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Natalie Scott - There's only one Tree Hill...and it's your home

GeschichteFamilie, Freundschaft / P6 / Gen
02.09.2014
01.10.2014
19
20.029
 
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Mir gehört weder One Tree Hill noch die Charaktere. Einzig und allein Natalie (und Anastacia (später)) habe ich mir ausgedacht.

Hey, ich bin Natalie Scott, die Tochter von Deb und Dan Scott, Schwester von Nathan und Anastacia Scott und Halbschwester von Lucas Scott.
Meine Familie ist alles andere als harmonisch. Meine Eltern verstehen sich schon lange nicht mehr und Nathan ist sogar schon mit seiner Frau Haley zusammen gezogen, um dem Stress Zuhause zu entgehen. Besonders mein Dad Dan sorgt für Unfriede. Man könnte meinen, ich hätte wenigstens zu meiner Mum ein gutes Verhältnis, doch sie ist schon früher nicht oft für mich da gewesen. Sie hat mich auch schon oft enttäuscht. Dafür verstehe ich mich super mit Lucas, Karen und meinem Onkel Keith. Er ist für mich großer Bruder, Vaterfigur und Freund in einem. Er ist wohl der Mensch, dem ich am meisten vertraue und der mich am meisten beeinflusst. Von ihm habe ich eine Menge gelernt. Gleich danach kommt Lucas. Auch wenn Dad es im Prinzip nicht akzeptiert, spielt er eine große Rolle in meinem Leben. Ich komme oft zu ihm und Karen. Die drei sind für mich eine zweite Familie.

Die Geschichte beginnt Mitte der zweiten Staffel.


Onkel Cooper und ich fuhren am Ortsschild von Tree Hill vorbei.
Er sah zu mir: „Und freust du dich schon, nach Hause zu kommen?“
Ich seufzte: „Ich vermisse Nathan und Haley, und Lucas, Karen und Keith. Und meine Freunde. Aber trotzdem würde ich lieber bei dir wohnen.“
Cooper lächelte: „Dan hat sich jetzt von seinem Herzinfarkt erholt und deine Mum vermisst dich.“
„Achja? Und warum hat sie mich nicht einmal in den 3 Monaten besucht? Komisch, dass Karen das geschafft hat, obwohl sie ein Café betreibt.“
„Gib deinen Eltern nochmal eine Chance. Auch wenn Dan es vielleicht nicht verdient hat, es war immerhin die Entscheidung von Deb, dass er bei ihr wohnen bleibt“, meinte Cooper.
„Ja, Mum ist ein Engel“, kommentierte ich ironisch.
„Bleib locker, Natalie.“
Auf der linken Straßenseite sah ich Keith von hinten.
Wir fuhren an ihm vorbei: „Da ist Keith! Halt an, Onkel Cooper!, ich sah aus dem Fenster hinten links.
„Onkel Cooper!“, rief ich empört.
Er zuckte kurz mit einer Schulter: „Ich weiß, du liebst deine coolen Onkels, aber deine Eltern erwarten dich schon seit einer Stunde.“
Ich sah aus dem Fenster und erblickte unser Haus: „Wooow.“
Cooper sah mich grinsend an, während ich gleichgültig das Haus betrachtete.
„Hm. Sollte ich mich nicht eigentlich freuen, nach so langer Zeit mein Zuhause zu sehen?“



Ich klopfte und wir warteten. Cooper hielt in jeder Hand eine Tasche, ich hielt links einen Koffer und in meiner rechten Hand eine schwere Lederumhängetasche.
Ich klopfte noch einmal: „Ja, die haben mich sichtlich vermisst. Lass uns gehen.“
Cooper kniff die Lippen zusammen und klopfte lauter. Dann griff er an den Türknauf und die Tür öffnete sich. Aus der Küche kamen laute Stimmen. Ich stöhnte. Wir gingen rein.
„Wieso hast du ihr nicht früher Bescheid gesagt, dass sie den Test machen muss?“, rief meine Mum.
Cooper und ich blieben in der Tür stehen.
„Nun reg dich nicht auf, Deb. Das werde ich doch noch machen. Das verspreche ich.“
„Was nützt mir das! Das ist kein Spiel!“
Ich seufzte: „Kommen wir morgen doch einfach wieder.“
Ich drehte mich nach links, doch Cooper hielt mich mit der Tasche zurück. Ich drehte mich widerwillig um.
„Deb, wenn das so wichtig ist, hättest du mal lieber-“, sagte Dan.
„Oh, sag mir nicht, dass ICH falsch gehandelt habe!“, rief Deb, „Wer war denn die ganze Zeit für dich da?!“
„Okay, gehen wir“, meinte Cooper und wir wandten uns zum gehen, als Mum und Dad uns bemerkten.
„Oh, Natalie!“, Mum freute sich und auch Dad lächelte Sie kamen auf uns zu. Dad nahm mir meinen Koffer ab und Mum umarmte mich.
„Schön, dass du da bist“, sagte Dad und mit einem Seitenblick zu Cooper, „Eine Stunde zu spät.“
Cooper erwiderte den Blick böse: „Wenigstens hast du sie wiedererkannt.“



Ich ging auf das Apartment von Haley und Nathan zu und wollte klopfen, als die Tür von Haley aufgerissen wurde: „Willkommen zuhause!“
Das rief eine Menge, die im Wohnzimmer stand: Nathan, Lucas, Skills, Mouth, Brooke, Peyton, meine gute Freundin Abby, Keith mit einer Frau und Karen mit einem Mann.
Ich lachte: „Wow…Danke!“
„Wir haben dich vermisst“, Nathan umarmte mich.



Ich ging am Wohnzimmer vorbei.
„Wo warst du, Natalie?“, fragte Dad vom Sessel aus mit einem Glas in der Hand.
Ich blieb stehen und drehte mich zu ihm.
„Tut mir leid, dass es länger gedauert hat, aber meine ganzen Freunde waren bei Nathan und Haley.
„Hat Nathan dir von dem HCM-Test erzählt?“
„Ja, reg dich bitte nicht auf, aber ich will den Test nicht machen“, sagte ich.
„Kommt nicht infrage. Du machst diesen Test und wenn ich dich eigenhändig zum Arzt schleifen muss. Dein Leben steht immer noch über allem anderen“, machte er klar.
„Schön, aber wie du sagst, es ist MEIN Leben“, erwiderte ich.
Dad wollte etwas entgegnen, entschied sich aber doch anders: „Schlaf nochmal eine Nacht drüber.“
Ich seufzte, ging ins Wohnzimmer und lehnte mich gegen die Wand: „Du hast mir gar nichts von Jules und Andy erzählt.“
Dad nahm das so hin.
Ich sah kurz zur Seite und verschränkte die Arme: „Schickt mich bitte nicht wieder weg, wenn ich im Weg stehe. Ich bin alt genug, dass ich auch mit schwierigen Situationen umgehen kann. Und wenn es keine andere Lösung gibt, kann ich auch Keith wohnen oder Karen oder Abby. Ich will einfach nicht das Gefühl bekommen, dass ich lästig bin“, ich wurde fröhlicher, „Aber ich bin sehr froh, dass es dir wieder gut geht.“
Dad nickte verständig: „Es freut mich, dass du wieder zuhause bist.“
Ich lächelte und ging zu ihm: „Gute Nacht, Dad.“
Ich umarmte ihn und ging aus dem Wohnzimmer. Dad schaute mir lächelnd hinterher.



„Hallo, Karen“, ich kam in Karen’s Café herein.
„Hey“, Karen schenkte einem Gast rechts von der Tür Kaffee ein.
„Hi, Andy“, ich setzte mich auf den Barhocker neben ihn.
„Na, wie war dein erster Schultag?“, fragte er.
„Ganz gut, außer dass ich anscheinend eine ereignisreiche Zeit verpasst habe.“
Karen kam hinter den Tresen: „Was möchtest du denn essen?“
„Arbeitet Haley auch nicht mehr hier?“, fragte ich.
„Sie hat heute frei“, erklärte Karen.
„Und Keith?“, fragte ich.
Karen warf einen nervösen Seitenblick auf Andy.
„Wohnt wieder hier“, stellte ich fest.
„Also, Natalie?“
„Einen Fischburger, bitte.“
„Einen Fischburger?“, fragte Andy irritiert.
„ja, den habe ich immer mit meinen Tanzleuten gegessen. Inzwischen mag ich es sogar.“
„Du hast getanzt“, fragte Andy.
„Ja, Onkel Cooper hat mich zum Tanzen geschickt, damit ich mich ablenke und neue Freunde finde. Es war richtig cool. Irgendwie vermisse ich das jetzt“, meinte ich.
„Dann frag doch mal Skills. Als er neulich hier war, hat er Lucas etwas über seine neue Tanzgruppe erzählt“, schlug Karen vor.
„Cool. Und was tanzen die so?“
„Alles mögliche. Hip-Hop, glaub ich“, sagte Karen.
„Whatwhat“, machte ich.
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