War and Peace

GeschichteDrama, Freundschaft / P16
25.08.2014
08.03.2015
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Kapitel 2 ist fertig. Sorry das es etwas länger gedauert  hat.
Ich wünsch euch viel Spaß beim lesen.

Jenny und Jelley hatten alle Pfoten voll zutun, um Macavitys Blutungen zu stillen. Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass der Kater überhaupt noch atmete. Nach gut drei Stunden waren die Wunden des Zauberkaters versorgt. Jenny atmete erleichtert auf. Auch Jelley war froh den Kater wieder stabil zu haben. Beiden waren sich sicher, das Macavity durchkommen würden. Sie wussten das er verdammt zäh war. ,,Man solche Wunden habe wir zu letzt bei Duma versorgen müssen.", sagte die Gumbie- Katze. ,,Ich kann es nicht glauben, das Macavity tatsächlich von Katzen so schwer verletzt worden sein soll.", erwiderte Jelleylorum. ,,Es gibt nichts was es nicht gibt. Wir sollten jetzt Old Deuteronomy bescheid sagen.", meinte Jenny. Die beiden Katzendame verließen die Höhle. Duma saß immer noch vor dem Eingang. Old D. saß neben dem Serval. Jack und Eddie saßen immer noch unter schwere Bewachung etwas abseits. Demeter, Bombalurina und Victoria hatten angefangen die Verletzungen der beiden Kater zu reinigen. Hätte Victoria gewusst, das Jack wie ein Klärwerk stinkt, hätte sie sich wohl um Eddie gekümmert.
Jenny ging zu Old Deuteronomy. ,,Wie geht es meinem Sohn?", fragte der alte Kater. ,,Macavity hat zwar viel Blut verloren und ist sehr schwach, aber er wird durch kommen.", erwiderte die Katzendame. ,,Darf ich ihn sehen?", wollte Old D. wissen. ,,Natürlich.", antwortete Jenny und führte den Kater in die Höhle. Der weise Kater sah seinen Sohn an, der unruhig schlief. ,,Willkommen zurück mein Junge.", flüsterte Old Deuteronomy in Macavitys Ohr. Der Zauberkater zuckte kurz. Der Alte verließ die Höhle wieder in Begleitung von Jenny. ,,Ihr beiden. Mit kommen!" sagte die Katzendame zu Jack und Eddie. Die beiden Kater folgten der Kätzin. Genau wie die Wächter der beiden. ,,Ihr bleibt draußen!", rief Jenny ihnen zu. ,,Aber Jenny.", setzte Munkustrap an. ,,Kein aber! Ihr bleibt draußen!", sagte die Katzendame. Jelley wartete bereits auf die beiden Kater. ,,So dann legt euch bitte mal dort hin.", sagte sie freundlich und deutete auf zwei Kissen. Jack und Eddie machten es sich bequem. Jelley fing an Eddies Wunden zu untersuchen. Jenny tat das Gleiche bei Jack. ,,Junge du stinkst wie ein nicht geputztes Scheißhaus.", sprach die Kätzin. ,,Bitte fang du nicht auch noch an. Schlimm genug, dass Duma mich ständig ein wandelndes Scheißhaus nennt.", erwiderte der Kater. ,,Wenn er aber Recht hat. Ich muss mich um deine Wunden kümmern. Das heißt also im Klartext, dass ich dir erstmal deinen kleinen stinkigen Hintern parfümiere.", meinte Jenny und verließ die Höhle kurz. Jack schwante böses. Die Kätzin kam in Begleitung von Mistoffelees zurück. ,,Würdest du bitte diesem wandelnden Scheißhaus ein Vollbad verpassen.", sagte sie. Bevor Jack etwas sagen konnte saß er schon in einer Blechwanne und wurde mit warmen Wasser übergossen und einshampooniert. Die Prozedur dauerte 15 Minuten. Misto war so gnädig den Kater nach dem Bad zu trocknen. ,,War das alles Jenny?", fragte der kleine Zauberkater. ,,Ja, vielen Dank Misto.", antwortete die Kätzin und begann Jacks Wunden zu behandeln.

Es waren seit dem Auftauchen von Macavity zwei Tagen vergangen. Immer noch wurden die drei Kater, getrennt von einander, streng bewacht. Old Deuteronomy besuchte seinen Sohn täglich. Obwohl die kein einziges Wort wechselten, war Macavity froh nicht ganz alleine dazustehen. Er fragte sich was aus Jack und Eddie geworden war. Hatten sie überlebt oder waren sie tot? Am dritten Tag brach Macavity sein Schweigen. Old D. war zusammen mit Tugger und Munkustrap zu Besuch. ,,Vater was ist aus Jack und Eddie geworden?", fragte der Zauberkater. ,,Deinen Begleitern geht es gut. Ihre Wunden wurden behandelt.", antwortete der alte Kater freundlich. ,,Der ewigen Katze sei Dank!", dachte Mac beruhigt. Er war den beiden wirklich etwas für ihre Treue schuldig. ,,Was ist passiert Bruder?", fragte Munkustrap. Auch Tugger wollte Antworten. Er hatte einige male gegen Macavity gekämpft. Er wusste wie Stark der Zauberkater war und konnte sich nicht vorstellen, dass ihn tatsächlich jemand so übel zurichten konnte. Macavity lächelte Munkustrap traurig an. ,,Bruder so hast du mich das letzte mal genannt, als ich den Stamm verlassen habe.", sagte der rot getigerte Kater. ,,Ich bin am Ende Munkustrap. Total im Eimer. Meine Organisation gibt es nicht mehr. Jack, Eddie und ich sind die einzigen.", fuhr Macavity fort. ,,Was ist denn passiert?", fragte Tugger. ,,Ihr erinnert euch an den Katzenstamm von dem Duma euch erzählt hat?", wollte Mac wissen. Der Maine Coon nickte. ,,Dieser Stamm hat mich in den letzten Monaten immer wieder angegriffen. Erst waren es nur kleine Angriff, die wir immer sehr gut zurück schlagen konnten. Aber vor vier Monaten wurden die Angriffe immer heftiger und brutaler. Viele meiner Kämpfer sind gefallen oder zu den Black Siam Cats, wie sie sich nennen, übergelaufen. Vor drei Tagen haben sie mir den Todesstoß versetzt. Sie sind mit einer Überzahl über uns hergefallen, wie die Fliegen über einen Kadaver. Wir hatten keine Chance. Ich hätte nie gedacht mal gegen meine eigenen Leute kämpfen zu müssen. Die Anführerin der Black Siam Cats heißt Lee. Sie ist unvorstellbar grausam. Sie hat Jethroh einem meiner Kater befohlen den eigenen Bruder zu töten. Könnte ihr euch das vorstellen? Einfach nur weil er nicht zu ihr überlaufen wollte.", erklärte Macavity grob. ,,Und diese Black Siam Cats haben nun dein Gebiet übernommen.", schlussfolgerte Munkustrap. ,,Ja. Ihr müsste auf der Hut sein. Die werden euch bestimmt ebenfalls angreifen. Ihr müsste die Wachen verstärken. Achtet auf alles, was euch verdächtig vor kommt.", sprach der rot getigerte Kater. ,, Munk der lügt doch. Es gibt keine Katze die so grausam wäre den eigenen Bruder zu töten. Außer ihm vielleicht.", meinte Tugger. ,,Ich weiß du vertraust mir nicht, aber ich bitte euch inständig verstärkt die Wachen.", bat Mac. Old Deuteronomy hatte sich das ganze angehört und sagte: ,,Munkustrap, Tugger ruft den Stamm zusammen. Heute Nacht findet eine Versammlung statt. Alle sollen kommen. Wenn Macavity wirklich die Wahrheit sagt, dann müssen es alle wissen. Macavity du und deine beiden Freunde kommt auch." ,,Sollen diese drei Verbrecher wirklich der Versammlung beiwohnen?", fragte Tugger ungläubig. ,,Ob Verbrecher oder nicht ist im Moment egal. Wenn es da draußen wirklich ein Bedrohung für den Stamm gibt müssen es alle erfahren.", sprach der weise Kater. ,,Verstanden Vater.", erwiderte der Maine Coon und machte sich zusammen mit Munkustrap auf den Weg.

Duma kam zusammen mit Tantomile auf den Schrottplatz. Munkustrap informierte die beiden über die bevorstehende Sitzung. Der Serval und die Katzendame trennten sich. Tantomile lief zu ihrem Bruder und Duma zu Mistoffelees. Der große Kater polterte voll in die Höhle des Magiers. ,,Man Duma kannst du nicht vorher bescheid sagen, wenn du kommst?", fragte der kleine Kater leicht gereizt. ,,Endschuldige bitte Misto. Munkustrap hat mir gerade gesagt, das es heute Abend eine wichtige Versammlung gibt. Das wollte ich dir mitteilen.", antwortete Duma. ,,Okay Danke mein Freund hättest du jetzt die Güte wieder zu gehen. Wir... Ich meine ich werde pünktlich da sein.", sagte Misto. ,,Okay dann bis später.", entgegnete der Serval. ,,Aber weiß Demeter eigentlich, das Jemima bei dir zu besucht ist oder muss man ihr das noch mitteilen?", fuhr Duma neckisch fort. Mistoffelees lief rot an und sprach: ,,Du weißt davon?" ,,Der ganze Schrottplatz weiß davon. Selbst Demeter. Nur ihr beiden scheint das nicht zu wissen, das wir das wissen.", erklärte der große Kater. Jemima kam aus ihrem Versteckt und sagte ziemlich kleinlaut: ,,Hallo Duma." Der Serval nickte der junge Katzendame kurz zu. Duma wollte gerade gehen, als Misto rief: ,,Woher wissen eigentlich alle von Jemima und mir?". ,,Ihr wart unglaublich unauffällig. Ungefähr so wie ein Hamburger in einer Sushibar.", erwiderte der Kater lachend. Misto und Jemima sahen sich kurz an und begannen ebenfalls zu lachen. Tantomile erreichte die Höhle ihres Bruders. Coricopat und seine Partnerin Rumpleteazer waren nicht allein. Mungojerrie leistete ihnen Gesellschaft. ,,Hallo Leute.", begrüßte Tanto die drei Katzen. ,,Hallo Schwesterherz, schön dich zu sehen. Wo hast du denn Duma gelassen?", erwiderte Cori. ,,Der informierte gerade Misto. Ich bin hier um euch zu informieren, dass heute Abend ein Versammlung stand findet. Munkustrap möchte das wir alle kommen.", sprach die Kätzin. ,,Hat er gesagt worum es geht?", fragte Mungojerrie. ,,Nein, aber es scheint sehr wichtig zu sein.", erwiderte Tantomile. Die vier Katzen fingen an sich zu unterhalten und zu spekulieren, worum es bei der Versammlung gehen könnte. Duma schlenderte über den Schrottplatz. Er wollte zu Alonzo und Cassandra. Der Serval vermutete, das die beiden bereits bescheid wussten. Auf dem Weg zur Höhle der beiden begegneten ihm sein Sohn Felix und Alonzo jüngster Tochter Leila. Duma war froh das sein jüngster Sohn ein so hübsche Freundin gefunden hatte. ,,Hallo ihr beiden.", rief der Kater. ,,Hallo Paps.", erwiderte der Savannah-Kater. ,,Hey Onkel Duma. Oder sollte ich lieber Schwiegervater sagen.", meinte Leila lächelnd. Duma schüttelte den Kopf. ,,Die Jugend von heute.", dachte er amüsiert. Tatsächlich fühlte er sich geehrt, das die junge Katzendame ihn Schwiegervater nannte. ,,Wo möchtest du hin Paps?", fragte Felix. ,,Ich möchte zu deinen künftigen Schwiegereltern. Ein kleines Schwätzchen halten.", antwortete der Duma. ,,Ach das hätte ich fast vergessen. Heute Abend findet eine Versammlung stand. Bitte seit pünktlich. Und jetzt wünsche ich euch noch viel Spaß.", fuhr der große Kater fort. ,,Okay. Danke Duma und bis später.", erwiderte Leila. Das Katzenpaar sah dem Serval nach. ,,Dein Vater ist schon ein cooler Typ.", meinte das haselnussbraune Katzenmädchen. ,,Das kannst du laut sagen. Er ist so cool das die Schafe ihn zählen wenn er sich schlafen legt.", antwortete der junge Savannah-Kater.

Duma erreichte die Höhle von Cassandra und Alonzo. Zu seiner Überraschung war auch Grazia gerade zu besuch. Der Serval vermutete, dass seine Tochter wegen AJ hier war. Es war kein Geheimnis, dass die junge Katzendame in den jungen Kater verliebt war. ,,Hey Duma. Schön dich zu sehen.", rief Cassandra. ,,Hallo Cass. Und wie stehen die Aktien?", grüßte der Serval. Die Katzendame schmiegte sich kurz an den großen Kater. Alonzo und AJ taten es ihr Gleich. Grazia sah ihren Vater liebevoll an. Duma schenke ihr ein vielsagendes Lächeln, mit einem kurzen Blick zu AJ. Die junge Savannah-Katze schaute verlegen auf den Boden. ,,Ich nehme an, dass Munkustrap euch schon über die Heutige Stammesversammlung informiert hat.", sagte der Serval. ,,Ja. Munk hat uns vorhin bescheid gesagt.", erwiderte Alonzo. AJ trat an Duma ran und fragte: ,,Kann ich dich mal unter vier Augen sprechen?" ,,Aber natürlich mein Junge.", antwortete der Kater. Die beiden verließen kurz die Höhle. ,,Also was hast du auf dem Herzen?", wollte Duma wissen. ,,Es geht um Grazia.", erwiderte der junge Kater. Der Serval wurde hellhörig. ,,Hast du etwas dagegen, wenn ich mit deiner Tochter zusammen bin?", fuhr AJ fort. Der große Kater grinste kaum merklich. Er hatte gehofft, das Alonzos Sohn irgendwann um Grazias Pfote anhalten würde. ,,AJ ich vertraue dir. Nicht nur weil dein Vater ein guter Freund von mir ist. Du bist verantwortungsbewusst, intelligent und höfflich. Alles Tugenden die sich Eltern beim Freund der Tochter nur wünschen können. Genau deshalb bekommst du von mir grünes Licht.", sagte Duma. ,,Ich danke dir Duma." sprach der junge Kater. Die beiden gingen zurück in die Höhle. ,,Was hatte ihr zu besprechen?", fragte Grazia. ,,Ach bloß Männerkrempel.", antworteten die beiden Kater. Cassandra fing an zu lachen. Sie wusste genau was ihr Sohn von Duma wollte. Auch Alonzo grinste sich einen ab. Die junge Savannah-Katze verstand die Welt nicht mehr. Die vier Katzen unterhielten sich angeregt. ,,Leute wir sollten langsam zum Hauptplatz gehen. Es dämmert schon.", sagte Alonzo plötzlich. ,,Stimmt wir sollten aufbrechen.", meinte auch Cassandra. Die vier Katzen machten sich auf den Weg. Die meisten Jellicles waren bereits auf dem Hauptplatz. Nach und nach trudelte auch der Rest der Katzen ein. Tantomile lief sofort zu Duma, als sie ihn sah. Es ging einen Raunen durch die Katzen, als sie sahen, das Macavity, Jack und Eddie ebenfalls an der Versammlung teil nahmen. ,,Was machen die hier?", rief Plato und beute sich schützend vor Victoria auf. ,,Bitte bleib ruhig. Old Deuteronomy wird euch alles erklären.", antwortete Munkustrap. Der junge Kater wollte etwas erwidern, aber Victoria hielt ihn davon ab. Old D. setzte sich auf den großen Reifen. ,,Meine lieben Freunde. Ich danke euch, dass ihr alle zu unserer Sitzung erschienen seit. Wie ihr alles wisst, weilt Macavity mit seinen zwei Gefährten seit drei Tagen bei uns. Ich weiß, dass das auf einiges Unverständnis stößt. Aber Macavity wurde von einem neuen Katzenstamm angegriffen. Deshalb wird er vorerst bei uns bleiben.", sprach der alte Kater. ,,Das kannst du nicht machen!", meldete sich Plato wieder zu Wort. ,,Ich weiß, das ich euch mehr als einen Grund gegeben habe mich von Platz zu jagen. Aber dieser neue Katzenstamm ist sehr gefährlich. Die Schrecken vor nichts zurück. Und ich bin mir sicher, das dieser Stamm auf kurz oder Lang den Schrottplatz angreifen wird.", sagte Macavity. ,,Du kannst viel erzählen wenn der Tag lang ist! Von uns glaubt dir keiner!", sprach Pouncival. Macavity nahm dem jungen Kater sein Misstrauen nicht übel. Er wusste das man ihn nicht mit offen armen empfangen würde. ,,Leute ich mache einen Vorschlag zur Güte. Wenn sich nicht drei Katzen aus dem Stamm für mich verbürgen, werde ich verschwinden.", meinte der rot getigerte Kater. ,,Dann kannst du gleich abhauen! Hier wird sich niemand für dich verbürgen!", rief Admetus. Ein zustimmendes Gemurmel ging durch die Katzenschar.

Old Deuteronomy sah den Stamm an. Er wusste, dass sich wohl kaum für Macavity verbürgen würde. Munkustrap und Tugger fühlten sich unwohl. Sie wollten ihrem Bruder helfen, aber sie konnten nicht. Das Stammesgesetzt verbot es ihnen sich für Macavity zu verbürgen. Duma schaute hin und her. Es tobte ein Konflikt in dem Serval. Einerseits konnte er Macavity nicht ausstehen. Andererseits wusste er, wenn eine Bedrohung da war konnte eine weitere Pfote im Kampf über Sieg und Niederlage entscheiden konnte. Tantomile konnte an Dumas Gesichtsausdruck sehen was in seinem Kopf vorging. ,,Verbürg dich für ihn.", sagte sie. ,,Wie bitte?", meinte der Serval. ,,Du hast mich richtig verstanden. Verbürg dich für ihn.", erwiderte Tanto lächelnd. ,,Ich verbürge mich für Macavity und seine Begleiter.", meldete sich Duma. Das löste wieder ein Raunen aus. ,,Wie kannst du nur Duma!", rief Victoria. Plato nickte. Auch andere Jellicles funkelten den Serval finster an. ,,Wenn es da draußen einen Katzenstamm gibt, der in der Lage ist Macavitys Organisation fertig zu machen, dann sollten wir über jede zusätzliche Pfote im Stamm dankbar sein.", antwortete der große Kater. ,,Duma hat recht. Wenn die Black Siam Cats stark genug sind Macavity in die Knie zu zwingen, dann sind sie auch sehr gefährlich für uns.", sprach Munkustrap. ,,Ich verbürge mich auch für Macavity.", rief Yang aus dem Menge. ,,Darf der neue sich eigentlich für jemanden verbürgen? Er ist doch noch auf Probe.", meinte Tumblebrutus. ,,Laut Gesetzt darf er sich auch als Mitglied auf probe für jemanden verbürgen.", erwiderte Tugger. Munkustrap sah seinen Bruder bewundernd an. Er hatte keine Ahnung, das der Maine Coon sich so mit dem Stammesgesetzt auseinander gesetzt hatte. Old D. blickte den Stamm immer noch an. Er hoffte inständig, dass sich noch ein dritter Bürge finden würde. Aber es geschah einige Minuten nichts. Die Katzen diskutierten. Macavity bereitete sich mental schon mal auf den Rausschmiss vor. ,,Ich verbürge mich ebenfalls für Macavity!", riefen Alonzo und Mistoffelees gleichzeitig. Cassandra sah ihren Gefährten komisch an. Auch Jemima verstand die Welt nicht mehr. ,,Sag mal Misto, bist du total verrückt geworden. Du weißt was dieser Dreckskater mit meiner Mutter angestellt hat.", zischte die junge Katzendame sauer. ,,Ich weiß was zwischen ihm und deiner Mutter vorgefallen ist. Aber ich vertraue Duma ebenfalls. Er weiß was er tut. Duma würde sich nie für Macavity verbürgen, wenn er nicht genau wüsste was er tut.", erklärte der schwarzweiße Kater. Jemima öffnete den Mund und schloss ihn gleich wieder. Sie wusste das ihr Freund irgendwo Recht hatte. Cassandra plagten ähnliche Gedanken. Aber sie vertraute Duma Einschätzungsvermögen und sie vertraute Alonzo. ,,Dann ist es beschlossen. Macavity; Jack und Eddie dürfen vorerst im Stamm bleiben.", sagte Old Deuteronomy. Einige Katzen wollte protestieren, aber das Stammesgesetz verbot es ihnen. Old D. Munkustrap und Tugger waren dankbar, das sich überhaupt jemand gefunden hatte, der bereit war sich für die drei zu verbürgen. Nach und nach verließen die Katzen den Hauptplatz. Macavity, Jack und Eddie gingen zu Duma, Yang, Alonzo und Misto, um sich für ihr Vertrauen zu bedanken. ,,Das hat von meiner Seite aus nichts mit Vertrauen zu tun. Ich danke nur an das Wohl des Stammes. Also baut keinen Mist, sonst kriegen wir ganz schnell richtig Krach miteinander!", sagte der Serval und ging. ,,Was war das denn jetzt Boss?"; fragte Eddie irritiert. ,,Eine klare Anweisung." erwiderte Macavity. Er wollte sich vorerst mit den Jellicles gut stellen.
Tantomile hatte beschlossen, die Nacht mit ihrem Bruder Coricopat verbringen. Die beiden wollten gemeinsam Meditieren. Das ging aber auch nur, weil Rumpleteazer mit ihrem Bruder Mungojerrie auf Streifzug gehen wollte. Duma wollte seine Freunde im Zoo besuchen. Da der Abend noch jung war, brach er sofort auf.

Lee lief auf und ab. Sie wusste, dass ihre Schwester Sambia ein Kätzchen zur Welt gebracht hatte. Es war kein Geheimnis unter den Black Siam Cats, das die beiden Schwestern verfeindet waren. Das lag nicht nur an ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften. Sambia hatte magische Kräfte und weigerte sich standhaft, diese für die bösen Ziele ihrer Schwerster zu nutzen. Sie brachte damit lieber Freude und Heiterkeit. Deshalb genoss sie im Stamm ein hohes Ansehen. Aus diesem Grund konnte Lee ihrer Schwester nicht einfach beseitigen. Sie hoffte, dass das Kätzchen ebenfalls magische Kräfte hatte, dann könnte sie Sambia abservieren. ,,Timber!", rief Lee. ,,Ja Herrin?", sagte der Kater unterwürfig. ,,Bring mir das Kätzchen meiner Schwester und beseitige sie. Lass es wie einen Unfall aussehen. Pass aber auf, dass dem Kätzchen nichts passiert.", befahl die Katzendame. ,,Ja wohl Herrin!", erwiderte Timber. Was die beiden nicht wussten war das Tiah das Gespräch belauscht hatte und schon auf dem Weg zu ihrer Tante war. Sie rannte durch die Korridore der alten Fabrik. Ihre Tante bewohnte ein Büro am andern Ende des Gebäudes. Tiah platzte in den Raum und sprach: ,,Tante Sambia du muss sofort abhauen. Mutter will dich töten lassen, um an dein Kätzchen zu kommen." ,,Was? Das kann Lee doch nicht machen!", meinte Sambia. ,,Du weißt wie deine Schwester tickt. Schnell nimm Hope und verschwinde, solange du noch kannst.", sprach die junge Katzendame. Die ältere Siamkatze betrachtete ihre Tochter, die gerade aufgewacht war. Das Kätzchen gähnte und sah seine Mutter mit großen stahlblauen Augen an. ,,Hope wir machen einen kleinen Ausflug.", sagte Sambia sanft. ,,Wo geht es denn hin?", fragte Hope aufgeregt. ,,An einen schönen Ort.", antwortete die Kätzin traurig. ,,Kommt mit. Es gibt einen Gang durch den ihr ungesehen ins Freie gelangt.", sprach Tiah. Sambia packte Hope sanft man Genick und folgte ihrer Nichte. Die junge Siamkatze führte ihrer Tante zu einem alten Rohr. ,,Tiah bleib hier. Ich finde den Weg schon. Pass auf dich auf.", sagte Sambia und schmiegte sich ein letztes mal an ihre Nichte, bevor sie mit ihrer Tochter im Rohr verschwand. ,,Ewige Katze. Bitte halte schützend deine Pfoten über Sambia und Hope.", dachte Tiah und verschwand aus der alten Werkshalle, bevor man sie entdeckte. Timber erreichte Sambias Zimmer. Er durchsuchte den Raum, aber fand nichts. ,,Lee wird nicht begeistert sein.", dachte der Kater und machte sich auf den Weg, um Bericht zu erstatten. Als Timber ihr sagte, das Sambia zusammen mit Hope verschwunden war, sprang die weiße Siamkatze im Achteck vor Wut. ,,Timber schick James, Cameron und Joey los. Sie sollen mir das Kätzchen bringen und mein Schwester töten. Sie sollen es so blutig und schmerzhaft wie nur möglich machen!", schrie Lee den Kater an. ,,Ja Herrin. Zu Befehl Herrin!", antwortete Timber unsicher. Er rief die drei Kater zu sich und erteilte ihnen ihre Instruktionen. Sofort nahem die Drei die Verfolgung von Sambia auf.

Sambia hatte über das Rohr eine leere Gasse erreicht. Für einer Verschnaufpause blieb keine Zeit. Lee hatte bestimmt schon herausgefunden, das sie verschwunden war. Auf schnelle Pfoten verließ Sambia das Gebiet der Black Siam Cats.  Sie musste Hope irgendwo verstecken. Sie lief in eine Gasse. Ihr fiel ein alter Luftschacht auf. Vorsichtig setzte sie ihr Kätzchen dort hinein. ,,Warte hier auf mich Hope. Ich bin bald zurück.", sagte Sambia. ,,Ja Mama. Bis nachher.", erwiderte die kleine Katze. Duma schlenderte an der Gasse vorbei. Dem Serval fiel die Katze in der Gasse auf, die scheinbar etwas dort deponierte. Als die Katze den großen Kater bemerkte ergriff sie die Flucht. ,,Komisch.", dachte Duma und setze seinen Weg zum Zoo fort. Der Serval wurde von drei Katern angehalten, die nach einer Siamkatze suchten. Als man Duma die Katze beschrieb, zählte er 1 und 1 zusammen. Ihm war klar, dass diese drei unsympathischen Kater nicht einfach nur mit dieser Katze reden wollten. Er wies ihnen  einen falschen Weg. Inständig hoffte der Serval, das die Kätzin nicht in die Pfoten der drei Kater fiel. Der Besuch im Zoo lief ab wie immer. Zuerst besuchte er die Gepardin Kikay und ihrer drei mittlerweile erwachsenen Jungen Darius, Michelle und Siglor. Die vier Großkatzen freuten sich über den Besuch des Katers. Eine Stunde später zog er weiter. ,,Hoffentlich machen Ghost und Shadow nicht schon wieder so einen Krawall, wie beim letzten mal." dachte Duma. Aber die Hoffnung wurde schnell zertrümmert. Keine 50 Meter vom Gehege entfernt fingen die beiden Nebelprader schon an nach ihm zu rufen. So wie immer. Und der Leopard Khan beschwerte sich deswegen lautstark. So wie immer. Zuerst lief der Serval zu seiner Schwester Bella. Mit ihr unterhielt er sich eine ganze Weile, bevor er zu Ghost und Shadow ging. Auch mit ihnen sprach Duma lange. ,,Hey wo steck denn Grazia?", rief Khan dem Serval zu. ,,Die ist bei ihrem Freund.", antwortete der der Kater. ,,Grüß sie bitte ganz lieb von mir, du langbeiniges Arschloch.", sagte der Leopard. ,,Geht klar du getupfte Hobelschlunze.", erwiderte Duma und machte sich auf den Heimweg. Die Nacht war alles andere als Warm. Der Serval konnte deutlich spüren, das der erste Frost nicht mehr lange auf sich warten ließ. Duma bog um eine Ecke und konnte den Schrei einer Katze hören. Sofort beschleunigte der Serval seinen Schritt, um zu helfen. Was der Kater nicht wusste, war das diese Hilfsaktion sein Leben auf den Kopf stellen sollte.                                                  


Ich hoffe es hat euch gefallen.
Über Anmerkungen und Kritik würde ich mich sehr freuen.

Bis dann SF
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