Das Herz der Kjer

GeschichteRomanze, Fantasy / P6
Lijanas Mordan
25.08.2014
25.08.2014
1
470
 
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
 
25.08.2014 470
 
Das Herz des Kjer

Mordan

Als ich aufwachte lag die Heilerin in meinen Armen. Ihre regelmäßigen Atemzüge verrieten mir das sie noch schlief. Wie kommt es das Lijanas in meinen Armen lieget… Plötzlich erinnerte ich mich wieder schlagartig an das was in den letzten stunden passiert ist. Lijanas ist eine Seelenehexe, und ich bin ihr Cogén. Sie wird mit mir nach Turas gehen als meine Gemahlin. Ich spürte wie sich ein dümmliches Grinsen auf meinem Gesicht breitmachte und drückte sie fester an mich. Sie stieß ein unwilligen murmeln aus und ihre Hand wanderte über die Leihen das Bettes als würde sie etwas suchen. Ich bot ihr meine Hand an, sie packte sie mit mehr kraft als ich es ihr zugetraut hatte, und seufzte zufrieden. Ich sah ihr noch mindestens noch einen halbe Stunde beim Schlafen zu, bis sie sich mit einer Hand, nicht die in der sie meine hielt, über die Augen rieb. Dann blickte sie mit verschlafen, liebevollen Augen auf. Sie rappelte sich auf und gab mir einen federleichten Kuss auf die Lippen, zog sich zurück, begegnete meinen Blick und beugte sich noch mal vor und gab mir noch einen Kuss. Aber diesmal war er intensiver als der erste, und ich schlang sie Arme um sie. Als sie ihre Finger in meinen Haaren vergrub entwich mir ein leises, tiefes Stöhnen meiner Kehle. Sie zog sich zurück lächelte und sagte verschlafen „Morgen, mein Kjer. Gut geschlafen?“ Ich musste schmunzeln als sie das mein mit kehliger Stimme betonte und antwortete „Ja, meine Gemahlin.“ Dann stand sie auf, ging zu ihren Medizinkasten und suchte ein paar heraus. Ich stöhnte übertrieben und sagte „Lijanas mir geht es gut. Du kannst deine Sachen wieder einpacken!“ Aber ich wusste dass sie sich nicht überreden lässt. Sie schenkte mir noch einen Blick der dasselbe besagte und holte dann mehre Dosen aus ihrem Heilkoffer. Aus erst verarztete sie meine zahlreichen Blutergusse und dann wie versprochen mein Auge, das mit der Augenklappe immer verdeckt war. Sie arbeitete schweigend und professionell als sie mir eine klare Flüssigkeit ins Auge tropfte. Ich spürte eine sofortige, leichte Besserung. Als Lijanas ihre Sachen wieder verstaut hatte, lächelte sie mir zu als ich die ganze Zeit blinzeln musste. „Wir brechen in zwei Tagen auf“ berichtete ich ihr. Sie runzelte die Stirn, was sie noch süßer erscheinen ließ und sagte „Wir können noch nicht aufbrechen! Du bist schwer verletzt. Wir müssen mindestens noch neun Tage bleiben“

„Fünf“

„Neun“

„Sieben“

„Nein, und dabei bleibt es auch!“

Schließlich gab ich nach und wir blieben neun Tage, was sich äußerst gut war, denn dadurch konnten Lijanas und ich die ganze Zeit kuschelnd im Bett verbringen. Am neunten Tag fühlte ich mich dank Lijanas pflege wie neu geboren.

Bitte schreibt mit wenn euch mein Text gefallen hat und wenn ja ob ich weiter daran schreiben soll.

Lg. Natascha
Review schreiben