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Denn morgen sind wir tot

von Redt
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Angst / P16 / Gen
30.08.2014
30.08.2014
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527
 
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30.08.2014 527
 
Beitrag zum Wettbewerb Liederthemen One Shot
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Achtung!
Nicht so freundlich wie es scheint


Ich weiß noch, als du zu mir kamst, Tränen überströmt
nach Halt suchtest.
Weil deine Eltern dir befahlen zu gehen.
Du warst schwanger, von mir
mitfühlend hielt ich deine Hand.

Gefühlskalte Egoisten, Monster
du kommst mit mir, wirst nie mehr alleine sein.
Habe ich dir von meinem Besuch erzählt?
Ihre überraschten Blicke, so voller Angst.
Nie vergessen.

Es wird Nacht über uns nur du und ich wir zwei.
Komm lass uns zu den Sternen reisen,
Zeit für einen Rausch.

Du schläfst, ich streiche über deine Haut
mit kalten, nassen Händen.
Tropfen perlen auf geschlossene Lider.
Erhaben wache ich über deinen Schlaf.

Zu viel im Tee, du wachst nicht auf!
Entfernst dich von deinen Sorgen, deinen Problemen, von mir.

Fühlst du, wie das Gift durch deinen Körper reist?
Bald ist es vorbei,
alles wird leicht, so leicht!
Es wird dir wieder gut gehen, voll Freude wirst du in meinen Armen liegen.
Der Stich schmerzt nur kurz.
Ich sehe wie du dort stehst, auf mich wartest.
Wir sind bereit zu gehen!

Die Last fällt ab,Seele und Körper sind leicht.
Wir reisen durch die Nacht, zu den Sternen hinauf
durch Raum und Zeit.

Und solltest du vor Liebe verbrennen, wird mein Kuss dich löschen,
damit ich nicht allein und ohne dich sein muss.
Komm, komm nur ein zarter Kuss.
Denn morgen, morgen sind wir tot!

Der Flug geht vorbei an fallenden Sternen.
Glanz, Gold, Staub!
So wunderschön!
Habe keine Angst, du bist nicht allein.
Wir sind zusammen, reisen
gemeinsam, mitten im Rausch.

Auch wenn Sorgen uns in den Abgrund ziehen
bin ich da, um dich zu halten.
Der Sternenhimmel verblasst
die Nadel schimmert unschuldig.

Der Stich dringt in deine Haut, du spürst ihn nicht.
Hand in Hand durch die Nacht, Mondlicht zeigt den Weg.
Probleme und Sorgen sind ganz klein, nichtig.
Wolken fallen zusammen
wir reisen, reisen durch Raum und Zeit.

Jetzt noch einmal leben
trinken, feiern, lieben allein in der Nacht!
Sternenlicht reist über Haut und Haar
Silber scheinen unsere Körper.
Wir sind im Rausch!
Alles ist leicht, still.
Ein letztes mal noch blicken wir nieder zur blauen Erde
denken an Probleme, Sorgen
deine Eltern.
Habe ich erzählt, dass Sie nicht mehr sind
dich nie freiwillig hinausgeworfen hätten?
Dein Blick voller Entsetzen
Furcht!
Angst in deinen Augen!
Keine Sorge, alles wird gut.
Denn morgen, morgen sind wir tot!

Du willst raus, auf die Erde zurück
ich halte dich fest, lass nicht zu das du gehst
bleib bei mir!

Ich reise mit dir durch tiefe Nacht,
zum Sternenhimmel
verlorener Glanz, als du erblasst
Nein!

Ich greife deine Hand, sie rutscht
du bleibst!
Dein Blick so schön, so voller Angst
komm noch ein Kuss.
Ich drücke deinen Hals,
steche dich mit der Nadel
du erzitterst!
Komm, komm zu den Sternen
wir reisen durch tiefe Nacht, Raum und Zeit.

Sterne fallen vom Himmel
alles ist dunkel, so schwarz.
Meine Lippen auf deiner Haut, deinem Haar
ich atme deinen Geruch.
Probleme und Sorgen sind lange fort
ich lächle ein letztes mal!
Komm lächle noch einmal
denn morgen, morgen sind wir tot!
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