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Es ist nicht wie es scheint [DRAMAtical murder]

von Teafairy
KurzgeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Koujaku Noiz
08.09.2014
15.09.2014
2
5.333
 
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08.09.2014 2.242
 
Heeyho :D schön das ihr immer noch da seid und lest. Ich freu mich echt. Rückmeldung zu meiner Geschichte sind wie immer erlaubt. Ich freu mich schon und nun viel Spaß.

Erschöpft ließ ich mich in mein Bett fallen. Und lieferte mir sogleich ein Wettstarren mit meiner Deckel. Kraftlos breitete ich die Arme aus und sah einfach nach oben. Die Gedanken in meinem Kopf veranstalteten ein Wettrennen. Sie rasten durch meinen Kopf und ich bekam keinen von ihnen zufassen. Doch alle drehten sie sich um ein Thema: Noiz. Beni flog über mir ein Paar Kreise und meine Augen begannen ihn zu verfolgen. Er bewegte den Schnabel. Redet er etwa mit mir? Verwirrt blinzelte ich. „Erde an Koujaku! Noch einer zu Hause?“ zeternd landete er auf meiner Brust. Seine Augen begutachteten mich eindringlich. Dann seufzte er: „Du hast mir nicht die Bohne zugehört was? Ich sagte das du schlafen gehen sollst du Eimer und dir morgen den Kopf über diesen Hasenkopf zerbrechen sollst weil ich kenn dich, du denkst schon seit dem du ihn nach Hause gebracht hast an ihn. Torfkopf!“ er pickte mir gegen die Stirn. Und abstreiten konnte ich es ja auch nicht. Immerhin war es die Wahrheit. „Du hast Recht…“ gab ich etwas niedergeschlagen wieder stand auf um mich umzuziehen und ins Bett fallen zu lassen. Ich war hundemüde und schlief dem entsprechend recht schnell.

Unter seinen heißen Berührungen stöhnte ich auf. Seine Hände fuhren über meinen bebenden Körper. Strichen neckisch die Tattoos nach, fuhren über meinen Bauchmuskeln und erkundeten die unzähligen Narben. Meine Hände waren von ihm an den Bettrahmen gefesselt, so dass ich es einfach nur geschehen lassen konnte. Seine Zunge war warm als sie sich von meinem Hosenbund nach oben leckte. Nur das Piercing in seiner Zunge war kühl. Meine Wangen glühten und ich stöhnte heißer auf als der Frechdachs mir in den Nippel biss. Hart leckte seine Zunge noch einmal darüber eh er seinen Weg nach oben fortsetzte. Seine linke Hand verschwand unterdessen in meiner Hose. An meinem Hals hinterließ er einen Abdruck seiner Zähne, eh er seinen Kopf hob und mich ansah. Seine grünen Augen leuchteten vor Lust. „Koujaku…“ flüsterte er, „Koujaku…“ seine Stimme klang weich und voller Lust. Ich hatte das Gefühl wegen ihr dahin zu Schmelzen. Seien Lippen trafen meine und vereinten sich leidenschaftlich und voller Lust. Grob stieß seine Zunge in meinen Mund und spielte mit meiner Zunge. Sein Piercing stieß gegen meine Zähne und gab dabei einen metallischen Klang von sich. Seine Hand in meiner Hose begann sich zu bewegen und ließ mich in den Kuss stöhnen. Meine Körpertemperatur stieg an als er von meinem Mund abließ und sich meinen unteren Regionen zu wand. Das Geräusch von meiner Hose die dumpf auf den Boden fällt nahm ich kaum war als seine Lippen meine Länge berührten. Seine Zunge darüber strich und sein Speichel darauf verteilte. Ich wusste nur dass meine Kehle trocken vom Stöhnen war und dass warmes Blut meine Nase verließ. Das rote Rinnsal lief an meinen Lippen entlang und dann meine Wange runter. Heiß und schnell ging mein Atem, ich zitterte vor Erregung. Ich spürte den leichten sog seine Mundes. Es entlockte meiner Kehle ein lustvolles Stöhnen. „haa….ahh N…ngnnahh NOIZ!!“ ich schrie seine Namen, während meine Hände sich an das Seil krallten, mit dem meine Hände angebunden waren. Sein Finger verschwand in mir. Erst einer und dann zwei. Sie fühlten sich komisch an aber ich wollte mehr. Viel mehr. Und als er sich komplett in mir versenkte…wachte ich auf. Ich riss die Augen auf. Atmete heiß ein und aus. Mein Haar klebte schweißnass an meinem Körper. Es war wie jede Nacht. Wie jede Nacht zu vor. Mit dem Unterschied das ich mich dieses Mal daran erinnere. Ich träumte von Noiz. Jede Nacht. Mein Herz klopfte wild. Meine Wangen brannten. Noiz. Verwirrt fasste ich mir an den Kopf. Wieso er? Und warum schlägt mein Herz so schnell? Verwirrt wollte ich auf stehen, doch ich merkte das es da vor her Wichtigeres gab das es zu lösen galt. Ich errötete und sah zu meiner Erregung. „Der Tag geht gut los… wenigstens konnte ich mal wieder aus schlafen…“ seufzte ich bevor meine Hand nach unten wanderte.

Ich sah den Junk Shop Heibon schon von weitem. Wie er unscheinbar da lag. Aoba müsste gleich Pause haben. Irgendwo musste ich hin mit meinen Gedanken. Ich musste jemand um Rat fragen. Und Aoba wird mir sicher zu hören. Lächelnd betrat ich den Laden. Ganz kurz konnte ich Aoba hinter dem Tresen wahrnehmen und Noiz der sich mit ihm unterhielt, doch dann merkte ich nur noch wie mir etwas Schweres auf den Kopf fiel.

Mein Schädel tat höllisch weh als ich zu mir kam. Ich lag weich und warm. Vermutlich ein Bett. Das Licht schmerzte in meinen Augen als ich sie öffnete. Die Decke die ich über mir wahr nahm war nicht die meine. Und erst jetzt bemerkte ich das Geräusch von Tastaturklappern. Es war noch relativ leise. Vermutlich im Nachbarraum. Ich setzte mich auf und fasste mir stöhnend an den Kopf. Ich trug einen Verband um meine Stirn. Was war nur passiert? Vorsichtig sah ich mich um. Dieser Raum war mir völlig unbekannt. Einfach eingerichtet und ich konnte ab und zu Hasen erkennen. Hasen? Wieso sind hier Hasenartikel? Was weiß ich vielleicht hab ich auch so einen auf die Birne bekommen das ich halluziniere. Ich stand auf und durch meinen Kopf zog sich ein stechender Schmerz. Der Raum war in Schwarzgrün gehalten. Doch das interessierte mich nicht ich wollte wissen wo ich bin. Also ging ich auf den kleinen Flur hinaus. Die erste Tür die mich interessierte war leicht offen. Aus ihr drang ein gedämpftes Licht. Ähnlich dem Licht eines Monitors. Die Tastaturgeräusche kamen auch aus dieser Richtung. Langsam schritt ich dort hin und spähte durch den Türschlitz. Nur um Noiz da sitzen zu sehen. Auf seine Tastatur hämmernd und Pasta essend. „DU?!?!?“ schrie ich entsetzte. Sein Kopf drehte sich nur ganz langsam in meine Richtung. Aus seinem Mund hingen noch ein Paar Nudeln. Aufmerksam beobachtete er mich, als ich wild mit den Armen zu fuchteln begann. Mein Kopf brauchte etwas bis ich verstand was passiert ist. Ich war bei Noiz zu Hause und er hat sich um meinen Kopf gekümmert und…und…und…WARUM EIGENTLICH??
„Was hast du mit mir gemacht du Spinner?!?!“

„Ich hab mich um dich gekümmert.“

„Ja klar! Und deswegen entführst du mich her. Ganz klar du hast bestimmt irgendwelche kranken Experimente mit mir gemacht bestimmt hab ich jetzt irgendeinen Chip in meinem Hirn und du kannst mich versteuern.“ Meine Stimme klang panisch und laut. Wild gestikulierte ich, eigentlich sollte man es eher fuchteln nennen.
„Wenn ich das gemacht hätte, würdest du jetzt die Klappe halten“ ungerührt aß er weiter.
„Warum hast du das überhaupt gemacht du Freak?“
„Aoba hatte keine Zeit und hat sich Sorgen um dich gemacht da hab ich gesagt ich kümmere mich um dich. Ich hab für dich auch Pasta, also komm runter und iss was. Sonst muss ich mir das mit dem Chip in deinem Kopf noch überlegen“ er wies auf einen Stuhl neben sich und sah mich ruhig an. Ich seufzte und setzte mich. Er drückte mir eine Packung gelieferte Pasta in die Hand. Es waren Spagetti in einer Schinken-Käse-Soße. Noiz gab mir noch eine Gabel und wand sich wieder seinen Bildschirmen zu. Etwas schmollend fing ich an zu Essen. Ich muss ausgesehen haben wie ein kleines Kind. Er hätte mir nicht helfen brauchen dieses Karnickel. So was habe ich nicht nötig. Ich nahm eine Gabel voll Nudeln in den Mund. Sie waren lauwarm. Schlecht schmeckten sie nicht. Stumm wanderte mein Blick über die Bildschirme. Und wieder einmal Verstand ich nur die Hälfte. Aber mehr musste ich ja auch nicht verstehen. Meine Gedanken drifteten ab. Ab zu Noiz. Unbewusst begann ich nach zu denken. Wie hilflos er gestern noch war und von mir nach Hause getragen wurde und nun? Nun bin ich der Schwächling hier. Dennoch war ich froh hier zu sein. Mein Herz begann zu klopfen. Ich war total verwirrt. Liebe ich oder Hasse ich Noiz nun? Ich finde keine Antwort auf diese Frage.
„Kannst du nicht essen oder wirst du einfach nur senil, alter Mann? Du hast da noch was.“ Noiz saß vor mir und wies auf meinen Mund. Erst jetzt bemerkte ich dass die weiße Soße von meinem Mund an langsam nach unten zu meinem Kinn lief. Gerade als ich ihn fragen wollte ob er was zum Abwischen hat, schleckte er mit seiner Zunge darüber. Mein Gesicht färbte sich rot als seine warme Zunge ungewollt auch über meine Lippen strich. Er sah mir in die Augen. Nur einige Zentimeter trennten uns. „Warum so rot?“ Ich schluckte. Was soll ich sagen? In meinem Kopf spielten sich Szenarien ab die von: „Ich fall ihm wie in einem kitschigen Liebesfilm in die Arme und gesteh ihm meine Liebe“ bis „Wir springen auf fangen an zu singen wie in einem Musical oder einem Disneyfilm nur um uns so unsere Liebe zu bekunden“ zu „Ich reiße ihm und mir die Kleider vom Leib und zeig ihm Körperlich das ich voll in ihn verschossen bin“ reichten. Seine Augen blickten mich immer noch an als könnten sie in meine Seele sehen. „Ich…also…“ begann ich doch endete auch bald. Es brachte nichts. Ich war zu nervös um was zu sagen. Was war mit mir? Wieso kribbelt alles so? Ich werde…mich doch nicht in diesen Arsch verliebt haben? „Koujaku… warum…ich will dir gerade die Fresse einschlagen…kann aber nicht.“ Er sprach ganz leise. Kaum hörbar für den Rest der Welt nur hörbar für mich. „Seit einiger Zeit fühl ich mich komisch in deiner Nähe. Nur wenn du den Raum betrittst, Ich deine Stimme höre, oder einfach nur an dich denke! Ich habe Aoba gefragt was das ist und dieser meinte nur dass ich dich liebe doch das kann nicht sein.“
„Wieso sollte das nicht so sein können?“ ich meine Stimme unter Kontrolle.

„Weil ich dich hasse ich kann nicht einfach anfangen dich zu lieben.“

„Weißt du überhaupt wie das Geht?“ er sah mich an. Neugierig.

„Nicht wirklich…“ meinte er knapp.

„Lass mich dir zeigen wie man liebt. Lieben ist gar nicht schwer. Auch wenn man sich mal hasste.“ Ich lächelte aus vollem Herzen. Es fühlte sich richtig an. Ich wollte alles was mal zwischen uns stand hinter uns lassen. Ich wollte alles über ihn wissen. Jede noch so schwache Seite von ihm kennenlernen. Seit wann hab ich mich so verändert? Vorsichtig überbrückte ich die letzte Distanz und küsste ihn. Glück durchflutete mich plötzlich und jeder Schmerz verschwand. Ich schloss meine Augen. Noiz begann seinen Mund gegen meinen zu bewegen. Erst war der Kuss vorsichtig. Doch er wurde immer sehnsüchtiger und verlangender. Als hätten wir so lange auf einander gewartet. Acht los viel die Pastapackung auf den Boden als Noiz mich nach hinten gegen den Stuhl lehnte und sich auf meinen Schoß setzte. Seine Zunge glitt in meinen Mund und ich erschrak erst bei dem kühlen Piercing. Doch er lud meine Zunge zum Tanz ein und sie tanzte mit. Meine Hand legte sich auf seine Hüfte ab und seine Arme schlangen sich um meinen Hals. Bald schon lösten wir uns voneinander, weil uns die Luft ausging. Lustvoll sahen wir uns in die Augen. Es hat sich etwas Grundlegendes in uns verändert. Doch wagte ich nicht es auszusprechen. Wir wussten einfach dass der eine den Anderen liebt. Unsere Lippen trafen erneut auf einander und nur das Geräusch unserer Münder war im Raum zu hören. Erst war es komisch. Auch als er mich auszog und zum Stöhnen bracht. Doch nach und nach, fühlte es sich nicht komisch sondern gut an ihn zu lieben.

„Moment hab ich das jetzt richtig verstanden? Ihr beide seit ein Paar?“ Ungläubig sah Aoba uns an. Sogar etwas geschockt als wir nun, eine Woche später, vor ihm im Heibon stehen. Ich kicherte etwas verlegen und schaute weg während Noiz ihm fast ungerührt ansah. Immer noch ungläubig schüttelte Aoba den Kopf. „Das ist zu krass… Koujaku ich dachte mir ja schon immer das du schwul bist aber mit Noiz? Das ist echt die Schocknachricht des Jahrhunderts. Aber ich freu mich für euch.“ Er fing jetzt an zu lächeln. Beni der auf meinem Kopf saß fing an zu krächzen: „Die Beiden sind aber echt ruppig zu einander ich denke manchmal dass das eher rumprügeln ist als Sex haben. Und wa…“ ich hielt diesem Plappermaul mit beiden Händen fest und hinderte ihn am weiter Sprechen. Ich wollte gerade irgendwas sagen damit diese peinliche Situation nicht so rüber kommt als wären wir die größten Raufbolde im Bett, als Noiz gleich gültig sagte: „Ja sogar sein Bett ist schon kaputt gegangen.“ Mein Gesicht färbte sich rot. Vor Peinlichkeit und vor Wut. Aoba sah uns nur etwas komisch an. Noiz sah kurz zu mir und dann wieder zu meinem Jugendfreund. „Wir gehen dann mal wir wollen ja nicht das Koujaku mich hier vor den Kunden erwürgt.“ Dann nahm er meine Hand und zog mich mit sich während ich anfing mich auf zu regen was für ein Idiot er doch war und wollte ihn am liebsten zusammen schlagen. „Wieso hast du ihm das erzählt? Nicht jede…“ er unterbrach mich mit einem Kuss und sofort wurde ich friedlich. Ich kann mich hundert Mal Fragen wie es dazu kommen konnte das ich und Noiz uns lieben und es wird immer dieselbe Antwort sein. Denn es ist nicht immer wie es scheint.
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