Es ist nicht wie es scheint [DRAMAtical murder]

von Teafairy
KurzgeschichteRomanze, Sci-Fi / P16 Slash
 Koujaku  Noiz
08.09.2014
15.09.2014
2
5.333
 
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08.09.2014 3.091
 
Hallo schön das ihr euch hier her verirrt habt. Das hier soll eigentlich ein Twoshot werden aber wenn sie euch gefallen sollte dann kann ich mich vielleicht dazu hinreißen lassen mehr zu schreiben. Die Handlung ist nach dem Spiel angesiedelt ich habe aber mehrere Routen Enden zusammen gemischt also nicht wunder und zerhackt mich nicht dafür das ich es getan habe ja >w< Ich wünsche euch dennoch viel Spaß und hoffe sie gefällt euch über konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge würde ich mich sehr freuen.

Wieder einmal Schweiß gebadet wachte ich auf. Meine Augen weit aufgerissen und schwer atmend. Der Schweiß floss kalt meine Stirn, mein Hals und den Rest meines Körpers nach. Die schwarzen Haare verworren auf dem Kissen verteilt. Es war noch dunkel, nur die Sterne waren durch die Fenster zu sehen. Beni lag neben mit auf dem Kissen. Er war in Schlafmodus. Seufzend drehte ich mich auf den Rücken. Die Decke wirkte dunkel, nur die Lichter vom Nachbargebäude brachten hin und wieder schwach Licht in mein Schlafzimmer. Ich setzte mich auf und ging zum Fenster. Als ich es öffnete umwehte mich kalte Abendluft. Sie fröstelte erst als sie meinen nackten Oberkörper umspielte, doch wurde fast im selben Augenblick angenehm. Von meinem Fenster aus konnte ich einige Dächer überblicken. In etwas Entfernung konnte ich Clear sehen, wie er über die Dächer sprang. Er muss wohl bei Aoba gewesen sein. Die beiden führen seit Clears Reparatur eine Beziehung. Ich bin eigentlich recht froh darüber. Jetzt ist Aoba nicht mehr so traurig wie zuvor noch als es wenig Hoffnung gab Clear zusammen zu bauen. Und Clear war definitiv besser für Aoba geeignet, als wenn ich mir vorstelle wie das mit Mink oder ihm geworden wäre. Ihm diese grässliche Bohnenstange. Ich stand am Fenster wie zurzeit fast jeden Abend und regte mich innerlich über diesen Noiz-Typen auf. Fast jeden Tag höre ich diesen Namen. Mal reden meine Teammitglieder über ihn oder es ist Aoba der mit einem Lächeln, mir von den Fortschritten seines Schützlings erzählt. Mein Jugendfreund hilft Noiz nämlich sich mit seinen Gefühlen besser auseinandersetzen zu lernen, denn seit einiger Zeit besitz er diese ja, auch wenn ich sagen muss, man hätte ruhig drauf verzichten können ihm welche zu geben. Dann würde Aoba nämlich nicht so viel Zeit mit ihm verbringen, denn das Regt mich echt auf. Noiz soll sich nicht in Aobas Leben drängen. Er macht sich dort nämlich breit wie ein Parasit. Und schon bald hatte ich meinen Traum wieder vollkommen vergessen und widmete meinen Gedanken ausschließlich Noiz. Ich hasse ihn und würde ihm am liebsten den Hals um drehen, doch da hat Aoba etwas dagegen. Und außerdem habe ich keine Lust in den Knast zu wandern wegen einem Giftzwerg wie ihm. In meinen Augen ist er zu nichts anderem gut als Pizza essen und geschlagen zu werden. Das Geräusch von flatternden Flügeln holte mich aus meinen negativen Gedanken Noiz gegenüber. Beni setzt sich nämlich gerade ganz gemütlich auf meine Schulter. „Wieder der selbe Traum? Sind jetzt ein paar Erinnerungen daran da geblieben?“ ich schüttelte nur den Kopf. „Du solltest mal jemandem davon erzählen!“ „Und wem bitte? Aoba fängt nur an sich unnötig zu sorgen, Mizuki wird mir nicht sonderlich helfen können. Mhm vielleicht Tae-san. Aber sie will ich nicht belästigen“ erwiderte ich während ich zu dem kleinen roten Vogel sah. „mhm aber was wirst du dagegen unternehmen? Du bekommst schon hässliche Augenringe“ krächzte er. „Ich geh jetzt erstmal duschen.“ Ich wand mich vom Fenster ab und ging Richtung Badezimmer.

„Das sieht traumhaft aus Koujaku wie machst du das nur immer?“ schwärmte eine meiner Kundinnen. Ich habe ihr eine freche Kurzhaarfrisur geschnitten. „Das sieht auch nur so wundervoll aus weil es deine seidigen Haare sind“ schmeichelte ich ihr was sie erröten ließ. Und nach dem sie bezahlte und ging gähnte ich erst einmal. Der Schlafmangel der letzten Tage machte sich bemerkbar. Gerade war auch kein Kunde hier. Eine kleine Pause ist doch okay. Und gerade als ich mich auf den Stuhl fallen ließ der eigentlich für die Kunden gedacht war, kam jemand zu mir. „Narbengesicht schneid mir meine Haare.“ Dieser gleichgültige Ton. Noiz. Wut brodelte in mir hoch. Lust mich jetzt zu ärgern hatte ich aber auch nicht.
„Nein“
„Mach jetzt, es ist immerhin dein Job also tu‘s“
„Nein“
Dann spürte ich einen Tritt in meinen Magen. Ich keuchte auf. „Mach jetzt!“ Er sah mich mit diesen provokanten grünen Augen an. „Du kleine Bohnenstange dir mach ich Beine!“ schrie ich wütend und holte aus um ihn eine zu verpassen. Er wich elegant aus. Eine kleine Prügelei entbrannte. Doch meine Müdigkeit tat ihr übriges und am Ende ging Noiz als Sieger hervor. „Schneidest du mir jetzt endlich die Haare? Oder muss ich dich noch mehr demütigen alter Mann?“ er grinste frech. Dieser… aber auch ich muss einmal einsehen wenn es Zeit ist das Handtuch zu werfen. Mit einem Seufzer entgegnete ich ihm also: „Dann setz dich mal hin.“ Brav als wäre er der liebste Engel setzte er sich jetzt also auf den Stuhl und hörte auf alle meine Anweisung. Vermutlich weil er wusste das Frisieren einfach mein Spezialgebiet war und nicht seins. Und so ließ er sich brav von mir durch die Haare fahren. Sie waren weich und hatten einen matten Glanz der ihm nur all zugut stand. Ohne lange hin zu sehen, merkte ich schon dass sie lange nicht von einem Profi geschnitten wurden. Vermutlich hat er das sonst immer selber gemacht. Sie waren auch ungewöhnlich lang, sie mussten sicher schon hinten aus seiner Mütze rausgestanden haben. Der Schnitt war vollkommen verwachsen und sie standen wild in alle Richtungen. Ich nahm meinen Kamm zur Hand und kämmte sie glatt. „Wie hättest du es denn gerne?“ mit einer unerwartet freundlichen Stimme fragte ihn das. „Wie immer.“ Antwortete er knapp mit gelangweilter Stimme. „Nichts Neues? Ich kann sie dir frisieren wie du willst.“ Er schüttelte den Kopf. Ich seufzte. Warum frage ich dieses apathische Kaninchen überhaupt? Ich nahm meine Schere und begann seine wildgeratenen blonden Haare wieder auf zu hübschen.

„So fertig wie gefallen sie dir?“ ich lächelte während ich Noiz mit einem kleinen Handspiegel das Ergebnis meiner Arbeit zeigte. Zu meiner Verwunderung begann Noiz sogar zu lächeln. „Sieht gut aus. Dafür das so ein drittklassiger Friseur wie du es geschnitten hat.“ Dann stand er auf und jetzt sich seine Mütze wieder auf dein Schädel. „Fresse du Bohnenspross. Wenn ich in deinen Augen nur ein drittklassiger Friseur bin wieso bist du dann hier?“ ich schnalzte verächtlich mit der Zunge. Die monotonen grünen Augen sahen mich an. Dann grinste dieser dreckige Wichser. „Aoba meinte ich soll hier her gehen statt sie mir selber zu schneiden. Also ich geh dann.“ „Moment mal du dürres Etwas. Ich will meine Bezahlung.“ „Stimmt ja… da war ja was. Hier damit du es nicht mehr nötig hast jedes Mädchen anzubaggern das dir entgegen kommt.“ Er drückte mir eine Tüte in die Hand. Ich schaute hinein und was ich hervorholte war jetzt echt die Höhe. So eine Taktlosigkeit hab ich selbst ihm nicht zugetraut. Eine Gummipuppe mit braunen Haaren und einer übertrieben großen Oberweite. Am liebsten würde ich ihn damit erwürgen aber der kleine Penner war schon weg. Beni der die ganze Zeit auf meinem Kopf saß lachte laut und schrill. „HAHAHAHHAHA… das ist zu… HAHAHA“ „Shaddap oder ich mach aus dir ein Kissen!“ meinte ich gereizt während ich diese scheußliche Puppe wieder in die Tüte packte und mir schon ausmalte wie ich sie in einen Fluss warf, verbrenne, aus ihr ein Origami-Kranich falte oder sie Noiz in den Mund stopfe damit er daran elendig Verreckt. Belustigt von diesen Gedanken ging ich wieder meiner Arbeit nach als wieder einige Frauen kamen um meine Dienste in Anspruch zu nehmen.
„Schön dass du da bist Koujaku“ Aoba lächelte freundlich als er mich in sein und Tae-sans Haus ließ. Hier hat es sich nicht verändert nur das neben Aobas Schuhen im Flur nun auch des Öfteren Clears Schuhe zu finden waren. Doch heute waren die nicht auszumachen. „Ist Clear heute nicht da?“ Ich stellte meine Schuhe ordentlich neben Aobas und folgte ihm in die Küche. „Nö aber überraschender Weise ist Noiz vorhin gekommen. Er war also bei dir Haare schneiden? Hast du echt gut hinbekommen manchmal frage ich mich ob du Zaubern kannst“ Aoba lachte. Mein Gesicht verzog sich binnen kürzester Sekunden zu einem leicht schmollenden Gesicht. „komm schon Koujaku so schlimm wird es nicht. Ich kann ihn ja auch schlecht wieder raus werfen also reiß dich zusammen“ „Du kannst ihn sehr wohl wieder raus werfen diesen Parasiten“ knurrte ich. Dieser Tag war heute alles andere als gut. Und das ich seine gepiercte Visage noch einmal zu Gesicht bekomme heute ist echt die Höhe. Und da saß er. Wie ein wohlerzogener Junge saß er in der Küche und trank einen Kaffee. „Setz dich Koujaku.“ Meinte Aoba zu mir eh er Tae zur Hand ging. Ich setzte mich Noiz gegenüber und funkelte ihn böse an. „Danke für diese aufmerksame Bezahlung im Übrigen ich hab mich so sehr gefreut dass ich kotzen könnte.“ Er schnaubte und grinste. Dieses grinsende Gesicht provozierte mich. Am liebsten hätte ich ihm gleich das Gesicht eingeschlagen. Ich knirschte mit den Zähnen und wollte gerade aufstehen und ihn die Zähne aus dem Gesicht zu hauen, als ich mit einem Handtuch geschlagen wurde: „Denk nicht mal dran sonst kannst du gleich wieder nach Hause gehen ich habe keine Lust auf Störenfriede“ brummt Tae die das Handtuch in der Hand hält bereit noch einmal zu zuhauen. „Natürlich Tae-san Verzeihung.“ Ich lächelte sie an, während Noiz in sich hinein kicherte. Diese Bohnenstange!

Nach dem Essen half ich Aoba beim Abwaschen. Auch wenn er meinte das es nicht Notwendig wäre. Doch das war er sehr wohl so entkomme ich wenigstens für kurze Zeit Noiz. „ist eigentlich alles klar mit dir? Du machst seit Tagen so einen müden Eindruck“ fragte Aoba mich irgendwann. Sorge lag in seiner Stimme. Ich entschied mich ihm nicht die volle Wahrheit zu sagen, er wurde sich sonst nur noch mehr Sorgen machen. Und so sagte ich ihm einfach dass ich diese Nacht schlecht geschlafen hätte und dass alles halb so wild sei. Und auf die Frage warum ich schlecht schlief entgegnete ich ihm einfach dass der Mond schuld sei. Das schluckte er und löcherte mich nicht weiter. Was hätte ich ihm auch schon sagen sollen? Etwa das ich immer denselben Traum habe mich aber nie an ihn erinnere und immer so ein komisches Gefühl danach habe? Geglaubt hätte er es mir ja aber was dann. Was hätte er tun sollen und dann hätte er sich den Kopf zerbrochen und ich will nicht dass er sich wegen mir den Kopf zerbricht. „Aoba kann ich noch einen Kaffee haben?“ Noiz war auf einmal bei uns in der Küche aufgetaucht. Bis gerade hat er sich in Aobas Zimmer der Wartung von Ren gewidmet. „Klar gleich“ und dann verschwand die Bohnenstange auch wieder. Und Aoba bereitete brav einen Kaffee zu. Genauso wie der Graf es mag. Ja, schon Noiz Anwesenheit pisst mich an und ich könnte jedes Mal bei diesem provokanten Gesicht an die Decke gehen. Aber für Aoba reiß ich mich zusammen und ertrage es dieselbe Luft wie er zu atmen. „Koujaku könntest du ihm den Kaffee hoch bringen, bitte“ Aoba lächelte, „ich hab noch einiges zu tun hier unten.“ Erklärte auf meinen fragenden Blick der immer wieder fragte ‚Wieso ich?‘ Doch ich gab nach. Es ist nur ein Kaffee den ich ihn bringe keine Problem. Ich nahm den Kaffee entgegen und wollte die Küche verlassen. Aoba sprach noch bevor ich die Küche verließ: „Lasst mein Zimmer ganz ihr beiden ja“

„Hier dein Kaffee, Aoba bat mich ihn dir hoch zu bringen:“ kündigte ich mich an bevor ich in das Zimmer kam. „Dann beeil dich Hausmädchen bevor ich hier verdurste“ er saß mit dem Rücken zu mir und seine Stimme klang monoton und doch schwang einiges an Provokation mit. Ruhig bleiben Koujaku. Du wirst jetzt nicht zum Mörder. Ich stellte den Kaffee auf das kleine Tischchen und warf ein Blick auf die Bildschirme die sich vor Noiz befanden. Analysebildschirme, Statuswerte und viele technische Daten. Noiz klimperte schnell auf der Tastatur rum während er Ren gründlich durch scannte. Ich war zwar kein absoluter Vollidiot was Technik anging immerhin halte ich Beni auch auf dem neusten Stand, aber das meiste verstand ich dennoch nicht. Technik war einfach sein Spezialgebiet und da würde ich ihm nicht rein reden. Inzwischen nippte er an seinem Kaffee. Total konzentriert starrte er auf die Bildschirme. Ebenso wie ich. Ich verfolgte was er tat. Und versuchte es zu verstehen was mir nicht immer gelang. „Wolltest du nicht Aoba helfen?“ fragte Noiz nach unzähligen Minuten des Beobachtens. „Ähhm ja natürlich“ ich stand schnell auf und machte mich wieder auf den Weg nach unten. Meine Wangen brannten etwas und erst jetzt bemerkte ich dieses Gefühl in mir. Es ähnelte denen die ich nach meinem Traum hatte. Ich betrat die Küche wieder. Stellte aber fest das Aoba gerade fertig geworden ist.
„Sorry ich…“
„Ach schon gut du hast mir eh nicht helfen brauchen. Wie weit ist Noiz mit Ren?“
„Er scheint fast fertig zu sein soweit ich das beurteilen konnte.“
„Ich bin bereits fertig. Hier Aoba“ Ich erschrak fast als Noiz plötzlich neben mir stand und Aoba den kleinen Ren in die Hand drückte. „Ich geh dann jetzt auch mal.“ Meinte er dann noch. „Ja und danke dass du da war‘s und dich um Ren gekümmert hast.“ Aoba lächelte und hielt Ren freudig im Arm. „Naja ich verabschiede mich dann auch mal muss Schlaf nach hohlen, Bye“ Eigentlich hatte ich über Dinge nach zu denken. Und außerdem wollte ich Aoba heute nicht noch weiter belästigen. Und so kam es das ich schlussendlich Mit Noiz vor Aobas Haustür stand. Er sah zu mir nach oben und ich zu ihm runter. Noiz begann nach rechts zu laufen. Dahin wo ich eigentlich auch hin musste, doch auf einen gemeinsamen Heim weg hatte ich jetzt echt keine Lust. Also lief ich nach links durch die kühle Abendluft. Es kühlte meine Wangen die bei dem Blickkontakt eben wieder eine ungewöhnliche Temperatur annahmen. Warum eigentlich? Ich hasse diesen Kerl.

Ich mied auf meinem Weg die belebten Straßen und machte mich auf einen längeren Weg nach Hause als notwendig. Die Stille tat mir gut und mir wurde Schritt für Schritt bewusst wie müde ich schon die ganze Zeit war. Am liebsten hätte ich auf der Stelle geschlafen aber das ist nicht unbedingt die beste Idee. Bald hörte ich durch Zufall in einer Gasse neben mir ein schmerzhaftes Aufstöhnen, das Klirren eines Metallzaunes und das Gelächter von Typen. Erst dachte ich irgendwelche betrunkenen Raufbolde. Doch das hörte sich ehr danach an das Jemand verprügelt wurde. „Da kann sich wohl einer nicht mehr Wehren huh und dreckiger Hurensohn. Haltet ihn weiter fest ich trete den Typen tot!“ das kam von einer gehässigen Stimme. „Mach was du willst fühlst du dich dann uhhrghh“ Und das klang…nach Noiz. Auf einmal setzten sich meine Beine in Bewegung. „Heeey ihr Penner lasst ihn in Ruhe!!“ schrie ich. Es waren 5 Leute. Vier davon hielten Noiz bei den Armen. Kein Wunder das er sich nicht wehren konnte. Normal hätte er meine Hilfe ja nicht nötig. Der Typ der bis gerade noch gegen Noiz getreten hat drehte sich um. Er hatte fettige Rastalocken und Möchtegern-Koteletten. Er trug ein Hemd das halb offen war nur damit man seine widerlichen Brusthaare sehen konnte. Alles in allem sah er schon auf 10 km Entfernung aus wie ein dreckiger schmieriger Typ. „Ach ja sollen wir das und du bist?“ fragte er mit einer schmierigen und schrillen Stimme. Sie tat in meinen Ohren weh und mein Blick zeigte Abscheu und Wut. „Koujaku, Anführer der Benishigure“ ich zog mein Schwert und hielt es ihnen entgegen. Ich wollte schon auf den Anführer zu stürmen als man Schmerzensschreie hörte. Noiz hat die 4 die Ihn festgehalten haben auf den Boden geworfen und zog sich seine Stahlhandschuhe. „Ich brauch deine Hilfe nicht alter Mann.“ Meinte er gleichgültig wie immer. „Werde nicht frech du kleiner Bohnenspross.“ Ich grinste breit. Der Anführer pfiff einmal kräftig und dann hörte man Fußschritte von allen Seiten bis wir umzingelt waren. Wir wurden in die enge gedrängt und Standen nun Rücken an Rücken. „Also ich nehme die zu unserer rechten Seite und du die auf der Linken“ „Aber übernimm dich nicht alter Herr nicht das du noch ein Herzanfall bekommst“ Frech wie immer dieser Kleine. „Fresse Bohnenstange!“ „Ich bin keine Bohnenstange.“ „Auf sie Männer!!“ schrie dieser komische Rastakopf. Der Kampf begann. Ich und Noiz gaben ein verdammt gutes Team ab. Und diese Typen waren auch wirklich kleine Fische. Das war eine Aktion von einer halben Stunde. Und als wir uns auch Anführer Rasta vornehmen wollten war dieser schon lange nicht mehr hier. „Geht’s dir gut Giftzwerg?“ ich drehte mich zu Noiz um, nach dem ich noch einmal gründlich die Gasse nach irgendwelchen Typen mit den Augen abgesucht hatte. „Ja es geht…mir ist nur schlecht…“ Mir wäre auch schlecht wenn man mir andauernd in den Bauch treten würde. Er lehnte sich gegen die Wand. Etwas sagte mir dass ich ihn nicht alleine lassen sollte. Und so hob ich ihn ungefragt auf meinen Rücken und trug ihn Huckepack. „Ich hab dich nicht darum gebeten!“
„Und? Ist mir lang wie breit ich bring dich jetzt nach Hause“
„Lass mich runter ich brauch deine Hilfe nicht.“
„Wie gesagt ich scheiß drauf was du willst“
Ich setzte mich in Bewegung. Er hielt sich an mir fest. Und es schien ich zu gefallen, denn wenn er wirklich weg wollte könnte er das. Er kuschelte sein Gesicht leicht in mein Haar. Ich blicke bei diesem Kerl nicht durch. Sonst ist er der provokante Arsch und jetzt ist er das zahme Häschen. Und da soll mal einer durchblicken.

Ich brachte ihn zu ihm. Er hatte eine kleine Wohnung welche eingequetscht zwischen weiteren Häusern lag. „Hier kannst du mich runter lassen.“ Meinte er kühl und ich ließ ihn runter. „Schon mal was von Danke gehört bevor man einen rumkommandiert du Bengel“ ich lachte. Doch er schien das ernst zu nehmen. „Danke fürs her bringen:“ und dann tat er was, was ich nicht gedacht habe, er zog mich am Kragen zu sich runter und legte seine weichen Lippen auf meine. Mein Gesicht begann zu glühen und eh ich auch noch irgendwas sagen konnte verschwand er in seiner Wohnung und ließ mich einfach vor seiner Haustür stehen. Mit diesem komischen Gefühl in der Brust das ich nicht ein zu ordnen weiß.
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