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Beginn einer neuen Ära

von Shaggy
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
27.08.2014
27.08.2014
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(Ihr werdet merken das es ein etwas anderes Dinosaur King sein wird wie ihr es bis jetzt kennt, ich hoffe das es euch trotzdem gefallen wird. Gibt mir doch bitte Rückmeldung ob es denn so auch interessant ist oder ob es euch nicht gefällt weil es zu sehr vom Original abweicht...vielen Dank für Lesen ^-^)





Durch ein lautes Klingeln wachte Joey auf. Sein Gesicht war unter dem Kissen verborgen und er tastete mit seiner Hand zu seinem Wecker. Er betätigte den OFF-Knopf, aber das Klingeln hörte nicht auf. Joey murmelte und seufzte. Vielleicht zeigte das Klingeln erbarmen und ließ ihn weiter schlafen, immerhin war heute Samstag. Und als ob er vom Blitz getroffen worden wäre schreckte er nach oben und hielt wenig später sein Handy am Ohr. Das Kissen was durch sein aufschrecken nach hinten geschleudert wurde riss einen Blumentopf mit sich zu Boden was ein lautes Scheppern verursachte. "Joey? Alles in Ordnung bei dir?" kam es leise vom anderen Ende der Leitung. "...ehe ja klar alles bestens, mein Kissen hat nur gerade den Bosskampf gegen den Blumentopf gewonnen", ein Lachen am anderen Ende war zu hören. "Ouh man Joey, du hast verschlafen nehme ich an? Dadurch ich mir das schon gedacht habe bin ich noch nicht losgegangen, sonst hätte ich eine Stunde im Regen warten können", man hörte förmlich aus ihrer Stimmlage das sie dabei ihre Augen verdrehte. Es war seine beste Freundin Leyla. Die beiden kannten sich schon seit der Kindergartenzeit, ach was, schon viel länger, quasi direkt nach ihrer Geburt waren sie schon zusammen, da ihre Mütter sehr gut miteinander befreundet waren. Sie hatten sich heute verabredet um mit ihren Dinosaurier Sammelkarten im Park Matches zu spielen, aber als er seinen Blick dem Fenster widmete und sah das der Regen wie ein Gitter an ihm hinab lief konnten sie das wohl vergessen, zumindest im Park. Verlegen kratzte er sich am Hinterkopf. "Ich kann ja auch zu dir kommen? Ich mach mich dann jetzt fertig und bin in 20 Minuten bei dir?", er wartete gar keine Antwort ab und legte auf. Leyla würde schon damit einverstanden sein, weil was machte es für ein Unterschied ob sie im Park oder bei ihr Karten spielten. Das Spiel nannten sie übrigens Dinosaur King. Er stand auf und kämpfe sich durch das Chaos was in seinem Zimmer herrschte. Ein Mensch der Ordnung? Hier völlig fehl am Platz. Im Badezimmer wusch er sich das Gesicht und sah in den Spiegel. Seine blonden Haare standen in alle Richtungen ab und seine blauen Augen waren umrundet mit Augenringen. Die gestrige Dokumentation über die Paarungsrituale der Dinosaurier hatte sich wohl mehr in die Länge gezogen wie gedacht. Nachdem er sich auch die Zähne geputzt hatte und seine Haare mehr oder weniger bändigen konnte, zog er sich seine Alltagskleidung an und kniete sich vor sein Bett. Unter seinem Bett kramte er eine Holzkiste hervor die ein Vorhängeschloss hatte das aussah wie ein riesiger Zahn. Mit einem leisen klicken öffnete sich die - in seinen Augen - Schatzkiste und er nahm ein Behälter heraus. Er öffnete ihn und nahm seine Karten heraus. Seine Dinosaurier Sammelkarten. Nein. Nicht so welche wie man im Geschäft zu kaufen bekam, es waren, wie soll er sagen...er und Leyla waren die einzigen die solche Karten hatten. Sein Vater hatte sie vor einem Jahr bei einer Ausgrabung in genau dieser Kiste gefunden. Die Karten zeigten jeweils den Dinosaurier und am Rand waren viele Einkerbungen, für was die guten waren wusste er nicht, allerdings waren die Karten die Leyla und er hatte nur Kopien. Das Original war in dem Labor ihrer Schwester. Joey hatte die Karten dann damals zwischen ihr und ihm aufgeteilt, da sie eh lieber der Typ für Pflanzenfresser war viel es ihm auch gar nicht so schwer. Ein paar Aasfresser hatte er ihr auch noch gegeben. Er war sehr stolz auf diese Karten, sie waren sein ein und alles. Zufrieden grinste er in sich hinein und schloss den Behälter mit den Karten wieder und verstaute sie in seinem Rucksack. "Bye Mum, Bye Dad!" rief er während er die Haustür hinter sich zu fallen ließ. Es schüttete wie aus Eimern. Seufzend zog er sich seine Kapuze über und lief zu dem Anwesen von Leyla. Ob sie reich war? Naja ihre Mutter war Ingenieur und ihr Vater Wissenschaftler, genauso wie ihre große Schwester Rere.
Halb aufgeweicht stand er vor ihrer Tür und betätigte die Klingel. Mit einem leisen knistern und einem rauen "Hallo? Wer ist da?" schaltete sich die Sprechanlage neben ihn zu worte. "Ich bin es Joey" antwortete er ein wenig hastig da er endlich aus dem Nass wollte. Mit einem Glockenlied wurde die Tür geöffnet und er betrat das Anwesen. "Wow sogar um zwanzig Sekunden überpünktlich" vernahm er eine sehr sanfte Stimme und hob seinen Blick. Oben an der Treppe stand Leyla in einem beigen verspielten Kleid mit ihren braunen gewellten Haaren die locker nach oben gesteckt waren, eigentlich ein wunderschönes Bild, wäre da nicht dieser gespielte Gesichtsausdruck eines Lehrers aufgesetzt. "Sag mir bloß du hast die Minuten gezählt?" kam es unglaubwürdig von Joey. "Nein, auf die Sekunde genau, mein Lieber" sie hielt eine Stoppuhr in der Hand und lachte. Er schüttelte nur den Kopf und ging die Treppen zu ihr nach oben. "Hast du deine Karten dabei?" fragte sie ihn während die beiden ihr Zimmer betraten. "Leyla? Wir waren zum Karten spielen verabredet! Wieso sollte ich sie dann vergessen?", er legte seinen Rucksack auf ihr Bett und packte seinen Kartenbehälter aus. "Naja, ich dachte nur, man weiß ja nie bei dir" sie kicherte und öffnete ihren Schrank aus dem sie ebenfalls einen Behälter mit Karten rausnahm. Sie setzten sich beide auf den Boden und nahm ihre Karten in die Hand und fingen an zu mischen. "Ich denke das ich dich heute besiegen werde" kam es siegessicher von Leyla deren Lippen ein triumphierendes lächeln einnahm. Joey lachte "Ist das nicht der selbe Satz den du schon seit zwei Wochen immer wieder aufs Neue sagst?", Joey grinste sie frech an worauf sie wütend ihre Wangen aufblies. "Nein heute bin ich mir zu hundert Prozent sicher!". Leyla legte einen Stapel Karten rechts vor sich hin und zog dann acht Karten. Joey tat es ihr gleich. Sie legten noch das selbst gezeichnete Spielfeld vor sich in die Mitte und fingen an. Joey grinste. Seine Handkarten waren vielversprechend. Ein Ceratosaurus, Tabosaurus, Feldgebiet Sumpf, Feldgebiet Vulkan, Velociraptor, Eustreptospondylus, Stärkung und Aas. Damit würde er sicherlich gewinnen. Man sah Leyla schon ihren verzweifelten Blick an, aber darauf wollte er sich nicht verlassen wenn sie doch so davon überzeugt war zu Gewinnen. "Ich beginne mit meinen Edmontosaurus", sie legte die Karte vor sich auf das Kampffeld und legte unter ihn noch eine weitere Karte, wir nannten sie Verwantenruf. Sie durfte nun also 2 weitere Dinosaurier aktivieren die aus derselben Gattung stammten. Ob von der Hand oder dem Deck war egal. Sie entschied sich für Parasaurolophus und einen Iguanodon. Danach war ich an der Reihe. Ich legte das Kampfgebiet Vulkan und lag den Tabosaurier vor mir aufs Feld, danach aktivierte ich die Karte Aas was mich einen Dinosaurier der kleineren Theropoden Gattung aussuchen ließ den ich dann aktivieren durfte. Ich entschied mich für den Mahakala. Und setzte dann noch die Karte Stärkung verdeckt. Leyla sah mich verwirrt an. "Wieso rufst du den Mahakal? Ich mein...Utahraptor oder so wäre doch viel besser gewesen?", ich sah sie an und musste einfach grinsen. Für sie war jetzt klar dass sie einen ihrer Dinosaurier verlieren würde wenn sie ihn angreifen würde. Sie nahm eine Karte vom Stapel und legte diese verdeckt vor sich. Danach griff sie mit ihrem Edmontosaurus meinen Mahakala an. Ich aktivierte die Karte Stärkung und sie ließ meinen Mahakala dieselbe Stärke wie ihr Edmonto erreichen +100. Ihr Edmontosaurus verließ nun also als Feld, aber sie fing an zu grinsen und drehte ihre verdeckte Karte auf 'Erdbeben', ich stöhnte genervt und nahm alle meine Dinosaurier und Kampfgebiet Karten von Feld und legte sie neben mich. "Haha, gut oder?", sie grinste mich an. "Naja wenn du mich fragst hätte ich noch ein wenig gewartet, wir haben doch erst angefangen?", ich blickte sie mit hochgezogener Augenbraue an. "Hast du das auch gespürt?", sie sah mich fragend an. Im nächsten Moment wurden wir wild durch die Gegend geschüttelt und knallte beiden auf den Boden. Ein Erdbeben. Unten konnte man ihren Vater schreien hören und kurz darauf war es wieder still. Man hörte ein stumpfes Brüllen, nicht das von einem Menschen, Hund oder desgleichen, es war viel zu speziell. Leyla sah ihn etwas verwirrt an und sie gingen runter in den Eingangsbereich auf dessen Boden sich eine Staubwolke gelegt hatte. "Was ist denn hier passiert?", fragten wir gleichzeitig. Wir gingen geduckt die Treppen hinunter zu dem Labor ihrer Schwester. Von weitem sah man schon schwarzen Rauch aus der geschlossenen Tür steigen. Mit einem Zahlencode öffnete sich die Schiebetür und eine riesige Wand rauch kam den beiden entgegen. Als er sich gelegt hatte und beide ihre Ellenbogen runter nahmen den sie als Schutz genommen hatten, trauten sie ihren eigenen Augen nicht was sie dort sahen.
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