Wie es von außen wirkt . . .

von Filli
GeschichteDrama, Mystery / P12
Alison DiLaurentis Aria Montgomery Emily Fields Hanna Marin Spencer Hastings
25.08.2014
15.06.2018
26
32.644
3
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
25.08.2014 1.100
 
Meine erste Geschichte zu >>Pretty Little Liars<<.
Lasst gerne ein Review da und sagt mir, was ihr mögt und was ich besser machen könnte :) würde mich freuen.
Viel Spaß beim Lesen
Filli :)

------------------------------------------------------------------------------------------------

>>Viel Glück, mein Schatz<<, rief mir meine Mutter hinterher, bevor ich in mein Auto stieg und in meine neue Schule fahren würde. Ich glaube die Rosewood High ist die zehnte Schule, die ich besuche und ich hatte es satt.
>>Ich bete einfach, dass Dad und du nicht übermorgen einen neuen Job in der Antarktis habt<<, antwortete ich mies gelaunt, stieg ins Auto und startete es. Ich zwang mir ein leichtes Lächeln ab, weil ich es nicht gerne hatte meine Mutter nach so einer Ansage einfach so stehen zu lassen. Wer weiß, was morgen war.

Die Schulen hier in Amerika sahen definitiv anders aus, als die in Irland. Der größte Unterschied lag darin, dass hier niemand Uniformen turg.
Es war ungewohnt nach sieben Jahren Schuluniform wieder seine eigene Kleidung in der Schule zu tragen. (sieben Jahre, weil ich vor Irland vier Jahre in Schottland und davor zwei Jahre in England gelebt hatte.)
>>Hallo, Liebes. Was kann ich für dich tun?<<, erkundigte sich die Sekreterin des Direktors bei mir.
>>Ich bin die Neue und sollte um viertel vor acht hier sein<<, erklärte ich ihr und sie schien sichtich erstaunt über meinen Akzent zu sein.
>>Keara, stimmts? Gehen sie rein, er wartet bereits<<, sagte sie freundlich und deutete auf das Büro hinter sich. Ich nickte und ging an ihr vorbei ins Büro des Direktors

>>Keara<<, begrüßte dieser mich freundlich. >>Setz dich<<, bat er mich und zeigte auf den freien Stuhl vor seinem Pult. Auf dem zweiten saß ein blondhaariges Mädchen, das genervt durch die Gegend guckte.
>>Miss Marin hat die Aufgabe sie in diesem Monat herumzuführen, damit sie sich einleben<<, erklärte mir der Direktor, als ich ihn verwirrt anguckte.
>>Hey, ich bin Hanna<<, sagte das Mädchen, wenig begeistert.
>>Ich bin Keara<<, erwiderte ich und bei meinem Akzent guckte auch sie erstaunt. Haben die Amerikaner noch die eine Schottin reden gehört?
Während der Direktor über die Schule und ihre Geschichte redete, dache ich an Schottland.
Dort wurde ich geboren und bis ich vier Jahre alt war, hatten wir dort gelebt. Dann waren wir nach Spanien gezogen und lebten dort bis ich sechs wurde. (Deshalb kann ich Spanisch.) Vor meiner Einschulung zogen wir zurück nach Schottland. Dort lebten wir dann zwei Jahre. Bis meine Eltern einen Job in der Schweiz bekommen hatten. (ich konnte ein wenig Deutsch.) Ein Jahr blieben wir dort, dann zogen wir nach Frankreich. Und auch wenn ich die Sprache nun ein wenig konnte, mochte ich sie nicht im geringsten. Zum Glück blieben wir in Frankreich auch nur ein Jahr. Mit zehn Jahren packte ich meine Sachen für England. Dort blieben wir zwei Jahre und gerade als ich dachte, das wäre unser neues Zuhause, zogen wir nach Schottland. Auch hier dachte ich wir würden länger bleiben, da wir fast vier Jahre dort geblieben waren, doch dann verschlug es meine Eltern nach Irland.
Tja und wie man jetzt vermutlich erraten kann, zogen wir nach einem Jahr Irland nach Amerika. Genau zwei Tage nach meinem siebtzehnten Geburtstag.

Und nun saß ich hier. Mit einem Mädchen, dass offensichtlich gezwungen wurde mich herum zuführen und einem Direktor der nicht aufhören wollte zu reden.
>>Verschiedene Sportteams und auch Schach und Matheklubs . . .<<, brabbelte er während ihm niemand zuhörte.
>>Ich werde mir die Teams angucken, die es hier gibt und werde bestimmt einen geeigneten für mich finden<<, unterbrach ich ihn höflich. >>Wenn Hanna mich jetzt herumführen könnte, würde ich noch vor dem Unterricht ein Eindruck von dieser schönen Schule bekommen<<, fügte ich noch hinzu und der Direktor und auch Hanna starrten mich entgeistert an. So hatte man sich nunmal in Irland verhalten müssen und nach einem Jahr konnte man sich das nicht einfach wegdenken.
>>Gute Idee, Miss . . .<<, begann er und suchte auf irgendwelchen Papieren meinen Namen.
>>Keara Barclay, Sir<<, half ich ihm, bevor wir noch den ganzen Tag hier herumsitzen würden.
>>Dann mal raus mit euch<<, kicherte der Mann und scheuchte uns spaßhalber zur Tür.

>>Ich dachte der hört nie auf zu reden<<, meinte Hanna und stieß mich in die Rippen. Ich lachte und sagte: >>Ja, ich dachte wir müssten uns noch bis heute nachmittag die Geschichte über Schach und diese Schule anhören.<<
Hanna lachte und fragte dann: >>Woher kommst du?<< Wobei sie eher klang, wie ein Mensch der eine Elfe vor sich sah.
>>Ich bin Schottin, habe aber zuletzt in Irland gelebt<<, erklärte ich und bevor Hanna was sagen konnte, bog ein Mädchen um die Ecke, die alle Blicke auf sich zog.

Genervt verdrehte Hanna die Augen und seufzte. >>Na toll<<, gab sie von sich.
>>Hanna, wer ist das Mädchen, dass du mit dir führst?<<, fragte sie und klang dabei so hochnäsig, dass ich sie am liebsten geschlagen hätte.
>>Ich bin Keara<<, stellte ich mich vor und bemühte mich um einen amerikanischen Akzent, weil ich nicht weiter mit dem Mädchen reden wollte.
>>Ich bin Alison, eine Freundin von Hanna<<, stellte sie sich vor und grinste mich an. Dieses Grinsen sollte einladent wirken, aber es verfehlte seine eigentliche Wirkung definitiv.
Hannas Blick zu urteilen, dachte wohl nur Alison, dass die beiden Freundinnen waren.
>>Warum glotzen dich alle so an?<<, platze es aus mir heraus und ich bekam dadurch die erschrockenen Blicke der beiden Mädchen zu spüren.
>>Ich bin nur beliebt<<, meinte Alison und kotze mich nur noch mehr an.
>>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die von sich selbst behaupte, dass sie beliebt seien, hinterm Rücken gehasst werden und eigentlich hochnäsige Zicken sind<<, meinte ich und wollte es gleich wieder zurück nehmen. Warum musste ich immer das sagen, was ich dachte?

Zum Glück klingelte es, bevor Alison antworten konnte und Hanna schob mich weiter.
>>Du solltest die nächsten Tage definitiv nicht Ali über den Weg laufen<<, flüsterte sie, während wir zu dem Kurs laufen, den wir zufällig gemeinsam hatten.
Review schreiben