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Abgestürzt

von SchoScho
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Angst / P16 / Gen
Alec "Boss Burns" Völkel Sascha "Hoss Power" Vollmer
29.08.2014
02.04.2015
20
11.651
1
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Dieses Kapitel
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29.08.2014 453
 
5.     Kapitel
Sorry, dass es so spät geworden ist, aber ich hatte heute noch keine Zeit das neue Kapitel hochzuladen :)

Jenny
Ich war hin und her gerissen zwischen zwei Gefühlen. Zum einen war ich total glücklich, dass sie Sascha gerettet haben und zum anderen besorgt und traurig, dass Alec vermisst war. Aber wie konnte er eigentlich vermisst werden – wie konnte jemand verschwinden, wenn er doch … Oh Gott! Was ist, wenn er noch im Flugzeug ist, eingeklemmt zwischen den Trümmern? Das darf nicht sein!

Ich wurde von „I see Fire“ von Ed Sheeran aus meinen Gedanken gerissen. Mein Handy klingelte. Es war eine unbekannte Nummer zu lesen. Verwirrt nahm ich ab:
„Hallo? Jenny Vollmer hier.“
„Sascha! Oh Gott! Es geht dir gut! Ich hatte solche Angst um dich!“, ich konnte es nicht fassen. Es war Sascha, der da am anderen Ende der Leitung war.
Ich rannte aus dem Schlafzimmer und flog beinahe noch die Treppe hinunter. Kurz darauf kam ich in der Küche zum Stehen. „Sascha ist am Telefon!“
Es war dieser eine Satz, der Bewegung in alle kommen ließ. Manisha riss ihren Kopf sofort aus ihrer versteinerten Haltung und sah mich an, kaum konnte sie realisieren, was ich da sagte. Andre´ und Malcom standen auf (die Stühle kippten um) und lagen sich sofort in den Armen. Tobi sah zu mir auf und ich konnte die Freude in seinen Augen sehen, doch er hielt sich zurück und drückte Lu noch etwas näher an sich. Stefan und Ansgar zogen mich sofort auf einen leeren Stuhl und zogen mir das Handy aus der Hand. Sie stellten auf laut und alle konnten gerade noch Saschas wartendes „Hallo? Jemand drann?“
„Dad?“, Manisha liefen Tränen über das Gesicht vor Freude.
„Manisha meine Maus?“
„Ja“, sie kämpfte um nicht laut aufzuschluchzen und ich nahm sie in den Arm. Plötzlich ließ auch Sascha ein Schluchzer hören. Ich musste lächeln.
„Manisha, du musst nicht weinen. Mir geht es gut. Ich habe zwar etwas Schmerzen, aber das gibt sich wieder. Ja?“
„Ich habe dich so vermisst Dad.“

Sascha
„Ich dich auch – euch alle!“
„Wir nehmen den ersten Flug zu dir.“, meldete sich Malcom, „Wo liegst du?“
Ich fragte kurz meinen Krankenpfleger Ethan.
„Christus St. Vincent in Santa Fe. Ich freue mich, wenn ihr kommt.“
Oh ja, dass tat ich wirklich. Ich konnte es kaum erwarten, meine Familie wieder zu sehen.

Stefan
Nachdem wir noch eine Weile mit Sascha gesprochen hatten, holte Jenny ihren Laptop und wollte schon 8 Tickets nach New Mexico buchen, aber ich hatte bedenken. „Wird das nicht teuer?“ „Für meine Familie ist mir nichts zu teuer. Merk dir das Stefan Buehler!“, war nur ihre schnippische Antwort. Das würde ich mir auf jeden Fall merken…
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