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Yggdrasils Träne

von Lilia
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
Angela Brooklyn Elisa Maza Goliath
28.08.2014
16.06.2017
22
41.356
3
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02.01.2015 2.377
 
9. Hoffen und Bangen


Ein lauter Knall schallte über die Stadt und ein Funkenmeer aus bunten Blitzen entlud sich am Nachthimmel Manhattans.
Elisa war als Erstes hinauf zu den Burgmauern geeilt und spähte zum Ort des Geschehen. Konnten Brooklyn und die Anderen womöglich damit etwas zutun haben? Sie waren schließlich schon viel zu lange weg.
Ihr gefiel der Gedanke ganz und gar nicht. War sie denn wirklich zum Nichtstun verdammt?
„Was ist geschehen?“, kam die Frage aus dem Hintergrund.
Hudson war an Elisas Seite erschienen. Ihm folgte Bronx der sich zugleich aufgeregt bellend über die Burgmauer hing.
Kopfschüttelnd verschränkte die Polizistin die Arme. „Irgendetwas ist da draußen passiert und ich muss herausfinden was. Ich fürchte Angela und die Anderen sind darin verwickelt. Ich hab da so eine dumme Vorahnung.“
Es war nicht nötig Hudson darum zu bitten dorthin zu fliegen. Er schien es von ganz allein zu verstehen. „Wir müssen Brooklyn helfen mein Kind.“
Die Zwei waren da ganz einer Meinung. Elisa eilte zu Hudson der sich bereit für den Abflug hielt. Jedoch hatten sie die Rechnung ohne Goliath gemacht. Der graue Hüne torkelte ihnen entgegen. Auch er musste gehört haben, dass in der Stadt etwas vor sich ging. Doch Goliath würde die Beiden unmöglich begleiten können. Er war viel zu geschwächt. Fieberschübe und Krämpfe hatten den Gargoyle die letzten Tage schwer zugesetzt. Die Abstände in denen er sich auf den Beinen halten konnte wurden auch immer kürzer. Goliath besaß einen starken Überlebenswillen, aber wie lange er dem noch standhalten konnte wusste niemand so genau.
Erst kürzlich versicherte Xanatos Elisa das sie schon sehr bald ein Heilmittel haben würden. Aller Wahrscheinlichkeit nach  handle es sich bei der Krankheit lediglich um einen mutierten Grippevirus – angeblich. Ihr Misstrauen in Xantatos war nicht im Geringsten gesunken. Ihm würde sie erst glauben, wenn Goliath tatsächlich geheilt wäre.
Elisa stützte Goliath und führte ihn zur Brüstung sodass er mit eigenen Augen sehen konnte was da draußen vor sich ging. Entsetzen und Furcht waren ihm ins Gesicht geschrieben. Er begriff die Lage schnell. „Unsere Freunde sind in Gefahr.“ Und mit wehmütigen Ton fügte er hinzu. „Angela!“
„Hudson und ich werden ihnen helfen, verlass dich drauf Goliath!“
Goliath nickte. „Bitte seid vorsichtig! Ich kann euch leider nicht begleiten, nicht ohne euch zur Last zu fallen.“
Traurig senkte Goliath den Kopf. Es musste ihn sehr quälen zum Nichtstun verdammt zu sein. Und das nun auch seine Tochter in Gefahr schwebte belastete den Gargoyle zusätzlich.
Elisa lächelte ihn aufmunternd und zuversichtlich an. „Wir werden vorsichtig sein und vollzählig zurückkehren.“
Es spielte nun keine Rolle mehr, das sich Elisa in Gefahr begeben würde. Sie saßen alle in einem Boot. Verstecken würde bald keine Option mehr sein und keinen vom Manhattan Clan retten.

Ihnen bot sich ein Bild der Zerstörung als Elisa und Hudson die St. Patricks Kathedrale erreichten. Aus der Kirche stieg Rauch auf. Im Dach klaffte einen riesengroßes Loch.
Das Gotteshaus umgaben zahlreiche Polizeiwagen hinter denen die Beamten mit Waffen in der Hand sich schussbereit hielten. Es war ein Wirrwarr aus Blaulicht und aufgeregten Rufen. Drinnen musste etwas Schreckliches geschehen sein.
Lautlos glitt Hudson mit Elisa aufs Dach. Sie wollten erst einmal aus sicherer Entfernung sehen ob ihnen auch keine Falle drohte.
Unter ihnen lagen unzählige Trümmer übersät mit feinen Scherben die zweifelsohne die Überreste der so einst kunstvoll gefertigten Fenster sein mussten. Mehrere leicht verletzte Polizisten robbten über den Boden und so sehr sich Elisa auch anstrengte sie konnte das Übel der Katastrophe einfach nicht ausmachen. Die Gefahr musste also gebannt oder besser gesagt überstanden sein.
Hudson und Elisa wagten den Eintritt.
Aus nächster Nähe war das Ausmaß des Geschehens noch viel schlimmer als sie erst annahmen.
Die meisten Kollegen Elisas schienen mit ein paar Schrammen davongekommen zu sein, doch einem Einzelnen musste etwas Schlimmes zugestoßen sein. Inmitten der Kirchenbänke war ein großes Einschlagloch und darum bildete sich eine Traube aus Männern in Uniform. Nur einen Meter abseits davon standen Broadway und Lexington. Die Zwei wirkten erschöpft und niedergeschlagen. Doch ihnen schien bis auf wenige Kratzer nichts zu fehlen.
„Broadway, Lex!“, schrie Elisa mit einer Mischung aus Erleichterung und Freude auf und stürmte zu den Gargoyles.
Hudson der es ihr gleichtat bemerkte als Erstes das hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmte – Angela und Brooklyn fehlten.
„Wo sind Angela und Brooklyn?“, fragte der alte Gargoyle in großer Sorge.
Die Gesichter von Broadway und Lex nahmen traurige Züge an. Sie blickten hinüber zu der Menschentraube. Ungefragt eilte Elisa an den Ort des Geschehen und drängelte sich durch die Schaulustigen. Bei dem was sie sah blieb ihr beinahe das Herz stehen. Auf dem Boden kniete Matt und bei ihm lag Brooklyn. Brooklyn war über und über mit Brandwunden versehen. Seine weißen Haare waren schwarz angesenkt, ebenso der danebenliegende Mantel Matts der augenscheinlich als Löschdecke gedient haben musste.
Elisa sank zu Boden und betrachtete sich die schwerwiegenden Wunden näher. Bis zum Sonnenaufgang würde er es vielleicht nicht mehr schaffen.
„Wir brauchen einen Arzt und zwar schnell.“, rief Elisa deswegen. Ihr war wohl bewusst wie merkwürdig das klang einen Gargoyle ärztlich versorgen zu lassen. Aber hier ging es um Leben und Tod!
„Diese Monster sind für das Chaos hier verantwortlich. Ein Glück wurde niemand ernsthaft verletzt.“,meinte daraufhin einer und Elisa wäre dem Sprecher am liebsten an die Gurgel gesprungen, wäre Matt ihr nicht zuvorgekommen.
Ihr Partner von dem sie es gar nicht so kannte, geriet ganz außer sich. „Diese sogenannten Monster haben das Schlimmste vereitelt und dieser Gargoyle hat unser aller Leben gerettet.“ Er zeigte damit auf Brooklyn und schüttelte traurig den Kopf. „Er hat mein Leben gerettet.“
Aufeinmal lichtete sich die Reihe der Umherstehenden. Ein paar von ihnen eilten hinaus, um Hilfe zu holen.
Hudson und die Anderen waren nun auch bei dem Verwundeten. Der alte Gargoyle sank neben Elisa nieder und ergriff eine von Brooklyns Händen. „Mein Junge du musst durchhalten.“
Wieder Erwarten aller öffnete Brooklyn einen winzigen Spalt breit die Augen.
Im Flüsterton und unter größter Anstrengung sprach er. „Geht es allen gut?
Hudson nickte eifrig. „Ja und das verdanken sie dir. Und nun spar dir deine Kräfte. Wir können auch noch später über Alles reden.“
Brooklyn verlor das Bewusstsein schnell wieder und Hudsons Sorge stieg stetig. Vielleicht war das auch besser so, musste er sich doch schonen.
„Broadway hat mir erzählt was hier passiert und das die Person die hierfür verantwortlich ist Angela mitgenommen hat.“
Elisa verstand nicht den Grund dafür. „Aber warum?“
„Wir müssen uns nun zuerst um Brooklyn kümmern. Zu wenige sind wir, als das wir an zwei Orten gleichzeitig sein könnten.“
Erst Goliath und dann auch noch Brooklyn und Angela. So langsam nahm es Elisa nicht mehr auf die leichte Schulter. Yggdrasils Wächter war es wohl sehr ernst. Wenn die Gargoyles ihr erst einmal die ganze Geschichte des Spektakels berichten würde, brachte dies vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel.
Alle Sorge galt zunächst Brooklyn und Hilfe kam von unerwarteter Seite. Ein Mann mit krausem Haar und einer Ledertasche in der Hand stürzte zu Brooklyn auf den Boden. Die Umherstehenden machten sofort Platz. Nur Elisa, Matt und Hudson blieben ganz dicht bei Brooklyn. Ängstlich sah Elisa dem Mann bei seinem Vorgehen zu. Sofort ertastete dieser den Puls des Verwundeten und ließ seinen Blick über die zahlreichen Brandwunden schweifen. Er schüttelte missmutig den Kopf und öffnete seine Tasche. Er zog eine Spritze auf und setzte an Brooklyns Arm an.
„Mehr kann ich hier für den Gargoyle nicht tun.“, verkündete der Mediziner. „Aber in meiner Praxis vielleicht.“
Elisa nickte eifrig. „Bringen Sie uns dahin!“
Vorsichtig griff der Arzt unter Brooklyns Arme und Hudson ergriff rasch die Beine. Elisa wurde nervös als sie sah, wie der fremde Helfer gedachte den Vorderausgang zu nehmen. Dort draußen wimmelte es nur so vor Polizisten und die Presse war sicher auch schon da.
Deswegen versperrte sie eilends Hudson und dem Arzt den Weg. „Wir sollten lieber den Hinterausgang nehmen.“
Der Helfer sah dies jedoch anders. „Das ist der kürzeste Weg zu meinem Wagen und falls Sie sich Sorgen um die Leute da draußen machen, Detective, so ist dies eine gute Möglichkeit der Öffentlichkeit nahe zu bringen, das die Gargoyles nicht unsere Feinde sind.“

Die Gargoyles waren Freunde und Beschützer der Menschen. Trotz der vielen Anschuldigungen blieben sie ihrer Aufgabe treu und mochte die Enttäuschung noch so groß sein.
Nun war es einer von ihnen der auf die Hilfe der Menschen angewiesen war.
Elisa und Matt hatten große Mühe gehabt Polizisten und Reporter zurückzuhalten. Die einen waren misstrauisch und erhoben ihre Waffen und die Anderen griffen mit Blitzgewitter und allerlei Fragen an. Dennoch schafften sie es irgendwie den bewusstlosen Brooklyn in das Auto des Helfers in der Not zu legen. Doch der Weg dahin war nervenaufreibend. Sie alle wollten einen Blick auf Brooklyn werfen und löcherten Hudson mit Fragen.
Für Elisa war es ein einziges Durcheinander. Ihre Augen waren starr nach vorne gerichtet – um sie herum wirkte alles unwirtlich und laut.
In der Zwischenzeit in der Matt und Elisa mit Brooklyn im Auto fuhren, folgten Lex, Hudson und Broadway ihnen in der Luft.
Die besagte Praxis lag in einer abgelegenen Gegend und wirkte sehr unscheinbar und leicht befremdlich für eine medizinische Einrichtung.
Als die beiden Detectives Brooklyn hineintrugen und dem Arzt folgten stutzte Elisa noch mehr. In der Luft lag ein Geruch der eher medizinisch untypisch war. Als aus einen der angrenzenden Räume Hundegebell drang blieb Elisa abrupt stehen.
„Was wird hier gespielt? Ich dachte Sie seien Arzt.“, fragte sie misstrauisch.
Der Arzt zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Ich bin Tierarzt. Aber wenn ich Ihrem Freund helfen soll, können Sie es sich nicht leisten auf einen angesehenen Unfallchirurgen zu warten.“
„Er hat Recht, Elisa!“, lenkte Matt ein.
Das wusste sie ja auch, aber es behagte ihr nicht so vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Zeit zum Überlegen blieb ihr jedoch nicht. Der Tierarzt führte sie ins Behandlungszimmer wo die Polizisten Brooklyn auf dem Tisch ablegten. Sofort machte sich dieser darüber her die Wunden des Gargoyles zu versorgen. Er setzte Brooklyn eine Sauerstoffmaske auf und hing ihn an den Tropf. Außer Elisa, Matt und Hudson war keiner bei ihrem Freund. Völlig nervös warteten Lex und Broadway draußen lieber vor der Tür.
Nach scheinbar ewig langer Zeit, endlosen Hoffen und Bangen, versammelte der Tierarzt alle Anwesenden um sich. Ein jeder von ihnen musste auf gute Nachrichten hoffen.
„Wie geht es Brooklyn?“, fragte Lexington.
Der Tierarzt seufzte: „Euer Freund hat ganz schön was abgekriegt, aber wenn ich ihn ein paar Stunden zur Beobachtung hierbehalten könnte...“
„Wird er bis Sonnenaufgang schaffen?“, unterbrach ihn Hudson.
Der Gemeinte nickte, wenn auch zögerlich. „Dafür sollte Brooklyn allerdings in meiner Obhut bleiben. Ich habe eine Verantwortung meinen Patienten gegenüber. Nehmt ihr ihn wieder mit, kann ich für nichts garantieren.“
Elisa war unschlüssig. Konnten sie dem Mann vertrauen? Er mochte Brooklyn gerettet haben, aber das schließe keine Gefahr aus. Mit Xanatos war es schließlich auch ein zweischneidiges Blatt. Heute konnte sie auf seine Hilfe bauen und morgen dachte er wieder an Profit und Macht. Elisa wunderte sich über sich selbst. Hatte sie eben die Menschen in Frage gestellt? Unweigerlich erinnerte sie sich an das Gespräch von damals mit Goliath im Central Park kurz nachdem die Beiden sich kennengelernt hatten. Goliath kritisierte an jenen Tag das die Menschen sich nicht geändert haben. Behielt er Recht? Oder musste sie an ihrer eigenen Überzeugung festhalten? Glaubte sie noch daran?
Hudson nahm ihr diese Entscheidung ab. Er reichte dem Tierarzt die Hand. Wenn es einer wissen musste dann Hudson. Der weise alte Gargoyle kannte die Menschen wohl und wer das Herz am rechten Fleck besaß.
„Passen Sie bitte gut auf den Jungen auf. Er liegt uns Allen sehr am Herzen.“ Hudson nickte Broadway und Lexington zu. „Ihr Zwei bleibt bei ihm! Ich muss zurück zur Burg. Ich erwarte euch die nächste Nacht zurück. Seid auf der Hut und nehmt keine Umwege. Wir besprechen morgen gemeinsam was zutun ist.“
Nach seiner Rede machte sich Hudson auf den Heimweg – zusammen mit Elisa. Matt hatte darauf bestanden ebenfalls in der Tierarztpraxis zu bleiben, wenn auch nicht die ganze Nacht.
Hudson glitt hoch über den Dächern Manhattans. Elisa sah das ihn Sorge und Gewissensbisse quälten. Zweifelsohne waren seine Gedanken bei Brooklyn und der verschwundenen Angela. Ob er sogleich Goliath davon berichten würde oder ob er lieber warten wollte bis alle vollständig waren?
Keiner von Beiden verlor ein Wort über die Geschehnisse – den ganzen Flug über nicht. Und auch ihre Ankunft auf Burg Wyvern fiel weitaus weniger erfreulich aus. Xanatos selbst nahm sie in Empfang. Elisa wusste nicht ob sie das gut oder schlecht finden sollte.
„Ich habe schlechte Nachrichten Detective. Soeben waren Sie und die Gargoyles auf Sendung.“
Elisa zuckte mit den Schultern. „Das war nicht das erste und auch nicht das letzte Mal. Die Gargoyles sind längst kein Geheimnis mehr.“
Xanatos setzte eine verärgerte Miene auf. „Diesmal ist es anders. Sie und Bluestone wurden öffentlich als Sympathisanten der Gargoyles benannt.“
„Was soll das genau heißen?“schaltete sich nun auch Hudson ein.
„Das ich Handeln musste. Diese Reporter waren im Begriff erneut hier Nachforschungen anzustellen. Ich ließ sie gewähren, nachdem ich Goliath und Bronx von der Burg wegbringen ließ zu einer meiner wissenschaftlichen Einrichtungen.“
„Sie haben was?“ Die Polizistin war vollkommen außer sich. „Woher weiß ich, das Sie nicht irgendetwas im Schilde führen? Sie haben in der Vergangenheit schon einmal den Gargoyles angeboten zu dieser Forschungsstation zu gehen und...“
Xanatos unterbrach sie. „Goliath hatte dies abgelehnt. Ja das weiß ich wohl. Aber diesmal hatte er keine andere Wahl. Er ist geschwächt und hätte es nicht geschafft rechtzeitig einen Unterschlupf zu finden. Goliath und Bronx gingen freiwillig. Sie und Hudson täten auch gut daran gleiches zutun.“
Elisa verschränkte die Arme. Was sollte sie davon bloß halten? Ging denn in letzter Zeit wirklich Alles schief? Zwei der Gargoyles waren außer Gefecht gesetzt, Angela verschwunden und sowohl Elisa als auch Matt der Öffentlichkeit auf dem Präsentierteller vorgeführt. Die Dinge nahmen ihren Lauf und es schien nichts zu geben was sie dagegen tun konnten. Ein Spießrutenlauf mochte beginnen und den Freunden Einiges abverlangen. Mehr denn je war ein Jeder auf den Anderen angewiesen.




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Ein gesundes neues Jahr wünsch ich euch Allen! Ich hoffe es hat euch gefallen und auch dieses Jahr versuche ich wieder jeden Monat mindestens 1 Kapitel hochzuladen, vielleicht auch mal zwei. Wer weiß...
Liebe Grüße Lilia
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