War and Peace

GeschichteDrama, Freundschaft / P16
25.08.2014
08.03.2015
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Kapitel 1 ist fertig.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.

Der Jellicles Ball lag 6 Monate zurück. Der Sommer war gegangen und auch der Herbst neigte sich dem Ende. Die Katzen auf dem Schrottplatz bereiteten sich auf den Winter vor. Old Deuteronomy spürte das ein harter Winter bevor stand. Er rief alle Jellicles zum Zusammenhalt und zur Solidarität auf. Alle Katzen die bei Menschen lebten erklärten sich bereit für die Katzen die permanent auf dem Schrottplatz lebten zu sorgen. Ein harter Winter bedeutete wenig Beute. Das sich Mäuse und Ratten in die Kanalisation oder in Häuser verzogen. Munkustrap machten sich aber auch noch wegen einer anderen Sache sorgen. Macavity geisterte ihm die ganze Zeit im Kopf herum. Der letzte Angriff des rot gelb getigerten Katers lag schon vier Monate zurück. Das war für Macavity überdurchschnittlich lange. Munkustrap rief zur Vorsicht auf. Wach- und Streifendienst wurde neu strukturiert und verstärkt. Der Serval Duma meldete sich fast wie immer freiwillig. Genauso Alonzo. Auch Mistoffelees meldete sich. Tugger musste wie immer erstmal in den Hintern getreten werde. Alle Jellicles machten sich Sorgen wegen der überfälligen Angriffe. Wenn Macavity so viel Zeit verstreichen ließ lag irgendwas im Busch. Duma und Alonzo waren auf Nachtpatrouille. Die beiden Kater unterhielten sich über Gott und die Welt. ,,Sag mal Duma, bist du der ewigen Katze vor dem Ball schon mal begegnet?", fragte Alonzo. ,,Ja. Sie hat mir das Leben gerettet.", antwortete der Serval. ,,Wann war das?", wollte der schwarzweiße Kater wissen. ,,Kurz nach dem Kampf mit den beiden Schäferhunden." erwiderte Duma. ,,Stimmt. Du wurdest ja bei diesem Kampf schwer verletzt. Und die ewige Katze hat dich wirklich gerettet?, hakte Alonzo weiter nach. ,,Sie hat mich vor die Wahl gestellt. Ich hätte sie in den Sphärischen Raum begleiten können. Oder ich hätte zurück ins Diesseits gekonnt.", sprach der große Kater. ,,Es geht mich eigentlich nichts an, aber warum hast du dich für das Diesseits entschieden?", fragte Alonzo. Der Serval fing an zu lachen sagte. ,,Das liegt doch auf der Pfote. Mein Familie ist hier. Ich konnte euch doch nicht einfach im Stich lassen. Ihr kommt doch ohne mich gar nicht zurecht. Außerdem hätte es einigen Katzen das Herz gebrochen." ,,Wo her weißt du, das es einigen Katzen das Herz gebrochen hätte?", wollte der schwarzweiße Kater wissen. Er kannte die Antwort eigentlich schon, denn er war eine dieser Katzen. Dumas Blick verklärte sich: ,,Die ewige Katze hat mir gezeigt was alles auf Erden passieren würden. Das hat sie aber auch nur gemacht, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Sie hat mir die Trauer aller Jellicles und auch anderer Freunde gezeigt. Das hat mir meine Entscheidung leicht gemacht. Ich hätte zu meiner leiblichen Familie in den Sphärischen Raum gekonnt, aber meine wirkliche Familie lebt hier auf Erden.", erklärte der Serval. Alonzo verstand. ,,Es ist nur komisch, das Macavity seit vier Monaten die Pfoten still hält. Normalerweise hätte er uns doch in so einem Zeitraum drei bis viermal angegriffen.", fuhr Duma fort um das Thema zu wechseln. ,,Das ist schon ein bisschen komisch. Entweder ist er krank oder er ist mit etwas wichtigerem beschäftigt.", meinte Alonzo. Die beiden Kater bogen um einen Müllhaufen und stießen auf eine Katze die nicht auf den Schrottplatz gehörte. Als die Katze die beiden Kater bemerkte versuchte sie die Flucht zu ergreifen. ,,Halt sofort stehen bleiben!", rief Alonzo. Die unbekannte Katze beschleunigte ihren Schritt noch etwas mehr. ,,Ich lauf links rum um ihm den Weg abzuschneiden.", sagte Duma zu seinem Freund. Alonzo nickte.

Der Serval bog links ab und fetzte um einen Haufen alter Küchengeräte. Alonzo holte langsam zu der verfolgten Katze auf. ,,Jetzt bleib endlich stehen und gib dich zu erkennen! Wir werden dir nichts tun! Versprochen!" rief er erneut. aber die Katze dachte nicht daran anzuhalten. Duma kreuzte den Weg der flüchtenden Katze und brachte sie so zu Fall. Langsam ging der Serval auf die Katze, die sich als Kater entpuppte zu. ,,Wer bist du?" fragte Duma. Langsam erhob sich der Kater. Alonzo kam nun auch dazu. Der fremde Kater schüttelte sich. ,,Bitte tut mir nichts.", bat er verängstigt. ,,Wir werden die nichts tun. Das hatten wir auch nie vor. Wir möchten nur wissen wer du bist und was du hier möchtest.", erklärte Alonzo in ruhigem Ton. ,,Ich heiße Yang. Ich war auf der Suche nach etwas fressbarem.", antwortete der junge Kater. Duma spitzte die Ohren. ,,Komm doch bitte mal her." sagte er Serval. Yang trat langsam auf den großen Kater zu. ,,Bruder bist du es wirklich?", fragte Duma. Yang sah den Serval lange an. ,,Duma! Wie schön dich wieder zu sehen Bruder.", sagte er junge Kater freudig und schmiegte sich an den Serval. ,,Ihr beiden kennt euch?", fragte Alonzo etwas ungläubig. ,,Ja. Wir kenne uns. Er war eine der ersten Katzen mit denen ich hier Kontakt hatte, als ich aus Afrika kam.", erklärte Duma. ,,Du hast ihn Bruder genannt. Aber warum?", wollte der schwarzweiße Kater wissen. Der Serval ging etwas in die Knie um mit Yang auf eine Köperhöhe zu kommen. ,,Siehst du die Familienähnlichkeit nicht?", fragte Duma. Alonzo schüttelte lachend den Kopf. ,,Du bist also Yang. Dann komm doch bitte mit.", bat der schwarzweiße Kater. Der junge Kater wurde etwas nervös. ,,Keine Sorge Bruder, wir bringen dich zu Munkustrap und Old Deuteronomy. Die wollen dann bloß ein bisschen was mit dir besprechen. Wer weiß vielleicht erlauben sie dir, dass du hier auf dem Schrottplatz bleiben darfst." sprach Duma. Alonzo führte das kleine Grüppchen zu Munkustrap. Duma erstattete dem grau getigerten Kater Bericht. Yang fühlte sich unwohl in seinem Fell. Das änderte sich, als Lien den Kater sah. Sie lief sofort auf ihn zu um ihn zu begrüßen. ,,Mein Junge schön dich wieder zu sehen." sagte die Kätzin mit Tränen in den Augen. ,,Mutter!" sprach Yang mit belegter Stimme. Die beiden Katzen kuschelten sich an einander. Munkustrap räusperte sich kurz um die Aufmerksamkeit der beiden Katzen zu gewinnen. Yang hob den Kopf und Lien sah den grau getigerten Kater entschuldigend an. Munk musste sich das grinsen verkneifen.

Munkustrap ging auf Yang zu. Der junge heilige Birmakater sah den grau getigerten Kater fast ehrfürchtig an. ,,Hallo mein Junge ich bin Munkustrap, der zweite Anführer der Jellicles. Was führt dich zu uns?", sprach Munk sanft. ,,Ich bin Yang. Der Hunger hat mich auf den Schrottplatz geführt." antwortete der junge Kater. Munkustrap nickte. Der bevorstehende Winter machte es für Katzen schwer draußen genug Nahrung zu finden. Vor allem Katzen die keinem Stamm angehörten traf es hart. ,,Zu welchem Stamm gehörst du Yang?", fragte der grau getigerte Kater. ,,Ich gehöre zu keinem Stamm. Ich wollte immer frei und ungebunden sein.", antwortete Yang. ,,Hast du Menschen die sich um die kümmern wenn es keine Beute gibt?", wollte Munkustrap wissen. Der junge Birmakater überlegte. ,,Nein. Ich bin alleine.", antwortete er. Munk schloss die Augen. Alle Jellicles sahen ihn an und warteten auf seine Entscheidung. ,,Yang es steht dir frei bei uns zu bleiben. Vorausgesetzt es finden sich drei Katzen die bereit sind für dich zu bürgen.", sprach der grau getigerte. Lien hob die Pfote. ,,Was ist Lien?", fragte Munkustrap. ,,Darf ich als Yangs Mutter für ihn bürgen?", wollte die Katzendame wissen. ,,Das ist leider ausgeschossen. Tut mir leid.", antwortete der grau getigerte Kater. ,,Ich bürge für ihn!" rief Duma. ,,Und ich auch!", meldete Bastet sich zu Wort. Lien sah die beiden dankbar an. ,,Damit hätten wir zwei Bürgen für Yang.", meinte Munk. Alonzo dachte noch darüber nach, ob er sich für den Birmakater verbürgen sollte. Er kannte Yang nicht, aber er vertraute Dumas Urteil. ,,Ich verbürge mich ebenfalls für den neuen.", rief Exotica aus der Katzenschar. Duma sah die Katzendame verwundert an. Sie zwinkerte ihm kurz zu. Tantomile gefiel das ganz und gar nicht, das die nussbraune Kätzin immer noch hinter ihrem Gefährten her war. ,,Wir haben drei Bürgen. Yang du darfst vorerst bei uns bleiben. Deine Mutter erklärte dir die Verhaltensregeln, die hier bei uns im Stamm gelten. Ich spreche mit Old Deuteronomy. Er wird entscheiden ob du in den Stamm aufgenommen wirst. Aber da sehe ich keine Probleme.", erklärte Munkustrap. ,,Vielen Dank.", antwortete Yang. Der Stamm scharte sich um den jungen Kater. alle wollten sich persönlich vorstellen und ihn kennen lernen. Duma zog sich zurück und ging wieder auf Streife. Alonzo begleitete ihn.

Derweil lief Macavity in seiner Zentrale auf und ab. Seit vier Monaten wurde er immer wieder von einem fremden Katzenstamm, der sich Black Siam Cats nannte angegriffen. Er wusste nicht warum. Aber scheinbar war dieser Stamm auf sein Revier scharf. Macavity hatte bei den Kämpfen viele gute Kater verloren. Einige waren zum Feind übergelaufen. Der rotgelb getigerte Kater brütete über einer Strategie den neuen Stamm los zu werden. Macavity wusste, wenn er der Lagen nicht bald Herr werden würde, dann würde seine Organisation zu Grunde gehen. ,,Alarm! Wir werden angegriffen!", ertönte plötzlich ein Ruf. Macavity stürmte nach unten. Aus dem alten Fabrikgebäude in den Hof. Es tobte bereits ein erbitterter Kampf. Scheinbar hatten die Black Siam Cats sich dazu entschlossen ihm den Gnadenstoß zu geben. Von weiter oben beobachtete Lee, die Anführerin der Black Siam Cats de Kampf. Die weiße Siamkatze war eine erfahrene Kämpferin. Seit sie die Herrschaft über den Stamm an sich gerissen hatte, hielt sie sich aber aus den Kämpfen raus. Macavity musste fast machtlos mit ansehen wie die Siam Cats seine Truppe überrannte. Der magische Kater stürzte sich in den Kampf. Die Schlacht ging über anderthalb Stunden. Aber der Kampf war aussichtslos. Es schien fast so, als würde für jeden gefallene Siamkatze drei nachwachsen. Einige von Macavitys Katern suchten das weite, um ihr eigenes Leben zu retten. Die die ihm treu blieben wurden einer nach dem anderen nieder gemacht. Macavity sah das er den Kampf verloren hatte. Die Siam Cats stellten ihre Angriffe ein. Das Verhältnis stand nun 4 zu 120. Lee betrat das Schlachtfeld. Elegant schritt sie durch die Reihen ihres Stammes. ,,Gib auf Macavity. Du kannst uns nicht besiegen. Aber ich verspreche dir, wenn du jetzt die Waffen streckst, dann werde ich deine drei verbliebenen Kater verschonen.", sagte Lee. Dabei sah sie Macavity mit ihren roten Augen an. In ihrem Blick lag eine solche Kälte und Grausamkeit, dass es selbst ihm kalt den Rücken runter lief. ,,Wir werden uns niemals Kampflos ergeben!", rief Leroy. ,,Genau!", meinte Jack. ,,Ihr habt verloren!", meinte Jethroh. Der weiß getigerte Kater war Leroys Bruder. Macavity nannte die beiden scherzhaft die unzertrennlichen. Jethroh und Leroy waren immer ein Herz und eine Seele. Bis Jethroh zu den Black Siam Cats überlief. Macavity sah das die beiden Brüder sich für einen Kampf bereit machten. Leroy stürzte sich auf seinen Bruder. ,,Du mieser Verräter ich bring dich um!", brüllte er. Zwischen den Beiden entbrannte ein brutaler Kampf, in dem Jethroh schnell die Überhand gewann. Er hebelte seine Bruder aus und drückte ihn zu Boden. Lee hatte das ganze beobachtet. Sie ging langsam auf den weiß getigerten Kater zu. ,,Komm zu uns. Dann bist du wieder mit deinem Bruder vereint.", sprach die weiße Siamkatze. Leroy spuckte ihr ins Gesicht. ,,Niemals werde ich mir dir unterwerfen!", erwiderte der Kater. Lee wischte sich mit einer Pfote über das Gesicht. ,,Damit hast du dein Schicksal besiegelt. Jethroh töte ihn!", sagte die Kätzin kalt. ,,Zu befehl Herrin!", antwortete der Kater. Macavity musste mit ansehen wie Jethroh seinem eigenen Bruder die Kehle aufriss und ihn elendig verbluten ließ. In Macavity begann es zu brodeln. Er dachte an seine Brüder Munkustrap und Tugger. Er hatte oft gegen sie gekämpft und oft hatte er dabei verletzt. Aber niemals wäre er auf die Idee gekommen die beiden zu töten. Unterwerfen ja. Aber umbringen auf keinen Fall. Dafür liebte er die beiden zu sehr.

Macavity konzentrierte sich. Jack und Eddie traten ein paar Schritte zurück. Sie wussten was passieren würde. Lee sah den Zauberkater leicht verwirrt an. Jethroh erkannte zu spät was passierte. Macavity entfesselte seine Kräfte. Er schleuderte eine Blitz Richtung Jethroh. Der Kater hatte keine Chance auszuweichen. Mit ihm wurden 20 weitere Katzen der Black Siam Cats getroffen. Lee sah wie ihre Soldaten fielen. ,,Töte sie alle!!", schrie die Katzendame. Sofort stürmten ihre Katzen auf Macavity, Jack und Eddie zu. Die drei Kater kämpften bis aufs Blut, um ihr überleben. Aber durch die schiere Masse an Feinden wurden sie immer weiter zurückgedrängt. Lee bezog wieder einen höher gelegenen Beobachtungspunkt. ,,Tiah los komm an meine Seite und schau dir das an.", sagte die weiße Siamkatze. Die junge Katzendame setzte sich neben ihrer Mutter. Sie fand es abscheulich, wie Lee mit ihren Gegner umging. ,,Mutter warum geht du immer so brutal vor?"; fragte Tiah. ,,Man muss Härte zeigen, um respektiert zu werden mein Kind.", antwortete Lee kalt. ,,Gewalt ist keine Lösung Mutter.", erwiderte die junge Siamkatze und bekam prompt eine Tracht Prügel von ihrer Mutter. ,,Du bist meine Tochter! Also benimm dich auch so! Du wirst schließlich den Stamm irgendwann übernehmen!", schrie Lee. ,,Lieber sterbe ich!", antwortete Tiah und ließ ihre Mutter alleine. ,,Soll ich ihr folgen Herrin?", fragte ein Kater unterwürfig. ,, Nein lass sie. Genieß lieber mit mir das Schauspiel.", erwiderte die weiße Katzendame in ruhigem Ton. Macavity, Jack und Eddie hatte schon etliche Kratz und Bisswunden vom Kampf davongetragen. Die drei Kater konnten sich in einen Raum in der alten Fabrik retten. Macavity verbarrikadierte die Tür mit einem Zauber. Nur dieser würde nicht sehr lange halten. Er sah Jack und Eddie an. ,,Jungs ich spreng ein Loch in die Wand, durch das ihr abhauen könnt. Ich versuch sie so lange in Schach zuhalten, bis ihr in Sicherheit seit.", sagte der Zauberkater. ,,Boss wir lassen dich nicht im Stich!", sprach Eddie. ,,Wir bleiben an deiner Seite bis zu bitteren Ende.", meinte Jack. ,,Das ist doch Schwachsinn! Rettet wenigstens euch.", antwortete Macavity mit erhobener Stimme. ,,Wir bleiben Boss!", erwiderten die beiden Kater. Bevor Macavity etwas sagen konnte sprang die Tür mit einem lauten Knall auf. ,,Jetzt haben wir euch. Es gibt kein Entkommen mehr.", sagte einer der angreifenden Kater. ,,Das ist das Ende einer Ära.", dachte Macavity. Er konzentrierte seine letzte Kraft auf Jack, Eddie uns sich selbst. ,,Und Tschüss!", sagte Macavity. Bevor die Angreifer wussten was los war, waren Macavity; Jack und Eddie verschwunden. Als der rote Rauch sich legte, standen 40 Black Siam Cats verdutzt in dem alten Büroraum. ,,Macavity ist nicht da!" sagte einer. ,,Du bist ein echter Blitzmerker!", meinte ein anderer und lief zu Lee, um Bericht zu erstatten. Dabei schlug ihm das Herz bis zum Hals. Der Kater wusste genau, das seine Herrin alles andere als erfreut sein würde, wenn sie erfuhr das Macavity entkommen konnte.

,,Ah Timber. Ist es vollbracht?", fragte Lee ihren Untergebenen. ,,Na ja nicht so ganz.", erwiderte der Siamkater. ,,Was soll das heißen?", fragte die Katzendame sehr kurz angebunden. ,,Macavity konnte irgendwie ... wie soll ich sagen. Er hat sich in Luft aufgelöst.", brachte der Kater hervor. ,,Was?!? Wie er hat sich in Luft aufgelöst? Bis du besoffen oder was?", fragte Lee ungläubig. ,,Nein Herrin ich trinke im Dienst nie. Er ist wie durch Zauberhand verschwunden.", erklärte Timber. ,,Hat dieser miese Feigling tatsächlich magische Kräfte.", dachte Lee und sprach: ,,Sucht ihn! Bringt ihn hier her! Und bevor ich es vergesse, ich will ihn lebend!", ,,Zu Befehl Herrin.", antwortete der Siamkater nachdem er Haltung angenommen hatte. ,,Ach und noch. Pass auf das du es nicht vermasselst Timber, sonst bist du mein neuer Bettvorleger!", brüllte Lee den grauen Siamkater an. ,,Ja wohl Herrin. Wie ihr wünscht!", antwortete Timber. Er lief nach draußen, um einen Suchtrupp zusammen zu stellen. Macavity hatte als Ziel den Schrottplatz der Jellicles ausgewählt. Als die drei Kater dort auftauchten, brach mal wieder eine Panik aus. Diese legte sich schnell wieder, als Munkustrap, Tugger, Duma, Alonzo, Coricopat, Skimble und Plato die drei Umstellte hatten. ,,Was wollt ihr hier?", fragte Munk seinen Bruder. ,,Schutz." erwiderte Eddie erschöpft. Die sieben Jellicle Kater sahen sich kurz an. ,,Vor wem braucht ihr Schutz?", wollte Plato wissen. ,,Vor den Black Siam Cats. Munk du musst Vater warnen! Sie werde euch mit Sicherheit auch angreifen.", sagte Macavity und brach zusammen. Duma ließ als erster die Deckung sinken und lief zu dem Zauberkater. ,,Ich glaube er sagt die Wahrheit.", sprach der Serval. ,,Wie kommst du darauf?", fragte Munkustrap. ,,Schau dir mal die schweren Verletzungen deines Bruders an. Ich denke nicht, das er sich die selbst zugefügt hat. Und die zwei Asse sehen auch nicht aus wie frisch aus dem Ei gepellt.", erklärte Duma und begann Macavitys Wunden zu säubern. Munkustrap trat an seinen bewusstlosen Bruder heran. Das Herz tat ihm weh Macavity so zu sehen. ,,Bringt sie zu Jenny und Jelley. Aber bewacht sie.", sagte der grau getigerte Kater. Vorsichtig Pakte Duma den rotgelb getigerten Kater und brachte ihn zu den beiden Katzendamen. Die Jellicles beobachteten das ganze. Mit Argwohn betrachteten die Katzen den bewusstlosen Macavity. Vorsichtig legte der Serval den Kater ab. Jenny und Jelley waren zuerst erschrocken, aber als sie die Wunden sahen machten sie sich sofort an die Arbeit. Duma blieb die ganze Zeit bei den beiden Katzendame. Für den Fall, das Macavity zu sich kam. Munkustrap eilte zu seinem Vater. Er erstatte Old Deuteronomy haarklein Bericht. Der alte Kater machte sich sofort auf zu Jennys Höhle, um mit Macavity zu sprechen. Als er die Höhle erreicht hatte, saß Duma als Wachposten davor. ,,Wie geht es Macavity?", fragte der alte Kater. ,,Das weiß ich nicht. Jenny und Jelley haben mich rausgeschmissen. Sie behandeln ihn immer noch, aber es sieht nicht gut aus. Er hat viel Blut verloren.", erklärte der Serval. Old Deuteronomy nickte und ließ sich neben Duma nieder. Der Serval versuchte dem alten Kater Mut zuzusprechen. Aber er konnte die Sorgen des Stammesführers nicht zerstreuen. Der große Kater konnte das verstehen. Wenn einer seiner Söhne oder Töchter bei Jenny und Jelley liegen würden, wäre es bestimmt das selbe. Jack und Eddie wurden nur ebenfalls zur Höhle gebracht. Die beiden Kater standen unter strenger Bewachung. Die Zeit schleppe sich dahin. alle warteten das Jenny oder Jelley aus der Höhle kamen und etwas zum Macavitys Gesundheitszustand sagten.                                      


Ich hoffe es hat euch gefallen.
Über Anmerkungen und Kritik würde ich mich sehr freuen.

Bis dann SF
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