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Das andere Testsubjekt

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Chell
31.08.2014
31.08.2014
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480
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"... Sie her. Warum machst du es dir nicht einfach? Vertrau mir. Das hier ist leichter als der dämliche Fluchtplan deines kleines Freundes." Wheatley rief mir entgegen :" Äh, WAS? Für wie dumm hält die uns eigentlich?" GLaDOS ignorierte ihn und sprach weiter:" Wie niedlich. Ein Reh! Du musst näher rangehen, damit du es sehen kannst."
"Los wir müssen hier weg!", rief mir Wheatley zu. Es gab eigentlich nichts zu überlegen , denn ich wusste das die Kammer nur eine Falle war. Ich wollte mich eigentlich umdrehen und sofort losrennen doch GLaDOS sagte nur:
" Schade. Ich hätte dich ihm gerne vorgestellt. Dem anderen Testsubjekt." Ich drehte mich um und sah in die Kammer. Einige der Wandplatten verschoben sich und ein gläserner Kasten kam hervor. In ihm ein junger Mann, vielleicht um die Mitte zwanzig, er trat immer wieder gegen das Glas. Neben ihm genau eine Portalkanone, wie ich sie hatte.
" Ihr könntet doch beide, mit mir, die Testkammer bestehen. Und das für immer und ewig. Wäre das nicht schön?" GLaDOS wusste das ich jetzt nicht mehr wegrennen würde. Der Blick des Unbekannten traf meinen und ich konnte sehen das die pure Angst in sein Gesicht geschrieben war. Ich trat einen Schritt näher und schrie:
" Na gut, GLaDOS unter drei Bedingungen. Erstens, du wirst Wheatley nicht antun. Er kann tun was er will, weil er dich nicht mehr zum Sturz bringen will. Zweitens, mir und ihm wird nichts angetan und wir werden auch wirklich nicht getrennt. Drittens, andere Überlebende werden zu uns gebracht. Wenn ich heraus finde das einer dieser Kriterien nicht erfüllt wird, dann werde ich deine Einzelteile fein säuberlich abmontieren und sie einschmelzen lassen." Das war eigentlich nicht meine Art, aber wenn noch andere Überlebende hier sind, dann kann ich doch nicht selbstsüchtig fliehen. Ich musste ihr die Stirn bieten. Durch die nicht endende Stille konnte ich meinen Schweiß, der mir den Rücken herunter rann, spüren. Ich vernahm leises Flüstern von Hinten :
" Du kannst reden? Wann wolltest du davon erzählen? " Wheatley war nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen, genau so wie GLaDOS. Ich trat noch einen Schritt näher, der Unbekannte schüttelte so heftig mit dem Kopf, dass ich fast dachte das er ihm gleich abfallen würde. Er zeigte mit dem Finger immer wieder zum Ausgang, doch das war mir egal. Noch einen Schritt tat ich als ich das Nervengas sah, das aus den Wänden schoss. GLaDOS mechanische Stimme schien nicht zu wissen was sie sagen sollte und sie rief einfach:
" WARTE... warte... i-ich muss erst di-die ... die ... äh ... Variablen ausrechnen." Ich hatte noch nie so sehr den Wunsch, dass GLaDOS mich wieder einsperrt. Doch ich hatte das Gefühl, dass meine Chancen schlecht standen. Ein Notfall-Plan um die anderen zu befreien, ja so etwas brauch ich jetzt...
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