Plötzlich Tochter von . . .

von Filli
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 Slash
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn Grimalkin Meghan Chase Robin "Puck" Goodfellow
25.08.2014
15.06.2018
35
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Meine erste Geschichte zu den Büchern >>Plötzlich Fee<<.
Ich würde mich über ein Review freuen! Lasst gerne welche da, damit ich weiß, was ich besser machen soll oder einfach was euch gefällt.

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Schon wieder wachte ich schweißgebadet aus einem Albtraum auf.
Eigentlich fing der Albtraum wirklich schön an. So eigenartig es auch klingen mag, aber in meinem Traum konnte ich die Sterne so bewegen, dass sie einen Weg bildeten, auf dem ich laufen und die Welt von oben betrachten konnte.
Doch langsam aber sicher verließ mich diese Fähigkeit und die Sterne rückten in ihre normale Position zurück. Als dann keine Sterne mehr da waren, auf denen ich mich aufhalten konnte, viel ich auf die Erde zu. An mir zog der Wind, der schmerzhaft und laut zugleich war. Jemand rief meinen Namen und schrie: >>Tu es<<, aber ich konnte nicht sehen wer das rief und verstand auch nicht, was er damit meinte.
Ich fiel also weiter auf die Erde zu, die überall mit Kissen und Matrazen gepolstert waren. Doch nur der Platz, auf den ich zufiel war mit Beton, Dornen und Scherben übersäht. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib und wollte, dass mir jemand half, doch ich fiel nur noch schneller.
    Jedes Mal, wenn ich auf den Boden aufknallte, wachte ich auf und hatte für wenige Sekunden einen stechenden Schmerz in all meinen Knochen. So schnell er gekommen war, verschwand er auch wieder.
Dummerweise wälzte ich mich aber im Schlaf, wodurch ich gefährlich nahe an die Bettkante gelangt war. Und ehe ich mich versah, lag ich auf dem Boden.
>>Autsch!<<, beschwerte sich jemand unter mir. Na ja ich landete nicht ganz auf dem Boden, sondern eher auf meiner besten Freundin, die bei mir übernachtete.
>>Sorry bin wohl aus dem Bett gefallen<<, meinte ich lachend.
>>Schon okay<<, sagte Nele, die sich verkneifte mich auszulachen. Stattdessen sagte sie: >>ALLES GUTE!<< Sie grinste. >>JETZT BIST DU AUCH ENDLICH SIEBZEHN!<<, fügte sie lachend hinzu, während sie mir gleichzeitig um den Hals fiel.
>>Danke<<, kicherte ich in ihre Schulter hinein.
>>Jetzt wo wir . . .<<, Nele guckte auf die Uhr. >>halb sechs haben, kriegst du dein Geschenk<<, beendete sie ihren Satz.
Ich grinste gespannt und nahm es dankend entgegen.
Es war ein kleiner Bonsei, an dem eine goldene Kette mit einem goldenen Ring daran hing.
>>Das ist doch viel zu teuer gewesen<<, brüllte ich und schlug mir im selben Moment die Hand vor den Mund. Ich wollte meine Väter nicht aufwecken. Bekamen sie zu wenig Schlaf, waren sie unerträglich.
>>Den Busch hab ich selbst gekauft, aber die Kette habe ich als ich sieben war gefunden<<, gab sie offen zu und ich nahm es ihr nicht übel. Auch wenn sie Einzelkind war, bekam sie nichts von ihren Eltern. Nicht mal ein wenig Taschengeld. Selbst ihre Klamotten musste ihre Mutter zuerst absegnen. Die Arme.

Ich nahm das Armband ab und berührte leicht den Baum. Plötzlich wuchs an der Stelle an dem ich die Pflanze berührt hatte ein Ast mit Blättern heraus und ließ weiße Blüten blühen.
>>Was zum Teufe . . .<<, flüsterten Nele und ich gleichzeitig.

Ich fasste den Ast nochmal an, woraufhin er verblühte und zu Staub verfiel. In meiner linken Hand hielt ich die Kette fest umklammert. Mit der rechten griff ich nach Neles Hand. Was zur Hölle war hier gerade passiert?
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