Blut zu Blut

GeschichteDrama, Romanze / P18
31.08.2014
31.08.2014
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Tiefer Schmerz


Das silberne Mondlicht spiegelte sich im Wasser, während du von Steg aus in die Ferne sahst. Deine Gedanken trieben dir die Tränen in die Augen. Noch immer quälten dich die Erinnerungen. Wie konnte es nur soweit kommen? Wann hatte sich das Schicksal dazu entschlossen, dich in die Welt der Einsamkeit zu sperren? Das hätte alles ganz anders sein sollen. Früher gab es nur euch beide. Früher. Bevor dieses verdammte Weib auftauchte und deinem Bruder den Kopf verdrehte.
Auch nach so vielen Jahren, trauertest du noch. War er doch immer das wichtigste in deinem Leben gewesen. Und es gab eine Zeit, in der es ihm genauso ging. Schon nach Sekunden  wäre ihm aufgefallen, dass du verschwunden bist, selbst wenn er nicht im Hause war. Du warst es, die ihn zu Hause erwartete, wenn er aus der Schlacht zurück kam. Du warst es die sich um ihn sorgte. Und du warst es, der seine Sorge galt. Doch, als sie auf der Bildfläche erschien…
Es geschah langsam, dass sie ihn von dir trennte und es war  nicht mal ihre Absicht. Dennoch tat sie es. Dein Hass war grenzenlos. Auch nachdem du von ihrem Tod hörtest, wärst du nie auf die Idee gekommen, wieder zu ihm zurück zu gehen und in dieser schweren Zeit für ihn da zu sein.
Seine Gleichgültigkeit, hatte dich zu sehr verletzt.
Du wurdest aus deinen Gedanken gerissen, als eine Gruppe von betrunkenen Männern auf dich zu torkelte.
„Hey Süße Maus! Lust ein bisschen zu feiern?“
Der Frontmann des Quartetts stützte sich bei seinem Kumpel ab und versuchte sich lässig durch das blonde Haar zu fahren, in dem er jedoch eher hängen blieb.
Wenig beeindruckt wendetest du dich ab und gingst Richtung Strand. Du bemerktest, dass sie dich verfolgten, noch bevor du die Hand des Blonden auf deiner Schulter spürtest.
„Ey, Kleines, warum denn so schüchtern? Wir könnten bestimm ´ne Menge Spaß haben!“
„Nein Danke!“ deine Stimme hätte nicht kälter sein können.
„Jetzt zier dich nicht so. wir beißen nicht!“
Beißen? Ein interessanter Gedanke.
Du hattest wirklich vorgehabt, es nicht zu einer Auseinandersetzung kommen zu lassen. Doch als er deine Hüfte umklammerte, dich an sich zog und an deinem Hals leckte, reichte es dir.
Mit einer blitzartigen Bewegung, packtest du ihn an der Kehle und gabst den Blick auf deine schneeweißen Reißzähne frei.
Ein hämisches Grinsen konntest du dir, bei seinem schockierten Blick, nicht verkneifen.
„Tja, ihr beißt vielleicht nicht, ich allerdings, tue es!“
Du bohrtest sie tief in seine Haut, bis du an der Schlagader ankamst. Das Blut glitt über deine Zunge, den Hals hinunter. Er wusste nicht wie ihm geschah. Sein leises stöhnen drang an dein Ohr. Im Normalfall, hättest du es nicht so genossen, aber bei solchen Kerlen, die glauben ein Geschenk Gottes an die Frauen zu sein, empfandest du es doch, als etwas erregend, die Kontrolle über sein Leben zu haben. Zu zeigen, das sie nichts sind. Sie waren Hüllen, in denen eure Nahrung aufbewahrt wurde.
Seine Freunde lachten und schienen es für ein leidenschaftliches Liebesspiel zu halten, da sie alle ja so unwiderstehlich waren. Erst als du den leblosen Körper deines Opfers zu Boden fallen liest, wurde ihnen klar, das sie in Gefahr schwebten. Sein Blut klebte noch an denen Lippen. Sie konnten den Blick nicht von dir wenden.
Ungläubig starrten sie dich an. Du zähltest in deinem Kopf von fünf an rückwärts, bis sie los laufen würden. Und Bingo. Kaum warst du bei Null angekommen, nahmen sie die Beine in die Hand.
Natürlich warst du schneller. Es war einfach. Zu einfach. Betrunkene zu jagen machte dir keinen Spaß.

„Ihr habt gelogen. Spaß ist was anderes! Aber nun gut, man sagt ja, feier die Feste, wie sie fallen. Nicht wahr?“
Gesättigt und entspannt saßt du im Sand umringt von Leichen. Die frische Briese tat dir gut.
„Okay Jungs, wisst ihr, ich habe es nicht so mit, dem Morgen danach Kram. Also macht es mal gut! Allerdings, eine Sache wäre da noch. …was mach ich bloß mit euren Leichen?“
Ins Wasser werfen, konntest du vergessen, da Berührungen mit dem nassen Element äußerst unangenehm für dich waren.
„Dann verbuddel ich euch einfach im Sand! Zwar nicht besonders originell und für die, die euch finden bestimmt nicht besonders schön, aber ich bin heute mal faul.“
Da du keine Schaufel hattest, musstest du mit deinen Händen ein Loch graben. Du kamst dir wie ein Hund im Garten vor, der die Beete zerstört. Deine Nägel waren hin, aber das störte dich nicht. Auch wenn man es dir oft nicht ansah, da du stets makellos aussahst, legtest du darauf überhaupt keinen Wert. Es waren Angewohnheiten aus anderen Zeiten. Wenn man in der viktorianischen Zeit aufwächst, brennt es sich in den Kopf ein, dass man immer gut aussehen muss.
Nach getaner Arbeit, war es Zeit für dich, schlafen zu gehen, da sich die Sonne langsam ankündigte. Auch wenn sie dich nicht umbrachte, schwächte sie dich. Das musste ja nicht sein.


In den nächsten Nächten, setztest du deinen Weg zur Kontrollzone fort, in der Hoffnung dort etwas zur Ruhe zu kommen. Du hattest schon vor zehn Jahren von diesem Ort gehört, und dich auf den Weg dorthin gemacht. Als du jedoch hörtest, dass dein Bruder auch kommen würde, hattest du die Zone wieder verlassen. Eine Begegnung war das letzte, was du wolltest.
Immer wieder hörtest du von dem großen Krieger. Ja dein Bruder war ein toller Kämpfer. Es wunderte dich nicht, dass er rekrutiert wurde, um die Zone zu beschützen. Auch du wurdest  von Cain angesprochen, der dich um Hilfe im Kampf gegen die Kowloon Children bat. Die Geschwister, Seite an Seite, im Kampf gegen den Feind. Es hatte dich damals schon zum Lachen gebracht. Niemals. Niemals würdest du freiwillig wieder in seiner Nähe sein wollen. Aber irgendwann würde es sich nicht mehr verhindern lassen. Du hattest den Feind damals unterschätzt. Du machtest dir große Vorwürfe die Kontrollzone im Stich gelassen zu haben, obwohl du bezweifeltest, dass du etwas an dessen Untergang hättest ändern können.

Auf deinen Reisen durch die ganze Welt, ist dir eine Veränderung aufgefallen. Die, die du gerne Zombievampire nennst, haben ihre Taktik geändert. Sie schlagen nicht mehr Blindlinks zu, sondern organisieren sich. Cain hatte dir erneut eine Nachricht zukommen lassen und um deine Unterstützung gebeten. Dieses Mal wolltest du dich nicht heraus halten. Du würdest kämpfen, wie dein großer Bruder es dich gelehrt hatte. Dein Bruder.
„Oje. Wie es wohl sein wird? wie wird er reagieren, wenn wir uns nach all den Jahren wieder treffen? Wird er mich überhaupt erkennen? Werde ich meine Gefühle kontrollieren können? Ich will nicht dass er weiß, wie sehr er mich verletzt hat! Ich will, dass er sich den Kopf darüber zerbricht. Aber bis dieser Tag kommt, wird es noch dauern hoffe ich. Aber ich denke, dass wir uns in der Kontrollzone begegnen werden. Auf die eine, oder die andere Weise.“
Du wolltest den Gedanken bei Seite schieben, als du die Straße entlang schlendertest, doch das Bild deines Bruders ging dir nicht aus dem Kopf. War es möglich, dass du immer noch Liebe für ihn empfinden konntest? So war es, auch wenn du es nicht wolltest. Er war dein Bruder und das bis in alle Ewigkeit!

Du kamst auf eine lange Brücke, von der aus, du den magischen Schutzschild der Kontrollzone sehen konntest.
„Das ist sie also. Ja unverkennbar.“
Du kamst einst in das Vergnügen, Sei kennenzulernen. Er hatte dich beeindruckt. Er hielt den Schutzschild aufrecht. Um andere zu schützen, verzichtete er darauf, die Schönheit dieser Welt zu sehen und das Glück, welches er für Menschen und Vampire erhielt. Denn sobald er seine Augen öffnete, erlosch der Schutzkreis.
Natürlich lag eure Begegnung schon eine Weile zurück. Es war das bevor die Kowloon Children die alte Zone angriffen und Sei sie aufgeben musste. Nicht einmal dein Bruder konnte sie retten.

Nach einigen Metern, wurdest du Zeuge eines Kampfes. Eines Kampfes zwischen einem Vampir, und den Kowloon. Zehn, gegen einen. Solche Konstellationen konntest du nicht vertragen. Jedenfalls nicht, wenn die Kowloon  in der Überzahl waren.
„Das ist doch die Gelegenheit, um zu sehen, ob ich es noch drauf habe. Ich kann die Freude meines Katanas spüren. Ich habe es zu lange in der Scheide gelassen. Diesen Mistgeburten werde ich es zeigen!“
Wie von der Tarantel gestochen, eiltest du dem Mann, der allein versuchte sich zur Wehr zu setzen, zur Hilfe. Sie sahen dich nicht kommen. Das Überraschungsmoment war dir sicher.
Sie standen um deinen Artgenossen herum. Du schlichst dich wie ein Panter an, das Schwert bereit zu zuschlagen.
Erst als die Spitze der silbernen Klinge aus der Brust, eines Child ragte, bemerkten sie, dass sie einen weiteren Feind bekommen hatten. Dein Katana glitt durch seinen Körper, als würdest du Butter zerteilen.
Kurz verschreckt, formierten sie sich schnell wieder und umkreisten euch. Als du mit dem einsamen Krieger, Rücken an Rücken auf den Gegenschlag wartetest, geriet ein kleiner blonder Junge, der gefesselt am Boden lag, in dein Blickfeld. Er rief immer nach seinem Bruder. Bruder? Deshalb, versucht er nicht zu fliehen. Er hat jemanden zu beschützen.
Du konntest dir nicht helfen, aber ein Blick in seine strahlend blauen Kinderaugen, gaben dir etwas Vertrautes. War es möglich, dass du diesem Jungen schon einmal begegnet warst?
Die feindlichen möchte gern Vampire störten deine Gedanken. Einer von ihnen rief dem Mann hinter dir etwas entgegen, doch leider konntest du nichts verstehen. Du hörtest nur dein eigenes Blut in deinen Ader nach einem Kampf schreien. Lange war es her, dass du dich in eine Schlacht gestürzt hattest. Du warst freudig erregt und konntest es kaum erwarten, dass sie angriffen.

Sie sprangen auf euch zu. Du liest dich rückwärts in eine geschmeidige Brücke nieder sinken und tratst einem von ihnen in den Magen, als dieser über dir schwebte. Einem anderen zogst du die Beine weg, bevor du beide mit deinem Schwert in Stücke hacktest. Durch deinen äußerst gelenkigen Körper, konntest du den meisten Schlägen ausweichen und deine Bewegungen, die zur Verteidigung gedacht waren, in perfekte Angriffe verwandeln. Neben dem kleinen Jungen stand eine junge Frau in einer Uniform der Company. Der Company, welche die Kontrollzone aufrecht erhielt. Sie musste ein Compromiser sein. Ihr Gesicht verriet, wie beeindruckt sie von deinem Kampfstil war. Sie wirkte sehr sympathisch auf dich. Daher bist du ihr zur Hilfe geeilt, als ein Kowloon drohte, ihr den Kuss des Todes zu geben. Du nahmst ihn in den Schwitzkasten und drücktest ihm die Luft ab, bevor du seinen Kopf von den Schultern trenntest.
„Vielen Dank! Sie haben mich gerettet!“
„Gern geschehen, aber sie sollten sich in Sicherheit bringen. Wer weiß wie viele von diesen Dingern hier noch herum stromern!“
Du wartetest dich auf eine Antwort. Es waren noch zwei übrig. Eigentlich fandest du es schade, das es nicht mehr waren. Du kamst gerade erst so richtig in Fahrt. Aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist. Das dachtest du jedenfalls. Damit, dass der wirklich Kampf erst gleich beginnen würde, hattest du nicht gerechnet.

„Danke, für deine Hilfe. Ich weiß es zu schätzen!“
Du standest immer noch mit dem Rücken zu dem Mann, mit dem du ebengrade zusammen gekämpft hattest, als seine Stimme dir dem Atem verschlug.
Das ist doch nicht möglich.
„Oh, bitte nicht!“ flüstertest du vor dich hin.
Jetzt wurde dir schlagartig klar, warum dir dieser kleine Junge so bekannt vor kam. Deinen Plan, etwas zur Ruhe zu kommen, konntest du nun vergessen. Du wünschtest dir, nach dem Kampf sofort verschwunden zu sein, dann wäre dir dies erspart geblieben. Du drehtest dich langsam um.
„Jiro…“
„__________? …Wo zum Teufel bist du gewesen?“
Wut kochte in dir hoch. Du standest ihm nach so vielen Jahren gegenüber. Dem Mann, der dir so weh getan hatte. Deinem Bruder.
„Bruder, du kennst diese nette Frau?“
Der kleine Blondschopf  lächelte dich an. Er war süß. Sehr süß, aber da du wusstest, wer er war, erwidertest du es nicht.
„Ja Kotaro. Ich kenne sie sehr gut! Das ist __________. Unsere Schwester.
„Wow. Du bist wirklich __________? Unser großer Bruder hat mir schon so viel von dir erzählt. Ich habe mir immer gewünscht dich zu treffen. Ich freu mich so!“
Der Kleine kam auf dich zugerannt und umklammerte dich.
„Endlich bist du bei uns Schwester!“
Dein Körper begann zu zittern, als du Jiro´s entzücktes Gesicht sahst. Mit einem heftigen Ruck, stießt du Kotaro von dir weg. Etwas stärker, als du beabsichtigt hattest. Er flog zwanzig Meter weiter gegen einen Laternenfeiler. Das Lächeln deines Bruders erstarb und wurde durch Fassungslosigkeit ersetzt.
„Was ist nur in dich gefahren, __________? Er ist ein Kind!“
„Ich weiß, was er ist. Aber vor allem, weiß ich, wer er ist!“
Du sahst deinem Bruder direkt in die Augen. Es war nicht schwer zu erraten, was er in diesem Moment dachte. Er war erschrocken, dann musste er über sich selbst lachen. Wie konnte er glauben, dass es dir verborgen bliebe.
„Ich konnte  noch nie etwas vor dir geheim halten. Dennoch verstehe ich deine Reaktion nicht!“
Deine Gefühle spiegelten sich in deinem Gesicht wieder. Selbst nach allem was passiert war, schien er keinerlei Reue zu empfinden.
Durch tiefes, gleichmäßiges atmen, versuchtest du den drohenden Wutanfall zu stoppen. Sein freundliches Gesicht, die Art, wie er dich ansah, machte dich krank.
Er kam auf dich zu.
„Warum bist du damals weggelaufen? Hast du eine Ahnung, wie besorgt ich war? Die Angst dich nie wieder zu sehen, hat mich fast um den Verstand gebracht!“
Was sollte das denn? Die Zeiten in denen er dich mit ein paar freundlichen Worten und einer zarten Berührung versöhnlich stimmen konnte, waren vorbei.
Als er dich in seine Arme reißen wollte, wichst du zurück.
„Ach Ja? Du hast dir also Sorgen, um mich gemacht? Und als nächstes erzählst du mir, dass sich auch dieses Miststück um mich gesorgt hat. Bitte, verschon mich. Ich glaub dir kein Wort! Wann hast du denn gemerkt, dass  ich nicht mehr da bin? Nach einer Woche, oder einem Monat?
„Warum bist du so kalt? Ich erkenne dich ja gar nicht wieder. was ist mit dir passiert? Wir standen uns doch mal so nah.“
Er sah traurig aus.
„Früher warst du so lieb und freundlich zu jedem. Du hast mit Kindern gespielt. Du hattest so ein großes Herz. Du warst das liebste Wesen, das diese Welt je betreten hatte. Ich begreife nicht, wie du dich so verändern konntest.“
„Ich habe mich nicht verändert. Du hast mich verändert! Damals, als wir noch Menschen waren, da standen wir uns vielleicht nah, aber das ist lange her!“
„Ich verstehe nicht. Was meinst du, wenn du sagst, ich hätte dich verändert? Ich habe dich immer geliebt und versucht dich zu beschützen, damit dir kein Leid wiederfährt!“
Seine Stimme und sein Blickwurden düsterer, als du seine Worte mit einem zweifelhaften lächeln Bedachtest.
„Du bist meine Schwester. Wenn du ein Problem hattest, hättest du zu mir kommen müssen und dich nicht einfach davonstehlen und mich im Stich lassen. … ohne ein Wort bist du gegangen und hast mich allein gelassen. Dabei hab ich dich doch so sehr gebraucht, als…“
und schon wieder… man hätte denken können, das es ihm gerade, um dich ging, aber nun war klar, wieder geht es um sie!
„du meinst, als diese verdammte Alice abgetreten ist?“
Er wirkte überrascht darüber, dass du es wusstest.
Du gabst einen verächtlichen Laut von dir, den du einfach nicht unterdrücken konntest.
„Du bist echt das letzte, Jiro! Ja. Ich habe von ihrem Ableben gehört, aber erwarte kein Mitgefühl von mir…“
Er unterbrach dich: „Was ist nur aus dir geworden? Alice und ich hatten dir nichts getan! Wie kannst du es wagen so abfällig über sie zu sprechen.“
Dieses Mal unterbrachst du ihn: „nichts getan?“
Jetzt reichte es dir. Du konntest dich nicht mehr zurückhalten. Auch wenn du eigentlich eine äußerst kontrollierte Persönlichkeit warst, hattest auch du deine Grenzen.
„Für wen hältst du dich? Wie kommst du auf den Gedanken mir Vorwürfe machen zu dürfen? Nach allem was du und diese Hure der Hölle…“
Jiro drohte ebenfalls die Kontrolle zu verlieren. Das du damals gegangen bist, schien ihm doch zugesetzt zu haben und jetzt so harte Worte über seine geliebte Alice hören zu müssen, war wohl zu viel für ihn. Aber du konntest nicht anders. Die Gelegenheit ihm alles an den Kopf zu werfen, war einfach zu verlockend.
„ Ihr wart doch diejenigen, dich mich vertrieben haben. Du wolltest mich doch nicht mehr bei dir haben und tu jetzt nicht so, als würdest du nicht wissen, wovon ich rede, Jiro! Du hast nicht das Recht mir irgendwelche Vorwürfe zu machen und ich bin dir auch keine Erklärung schuldig!“
„ich tu nicht nur so, __________. Wie kommst du auf diesen idiotischen Gedanken ich hätte dich nicht bei mir haben wollen? „
„Ist das dein Ernst? Willst du mir erzählen, dass du keine Idee hast, warum ich gegangen sein könnte?“
Das machte dich noch wütender.
„Du kleiner mieser…, gut dann werde ich dich mal aufklären!“
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