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[Edge of Tomorrow] - Der Kuss

von Cono3
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
03.09.2014
03.09.2014
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03.09.2014 461
 
Hallo!
Hier ein kurzer One Shot zur Kuss Szene aus [Edge of Tomorrow]. Ich hatte überlegt die paar Zeilen in eine Geschichte einzubauen, aber dafür ist das ganze zu detailliert.
Wie gesagt Rechtschreibung und Kommasetzung nicht mein Spezialgebiet.
Ich hoffe es gefällt euch.

Disclaimer: Die Hauptcharaktere gehören nicht mir, sondern den Machern von Edge of Tomorrow, bzw. den Autoren von All You Need Is Kill. Ich verdiene hiermit kein Geld.

Der Kuss

Adrenalin pumpte durch ihre Adern. Ihre Muskeln zitterten. Ihr Gesicht brannte an den Stellen, wo warmes Blut austrat. Doch sie konnte nicht aufhören. Sie musste weiter machen. Um des Lebens willen. Ihre Waffe war leer. Doch das war egal. Sie hätte sie ohnehin nicht mehr halten könne, so schwach waren ihre Arme inzwischen.

Das Omega töten. Sie würde den Alpha ablenken. Er würde es zur Strecke bringen. Der einzige Lichtblick. Es würde sterben. Nicht durch ihre Hand, aber es würde sterben.

Ein letztes Mal blickte sie in seine Augen. Sein Gesicht war von Dreck und blutigen Wunden übersäht und trotzdem lag ein verträumter Ausdruck auf seinen Lippen als er sie anschaute. Ihr Blick glitt über seine Lippen. Blutig. Verdreckt. Leicht geöffnet. „Du bist ein toller Kerl. Ich wünschte ich hätte dich anders kennen gelernt.“

Er Lächelte. In diesem Moment wünschte sie sich nichts sehnlicher als mit diesem Mann an einem anderen  Ort zu sein. Nicht hier. Nicht verletzt und von einer dicken Dreckschicht bedeckt. Nicht kurz davor zu sterben. Nicht kurz davor zu sterben, ohne ihn kennegerlern zu haben.

In diesem Moment folgte sie ihrem Herzen. Nicht ihrem Kopf. Nicht ihrer Intuition, die sie immer übers Schlachtfeld geführt hatte. Einfach nur dem irrationalen etwas, dass man Gefühle nannte. Sie senkte ihren Lippen auf seine. Nur ganz kurz. Nur, um ihn einmal zu schmecken. Ihm einmal ganz nah zu sein. So schnell, dass er sich nicht wehren konnte. Sie wusste, wenn sie weiter gemacht hätte, den Körperkontakt auch nur eine Sekunde weiter aufrechterhalten hätte, dann könnte sie im nächsten Moment nicht aufstehen und in ihren und seinen sicheren Tod rennen.

Ihr Herz hämmerte gegen ihren Brustkorb als sie seine Lippen schmeckte. Erde. Blut. Er. Es passte auf unerklärliche weise zusammen. Sie spürte seine Hand an ihrer. Wärme. Geborgenheit. All das hätte sein können, wäre da nicht die Realität, in der sie in einer eingestürzten Tiefgarage von Aliens bedroht wurden. Einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie weiter machen sollte. Sich ihm einfach hingeben sollte. Doch dann wäre alles umsonst gewesen und nicht nur ihrer beider Leben verwirkt. Und so löste sie den Kontakt. Strich ein letztes Mal mit ihrer Hand über seine und rannte los.

Ignorierte die schmerzenden Muskeln, den hämmernden Kopf. Flüchtete sich in die Gedanken an ihn, als sie die Tentakel des Alphas vor sich sah.
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