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Endlich Frei

GeschichteAbenteuer, Familie / P18
Judar OC (Own Character) Sinbad
04.09.2014
08.10.2015
16
65.359
5
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
04.09.2014 1.161
 
Hey ihr da draußen!
Dies ist eine Partner-FF mit Pachirisu.
Hoffentlich gefällt´s euch.

Hier der link zu Pemas Aussehen: http://th01.deviantart.net/fs71/PRE/i/2012/224/d/5/flo___puella_magi_oc_by_daboya-d5auncq.png

Viel Spaß beim Lesen....


Noch was wichtiges: Weder die Chrakter von Magi gehören mir, noch die von Bionicle (falls das wer von euch kennt.... wenn nicht, dann googelt Bionicle mal wenn ihr wollt)
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Mit sanftem Lächeln strich Judar dem schlafenden Mädchen durchs Haar.
„Wie schnell Pema immer einschlafen kann… unglaublich.“, hauchte er.
Die Orangehaarige und er saßen auf dem Dach des Kou-Palastes. Sie saß auf seinem Schoß, die Hände auf seine Schultern gelegt und ihren Kopf an seine Brust gekuschelt. Der Schwarzhaarige stand auf und nutze seine Gravitations-Magie, um zu seinem Zimmerfenster zu kommen. Sie zu tragen fiel ihm nicht schwer, denn sie war für eine sechszehnjährige viel zu leicht und reichte ihm gerade bis zu Brust. Sanft legte er sie auf sein Bett und legte sich daneben. Sofort kuschelte sie sich an ihn. Er lachte kurz auf, bevor er sein Gesicht in ihrem, nach Lotusblütenduftenden Haar, vergrub. Morgen früh würde Al Thamen sie wieder abholen, denn sie durfte nur eine Woche lang bei ihm sein. Mit vier Jahren hatte Al Thamen sie aufgenommen und er hatte sie kurze Zeit später vollständig ins Herz geschlossen, was für ihn keine Selbstverständlichkeit war. Sie war für ihn wie eine kleine Schwester, die er niemals hatte. Auch sonst hatte er, außer Al Thamen, keine Familie. Die Zimtäugige war eine Magierin, die immer, wenn sie bereit war, gegen ihn kämpfte, doch meistens verlor.
„Judar?...“ fragte sie verschlafen.
„Tut mir leid. Ich wollte dich nicht wecken.“, sagte er entschuldigend und lächelte sie an, „Aber, da du schon mal wach bist…. Alles Gute zum Geburtstag.“
Er hielt ihr ein kleines Päckchen vor die Nase. Schnell und vorsichtig riss sie die Schleife ab und öffnete die kleine Schachtel. Darin lag ein goldener Haarreif mit einer Brosche, die auf Ohrhöhe befestigt war.
„Wow… Judar.“, flüsterte Pema und betrachtete das Schmuckstück, „Der war doch sicher teuer.“
Sie umarmte ihren großen `Bruder´ und wollte ihn nicht mehr loslassen.
„Und seit wann interessiert mich das? Es ist ein Geschenk für einen besonderen Menschen.“, gab er zurück, ließ sie los und setzte ihr den Haarreif auf. Danach strich er gedankenverloren durch ihre Haare, ehe er ihre Hände in seine nahm.
„Heute musst du etwas Großes für Al Thamen tun. Dieses Geschenk ist ein Andenken an mich, denn wir werden uns für längere Zeit nicht mehr sehen, Kleine. Versprich mir bitte ihn immer zu tragen.“, sagte er beinahe flehend und umarmte sie erneut.
Sie nickte, ließ sich wieder in die großen Kissen seines Bettes fallen und schloss erneut die Augen. Er sah sie traurig an, denn in ein paar Stunden musste sie, vor den Toren von Sindrias Palast, auf halbtote Reisende machen. Das sollte genügen, um Sinbads gutes Herz zu berühren und sie aufzunehmen. Da Al Thamen ihr zu Hause war, musste Pema tun, was sie ihr auftrugen, um am Leben zu bleiben. Ihre Aufgabe war es, König Sinbad, seine acht Generäle und den anderen Magi auszuspionieren.
Und wenn etwas schief ging, dann…. Judar schüttelte den Kopf, um den Gedanken beiseite zu schieben. Es wird schon nichts schief gehen…. Er hoffe es zumindest.

Weit entfernt vom Reich der Kou, stand Tecna an ihrem Fenster, im Palast von Sindria, und schaute aufs Meer, welches vom Mond angestrahlt wurde. Sie war so in ihre Gedanken vertieft, dass sie Sinbad nicht bemerkte, der hinter ihr stand und seine Hände auf ihre Schultern legte. Sie zuckte zusammen und drehte sich um.
„Sin? Du sollst mich nicht erschrecken. Ich hätte dich schlagen können!“ fuhr sie ihn im Flüsterton an.
Er lachte nur: „Ich habe wirklich keine Lust, durch meinen ganzen Palast zu fliegen. Was beschäftigt dich denn, Süße.“
Ein Funkeln flackerte in Tecnas smaragdgrünen Augen auf, ehe sie antwortete: „Alles in Ordnung. Ich hab nur an Al Thamen gedacht.“
„Stimmt. Du bist ja ihr Todfeind.“, überdachte der König die Sache und umarmte seine Freundin.
„Es ist halt nicht leicht eine Makuta zu sein. Ich muss aufpassen, dass ich niemanden durch meine übernatürlichen Kräfte verletzte. Und dann muss ich auch noch meine Flügel verstecken….“, nuschelte sie und vergrub ihr Gesicht in Sinbads Schulter, „Übrigens… Warum hast du keine Sachen an?“
Prompt ließ er sie los und schaute verlegen zur Seite. Tecna schüttelte nur ihren Kopf und legte ebenfalls ihre Sachen ab, nur ihre schwarze Unterwäsche behielt sie an.
Mit einem flehenden Blick sah er sie an: „Ist das dein Ernst?“
Die Dunkelrosahaarige nickte: „Denkst du wirklich, dass ich mich vor dir ausziehe? Irgendwo ist auch mal die Grenze, du Weiberheld.“
„Tut mir leid, ich…“, seine Stimme versagte.
Sinbad wusste selbst, dass er sich ihr Herz verspielt hatte. Sie hatte auf ihn gewartet und was tat er in dieser Zeit? Er hatte seinen Spaß mit anderen Frauen und nicht mit dem Mädchen, dass ihm als aller erste ihre Liebe gestanden hatte. Das zuerst mit ihm tanzte und ihn geküsst hatte. Er war zum Frauenheld geworden und vergas jedoch die schönste Frau in seinen Augen komplett. Er war ein Idiot und wusste, dass er Tecna niemals wieder gewinnen könnte.
„Hey.“, sie nahm seine Hände, „Noch bin ich hier. Wir sind doch noch Freunde. Ich weiß, dass du dir mehr wünschst, aber… Es geht halt nicht mehr. Ich hatte mir gewünscht, dass dein Herz und deine Aufmerksamkeit nur mir gehören. Und keiner anderen auf der Welt. Aber ich kenne dich…. Und es hat mir das Herz gebrochen, dich so zu sehen.“

Am nächsten Tag, es war so gegen Mittag, befanden sich die acht Generäle, Sinbad und Tecna im Palastgarten. Sinbad hatte seinen Kopf in Tecnas Schoß gelegt und unterhielt sich mit Jafar. Tecna strich durch sein lilafarbenes Haar und flocht es. So vergingen einige Stunden, ehe ein Soldat in den Garten stürmte und keuchend stehen blieb.
„Eure Hoheit. Vor den Toren des Palastes ist ein junges Mädchen zusammengebrochen. Sie flüsterte noch etwas von ihrem Angreifer und verlor dann das Bewusstsein.“
Sinbad setzte sich auf: „Ich komme sofort.“
Alle sprangen auf und folgten der Wache. Alle? Nur Tecna blieb sitzen und schaute ihnen Freunden nach. Langsam erhob sie sich und schaute gen Himmel: „Es wird Zeit. Ein Krieg ist nun unvermeidbar.“

Vor den Toren des Palastes lag Pema im Staub und ihrem eigenen Blut und wartete. Plötzlich spürte sie, wie sich jemand neben sie kniete und sie auf die Arme nahm. Sie öffnet ihre Augen leicht und erblickte das Gesicht von König Sinbad, welcher ihr genau beschrieben wurde. Seine Miene war starr und ernst. Ein leichtes Lächeln stahl sich auf Pemas Lippen. /Teil eins wäre geschafft./, dachte sie triumphierend und schloss erneut ihre zimtfarbenen Augen.


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Soo... das war´s. Ich hoffe euch hat es gefallen und ich würde mich über ein Review freuen. Auch Kritik ist gern gesehen.
Und wer sich beschweren will... der wendet sich bitte an Pachirisu. Danke schön!

Bis demnächst ;)
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