Maddys Helferlein

von TivaGirl
GeschichteRomanze, Familie / P12
24.08.2014
24.08.2014
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Maddys Helferlein  

Es klopfte an der Tür. Das konnte sie gerade noch gebrauchen. Maddy ging zur Tür und öffnete sie. „Hey!“, begrüßte Mark sie grinsend.
„Hey.“, gab sie, erfreut über seinen Besuch, und gleichzeitig erledigt  zurück. Er warf einen schnellen Blick über ihre schräg anliegenden Kleidungsstücke, zerzausten Haare und ihr gestresstes Lächeln. „Geht’s dir gut?“, fragte er und sah hinter ihr in das verwüstete Wohnzimmer. „Ja, alles gut“, sagte sie so locker wie möglich, „meine Eltern haben mir nur die Aufgabe gegeben auf Zoe aufzupassen während sie auf einer Besprechung bei Taylor sind. Und Josh ist nicht gerade die größte Hilfe, er ist mit Skye…“ „RAAAWWW!“ „AHH!“
Maddy unterbrach ihren Redeschwall als Zoe plötzlich um die Ecke gesprungen kam und sie mit lautem Dinogebrüll erschreckte.
„Zoe!“, sagte Maddy mahnend. „Ich hab dir gesagt du sollst das lassen!“ Sie hielt die Hand an ihre Stirn und sah Zoe, die Richtung Küche rannte, verzweifelt hinterher. Mark versuchte sein Lachen zu unterdrücken, was ihm allerding nicht wirklich gelang. „Das ist nicht lustig Mark.“, murrte Maddy. „Brauchst du vielleicht etwas Hilfe?“, fragte er sie und versuchte einen ‚ernsthaften Gesichtsausdruck‘ zu machen. „Sehr gerne.“, sagte Maddy mit einer eleganten Armbewegung Richtung Wohnzimmer und ging einen Schritt zur Seite um ihn rein zu lassen. Er ging rein und beinahe vielen ihm die Augen aus dem Kopf als er im Wohnzimmer stand. „Was ist denn hier passiert?“, fragte er verwirrt. „Zoe war langweilig“, seufzte Maddy, „also meinte sie eine Sofa-Kissen Festung zu bauen.“
„Maaaaark!“, Zoe rannte zu dem jungen Soldat und hätte ihn fast umgerannt, hätte er sie nicht gefangen und hoch in die Luft geschwungen, was die Kleine zum Lachen brachte. „Hey Zoe.“, begrüßte er sie und stellte sie wieder auf den Boden. „Magst du meine Festung?“, fragte sie stolz zwischen dem umgedrehten Sofa und dem Haufen Kissen auf dem Boden. Mark sah leicht grinsend zu Maddy, die nur müde ihren Kopf schüttelte. „Die ist echt toll Zoe, aber…“, er hockte sich zu ihr runter, winkte sie näher zu sich und verstellte seine Stimme in einen Flüsterton als würde er ihr ein Geheimnis erzählen, aber bleib trotzdem laut genug, damit Maddy ihn hören konnte, „ich denke du solltest das Sofa wieder zurück kippen und alle Kissen hier aufheben, bevor deine Schwester den Verstand verliert. Außerdem denke ich, dass Commander Taylor eifersüchtig werden könnte, wenn er sieht wie cool deine Festung im Gegensatz zu seiner aussieht.“
Zoe kicherte und sah zu Maddy. „Okay.“, entgegnete sie und nahm zwei Kissen auf den Arm. Mark wuschelte durch ihr Haar und ging mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck zurück zu Maddy. „Wie hast du das gemacht?“, fragte sie erstaunt. „Kinder sind nur eine meiner vielen Stärken.“, sagte er mit einem selbstgefälligem Grinsen, woraufhin Maddy ihn spielerhaft auf den Arm schlug.
„Ich bin fertig.“, verkündete Zoe ihrem ‚großen Bruder‘. Mark ging rüber zur Couch, wo eben noch Zoe‘s kleine Festung stand. Er straffte seinen Rücken, verschränkte die Arme hinter seinem Rücken und sah sich um wie ein Commander der seine Gruppen inspiziert. Er strich mit einem Finger über den Stoff des Sofas und tat, als ob er es nach Schmutz untersuchte. Zoe beobachtete ihn neugierig, „Was machst du da?“
„Inspizieren.“, sagte er mit gespielter Strenge, „du hast bestanden.“, verkündete er letzten Endes mit einem Grinsen, welches Zoe erwiderte.  
„Willst du meine Dinosaurier sehen?“, fragte sie aufgeregt, „ich hab sie alle selbst gemacht.“
„Klar.“, erwiderte er enthusiastisch und warf Maddy einen Blick mit hochgezogener Augenbraue zu, als Zoe ihre Pappmaschee Kreaturen holte. Maddy zuckte nur ahnungslos mit den Schultern. Zoe kam nach einer kurzen Zeit wieder zurück. Ihre Arme waren voll mit den verschiedensten Spezies von Dinosauriern, die mit viel Fantasie aus Papier und Pappmaschee zusammengeklebt wurden. Maddy saß vor dem Sofa auf dem Boden, über ihr auf dem Sofa saß Mark und Zoe, die ihre Kreaturen vor Mark auf dem Sofa verteilte, setzte sich gegenüber von ihm hin. „Das ist ein Schlitzer“, erklärte sie stolz und hielt eine Kopie von dem Reptil hoch, „und das hier ist ein Nykoraptor. Und das hier ist ein Brachiosaurus.“
Mark öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch Zoe redete so schnell über ihre Tierchen weiter, dass er keine Chance hatte. „Und siehst du das? Ich habe einen kleinen Pappmaschee Commander Taylor gemacht.“, sie hielt eine kleine Figur mit grauen Haaren und Bart in die Luft, „und Daddy und Mommy und Josh und mich“, sie hielt alle der Reihe nach hoch und war so aufgeregt, dass sie fast vergaß Luft zu holen, „und dich und Maddy!“, sie hielt ihm die letzten zwei hin, welche Maddy in einem gelben Sommerkleid und ihn in seiner Uniform darstellten. Die Hände der zwei Figuren waren miteinander verbunden. „Daddy mag diese zwei nicht so sehr.“, gestand Zoe mit einem Naserümpfen ein. Maddy stöhnte und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, als Mark auf Zoes Kommentar hin lachte.
„Hier du nimmst das.“ Zoe gab Mark die Schlitzer Kopie.
„Was soll ich damit machen?“, fragte Mark und stellte das kleine Reptil vor sich. „Du musst das Auto so verfolgen.“, das kleine Mädchen zeigte ihm wie er mit dem Dino das kleine Holzauto verfolgen soll, das ihr Vater ihr gebaut hat. „Maddy du nimmst die zwei.“, sagte sie und gab ihr die kleine Version von ihr selbst und Mark in die Hand, die sie zögerlich akzeptierte. „Was jetzt?“, fragte Maddy ihre kleine Schwester.
„Die Dinosaurier kommen!“, gab Zoe Mark das Stichwort, welcher seine beste Improvisation eines Schlitzer Knurrens von sich gab, bevor er mit der kleinen Figur das Holzauto angriff. Selbst Maddy hatte Spaß daran mit ihrer Schwester und den kleinen Figuren von sich und Mark zu spielen.
Mit den Figuren zu spielen hielt Zoe eine ganze Zeit lang beschäftigt. Doch irgendwann, als es langsam dunkel wurde, war sie gelangweilt. „Ich bin hungrig!“, verkündete sie.
„Hi Hungrig, ich bin Mark.“, Mark schüttelte Zoes Hand, als wenn sie sich gerade kennenlernen würden. Sie kicherte. „Mein Name ist nicht Hungrig, es ist Zoe. Aber ich habe gesagt ich bin hungrig.“
„Okay, Zoe-Aber-ich-habe-gesagt-ich-bin-hungrig.“, versuchte Mark es erneut und grinste sie spielerisch an.
„Nein! Es ist nur Zoe!“
„Okay, nur Zoe.“
Die kleine gab auf und drehte sich zu Maddy. „Maddy ich habe Hunger, was gibt es zu Abend?“
„Ich weiß nicht.“, gab Maddy nach und entschied sich, die Kleine nicht weiter zu quälen, „Mom und Dad wollten nicht so lange weg bleiben, aber ich denke ich kann uns etwas machen.“
„Schnell bitte.“, sagte Zoe, während sie ihren vor Leere blubbernden Bauch rieb.
„Okay, okay, wie wäre es wenn du in der Zeit badest?“
„Okay.“, antwortete Zoe und sammelte ihre Dinos zusammen. „Zoe.“, rief Maddy ihre kleine Schwester zurück, „ lass die Dinos hier, die brauchen kein Bad.“ Die kleine war sichtlich traurig, aber ließ die Spielzeuge dann doch zurück auf dem Couchtisch und ging mit einem Handtuch ins Bad.
Maddy holte ein Paar Zutaten aus dem Kühlschrank. „Was machst du?“, fragte Mark und lehnte sich hinter sie um ein Stück der geschnittenen Karotte zu stibitzen. Sie schlug seinen Arm spielerisch weg um ihre Karotten zu beschützen.
„Etwas Gutes.“, antwortete sie ihm. Er nahm sich noch ein Stück Karotte und sah Maddy erwartungsvoll an. Als sie ihn angrinste schob er sich das Stück Karotte in den Mund. „Welche Art von Etwas Gutes?“
„Etwas Gesundes. Gemüse.“ Sie schoss ihn mit ihrem Blick ab, als er sein Glück versuchte noch ein Stück Karotte zu klauen. „Aber ich kann nichts kochen wenn du meine ganzen Zutaten auffutterst.“ Mark hielt unschuldig seine Hände hoch und grinste sie an. „Verboten sei es mir dich vom kochen abzuhalten.“, lachte er.
„Du Idiot.“, lächelte sie zurück. Er ging einen Schritt auf sie zu, legte seine Hände an ihre Hüfte und gab ihr einen sanften Kuss, den sie erwiderte. Sie sah ihm in die Augen und lächelte. Er lächelte sie ebenfalls an, mit dem ganz besonderen Lächeln, das er nur für sie hat. Maddy schob ihn zurück an den Tisch und setzte ihn auf einen der Barhocker. „Sitz!“, dirigierte sie ihn lachend mit dem Kochlöffel. Woraufhin er anerkennend die Hände hob und es zur Kenntnis nahm.
Maddy bereitete weiter das Essen vor, während Mark ihr von dem Hocker aus zusah.
„Ich wünschte ich könnte nur halb so gut koche wie du.“, gab er zu.
„Sieh zu und lerne.“, lächelte sie.
Eine Weile später kam Zoe aus dem Bad mit noch leicht feuchten Haaren und in ihrem Schlafanzug eingemummelt.
„Schon fertig fürs Bett?“, fragte Mark und warf einen Blick über sie.
„Nicht bis ich was gegessen habe“, antwortete sie, „mein Bauch rumpelt.“
„Glück für dich, es ist fast fertig.“, sagte Maddy und gab Zoe, die mittlerweile neben ihr stand, drei Teller in die Hand. „Und was ist mit Josh?“, fragte Zoe.
„Wenn Josh meint uns zwei alleine hier zu lassen und lieber mit Skye rum hängt, dann kann er sich auch selbst etwas zu Essen machen…Mark“, sie drehte sich zu ihrem Freund um, „Essen ist fertig.“ Er hüpfte von seinem Stuhl um kam zu den zwei rüber. „Sieht gut aus und riecht auch gut.“, sagte er lächelnd und nahm dankend einen Teller entgegen.
„Warum saß Mark alleine dahinten?“, fragte Zoe.
„Weil der liebe Mark, die ganzen Zutaten für das Essen aufgegessen hat, also habe ich ihn dahin geschickt, damit wir auch noch was zu essen bekommen.“, erklärte Maddy ihr lächelnd, woraufhin Zoe lachte.
Sie saßen zu dritt am Tisch und aßen, nur Zoe stocherte in ihrem Gemüse rum.
„Zoe iss deine Karotten.“, befahl Madyy ihr. Zoe zog eine Miene. „Aber ich mag keine Karotten.“
„Weißt du Karotten sind gut für deine Augen.“, erzählte Mark ihr und sie sah ihn fasziniert an.
„Eigentlich gibt es dafür keinen Beweis, weil…“, fing Maddy an, doch sie hörte auf, als Mark ihr einen wissenden Blick zuwarf.
„Tun sie das?“, fragte Zoe, gefesselt von dieser Information.
„Yep“, sagte Mark und nickte mit dem Kopf, „die helfen dir besser zu sehen. Ich liebe Karotten und ich wurde noch nie von einem Schlitzer oder Carno oder Nyko  angegriffen, weil ich sie immer vorher gesehen habe. Du solltest deine Karotten essen sonst endest du mit Augen wie von einem alten Mann wie…“, er senkte seine Stimme und ergänzte, „Commander Taylor!“ Zoes Augen wurden größer und sie starrte das orange Gemüse auf ihrem Teller erneut interessiert an und schaufelte es schnell in ihren Mund. Maddy formte mit ihren Lippen ein leises „Danke“ in seine Richtung, welches er mit einem Lächeln erwiderte und weiter aß.
Mark räumte den Tisch ab und begann abzuwaschen, während Maddy Zoe ins Bett brachte. Nach zehn Minuten kam Maddy zurück in die Küche.
„Schläft sie?“, fragte Mark überrascht.
„Aus wie ein Licht.“, antwortete Maddy stolz. Mark trocknete seine Hände und drehte sich zu Maddy. „Das hat Spaß gemacht.“, sagte er.
„Oh wenn dir das so gut gefällt, ich kann sie dir gerne leihen, so…für die nächsten zehn Jahre.“, sagte Maddy ironisch und ging auf ihn zu. Mark lachte „Nein du kannst sie ruhig bei dir behalten, dann habe ich einen zweiten Grund immer hierher zu kommen. Und außerdem kann ich dir dann noch etwas über Kinder beibringen.“, grinste er und ging auch einen Schritt auf sie zu, sodass sie ganz dich voreinander standen. Sie sahen sich in die Augen. Maddy umarmte ihn und legte ihren Kopf an seine Schulter. „Du warst heute einmalig.“, nuschelte sie schwärmerisch.
„Bin ich das nicht immer?“, spaßte er.
„Ich meinte mit Zoe“, verbesserte Maddy, „du kannst echt gut mit Kindern.“  
„Wer weiß vielleicht, werden wir ja auch irgendwann mal Kinder haben, dann kannst du mir das nochmal sagen.“, lächelte er.
Sie drückte sich ein Stück von ihm weg und sah ihn an.
„Wir?“ Mark lachte, „Ja wir.“
„Entschuldigung“, lachte sie, „es ist nur…wie du ‚wir‘ gesagt hast, das klang so…selbstverständlich.“, erklärte sie.
„Ist das schlimm?“, fragte Mark nach.
„Nein das ist…schön.“, lächelte sie und gab ihm einen kurzen, jedoch gefühlvollen Kuss. Sie nahm seine Hände und zog ihn mit sich in ihr Zimmer.
„Musst du nach Hause oder kannst du heute Nach hier bleiben?“, fragte sie als sie ihre Zimmertür zu schob. „Ich habe nichts mehr vor, aber ich weiß nicht ob dein Vater mich leben lassen wird, wenn er mich in deinem Zimmer auffindet.“
„Mark wir haben eben davon geredet irgendwann vielleicht mal Kinder zu haben“, lachte sie, „irgendwann wird er sich damit abfinden müssen, dass du mit zur Familie und vor allem zu mir gehörst.“
„Okay.“, sagte er und ging zu ihr.
„Ich schaff das schon ihn beruhigen.“, besänftigte sie ihn.
„Davon bin ich überzeugt.“, sagte er sanft und legte seine  Hand an ihre Wange. Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und zog sie mit der anderen Hand näher an sich ran. Maddy sah ihm lächelnd in die Augen und beugte sich noch ein kleines Stück vor. Ihre Lippen berührten sich und sie zogen sich in einen langen, sehnsüchtigen Kuss. Maddy legte ihre Hände an seine Brust und Mark ließ seine Hand über ihre Haare streichen. Sie zog ihn langsam Richtung Bett, wo sie sich langsam mit ihm nieder ließ. Sie lösten sich von einander um Luft zu holen und sahen sich an. „Ich liebe dich Maddy. Ich werde dich immer lieben.“, sagte Mark ernst und strich ihr übers Haar. „Ich liebe dich auch.“, erwiderte Maddy, legte ihre Arme um seinen Hals und zog ihn erneut in einen langen Kuss.
„Hey Maddy hast du…Woah!“, die Zimmertür ging auf und Mark und Maddy fuhren erschrocken auseinander.
„JOSH!“, schrie Maddy entsetzt, „was machst du hier?!“
„Ich wohne auch hier falls du es vergessen hast.“, sagte er launisch.
„Warum bist du in meinem Zimmer?“, fragte Maddy mit einem Blick der ihm klar und deutlich sagte, dass er gehen sollte.
„Warum ist Mark in deinem Zimmer?“, fragte Josh schnippisch. Daraufhin sah sie Mark an, welcher nur mit den Schultern zuckte.
„Ähmm.. wa…warum bist du einfach mit Skye abgehauen und hast mich hier mit Zoe alleine gelassen?“, versuchte sie abzulenken.
„Lenk nicht vom Thema ab.“, sagte er standhaft.
„Er hat mir mit Zoe geholfen im Gegensatz zu dir.“
„Hm..okay, na dann viel Spaß noch, ich geh schlafen, du solltest beten dass Dad davon kein Wind kriegt...“, warnte Josh, doch Maddy unterbrach ihn.
„Mark schläft heute hier.“, sagte sie mit gesenktem Blick.
„Hier im Haus, hier in deinem Zimmer oder hier in deinem Bett.“, fragte Josh mit hochgezogener Augenbraue. Maddy und Mark warfen sich einen kurzen Blick zu, doch bevor jemand etwas sagen konnte, plapperte Josh weiter.
„Ich vermute mal in deinem Bett, weil wenn ich das was ich eben gesehen habe interpretieren sollte, dann…“ „Geh jetzt Josh!“, meckerte Maddy und warf ein Kissen nach ihm. Er lachte nur selbstgefällig und schloss die Tür.
„Tut mir leid.“, entschuldigte sich Maddy.
„Kein Problem.“, lächelte Mark. „Wir sollten schlafen, bevor meine Eltern zuhause sind, dann könne sie dich nicht mehr wegschicken. Okay mein Dad vielleicht schon, aber Mom würde es nicht zulassen dass er dich weckt und mir wegnimmt.“, lächelte sie.
„Dann sollten wir jetzt wohl schlafen.“, flüsterte Mark und legte seine Hand an ihren Hals. Er zog Maddy zu einem letzte kurzen Kuss zu sich und legte sich neben sie.

Jim und Elisabeth kamen gerade dir Tür rein und legten ihre Taschen ab. Die Sitzung bei Taylor hat sich um 2 Stunden verzögert. Es ist Punkt Mitternacht und die beiden wollen nur noch schlafen. „Jim siehst du bitte nach Zoe, ich gucke nach Josh und Maddy.“, bat Elisabeth. Sie öffnet die Tür zu Joshs Zimmer. Es ist dunkel und sie vernimmt ein leises schnarchen. Leise schließt sie wieder die Tür und geht zu Maddys Zimmer. Sie öffnet die Tür und muss zweimal gucken um sicher zu gehen, dass sie sich nicht versehen hat. Sie lehnt sich in den Türrahmen und lächelt in den abgedunkelten Raum. Jim kommt gerade aus dem Zimmer von der schlafenden Zoe geschlichen und schließt die Tür. „Was ist los?“, fragte er als er bei seiner Frau angekommen war. „Sieh mal.“, flüsterte sie ihm lächelnd zu und deutete in Maddys Zimmer. Jim konzentrierte sich und erkannte zwei Silhouetten unter Maddys Decke. Mark lag auf der linken Seite des Bettes mit einem Arm um Maddy, die ihren Kopf auf seiner Brust gebettet hatte und ebenfalls einen Arm um Marks Oberkörper liegen hatte.  Man hörte aus dem raum ein gleichmäßiges ruhiges Atmen und sah, dass sie beide im gleichen Rhythmus atmeten. „Ist das Reynolds?“, fragte Jim mit großen Augen. Elisabeth musste die Frage nicht beantworte, da sie es beide genauestens wusste. „Das…warum…warum ist er hier und was fällt ihm ein hier zu schlafen? In ihrem Bett, haben wir ihn eingeladen?“, fragte Jim leicht wütend im Flüsterton, was Elisabeth zum Lächeln brachte. „Maddy hat ihn eingeladen.“, besänftig sie ihn.
„In ihr Bett?!“, fragte Jim ironisch, immer noch leicht entsetzt. „Jim…sie ist alt genug.“, sagte sie ruhig und schob leise die Tür zu. „Mark ist ein anständiger Junge und passt auf sie auf.“
„Ich weiß aber…sie ist doch mein Mädchen.“
„Ist sie doch immer noch, nur ist sie jetzt eben auch sein Mädchen. Und außerdem ist  Zoe ja noch nicht in dem Alter.“, lächelte sie ihm zu und legte ihre Hand auf seine Wange. Jim legte seine Hand auf ihre und streichelte mit seinem Daumen darüber. Elisabeth gab ihm einen kurzen, liebevollen Kuss und sah im tief in die Augen.
„Lass uns schlafen gehen, es ist schon spät.“