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24  Ր૯คς૦Ոς - მ ჩმղძ օղ էօմɾ ωἶէհ 5 ʂεƈօղძʂ օբ ʂմოოεɾ

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford
08.09.2014
18.02.2017
70
107.034
9
Alle Kapitel
257 Reviews
Dieses Kapitel
14 Reviews
 
 
08.09.2014 1.738
 
Jetzt schreibe ich also nach 2 Monaten 5sos Fan eine FF. So schnell kann es gehen.

Jedenfalls freue ich mich, dass du hier gelandet bist und freue mich, wenn dir meine Geschichte gefällt. Du kannst auch gerne ℜᄐ꒷エᄐ꒳꒚ hinterlassen 【ツ】

Meine updates werden vielleicht alle zwei Wochen sein. Wenn es gut läuft auch jede Woche.


So, jetzt geht es aber zum ersten Kapitel, das gleichzeitig auch als Prolog dient.
Viel spaß beim Lesen...

LG Nathalie


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„Wie jetzt? Was genau soll das heißen?“ Geschockt starre ich meinen zwei Jahre älteren Bruder Jeremy an und warte auf eine Antwort, die ich ja doch leider schon Kenne. Ich will es aber einfach nicht wahrhaben. „Es heißt, dass wir Umziehen. Nach Deutschland.“ Der will mich hier doch ernsthaft verarschen. Er meint das bestimmt nicht ernst… oder? „Ja, klar. Gibt ja auch Sinn, wenn wir kein einziges Wort Deutsch können, geschweige denn verstehen.“ Der 17-Jährige nimmt seine Hände aus der Hosentasche und hält plötzlich einen Flyer in der Hand, der er mir wortwörtlich vor die Augen drückt. Ich reiße ihm den blauen Flyer aus der Hand und sehe ihn mir an. Eine Anmeldung für einen intensiven Deutschlernkurs. „Deswegen haben Mum und Dad uns da angemeldet“, erklärt er mir und setzt sich ebenfalls an die Küchentheke.





Verwirrt blicke ich auf und in seine grünen Augen, während er mich nur mitleidig mustert. Dann seufze ich einmal, bevor ich die Konversation fortführe. „Dass Dad sich auch immer wieder für einen neuen Job entscheiden muss. Das ist fast schon Folter!“ „Wir können froh sein, dass wir bis jetzt noch nicht umziehen mussten“, antwortet er mir.





„Bis Heute, geht bitte eure Sachen packen“, befiehlt uns unsere Mum, die gerade durch die Tür kommt und unser Gespräch wohl gehört hat. „Muss das wirklich sein?“, kommt es von meinem Bruder und mir gleichzeitig. Es passiert uns öfters, dass wir synchron sprechen, es ist fast schon gruselig. Das liegt wohl daran, dass wir zwei eine so starke Bindung zueinander haben – Das sagt Mum jedenfalls. „Ja, wir wollen Heute doch noch fahren!“ „Heute noch?“, kommt es von mir, während Jeremy im selben Moment ein „Wir fahren?“ von sich gibt. Das war´s wohl wieder mit unserer Fähigkeit der Synchronisation. „Ja und Ja. Also, ab nach oben mit euch.“ Murrend stehen wir zwei von den Hockern auf und schleifen uns die Treppe nach oben.





Keiner von uns findet Gefallen daran in ein anderes Land zu ziehen, besser gesagt einen anderen Kontinent. Mich wundert es jetzt schon, wie mein Dad auf die Idee kommt, mit dem Auto von Australien nach Deutschland zu kommen. Will er etwa mit einer Fähre über das Meer fahren? Ist das überhaupt möglich, wenn die Kontinente so weit entfernt sind? Na, dass werden wir ja dann spätestens in ein paar Tagen erfahren.





In meinem Zimmer – besser gesagt unserem Zimmer, da Jeremy und ich uns eines wegen Platzmangels teilen müssen – sehe ich lauter Kisten stehen. Es sind diese hässlichen Umzugskisten, die einfach jeder kennt. Sobald man das Wort Umzug hört, hat man diese hellbraunen Kisten vor Augen, in die man alles Reinstopfen darf, um sie wenig später wieder auszuräumen. Das schlimmste am ganzen Umzug. Also machen Jeremy und ich uns an die Arbeit und verpacken unsere wenigen Bücher, die wir besitzen, unsere erstaunliche Ansammlung an PC-Spielen und die Unmengen von DVDs.





Mein Bruder und ich standen uns immer schon sehr nah. Er hat mir alles beigebracht, mir in der Schule geholfen und dafür gesorgt, dass ich süchtig nach PC-Spielen werde. Hat wohl auch geklappt und wenn ich hier in Sydney bleiben würde, hätte ich an einem Wettbewerb teilgenommen. Und mit meinem Bruder an meiner Seite, wären mir die 1000 Euro, die es dort jedes Jahr zu Gewinnen gibt, sicher. Naja, es sei denn, Mikey würde auch daran teilnehmen. Dann müsste ich mir wirklich Sorgen machen, aber dafür macht es auch irre viel Spaß, mit ihm zu spielen, was wir ja jetzt leider nicht mehr tun können, denn ich muss ja in dieses bescheuerte Deutschland ziehen. Ich darf in ein Fremdes Land, in dem ich kein Wort verstehe und dafür meine besten Freunde verlassen. Ich gehe direkt in die Hölle!






„Hey, kommst du noch mit rüber zu Mikey? Die anderen sind auch bei ihm!“ Ich nicke leicht und folge meinem Bruder zu unserem Nachbarn, der mal wieder – wie sollte es auch sonst sein, immerhin ist das Michael Clifford – am Zocken ist. Auch die anderen, Luke, Calum und Ashton sitzen in Mikeys Zimmer und spielen entweder mit oder essen Pizza. Dieser Anblick, wie alle so dasitzen, lachen und spielen, lässt mich grinsen, verhindert aber nicht, dass meine Traurigkeit leicht zu erkennen ist.





„Was ist los, Jessypessy?“ Michael sieht von seinem Spiel auf – Was ein großes Wunder sein dürfte – und wendet sich an mich, mal wieder mit seinem obercoolen Spitznamen, den er für mich gefunden hat. Ich versteh echt nicht, wieso er mich nicht wie die anderen aus unserer Schule Jessy nennen kann. Ist es wirklich so schwer? Aber gut, es ist Mikey, der darf das. Obwohl, eine Wahl hätte ich sowieso nicht, also kann ich nichts tun, außer diesen bescheuerten Namen zu akzeptieren.





„Ähm... Wir… Sag du doch was, Jess!“, meldet sich mein Bruder jetzt zum ersten mal und überlässt wie immer mir die schwierigen Dinge. Sonst will er ja auch immer den Herzensbrecher in der Schule spielen, aber wenn wir, wir Sechs nur unter uns sind, ist er wirklich ganz anders. So wie jetzt eben. „Warum soll ich immer solche Sachen berichten?“, stelle ich ihn zur Rede, bekomme allerdings nur ein Schulterzucken und sein Herzallerliebstes Grinsen als Antwort. Ich hole einmal tief Luft und sage gerade raus: „Wir werden Umziehen!“ „Was?“, kommt es von allen beinahe synchron und Mikey hat sogar seinen Controller zur Seite gelegt.






Während unsere Freunde uns geschockt mustern, setze ich mich auf den Boden und kralle mir ein Stück Pizza aus Lukes Schachtel, den das gerade kein bisschen stört. Sein Blick liegt, wie der der anderen, immer noch auf mir, bis er dann kurz zu meinem Bruder wechselt. „Ist das euer Ernst? Kommt schon, ihr macht Spaß. Ihr zieht nicht wirklich um“, will es Ashton einfach nicht wahrhaben, was ich selbst noch nicht so ganz tue. An den Gedanken, diese vier Idioten vielleicht nie wieder zu sehen, werde ich mich nie gewöhnen.





„Wohin denn überhaupt?“ „Deutschland!“ Jeremy und ich sind wieder in einem Element und das Wort verlässt gleichzeitig unsere Lippem, allerdings fügt mein Bruder noch hinzu: „Unser Dad hat ne neue Arbeitsstelle gefunden und die ist nun mal in Deutschland.“ „Welcher Job kann so wichtig sein, dass ich auf meine beste Schülerin verzichten muss?“ Nach Mikeys Satz, verdrehen sich erst mal alle Augen im Raum, was mich kurz auflachen lässt. Mein Bruder hat mir zwar immer alles beigebracht, aber meinen Erfolg im Zocken - egal welche Spiele es sind - habe ich diesem Verrückten mit den blonden Haaren zu verdanken. „Er ist irgendein Facharzt, oder etwas in der Art“, versucht sich mein Bruder zu erinnern.





„Und wann geht ihr?“, fragt Luke und sieht mich fragend an und ich erzähle den Vier, was ich alles über den Umzug weiß. „Also geht ihr in genau 5 Stunden in ein anderes Land und wir werden uns vielleicht nie wieder sehen?“ „Ich bin mir sicher Calum, dass sie mal ihre Verwandten besuchen werden, die hier in Sydney leben. Ihr kommt doch wieder, oder?“ „Sorry Luke. Du weißt doch, dass unser Onkel, unser letzter Verwandter in Sydney vor einem Monat gestorben ist. Meinen Dad hält hier nichts mehr.“





Traurig sehe ich zu Boden, dann mustere ich jeden der einzelnen Jungs. Mikey, wie er in einem weisen Shirt mit einer Bowlingkugel drauf, vor seiner Konsole sitzt und seine Blonden Haare ihm ins Gesicht hängen. Der nächste Blonde, der heute allerdings  seine Haare ziemlich ungestylt auf dem Kopf liegen hat, ist Luke. Lukey Dookey mit den wunderschönen blauen Augen, wie ich ihn heimlich immer nenne – natürlich weiß keiner davon, dass wäre dann doch etwas peinlich. Luke trägt ein einfaches, kariertes, rotes Hemd, das ihm dennoch super gut steht. Der nächste ist Calum. Er hat von allen anderen als einziger etwas dunklere Haut und kurze, schwarze Haare, anders als Ash, der wiederum blonde Haare hat. Allerdings enthalten diese leichte Locken. Beide, Calum und Ashton, tragen in etwa die gleichen Hoodies, nur in einer anderen Farbe und ein etwas anderes Design. Und so sitzen die Jungs also vor mir und meinem Bruder, starren uns fassungslos an und sagen nichts.





Plötzlich wird mir ein Controller vor die Nase gehalten. „Noch ein Spiel. Ein letztes Spiel an das wir uns für immer erinnern können“, versucht Michael mich zu überreden und zögerlich nehme ich den Controller in meine Hand. Aber als die Stimme von seiner Mutter ertönt, ist klar, dass wir das Spiel auf nächstes mal verschieben müssen, wenn es denn überhaupt ein nächstes Mal geben sollte. „Jessica, Jeremy! Eure Mutter will, dass ihr wieder rüber geht!“ Das war dann wohl auch der letzte Besuch bei diesen Chaoten, zu denen wir auch mal gehört haben. „Ihr habt´s  gehört. Wir müssen los.“





Sofort ist Mikey auf den Beinen und zieht mich in eine feste Umarmung. „Mach´s Gut Jessypessy. Ich werde dich vermissen.“ Auch wenn er wieder diesen schrecklichen Namen benutzt hat, hat er mir doch noch ein letztes Mal ein lächeln ins Gesicht gezaubert, dass er leicht erwidert. Auch von den anderen werde ich in eine innige Umarmung gezogen, wobei ich bei Luke doch etwas länger verweile, als eigentlich geplant und wieder setzt sich dieses Kribbeln in meinen Magen. Ich stand schon immer ein bisschen auf ihn und ich hoffe wirklich, dass es noch keiner bemerkt hat. Des Weiteren ist er, wie Michael, einer meiner besten Freunde. Zu Jer gehören da ehr Calum und Ashton.





Nachdem wir uns verabschiedet haben, wollen wir gerade durch Michaels Zimmertür, als ich mich doch nochmal kurz umdrehe und mit einem lächeln meinen letzten Satz an die Jungs bringe: „Wenn ihr mit eurer Band jemals Berühmt werdet, werde ich auf jeden fall euer Album kaufen.“ Normalerweise würde jetzt von einem kommen, dass das eh nie eintreffen wird, aber heute nicht. Heute bekomme ich nur ebenfalls ein lächeln von ihnen. Dann verlasse ich das Haus und mache mich bereit für die Abreise.
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