Wie ich deinen Vater kennenlernte

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Robin Sir Guy of Gisborne
06.09.2014
09.09.2014
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06.09.2014 1.161
 
„Hasst du das gehört?“, fragte ich. „Ja,aber es wird schon nichts sein“, meinte Jack. Auf einmal flog ein Pfeil an mir vorbei und ich wurde bewusstlos.

Als ich wach wurde sah ich wie Jack neben mir, aber gefesselt, am Baum stand. Wie
ich erkennen konnte war er immer noch bewusstlos. Ich sah mich um und
erkannte einen vielleicht vier Jahr älteren Mann mit Pfeil und Bogen, der mich anlächelte. Er lachte und sagte: „Na, was macht so eine hübsche Frau mit so einem Mann alleine im Wald?“ „Dein blödes Lachen kannst du dir sparen und uns losbinden“, fuhr ich ihn an. „Ha, du bist die Erste, die nicht nach meinem Namen fragt oder weint“, meinte er. „Das hättest du wohl gerne! Was hast du eigentlich mit uns vor?“, fragte ich genervt. Er kam näher und lehnte ich so gegen den Baum, dass ich zwischen seinen Armen war. Er fragte: „ Als erstes möchte ich wissen wie du heißt?“ Ich war so verwirrt von der plötzlichen nähe, dass ich nur stottern konnte: „Ich...ich weiß nicht was...was dich das angehen sollte!“ Er stieß sich von dem Baum ab und zeigte auf den immer noch bewusstlosen Jack. „Dieser Mann ist nicht der für den du glaubst zu kennen. Er war im heiligen Land und hat dort verschiedene Mädchen verführt und dann als Sklavinnen verkauft“, meinte der Mann mit einer    abweisenden Miene. Darauf antwortete ich schnippisch: „Woher willst du das wissen? Er war bis jetzt immer nett zu mir“, ich dachte kurz an diesen seltsamen Moment und fügte noch hinzu, „und so nah wie du grade eben war er mir noch lange nicht.“ „Oh, du siehst ihn nur als Freund, dass wird ihm aber gar nicht gefallen“, sagte er und sah mich herausfordernd an. Es ging mir auf die nerven mich mit ihm zu streiten und so gab ich auf, schließlich wollte ich hier ja weg. Also sagte ich: „Ich heiße Jasmin und du?“ Er sah mich verwirrt an, vielleicht weil ich auf einmal so beherrscht war. Aber nun sagte er doch etwas: „Ich heiße Robin und ich würde dir gerne helfen. Du hast dich verletzt als Little John dich hierher getragen hat. Falls du es genau wissen willst sind wir mehrere Leute aber die sind grade jagen und ich sollte auf dich aufpassen.“ Ich stimmte zu, dass er mich losband und meinen Arm verband. Mir war natürlich klar, dass es keinen Sinn hatte wegzulaufen, denn Robin war mir klar überlegen. „Du zitterst“, Sagte Robin und gab mir eine Decke. „Was ist denn mit Jack?“, fragte ich verschlafen. „Mach die um ihn keine Sorgen mehr, um den kümmere ich mich“, antwortete genauso verschlafen wie ich.Dann war ich weg.

Ich träumte, es war ein Schock für mich, von Robin. Ich sah wie er mich am Arm durch den Wald zog und unter einen Baum zog. Er kam immer näher und dann war ich wach. Jemand zog mich hoch. Nur mit großen Augen konnte ich ihn anstarren. Er sah meinen Blick und Fragte: „Ist etwas los? Das Frühstück ist fertig. Ich wollte dich nicht wecken, doch Much nimmt es mit dem essen sehr ernst.“ In seinen Augen glaubte ich etwas nervöses zu sehen. Aber warum dachte ich darüber nach? Ich war seine Gefangene und wieso sollte er wegen mir nervös sein. Außerdem kannte ich ihn erst einen Tag. Trotzdem hatte ich von ihm geträumt. Ich merkte dass ich immer noch nichts gesagt hatte und zu allem Überfluss sagte ich dann doch: „Äh, okay.“ Als ich bei den anderen anderen angekommen war sah mich ein Mann, der sich als Allan A Dale vorstellte, immer so seltsam an, sagen wir er sah sich meinen Ausschnitt etwas zu genau an. Ich zog mein Kleid hoch und stand auf. Grade wollte ich gehen, da sagte Allan: „Wenn wir schon einen Gefangene haben, können wir doch unseren Spaß mit ihr haben. Zumindest will ich meinen Spaß haben. Ganz ehrlich, wir hocken hier nur unter Männern im Wald, ausgenommen Djaq. Aber die ist ja dauernd mit Will zusammen. Nun kommt die da wie gerufen und wir nutzen die Chance nicht.“ Ich konnte einfach nicht anders, ich lief einfach weg.

Nach einiger Zeit spürte ich wie sich eine Hand um mich legte. Ich ließ es geschehen, ich konnte nicht mehr. Mein Leben war ein Scherbenhaufen und sogar Jack soll mich verraten haben. Nun spürte ich wie mich der Jemand zu sich zog. Jetzt machte ich mir doch Sorgen, dass es vielleicht Allan, doch als hoch sah, sah ich dass es Robin war. Komischerweise war ich erleichtert, doch sofort verbannte ich den Gedanken mich noch enger an ihn zu drücken und erzählte ihm die Geschichte wie ich im Wald überlebte. Aus irgendeinem Grund verschwieg ich aber, dass Jack und ich ein Paar waren. Außerdem erzählte ich ihm meine Gedanken über Allan und die anderen. „Ich werde dafür sorgen, dass dich keiner anrührt“, sagte er am Ende. Langsam sah ich ihm in die Augen und erkannte, dass es sein voller ernst war. Ich sah wieder weg, denn ich konnte ihm nicht in die Augen sehen ohne an meinen Traum zu denken. Eine Zeit lang spürte ich seinen Blick auf meinem Hinterkopf und auf einmal wurde mir warm. Warum? Na, weil Allan am anderen Ende des Platzes stand und sich lustig machte, er sagte: „Na Robin, suchst du doch einen Weg dich an sie ran zumachen? Du weißt, dass deine Art um einiges schlimmer ist, als meine direkte Art.“ Robin löste sich von mir und meinte zu Allan: „Deine Art so was zu machen ist einfach nur schlimm und du hättest doch kommen nachdem du so etwas abgezogen hast. Denkst du wirklich sie hätte dich auch nur in ihre nähe gelassen. Du bist doch nur eifersüchtig.“ In diesem Moment merkte er erst, dass ich noch immer da saß. Er wurde rot und wollte etwas sagen, doch Allan fuhr ihm über den Mund: „Ich soll eifersüchtig sein? Auf was bitte? Sie lässt sich doch nur von dir in den Arm nehmen.“ „Es reicht! Lasst mich aus dem Spiel. Allan du bist das Letzte und du“, ich zeigte auf Robin, „was soll das? Mich ausnutzen um ihm was auszuwischen“, sagte ich genervt. Der „große“ Allan sah mich mit großen Augen an und Robin...ach Robin. Er war groß und schlank. Aber trotzdem muskulös. Perfekt...er war einfach perfekt. Wieso sollte er sich für mich interessieren. Erst jetzt merkte ich, dass ich Robin an starrte und er mich. Allan war schon sauer weggegangen und wir waren alleine. Ich ging auf ihn zu und er lachte frech wie bei unserer ersten Begegnung: „Ich wusste nicht, dass Frauen sich so durchsetzen können.“ Nun nahm er mein Gesicht in beide Hände und zwang mich so ihm in die Augen zu sehen. Ich zitterte am ganzen Körper, dass merkte er und zog mich an sich. Es ging nicht mehr, Meine Knie gaben nach als diese gewisse Djaq reinkam und sagte: „Ups, da platze ich wohl grade in etwas rein.“
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