenspieler:
Ja, auch ich hab streckenweise Old School Anwandlungen. Daneben stehen auch ein paar Vinylplatten (wie könnte es anders sein unter anderem Die Ärzte), die aber nur selten abgespielt werden. Hintergrund: Der Plattenspieler steckt derzeit in keiner Steckdose und oben drauf auf der Abdeckung liegt zu viel Zeugs. Die Lieder auf den Platten hab ich ja auch digital, also kann ich sie auch am Rechner abspielen. Das ist bequemer.

44. Leere Seltersflaschen:
Die meisten Leute trinken Wasser ja. Ich atme sowas ein. Wenn ich ein Glas an den Hals setze, ist es schnell mindestens halbleer und am Tag sind so zweieinhalb Liter trinken bei mir eigentlich der Regelfall. Wenn ich dann also in meinem Zimmer bin, möchte ich da auch was trinken. Deswegen trage ich immer wieder Seltersflaschen hoch in mein Kabuff, bringe sie aber nur selten zurück. Die sammeln sich dann hier und irgendwann lohnt es sich, Pfand wegzubringen.

45. Ein Tonkaktus:
Hansi ist nicht der erste Kaktus, den ich habe. Er ist der erste, den ich nicht tot kriege. Vor ihm gab es schon ein paar andere, die immer ein halbes bis ein Jahr ein prächtiges Leben führten und dann langsam das Zeitliche segneten. Damit ich endlich einen Kaktus habe, den ich nicht umbringe, schenkte meine Mutter mir diesen Tonkaktus. Die Ironie dahinter: Kurze Zeit darauf fiel er mir runter und der Kaktus brach vom Topf ab. Ich hab ihn dann geklebt und halte ihn praktisch „künstlich am Leben“.
Und so ist Hansi bis heute der einzige Kaktus, der mich wirklich aushält.

46. Ein Traumfänger:
Auch schon zehn Jahre alt und wieder ein Geschenk meiner Mutter. Er ist nicht sonderlich groß, das Netz hat vielleicht vier Zentimeter Durchmesser, aber seit ich ihn habe, hängt er vor meinem Fenster. Er sieht zwar nicht mehr ganz so toll aus - Die Farben haben mit den Jahren gelitten und von den Federn, die einst daran befestigt waren, sind nur noch zwei mehr schlecht als recht übrig - aber so lang das Lederband ihn hält, bleibt er dort hängen. Basta!

47. Ein Skizzenbuch:
Es begann im ersten Semester vom Kunstleistungskurs tatsächlich als Skizzenbuch seine Karriere. Wobei es da gefüllt wurde mit Face Charts (für jene, die nicht wissen, was das ist: Man druckt eine comicartige Gesichtsvorlage auf das Papier und trägt dann darauf Make Up auf, um bspw. Bühnen Make Up oder Looks für Fotoshootings schon vorher auszuprobieren oder festzuhalten) und weniger mit Zeichnungen. Und irgendwie wandelte es sich dann zum Autogrammbuch. Es war ständig an der Stage Door dabei und hat mit der Zeit auch darunter gelitten. Der Buchrücken ist abgefallen und es ist derzeit etwas zerfetztes Geschenkpapier drumherum, um es irgendwie zusammen zu halten.
Inzwischen habe ich ein neues Autogrammbuch von Lena bekommen, die das Elend nicht mehr mit ansehen konnte, das alte bleibt aber trotzdem in meinem Bestand.

48. Eine „Tasche des Todes“:
Ihr kennt sicher nichtlustig, oder? Ich persönlich liebe ja Joscha Sauers Cartoons. Und besonders mag ich die, in denen der Tod vorkommt. Scheinbar bin ich damit nicht die einzige, denn es gibt richtiges nichtlustig-Tod-Merchandise zu kaufen. Unter anderem die „Tasche des Todes“. Eine (Verzeihung) kackbraune Plastiktasche, auf der vorne der Tod und der Pudel des Todes abgebildet sind. Weil ich nichtlustig (und eben den Tod) so genial finde, haben meine Eltern mir irgendwann mal so ein ganzes Set geschenkt: Der Kugelschreiber des Todes, die Geldbörse des Todes (die bis heute in Benutzung ist) und eben die Tasche des Todes. Die wurde dann von mir so intensiv genutzt und mit Schulzeug auch zu voll gepackt, dass irgendwann die Träger rissen. Seitdem hängt sie nur noch zur Zierde in meinem Zimmer. Man könnte sie wegwerfen, aber dafür verbinde ich zu viele Erinnerungen damit. Beispielsweise von dem einen Tag unseres Londonaustauschs in der zehnten Klasse. (Achtung, es folgt eine Anektdote!)
Mein Freundeskreis und ich waren mit unsere Austauschschülern am Sonntag in einem Park in einem der Außenbezirke Londons. Lustiges Beisammensein, schönes Wetter, wir spielten Fußball und andere Spiele und es entstanden einige Bilder. Ich hatte an dem Tag die Tasche des Todes dabei, so wie eigentlich immer zu der Zeit. Und als wir dann wieder in Deutschland die Bilder von dem Tag durchsahen, stellten wir fest, dass auf jedem, wirklich JEDEM diese Tasche zu sehen war. Egal, ob es sich dabei nur um ein Futzelchen oder die ganze Tasche handelte, sie war immer drauf. Auch auf den Bildern, die eigentlich in die ganz andere Richtung geschossen worden waren. Wir können es uns bis heute nicht erklären, aber es ist noch immer lustig. Und deswegen amüsiere sich besagte Freunde auch heute noch, wenn sie mein Portemonnaie sehen. Weil sich dann wieder an diesen einen Tag und eben die Fotos mit der Tasche erinnert wird.

49. Ein paar Ohrringe:
Kleine Hängerchern aus Sterlingsilber. Daran sind drei Swarowskikristalle, die untereinander hängen. Sie sind nicht groß oder besonders auffallend, aber in ihrer Schlichtheit wunderschön. Und außerdem ist mein kleiner Bruder stundenlang zur Vorweihnachtszeit durch Shoppingcentren gehetzt auf der Suche nach einem Geschenk für mich, sogar sein bester Freund wurde rekrutiert, um etwas zu finden, bis er dann diese Ohrringe entdeckte. Allein das macht sie zu den schönsten, die ich habe.

50.Ein paar Vampirzähne:
Es gibt von Scarecrow Eckzähne aus Plastik zu kaufen, die man mit einer speziellen Paste an die eigenen Zähne anpassen kann, damit sie perfekt sitzen, ohne dass man Haftcreme verwenden muss. Solche habe ich. Das derzeit ist mein zweites Paar, weil ich das erste verloren habe. Sie sind nur zu empfehlen, auch gerade weil sie sogar relativ echt aussehen und angenehm zu tragen sind. Mit etwas Übung kann man sogar ordentlich damit sprechen.
Die einzige Ironie daran: Man sollte mit diesen Vampirfängen im Mund keine roten Flüssigkeiten trinken, weil sie sich sonst rosa verfärben könnten. Ähm, ja...


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Und damit wäre ich dann auch fertig. Eigentlich hätten sich hier noch mehr Sachen angefunden, die ich hätte aufzählen können und zu denen ich noch etwas erzählen könnte. Aber es heißt ja „50 things...“ und nicht „139 things...“, deswegen belassen wir es dabei.
Hut ab vor allen, die bis hier her gelesen haben. Euer Durchhaltevermögen ist bewundernswert. :D
Wer jetzt noch seinen Kommentar zu irgendwas abgeben will, der kann dies gern als Review oder Nachricht tun. Ansonsten euch jetzt auch einen schönen Tag und viel Spaß bei dem, was auch immer ihr euch noch für den Rest von heute vorgenommen habt. :)


Liebe Grüße
Paule
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast